Mittwoch, 29. Juli 2020

Rezension - Kretischer Abgrund



Autor: Nikos Milonás

Titel: Kretischer Abgrund

Genre: Krimi

Version: eBook und broschiert

erschienen: 29. Juli 2020

Seiten: 400

Altersempfehlung: Erwachsene





Über den Autor:
Nikos Milonás alias Frank D. Müller hat sich bereits im jungen Alter von 17 Jahren bei seiner ersten Kreta-Reise in die Mittelmeerinsel verliebt. Aus einem kühlen norddeutschen Sommer kommend, war er überwältigt, als er vom Schiff aus die Küste zu Gesicht bekam und der intensive Duft von wildem Thymian übers Meer zu ihm herüberwehte. Seither verbringt er so viel Zeit wie möglich auf Kreta und hat Land und Leute fest ins Herz geschlossen. In seinem deutschen Leben wohnt der gebürtige Hamburger mittlerweile in München, arbeitet als Regieassistent und Dokumentarfilmer und ist (Co-)Autor diverser TV-Sendungen (u.a. »München 7«). 


Kurzbeschreibung, übernommen:
Ein heißer Sommer auf Kreta und Kommissar Michalis Charisteas ist einem kaltblütigen Mörder auf der Spur – der zweite Band der Kreta-Krimiserie von Nikos Milonás Es ist der heißeste August seit langem. Selbst für uns Kreter, denkt Kommissar Michalis Charisteas mit einem mitleidigen Blick auf seine deutsche Freundin Hannah, die das erste Mal im Hochsommer in der Hafenstadt Chania zu Besuch ist. Bis er selbst bei 40 Grad im Schatten ermitteln muss. In der bekannten Samaria-Schlucht wurde eine junge Frau ermordet aufgefunden. Ein Eifersuchtsdrama, wie es scheint, und schnell ist ein Verdächtiger ohne Alibi verhaftet. Zu schnell für Michalis’ Geschmack. Doch spätestens als es einen weiteren Toten gibt, dieses Mal im beschaulichen Paleochora, wird klar, dass sich auf der Insel etwas ganz anderes in tödlicher Gewalt entlädt.


Meine Meinung:
So gerne ich immer nach Kreta reise, bin ich doch froh, dass ich im Frühjahr oder Herbst meinen Urlaub auf der Insel verbringe.  Diese Hitze, die selbst den Einheimischen zu schaffen macht und bei der sie ermitteln müssen, brauche ich nicht. Michalis und sein Kollege müssen zur Samaria- Schlucht. Normalerweise brechen die Touristen in aller Frühe auf, damit sie vor der großen Hitze schon einen Teil des Weges hinter sich haben. Aber die beiden Ermittler und ihre Kollegen müssen zur Leiche, die natürlich erst später gefunden wird. 
Deshalb bin ich sehr froh, dass ich die beiden gemütlich von zu Hause aus begleiten kann und viele Orte wieder sehe, an denen ich schon mal war oder vielleicht auch einmal hin möchte.
Spannend war es natürlich auch, vor allem weil uns zwar schnell ein Schuldiger angeboten wird, dann aber ein weiterer Mord geschieht und ... mehr will ich nicht verraten.
Ich hatte hier das zweite Buch, aber keine Probleme einzusteigen und bin gespannt, ob es noch weitere geben wird.  Die beteiligten Personen waren mir sehr sympathisch, denn sie trinken genau so gerne Frappé wie ich, wenn ich auf Kreta bin. Natürlich fand ich es auch gut, wie sie ihre Arbeit machten. Der Autor hat sie ganz schön viel auf der Insel herum fahren lassen, was mir persönlich wieder gefallen hat. Aber er sorgte auch für Abwechslung, denn das Privatleben spielte ebenfalls eine sehr große und vor allem interessante Rolle.


Fazit:
In diesem Buch wurde mir wieder vieles geboten - Spannung, Reisen auf Kreta und Hinweise auf kulinarisches, was Appetit machte. Wobei natürlich die Spannung im Vordergrund stand. Gerne gebe ich hier eine Leseempfehlung.


Beim Verlag und bei  NetGalley möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.


#KretischerAbgrund #NetGalleyDE

Samstag, 25. Juli 2020

Rezension - Soja nun auch nicht


Autorin: Heike Gerdes

Titel: Soja nun auch nicht

Genre: Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 8. Juli 2020

Seiten: 288

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Gmeiner-Verlag



Über die Autorin:
Heike Gerdes, geboren 1964, lebt in Ostfriesland. Nach einem Redaktionsvolontariat und jahrelangem Redakteursdasein bei verschiedenen Tageszeitungen in Niedersachsen arbeitete sie als freie Mitarbeiterin bei Zeitungen, Zeitschriften und einem Internetmagazin. Sie ist Mitglied im SYNDIKAT. Seit November 2011 ist Heike Gerdes Inhaberin der Krimibuchhandlung „Tatort Taraxacum“ in Leer, mit der sie schon zweimal den Deutschen Buchhandlungspreis gewonnen hat.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Gesunde Ernährung kann tödlich sein. Das muss auch Ökobauer Noah Poppinga erkennen, der auf dem Hof seiner Großmutter alte Gemüsesorten züchtet. Während er einen veganen Koch, eine junge Influencerin und die Aktivistengruppe „No Soy“ auf seiner Seite weiß, bringt er Saatguthändler und die raffgierige Verwandtschaft gegen sich auf. Bald gibt es Tote auf dem idyllischen Bauernhof im ostfriesischen Leer. Die Kommissare Lükka Tammling und Roman Sturm begeben sich zwischen Grünkohl und Tofu auf die Suche nach dem Täter.


Meine Meinung:
Hier habe ich mal wieder verführen lassen, denn ich fand das Cover und den Buchtitel sehr interessant und wurde neugierig auf das Buch.
Die Kurzbeschreibung lässt schon ahnen, dass es zu Konflikten kommen kann. Ein Ökobauer hat es nicht leicht. Zumal neben dem Saatguthändler noch einige andere ihm das Leben erschweren. Der eine will unbedingt sein Zeug bei ihm loswerden, der andere ist neidisch und die Verwandten sind raffgierig. Heike Gerdes macht es ihrem Bauern und den Vermittlern nicht leicht, denn sie hat sich einiges einfallen lassen. Gleichzeitig ist da der, zu recht,  erhobene Finger, denn Gift und Internetabhängig spielen eine wichtige Rolle.
Ich fand es ganz interessant zu lesen, allerdings konnte mich das Buch jetzt nicht so ganz überzeugen. Es waren so viele Beteiligte und es gab zu viele Fäden, die am Ende zwar zusammen kamen, aber so richtig begeistern konnte mich das Buch nicht. Gefallen fand ich allerdings an den beiden Ermittlern, Lükka und Roman waren mir sympathisch und deshalb habe ich das Buch natürlich nicht zur Seite gelegt, denn ich wollte ja wissen, was die beiden heraus finden.


Fazit:
Ein Krimi, der zwar gut unterhält, aber nicht übermäßig begeistert. Zumindest ist dies mein ganz persönlicher Eindruck und zum Glück sind Geschmäcker verschieden. Deshalb rate ich keinem davon ab, dieses Buch zu lesen.


Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.


#Sojanunauchnicht #NetGalleyDE

Rezension - Juni 53 - Ein Fall für Max Heller


Autor: Frank Goldammer

Titel: Juni 53 - Ein Fall für Max Heller

Genre: Historisch, Krimi

Version: eBook, Hörbuch und broschiert

erschienen: 23. Dezember 2019

Seiten: 368

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: dtv Verlagsgesellschaft




Über den Autor:
Frank Goldammer wurde 1975 in Dresden geboren und ist gelernter Maler- und Lackierermeister. Neben seinem Beruf begann er mit Anfang zwanzig zu schreiben, verlegte seine ersten Romane im Eigenverlag. Mit ›Der Angstmann‹, Band 1 der Krimiserie mit Max Heller, gelangte er sofort auf die Bestsellerlisten. Er ist alleinerziehender Vater von Zwillingen und lebt mit seiner Familie in seiner Heimatstadt.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Sommer 1953. Der Alltag in der jungen DDR ist beschwerlich, die Unzufriedenheit der Bevölkerung wächst und die Zahl derer, die das Land verlassen, steigt unaufhörlich. Mit harter Hand setzt die SED-Regierung ihre Forderungen durch. Auch Max und Karin Heller erwägen die Flucht in den Westen. Als es am 17. Juni zu großräumigen Protestbewegungen kommt, wird Heller zu einem Dresdner Isolierungsbetrieb gerufen: Der Leiter wurde brutal mit Glaswolle erstickt. Ein Opfer der Aufständischen? Heller hat einen ganz anderen Verdacht und sucht in den Wirren des Volksaufstands einen unberechenbaren Mörder. Währenddessen drängt Karin zu Hause auf eine Entscheidung: gehen oder bleiben?


Meine Meinung:
Uns Älteren ist dieses Datum "Juni 53" sehr bekannt, schließlich durften wir Jahrzehnte den Tag als freien Arbeitstag genießen. Politische Hintergründe sind da oft in Vergessenheit geraten oder wurden nicht mehr beachtet.  Mit diesem Krimi wird das damalige Geschehen wieder in Erinnerung gerufen und ich finde es sehr interessant, wie es mit dem Kriminalfall verbunden wurde.
Frank Goldammer hat es sehr gut verstanden das Zeitgeschehen und das Handeln der Menschen rüber zubringen. Max Heller muss einen Mord aufklären und gleichzeitig einige Probleme bewältigen. Sei es nun mit besonders verbohrten Menschen klar zu kommen oder damit zu leben, was alles passiert, wenn man nicht in die Partei eintritt und so weiter. Verbessert hat sich nach der Naziherrschaft wenig, zumindest was seine Arbeit und das fremd bestimmte betrifft. Sehr ausführlich hat der Autor alles beschrieben und natürlich habe ich Stellung bezogen für Max Heller. Schade, ich hätte mir für ihn noch etwas anderes gewünscht.  Man merkt, ich war mal wieder voll dabei und mittendrin im Geschehen, was ja auch für den Schreibstil des Autors spricht.
Bisher habe ich erst zwei Bücher gelesen, in denen Max Heller ermittelt, beide haben mich begeistern können und ich bin gespannt, ob es noch weitere Folgen geben wird.
Das Cover gefällt mir sehr gut und passt bestens zum Inhalt des Buches.


Fazit:
Spannung und deutsche Geschichte, betrachtet von einem Bewohner, der in Ostdeutschland leben musste. Ich fand es sehr eindrucksvoll und gebe gerne eine Leseempfehlung.


Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Rezension - Madeiraschweigen


Autorin: Joyce Summer

Titel: Madeiraschweigen

Genre: Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 15. Juli 2020

Seiten: 332

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Joyce Summer Selfpublishing




Über die Autorin:
Von der Managerin zur erfolgreichen Krimiautorin Die Hamburgerin lebt ihren Traum mit Krimis, die in sonnigen Urlaubsorten spielen. Politik und Intrigen kennt sie nach jahrelanger Arbeit als Managerin in verschiedenen Banken und Großkonzernen zur Genüge: Da fiel es Joyce Summer nicht schwer, dieses Leben hinter sich zu lassen und mit Papier und Feder auf Mörderjagd zu gehen. „In meinem früheren Job musste man durchaus damit rechnen, dass einem jemand beruflich das Messer in den Rücken rammt. Dann lebe ich doch lieber die eigenen Mordgelüste und Fantasien in schönen Krimis aus – und kann damit auch noch meinen Lesern eine Freude bereiten.“


Kurzbeschreibung, übernommen:
WER SCHÖN SEIN WILL, MUSS LEIDEN
Madeiras Damen sind glücklich. Endlich gibt es eine Schönheitsfarm nur für sie. Auch Leticia Avila und ihre Freundin Inês zieht es sofort in den Tempel der Schönheit. Mit Schlammpackungen, Peelings und Massagen lassen es sich die beiden gut gehen. Dann aber machen sie die Bekanntschaft der unangenehmen Journalistin Sofia Lima, die auf den Spuren Kaiserin Sisis die Insel und das Personal der Schönheitsfarm in Unruhe versetzt. Comissário Avila passt derweil auf seine kleine Tochter auf und denkt darüber nach, seine Arbeit im Polizeipräsidium zugunsten seiner Familie zu reduzieren. Doch als ein paar Tage später die abgetrennte Hand der Journalistin und kurz danach ihre Leiche auf dem Gelände eines ehemaligen Nonnenklosters gefunden wird, muss er sich entscheiden: Will er weiter den Hausmann geben oder sein Team rund um Subcomissário Vasconcellos unterstützen – vor allem, da Avila den Hauptverdächtigen besser kennt, als ihm lieb ist.


Meine Meinung:
Inzwischen bin ich beim dritten Buch angelangt und freue mich, dass ich Avila wieder begleiten darf. Allerdings teilt er sich mit seiner Frau die Hauptrolle in diesem Buch. Denn Leticia hält sich genau dort auf,  wo er ermitteln muss. Auch diesmal kommen von ihr und der Freundin Inês wichtige Hinweise. Aber bis es soweit ist, erfahre ich einiges aus dem Privatleben von Avila. Während Frau und deren Freundin auf einer Schönheitsfarm die Zeit genießen, darf Avila sich zu Hause um seine Tochter kümmern. Schnell stellt er fest, was viele Mütter vor ihm auch schon erfahren konnten, so schön es ist, fehlt einem doch manchmal die berufliche Herausforderung.
So hatte ich reichlich Abwechslung, Alltags- und Privatleben, sowie eine kriminelle Handlung und deren Auflösung. Sehr passend waren dann auch die Erinnerungskapitel, wo ich einiges über die Kaiserin Sissi und von ihrer Zeit auf Madeira erfahren habe.
Ein weiteres Mal konnte mich Joyce Summer an ihr Buch fesseln, das ich mal wieder verschlungen habe, weil ich unbedingt wissen wollte, wie sich alles entwickelt und vor allem, wie es endet. Die meisten Beteiligten kannte ich ja bereits aus den beiden vorherigen Büchern und ein Wiedersehen hat mir gut gefallen. Das Buch ist zwar in sich abgeschlossen, aber ich empfehle doch die drei Bücher in der entsprechenden Reihenfolge zu lesen, es erhöht das Lesevergnügen.


Fazit:
Inselfeeling, Spannung, historisches und Familienleben, alles wurde hier bestens miteinander verbunden. Ich würde mich sehr freuen, wenn es weitere Folgen geben wird. Ich werde sie mit Sicherheit lesen, aber zunächst gebe ich hier gerne eine Leseempfehlung.


Bei der Autorin möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Rezension - Der Tote im Fiaker


Autorin: Beate Maxian

Titel: Der Tote im Fiaker

Genre: Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 16. März 2020

Seiten: 400

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Goldmann Verlag




Über die Autorin:
Die Österreicherin Beate Maxian wurde in München geboren und verbrachte ihre Jugend u.a. in Bayern und im arabischen Raum. Heute lebt sie mit ihrer Familie abwechselnd in Oberösterreich und Wien und arbeitet neben dem Schreiben als Moderatorin und Journalistin sowie als Dozentin an der Talenteakademie. Ihre in Wien angesiedelten Krimis um die Journalistin Sarah Pauli haben eine treue Leserschaft erobert und sind Bestseller in Österreich. Des Weiteren ist Beate Maxian die Initiatorin und Organisatorin des ersten österreichischen Krimifestivals: Krimi-Literatur-Festival.at


Kurzbeschreibung, übernommen:
Als Chefredakteurin des Wiener Boten weiß Sarah Pauli stets Bescheid, wenn sich etwas Ungewöhnliches in der Donaumetropole ereignet. So schreibt sie auch als Erste über das geheimnisvolle Kreuzsymbol, das plötzlich überall in Wien an Häusern und Sehenswürdigkeiten prangt. Und die Graffiti sind erst der Anfang eines unheimlichen Rätsels. Denn an einem nebeligen Tag wird in der Wiener Altstadt der Fahrgast eines Fiakers ermordet – und in der Kutsche findet man eine mysteriöse Zahlenreihe und darüber ein Kreuzzeichen …


Meine Meinung:
Ich freue mich immer wieder, wenn ich bei meiner Suche nach Krimis auf, für mich bisher, unbekannte Autoren aufmerksam gemacht werde. So kam es, dass ich jetzt das zehnte Buch, in dem Sarah Pauli ermittelt, lesen konnte. Ich hatte überhaupt kein Problem damit, dass ich die vorherigen Bücher nicht kannte.
Ganz begeistert hat mich, dass ich hier endlich mal einen Fall hatte, in dem der zuständige Ermittler um Hilfe bat und nicht, wie ich es meist kannte, eine Einmischung verbietet. Es war allerdings auch angebracht, denn Sarah Pauli verfügt über ein besonderes Wissen, das hier benötigt wurde.
Ich erwähnte bereits, dass ich von Beate Maxian bisher noch keinen Krimi gelesen habe, was sich nun aber ändern wird. Mir hat an diesem Buch ebenfalls der Schreibstil und der Aufbau gut gefallen. Sie verrät uns Leser einiges, aber nicht zuviel. Nun, sehr erfahrene Krimisleser ahnen vielleicht das eine oder andere. Aber es gibt immer wieder überraschende Wendungen und am Ende offenbart sich der Täter mit dem ich nicht gerechnet hatte.


Fazit:
Für mich war es ein sehr gut gelungener Wien-Krimi, Spannung und Arbeitsalltag in der Redaktion, alles bestens eingebunden. Gerne gebe ich hier eine Leseempfehlung.


Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Rezension - Klammerblues um zwölf



Autorin: Carla Berling

Titel: Klammerblues um zwölf

Genre: Roman

Version: eBook, Taschenbuch und Hörbuch

erschienen: 13. Juli 2020

Seiten: 272

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Heyne Verlag



Über die Autorin:
Carla Berling, unverbesserliche Ostwestfälin mit rheinländischem Temperament, lebt in Köln, ist verheiratet und hat zwei Söhne. Mit der Krimi-Reihe um Ira Wittekind landete sie auf Anhieb einen Erfolg als Selfpublisherin. Bevor sie Bücher schrieb, arbeitete Carla Berling jahrelang als Lokalreporterin und Pressefotografin. Sie tourt außerdem regelmäßig mit ihren Romanen durch große und kleine Städte.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Fee, 57, befindet sich im Ausnahmezustand: Ihr Gatte Teddy ist ungeplant gestorben! Nun hängt sie auf dem Sofa rum und übersteht die Tage nur mit Chips, Prosecco, Musik und Seriengucken. Am Ende eines einsamen Silvesterabends steht plötzlich Nachbarin Claudine vor der Tür. Die energische Sechzigjährige bringt Fees Dasein mit ihrer Lebenslust durcheinander. Sie macht sogar den absurden Vorschlag, mit ihr und der 72-jährigen Mary, die für den Seniorentriathlon trainiert und sehr frei über die Liebe denkt, eine WG zu gründen. Fee stürzt sich ins Leben, stolpert über die Leine eines hustenden Mopses, verknallt sich in Winnetou - und schneidet endlich alte Zöpfe ab!


Meine Meinung:
Von Carla Berling habe ich schon einige Bücher gelesen und  dabei war es egal, in welchem Genre sie das Buch geschrieben hat, ich war immer begeistert.
Diesmal sollte ich nun Fee kennen lernen, die mit 57 Witwe geworden ist, weil ihr Gatte ungeplant verstorben ist. Man stelle sich das einmal vor, er lässt sie alleine und sie muss damit fertig werden. Aus ihrem tristen Dasein, reißt sie dann eines Tages eine Nachbarin heraus und ich darf das alles beobachten.  Fee hat ein unwahrscheinliches Wissen über Musik, Titel, Sänger und so weiter. Sehr viele Lieder, die sie immer hörte, kamen mir sehr bekannt vor und mir hat eine gewisse Situation, in der die Titel eine wichtige Rolle spielten, gut gefallen, aber mehr werde ich darüber nicht verraten.
Carla Berling hat es mal wieder geschafft und mich an ihr Buch gefesselt, sie hat humorvolles mit nachdenklichem kombiniert, Klasse!
Ebenfalls gut gefallen hat mir, dass die beteiligten Frauen ein gewisses etwas, höheres Alter  😉erreicht hatten und ich mich oft angesprochen fühlte, besonders bei der erwähnten Musik.
Das Cover ist gut gelungen und verspricht Lesespaß, obwohl es nicht zu den Personen passt, aber den Titel gut wiedergibt.


Fazit:
Ein wunderbar gelungenes Buch, das Mut macht, das humorvoll ist und einem zum Nachdenken anregt. Gerne vergebe ich fünf Sterne und eine Leseempfehlung.


Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken



Rezension - Inselglück und Friesenkekse



Autorin: Gabriella Engelmann

Titel: Inselglück und Friesenkekse

Genre: Kurzroman

Version: eBook

erschienen: 1. August 2018

Seiten: 83

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: dotbooks Verlag (1. August 2018)



Über die Autorin:
Gabriella Engelmann wurde in München geboren. Seit ihrem Umzug nach Hamburg fühlt sie sich im Norden pudelwohl und entdeckte dort auch ihre Freude am Schreiben. Nach Tätigkeiten als Buchhändlerin, Lektorin und Verlagsleiterin genießt sie die Freiheit des Autorendaseins von Romanen sowie Kinder - und Jugendbüchern.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Er hat eine samtweiche Stimme – und auch sonst ist Piet einfach ein Traum … Kein Wunder, dass sich Anna Hals über Kopf in den aufstrebenden Sänger verliebt hat, als sie ihm im Urlaub auf der Nordseeinsel Amrum über den Weg lief. Doch drei Jahre später schwebt Anna nicht mehr im siebten Himmel, sondern pflegt zu Hause in Hamburg ihr gebrochenes Herz. Und eins ist sicher: Sie will Piet nie, niemals und nimmermehr wiedersehen! Aber sie hat nicht mit der bezaubernden Macht von Zufällen gerechnet, die das Leben zu einem Abenteuer machen …


Meine Meinung:
Manchmal müssen Leute zu ihrem Glück gezwungen und überrumpelt werden. Das dachte sich wohl Lina, als sie sich für Anna etwas ausgedacht hatte. Ich durfte Anna begleiten und miterleben, wie sie mit dieser Überraschung umging. Ich werde jetzt nicht näher auf den Inhalt eingehen, nur noch erwähnen, dass ich viel Spaß beim Lesen hatte und mit dem Ende sehr zufrieden war.
Würde ich nicht sowieso die Bücher von Gabriella Engelmann gerne lesen, dann hätte ich spätestens beim Anblick  dieses tollen Covers zugegriffen.
Die Autorin hat es auch ein weiteres Mal verstanden und mich mit ihrem Buch gut unterhalten. Obwohl ich mich anfangs nicht so recht mit Anna anfreunden konnte, denn ich fand es schon etwas übertrieben, wie panisch sie bei ihrer Gewichtskontrolle reagierte. Aber sie hatte ja die beste Freundin Lina, die ich schon erwähnt hatte.


Fazit:
Ich lese zwar gerne ausführlichere Geschichten, aber Gabriella Engelmann hat in ihrem Kurzroman alles gut rüber und vor allem auf den Punkt gebracht. Ausführlicher musste es also nicht sein. Gerne gebe ich auch hier eine Leseempfehlung.


Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.