Mittwoch, 10. März 2021

Rezension - Tod auf der Finca


Autorin: Alex Conrad

Titel: Tod auf der Finca

Genre: Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 1. März 2021

Seiten: 384

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : CW Niemeyer Buchverlage GmbH




Über die Autorin:
Geboren wurde Alex Conrad 1965 in Hessen und lebt seit 2000 auf Mallorca. Inspiriert durch viele Bücher, besonders Krimis, Thriller und Science Fiction, begann sie zu schreiben. Im Sommer 2010 trat sie als Gründungsmitglied dem Autorenkreis Son Baulo bei. Nach Teilnahme an verschiedenen Kurzgeschichtenwettbewerben, einem Seminar über das Verlagswesen, Schreibseminaren und angeregt durch das Leben auf Mallorca entstanden die "Mallorca Schattengeschichten" als Gemeinschaftsprojekt mit Elke Becker. Weitere Veröffentlichungen von Kurzgeschichten in den Anthologien: "Nürnberg auf die kriminelle Tour" und in "Schreibaffären" mit der Kurzgeschichte "Der Buchliebhaber". Weitere Veröffentlichungen in Anthologien folgten. Im Frühjahr 2021 erscheint der Krimi "Tod auf der Finca" bei CW Niemeyer und im Herbst 2021 der Band einer Familiensaga mit den wunderbaren Handlungsorten Mallorca und Cuba.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Carmen Munar ermittelt
NICHTS IST, WIE ES SCHEINT
Mit ihrer Beförderung zum Sargento wird Carmen vom Dezernat Palma nach Inca versetzt. Gleich an ihrem ersten Arbeitstag als Leiterin einer Ermittlungseinheit muss sie sich mit einem Todesfall auseinandersetzen. Ein Mann wurde von seinem Zuchteber in den Oberschenkel gebissen und ist verblutet. Ein klarer Unglücksfall. Bis Peter, Tierarzt und Carmens Ex-Mann, Zweifel äußert. Obwohl ihr die Einmischung von ihrem Ex nicht gefällt, ist Carmens Misstrauen geweckt. Während Carmen sich bei den Ermittlungen mit ihrem neuen Kollegen zusammenraufen muss, holt sie ein alter Fall ein, der nicht nur ihr Leben bedroht.


Meine Meinung:
Eigentlich wäre ich demnächst nach Mallorca geflogen, aber in der derzeitigen Situation verzichte ich besser darauf und reise mit Hilfe von Büchern auf die Insel. Nun ja, da nehme ich auch gerne in Kauf, dass es dort etwas kriminell zugeht. Denn ich bin ja nicht betroffen und kann allem aus dem Weg gehen 😉
Es beginnt gleich sehr spannend und ich lerne sofort Carmen Munar kennen. Deshalb weiß ich auch, dass es etwas gibt, das gefährlich für sie werden könnte.
Als nächstes werden mir noch weitere Personen vorgestellt, die eine wichtige Rolle spielen werden. Ich erfahre von allen jede Menge, was sie denken und wie sie handeln und es kommt, wie es kommen muss! Es passiert etwas dramatisches und nun macht die Autorin es sehr geschickt, ab da weiß ich nichts mehr, sondern kann nur vermuten und stehe wie Carmen vor einem Rätsel.
Mir hat der Schreibstil gefallen, als Vielleserin meine ich oft, dass ich etwas vorhersehen kann und werde dann überrascht. Natürlich gefällt mir auch, dass Alex Conrad dies alles auf Mallorca angesiedelt hat. Die Orte durfte ich während eines Urlaubs kennen lernen und es freute mich, dass ich nun wieder dort war.  Ich erwähnte ja bereits, dass alles sehr spannend begann und es stellte sich heraus, dass es für Carmen noch schlimmer kommen sollte. Für mich ergaben sich daraus extrem spannende Momente und ich war an das Buch gefesselt. Mehr werde ich darüber aber nicht verraten


Fazit:
Von Alex Conrad habe ich bisher noch keinen Krimi gelesen, aber ich weiß, dass ich mit Sicherheit weitere Folgen von und mit Carmen lesen möchte. Der Fall ist abgeschlossen, aber das private noch nicht, da gibt es von meiner Seite neugierige Fragen. Mallorca, Spannung, Alltagsleben und Romanze, dies alles hat die Autorin in ihrem Krimi untergebracht und mich damit gut unterhalten.


Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Rezension - Die Stunde der Wut



Autor: Horst Eckert

Titel: Die Stunde der Wut

Genre: Thriller

Version: eBook und broschiert

erschienen: 8. März 2021

Seiten: 448

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : Heyne Verlag



Über den Autor:

Horst Eckert, 1959 in Weiden/Oberpfalz geboren, lebt seit vielen Jahren in Düsseldorf. Er arbeitete fünfzehn Jahre als Fernsehjournalist, u.a. für die »Tagesschau«. 1995 erschien sein Debüt »Annas Erbe«. Seine Romane gelten als »im besten Sinne komplexe Polizeithriller, die man nicht nur als spannenden Kriminalstoff lesen kann, sondern auch als einen Kommentar zur Zeit« (Deutschlandfunk). Sie wurden unter anderem mit dem Marlowe-Preis und dem Friedrich-Glauser-Preis ausgezeichnet und ins Französische, Niederländische und Tschechische übersetzt.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Den Reichtum der einen bezahlen die anderen. Manchmal mit dem Leben.
Mit Immobiliendeals wurde Hartmut Osterkamp reich. Kompromisslos baut er sein Imperium aus. Ihm ist jedes Mittel recht.
Kriminalrätin Melia Adan ist überzeugt, dass Neonazis auf einer Osterkamp-Baustelle die Leiche einer ehemaligen Kollegin verschwinden ließen. Noch hat sie keinen Beweis. Aber schon bald gefährliche Feinde.
Hauptkommissar Vincent Veih hat es mit dem Mord an der Tochter eines Psychiaters zu tun. Was zuerst wie eine Beziehungstat aussieht, führt Vincent auf ein Schlachtfeld von Gier, Korruption, politischen Intrigen – und blanker Wut.


Meine Meinung:
Nachdem ich mit Begeisterung das Buch "Im Namen der Lüge" gelesen hatte, wollte ich natürlich auch das nächste Buch lesen, in dem Melia und Vincent ermitteln.
Der Anfang des Buches ist gleich eine Herausforderung für mich. In sehr kurzen Kapiteln wechselt der Autor mit mir von einer Situation in die nächste. Natürlich weckt er damit eine gewisse Neugierde, denn ich will wissen, wie alles zusammenhängt. Außerdem gibt es noch eine "Altlast" aus dem ersten Buch, Melia sucht immer noch nach ihrer vermissten Kollegin, ob sie wohl diesmal etwas entscheidendes herausfinden wird?
Horst Eckert hat es ein weiteres Mal verstanden, sehr brisante Themen miteinander zu verknüpfen. Als Vielleserin kam mir zwar einiges bekannt vor, aber da kommt es nun darauf an, wie der Autor alles miteinander verbindet. Zumal sich auch diesmal wieder Melia und Vincent mit Dingen auseinandersetzen müssen, die sie nicht verursacht haben, da der Ursprung in der Familie, genauer gesagt bei den Eltern, zu suchen ist.
Außerdem gab es Begebenheiten, bei denen sich bei mir auch eine gewisse Wut einstellte, aber dazu will ich nichts verraten. Ich war also mal wieder an das Buch gefesselt. Durch die teilweise sehr kurzen Kapiteln kam ich auch sehr schnell voran mit dem Lesen und habe es in einem Rutsch geschafft.


Fazit:
Ein durchaus spannendes Buch, wobei ich persönlich gestehe, dass mir das erste Buch besser gefallen hat. Aber das ist ja zum Glück Geschmackssache und damit sich jeder eine eigene Meinung bilden kann, empfehle ich beide Bücher in der entsprechenden Reihenfolge zu lesen. 


Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Sonntag, 7. März 2021

Rezension - Martha nimmt die Ausfahrt


Autorin: Maria Hellmann

Titel: Martha nimmt die Ausfahrt

Genre: Roman

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 1. Februar 2021

Seiten: 336

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : TWENTYSIX



Über die Autorin:
Maria Hellmann wurde 1956 in Heidelberg geboren und wechselte im Laufe der Jahre zwölfmal den Wohnort, u.a. Madrid und Taipeh. Einem Fernkurs "Kreatives Schreiben" folgte Leidenschaft. Heute pendelt sie zwischen Italien und Deutschland und liebt es mit dem Rucksack auf dem Rücken zu Fuß unterwegs zu sein.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Mit sechzig einen Neuanfang wagen? Es ist ein Zufall, der Martha im wahrsten Sinne des Wortes aus ihrer achtunddreißigjährigen unglücklichen Ehe mit Karl entführt. Und da sie schon einmal unterwegs ist, möchte sie auch nicht mehr zurück. Es beginnt eine Odyssee, die sie immer wieder in Verzweiflung stürzt. Doch weitere Zufälle und vor allem ihre Leidenschaft fürs Backen verhindern Kapitulation. Martha macht's. Ein eigener Youtube-Kanal. Mehr geht nicht! Oder doch? Denn da ist noch dieser Rune ...


Meine Meinung:
Für Martha war es Zufall, als sie nach achtunddreißig Jahren endlich aus ihrer Ehe ausstieg. Für mich war es Zufall, dass ich auf dieses Buch aufmerksam gemacht wurde und dann gelesen habe. Zufälle sind oft für etwas gut. Ich habe eine unterhaltsame Geschichte lesen können und Martha hat vieles erlebt. 
Ich will hier jetzt nicht auf Einzelheiten eingehen und erwähnen, wie es dazu kam, dass Martha endlich einen entscheidenden Schritt in ihrem Leben machte. Mir hat es auf jeden Fall gefallen, was sie unternommen hat und ich habe sie gerne dabei begleitet. Manchmal kam sie mir sogar noch viel zu "brav" vor. Ich habe mir nämlich überlegt, wie ich handeln würde. In der Kurzbeschreibung wird gefragt, ob mit sechzig ein Neuanfang gewagt werden kann. Die Antwort lautet natürlich ja, allerdings mit der richtigen Unterstützung und die hatte Martha. 
Maria Hellmann hat ein ernstes Thema gewählt und es verstanden, Ernst und Humor zu verbinden. Zum größten Teil war ich mit den Handlungen der Protagonistin einverstanden und über das Ende habe ich mich sehr gefreut.


Fazit:
Schilderungen aus einem Ehealltag, Veränderungen, Mut und nicht zu vergessen, die Romanze ergeben ein unterhaltsames Buch, das ich gerne empfehle.

Freitag, 5. März 2021

Rezension - Nach dem Verstand einfach geradeaus



Autorin: Anna Buchwinkel

Titel: Nach dem Verstand einfach geradeaus

Genre: Humor, Roman

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 1. März 2021

Seiten: 356

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : Piper Humorvoll



Über die Autorin:
Geboren 1974, ist Anna Buchwinkel nach abgeschlossenem Jurastudium und einer Heilpraktiker Ausbildung auf ihren Reisen und in den Jahren, die sie in Asien lebte, vielen unterschiedlichen und außergewöhnlichen Menschen und Denkweisen begegnet. Sie hat als Kellnerin, als Aktmodell und in einer Armenklinik in Sri Lanka gearbeitet, hat in Bangkok Salsa tanzen gelernt, in indischen Ashrams meditiert, mit dem Motorrad den Himalaya durchquert, ist in der Schwerstbehindertenpflege tätig gewesen und hat sowohl eine Praxis für Chinesische Medizin als auch einen Online Shop für handbemalte mexikanische Toiletten aufgebaut, bevor sie anfing zu schreiben. Die scheinbaren Gegensätze der östlichen und westlichen Sichtweise von Leben, Tod und Schicksal inspirieren sie für ihre Bücher. Mit scharfem Blick, Herz und einem Augenzwinkern erforscht sie in ihren Geschichten Sinn und Unsinn des Lebens und macht dabei auch vor dem Tod nicht halt.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Allen, denen »Wer bin ich eigentlich, wie bin ich bloß hier gelandet und das kann doch noch nicht alles sein« bekannt vorkommt, und die gerne schmunzeln oder auch lachen.
»Doch an diesem Morgen ereignete sich etwas Merkwürdiges: Quentins Verstand sehnte sich plötzlich zum ersten Mal nach etwas anderem – einer roten Socke zum Beispiel.
Das Leben des zweiundvierzigjährigen Quentin Finkenwinkel gleicht seiner Sockenschublade: wohlgeordnet und berechenbar grau in grau. Es gibt nichts, was sein Verstand nicht akribisch plant und dreimal überdenkt – und es gibt so viel zu bedenken. Doch damit ist Schluss, als ebendies seinem Verstand eines Tages unerträglich wird und er durchbrennt – und zwar an einen Traumstrand. Auf einmal kann Quentin nicht mehr nachvollziehen, was bis eben noch selbstverständlich für ihn war und schlagartig verwandelt sich sein sorgsam strukturierter Alltag in ein Chaos. Quentin tut alles, um seinen Verstand zurück und sein Leben wieder unter Kontrolle zu bekommen – doch das ist gar nicht so einfach, ohne Verstand.

Meine Meinung:
Nachdem ich vor zwei Jahren das Buch mit dem Titel: "Nach dem Tod gleich links" gelesen hatte, war ich auf dieses Buch sehr gespannt. Denn beide Bücher haben ungewöhnliche Buchtitel und interessante Cover, die neugierig machen.
Diesmal sollte ich erfahren, wie es ist, wenn sich der Verstand verabschiedet. Einfach weg! Mitten im Weihnachtseinkaufstrubel verschwindet er einfach. Die Entwicklungen, die sich daraus für Quentin ergeben sind fatal, sie regen aber auch zum Nachdenken an und sind teilweise sehr humorvoll. Jahrelang hat der Verstand sich um Quentin gekümmert und in Rückblenden erfahre ich einiges davon. Der Einstieg fiel mir am Anfang nicht leicht, aber dann hat mich die Geschichte rund um Quentin gefesselt. Ich durfte ihn auf einer Reise begleiten, denn er suchte nicht nur seinen Verstand, da war noch etwas anderes, was ich jetzt verraten werde. Achja, was mich nebenbei interessiert, wie viele einzelne Socken tummeln sich bei Euch so rum 😉.
Die Autorin hat sich einiges einfallen lassen, denn so habe ich über den Verstand noch gar nicht nachgedacht. Außerdem hat sie mich mit auf Reisen genommen und mir ein Ende beschert, das mich wirklich sehr erfreut hat.


Fazit:
Ein überaus unterhaltsames Buch, das nicht einen nicht nur zum Lachen, sondern auch zum Nachdenken bringt. Gerne gebe ich hier eine Leseempfehlung. 


Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken

#NachdemVerstandeinfachgeradeaus #NetGalleyDE 

Rezension - Große Elbstrasse 7 - Liebe in dunkler Zeit

 
Autor: Wolf Serno

Titel: Große Elbstraße 7 - Liebe in dunkler Zeit

Genre: Historisch

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: eBook 15. Februar 2021

erschienen: Taschenbuch 12. April 2021

Seiten: 552

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : Aufbau Digital eBook
Herausgeber : Rütten & Loening TB


Über den Autor:
Wolf Serno war, bevor er begann, Romane zu schreiben, viele Jahre erfolgreich als Werbetexter und als Dozent tätig. Mit „Der Wanderchirurg“ gelang ihm ein internationaler Bestseller. Er lebt mit seiner Frau und zwei Hunden in Hamburg und Nordjütland.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Die große Hamburg-Saga. 
Jahre des Leids – Jahre der Liebe. 
In ihrem Haus an der Großen Elbstraße versucht Vicki zur Haiden der Not zu trotzen. Die Wirtschaftskrise Anfang der dreißiger Jahre trifft auch sie; zudem hat sie ihre Arbeit im Krankenhaus Eppendorf wegen einer Krankheit aufgeben müssen. Das Leben scheint nichts mehr für sie bereitzuhalten. Doch plötzlich kehrt ihr Bruder Benno mit seiner Tochter Florence aus New York zurück. Voller Eifer machen die drei sich daran, das alte Haus zu renovieren. Florence, die in den USA Medizin studiert hat, findet auch einen fähigen Architekten, in den sie sich obendrein verliebt. Doch Aron ist Jude, und auch in Hamburg kommen die Nazis mit aller Gewalt an die Macht.


Meine Meinung:
Ich finde es immer wieder interessant, etwas über das Leben in Deutschland zu erfahren. Was haben die Leute vor ca neunzig Jahren alles erlebt? Vieles ist bekannt, aber manches auch nicht und deshalb finde ich es gut, wenn die Erlebnisse in einem Roman verarbeitet werden und der Autor uns Lesern an dem Leben der Protagonisten teilhaben lässt. Ich mag nicht darüber nachdenken, wie ich mich damals entschieden hätte, aus heutiger Sicht kann ich zumindest nicht alle Entscheidungen nachvollziehen und gut finden. Aber so war es leider. Zum Glück hatten einige die Möglichkeit auszuwandern, andere leider nicht :( Nun, unverständlich, wie man aus einem sicheren Land wieder nach Hamburg übersiedelt. Aber viele haben damals auch die Gefahr nicht so recht erkannt oder nicht erkennen wollen. Wie auch immer, es war wirklich sehr fesselnd Flo und ihre Familie zu begleiten und durch sie vieles über Berufs- und Alltagsleben zu erfahren. Ganz besonders interessant fand ich es, dass ich die  Augenärztin Flo  begleiten konnte. Dadurch konnte ich sehr viel über ihre Arbeit erfahren.


Fazit:
Man muss das erste Buch nicht kennen, um dieses lesen zu können. Allerdings finde ich es immer wieder gut, wenn ich das vorherige Buch kenne. Hier gebe ich nun gerne eine Leseempfehlung.

Beim Verlag und bei NetgalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken. 

#GroßeElbstraße7LiebeindunklerZeit #NetGalleyDE

Rezension - MacTavish & Scott - Ein Cupcake für den Mörder


Autorin: Gitta Edelmann

Titel: MacTavish & Scott - Ein Cupcake für den Mörder

Genre: Coys Crime

Version: eBook und Hörbuch

erschienen: 21. Dezember 2021

Seiten: 156

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : beTHRILLED 



Über die Autorin
Gitta Edelmann wurde in Offenburg geboren. Bevor sie das Schreiben zum Beruf machte, arbeitete sie als Fremdsprachenassistentin, Übersetzerin und Sprachlehrerin in Deutschland, Brasilien und Schottland. Jetzt lebt sie in Bonn. Geschrieben hat sie eigentlich immer – Briefe, Gedichte, Reisetagebücher, später Geschichten für ihre vier Kinder. Seit 2004 veröffentlicht sie Romane und Kurzgeschichten in verschiedenen Genres für Kinder und Erwachsene. Die Autorin ist Mitglied in mehreren Autorenvereinigungen und gibt neben Lesungen auch Workshops für Kreatives Schreiben.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Folge 2: Erst kurz in Edinburgh knüpft die frischgebackene Detektivin Finola schnell Kontakte in der Stadt. Besonders freut sie sich über die beginnende Freundschaft mit der sympathischen Cafébesitzerin Laurie, die bekannt ist für ihre fantasievollen, leckeren Cupcakes. Doch dann stirbt eine Frau, kurz nachdem sie im Café gegessen hat, an einer Vergiftung! Und natürlich fällt der Verdacht auf Finolas neue Freundin. Finola kann sich beim besten Willen nicht vorstellen, dass Laurie etwas damit zu tun hat - oder verbindet diese vielleicht doch etwas mit dem Tod der Frau? Finola begibt sich auf die Suche nach Antworten ...

Über die Serie: Die junge Schottin Finola MacTavish zieht von der malerischen Isle of Skye nach Edinburgh, um dort in der Kanzlei von Anne Scott als Detektivin zu arbeiten. Gemeinsam mit dem Computergenie Lachie lösen die beiden Lady Detectives die verblüffendsten Fälle. Finola merkt dabei schnell, dass sie ein Händchen fürs Ermitteln und Beschatten hat - am liebsten in Verkleidung. Noch dazu hat sie immer die Kräutermedizin ihrer Granny zur Hand, die nicht nur bei Kopfschmerzen hilft ...


Meine Meinung:
Nachdem ich im ersten Buch Finola und andere Beteiligte kennen lernen durfte, wollte ich natürlich auch wissen, was sie sonst noch so erleben und um welche Fälle sie sich kümmern müssen.
Finola erhält den Auftrag eine Studentin zu finden, die sich bei ihren Eltern in Brasilien ein paar Tage nicht gemeldet hat. Gleichzeitig braucht ihre Freundin Laurie, die Besitzerin des Cafés mit den leckeren Cupcakes, ihre Hilfe. Es ist richtig viel los und ich bin dabei und hätte zu gerne das eine oder andere Cupcake probiert. 😉 Alle Fälle werden zur Zufriedenheit gelöst, allerdings gibt es eine Sache, die noch immer nicht geklärt ist. Die Antwort auf eine bestimmte Frage bleibt offen und wird mit ins nächste Buch genommen. Mehr verrate ich dazu allerdings nicht.


Fazit:
Gitta Edelmann hat hier einen weiteren unterhaltsamen Krimi geschrieben, der wunderbar zwischendurch gelesen werden kann. Das große Blutvergießen bleibt ebenso aus, wie Herzklopfen vor extremer Spannung. Wer ebenfalls leichte "Wohlfühlkrimis" mag, wird sich freuen. Gerne gebe ich eine Leseempfehlung und freue mich auf die nächste Folge.


Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken


#MacTavishScottEinCupcakefürdenMörder #NetGalleyDE

Montag, 1. März 2021

Rezension - Ich dachte schon, du fragst mich nie


Autorin: Gabriella Engelmann

Titel: Ich dachte schon, du fragst mich nie

Genre: Roman

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 1. März 2021

Seiten: 320

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : Knaur TB




Über die Autorin:
Gabriella Engelmann wurde in München geboren. Seit ihrem Umzug nach Hamburg fühlt sie sich im Norden pudelwohl und entdeckte dort auch ihre Freude am Schreiben. Nach Tätigkeiten als Buchhändlerin, Lektorin und Verlagsleiterin genießt sie die Freiheit des Autorendaseins von Romanen sowie Kinder - und Jugendbüchern.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Kann das Chaos noch ein bisschen größer werden? fragt Sophie Hartmann sich. Tochter Pauli leidet am ersten Liebeskummer, Schwester Geli an notorischem Hang zu falschen Männern und dann bricht sich Tochter Liv ausgerechnet kurz vor Eröffnung des gemeinsamen Restaurants die Hand. Dummerweise ist Sophie in der Küche ein Totalausfall, selbst mit ihrem Wahlspruch „Familie ist das Allerwichtigste“ stößt sie hier an ihre Grenzen. Zum Glück beweist das Schicksal Sinn für Humor und schickt Hilfe von unerwarteter Stelle. Doch während sich in Sophies Umfeld alles zum Besten wendet, muss sie selbst erkennen, dass sie ihre eigenen Wünsche und Ziele viel zu lange begraben hat ...


Meine Meinung:
Ich freue mich immer wieder, wenn ich ein neues Buch von Gabriella Engelmann lesen kann. Denn ich bin mir sicher, dass sie mir viele schöne Lesestunden bescheren wird.
Nun, zumindest konnte ich mir das ganze Chaos, das über die Familie Hartmann herein brach, ganz entspannt von meinem Lesesessel aus ansehen. Wobei ich natürlich großes Mitgefühl hatte, denn alle Personen und Ereignisse hatten mich sofort vereinnahmt. Nach und nach lernte ich alle Personen kennen, die in dieser Geschichte eine Rolle spielten. Vorrangig Sophie und Marc, von denen ich im Wechsel alles erfahren werde. Damit ich mich zurecht finde, hat die Autorin im jeweiligen Kapitel in der Überschrift den Namen und Ort genannt, außerdem einen Spruch oder einen Kommentar eingefügt, was mir sehr gut gefallen hat. Überhaupt hat mich der flüssige Schreibstil auch diesmal wieder begeistert.
Auf den Inhalt werde ich nicht weiter eingehen, es soll jeder selber lesen, wie größere und kleinere Probleme bewältigt werden. Spaß werden viele sicher auch an humorvollen Szenen finden und sich, genau wie ich, Appetit auf leckeres Essen holen. Wobei ich auch gerne zu Gelis Speisen greifen würde 😉. Übrigens, das Buchcover ist sehr ansprechend gestaltet und hält auch, was es verspricht.


Fazit:
Eine schöne unterhaltsame Lektüre, die angenehme Lesestunden beschert und einen nach Hamburg und Mallorca entführt. Gerne gebe ich eine Leseempfehlung.


Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

#Ichdachteschondufragstmichnie #NetGalleyDE