Mittwoch, 19. November 2014

Rezension -. Liebe auf zwölf Pfoten


Autorin: Heike Fröhling

Titel: Liebe auf zwölf Pfoten

Genre: Weihnachtsbuch

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 10. Oktober 2014

Seiten: 134

Altersempfehlung: Jugendliche und Erwachsene



Die Autorin Heike Fröhling wurde 1971 in Unna geboren. Sie studierte in Koblenz und Bonn Schulmusik, Germanistik und Musikwissenschaft. Nach einjähriger Tätigkeit im Schuldienst arbeitete sie als Referentin in der Hochbegabtenförderung und lebt nun mit ihrem Mann und drei Kindern als freischaffende Autorin und Musiklehrerin in Wiesbaden und Koblenz.

Kurzbeschreibung, übernommen:
Christina könnte dieses Jahr gern auf Weihnachten verzichten: Ihr Freund hat sie gerade verlassen. Und ihr Nachbar arbeitet mit Meißel und Säge so lautstark an seinen Holzskulpturen, dass der letzte Rest Besinnlichkeit zunichte gemacht wird. Mit wem soll sie schon feiern? Als die Streunerkatze Luna mit ihren zwei Jungen durch ein geöffnetes Fenster den Weg in Christinas Wohnung findet, nimmt die Grundschullehrerin die Katzenfamilie auf. Dadurch entwickelt sich Christinas Leben schon bald in eine Richtung, die sie nie vorher erwartet hätte.

Meine Meinung:
Kurz vor Weihnachten bekommt die junge Katzenmutter Luna große Probleme. Das Restaurant, von dessen Abfällen sie sich wunderbar ernähren konnte, hat mehrere Tage zu.
Christina wurde von ihrem Freund verlassen und hat so gar keine Lust auf Weihnachten.

Wie Christina und Luna mit ihren beiden kleinen zusammen finden, wird in diesem Buch im Wechsel aus Sicht von Luna und Christina erzählt. Wobei es mir am meisten gefallen hat, wenn Luna erzählte. Sie hat vieles sehr lustig kommentiert.So hat sie sich immer gewundert, weshalb Christina durch die Gegend läuft, als wäre ein Hund hinter ihr her. Wer nun wissen möchte, was dies genau bedeutet, sollte das Buch lesen, denn ich verrate nichts.

Neben der Geschichte der beiden, lerne ich auch noch Antonio und Ulrich kennen, die eine wichtige Rolle im Leben der beiden spielen. Antonio früher und Ulrich später, davon gehe ich zumindest aus.

Der Schreibstil der Autorin hat mir gut gefallen, obwohl es nur eine kurze Erzählung ist, gibt einem die Geschichte doch sehr viel.

Fazit:
Ein wunderschönes Buch, das wunderbar geeignet ist, in der Adventszeit gelesen zu werden.

Dienstag, 18. November 2014

Rezension - Die himmlische Weihnachtskatze


Autorin: Andrea Schacht

Titel: Die himmlische Weihnachtskatze

Genre: Weihnachtsbuch

Version: gebunden und eBook
                  Gebunden nicht mehr lieferbar

erschienen: als eBook 15. Oktober 2014

Seiten: 90

Altersempfehlung: Jugendliche und Erwachsene





Dies schreibt die Autorin über sich selbst
Geboren wurde ich in Schleswig-Holstein, aufgewachsen bin ich im Westerwald, habe in Koblenz Werkstofftechnik und in Bielefeld Betriebswirtschaft studiert und war anschließend viele Jahre im industriellen Großanlagenbau in Frankfurt und Hanau tätig. 1992 jedoch entschied ich mich, einem lang gehegten Traum nachzugeben und mich künftig nur noch dem Schreiben zu widmen.
Wer noch mehr erfahren möchte, kann dies auf ihrer Seite


Kurzbeschreibung, übernommen:
Ein Weihnachtsmärchen: Alle dreizehn mal dreizehn Jahre geschieht es, dass eine Sternschnuppe mit einem besonders glitzernden Schweif zur Erde fällt und sich dort in eine Katze verwandelt, die exakt dreizehn Wünsche zu erfüllen vermag. Die erste Wunschkatze des dritten Jahrtausends landet an einem dunklen Winterabend in einem Garten und sorgt gleich für Verwirrung. Nicht nur, dass sie die Katzenwelt durcheinanderbringt - auch die Menschen erfahren von ihren besonderen Fähigkeiten. Eine gefahrvolle Jagd auf die magische Katze beginnt. Bis ein junges Mädchen glaubt, am Weihnachtsabend einen letzten großen Wunsch wagen zu können. Eine Weihnachtsgeschichte über Liebe, Magie und die Kunst, an Wunder zu glauben.


Meine Meinung:
Hach, dieses Buch lässt sich wirklich wunderbar in der Weihnachtszeit lesen, ein wunderschönes Märchen für Erwachsene und Jugendliche.
Andrea Schacht schreibt sehr viele und wunderschöne Bücher, in denen Katzen die Hauptrolle spielen. In diesem sind die beiden Protagonisten ein Mädchen von neun Jahren und eine Katze.
Zufällig finden sie zueinander und Bettina merkt sehr schnell, dass es kein gewöhnliches Kätzchen ist, das den Weg zu ihr gefunden hat. Die Katze kann Wünsche erfüllen, was Bettina aber in keinster Weise ausnutzen will, Allerdings hat sie nicht mit Bertram, dem Sohn der Haushälterin gerechnet.
So nimmt die Geschichte ihren Lauf und Bettina und Sternenchen, wie sie das Kätzchen inzwischen nennt, erleben eine aufregende Zeit.
Damit hat die Autorin auch noch etwas Spannung ins Spiel gebracht.
Aber was wäre ein Weihnachtsbuch ohne ein schönes Ende? Wie genau es ausgeht werde ich hier mit Sicherheit nicht verraten, mir hat es gefallen.


Fazit:
Dieses Buch eignet sich hervorragend für gemütliche Lesestunden im Advent. Ich empfehle es gerne weiter.

Montag, 17. November 2014

Rezension - Mallorca - Mütter, Männer, Katastrophen



Autorin: Maike Hempel

Titel: Mallorca - Mütter, Männer, Katastrophen

Genre: Romanze, Reise

Version: eBook

erschienen: 16. Oktober 2014

Seiten: 216

Altersempfehlung: Erwachsene




Die Autorin Maike Hempel hat auf ihrem Blog so toll über sich geschrieben. Ich wollte nicht alles abschreiben, aber auch nicht nur ein bisschen davon übernehmen, deshalb habe ich mir die Erlaubnis eingeholt, einen Link zu ihrem Blog zu setzen.

Kurzbeschreibung, übernommen:
Mel betreibt mit ihrer Freundin ein kleines Café in Köln. Ihr Leben ist perfekt, bis Johann, den sie eigentlich heiraten will, sie betrügt. Mel beendet die Beziehung und beschließt, um Männer erst einmal einen Bogen zu machen. Der Probleme noch nicht genug, erhält sie einen mysteriösen Brief, der ihr Leben komplett auf den Kopf stellt. Nach einigem Zögern, bucht sie einen Flug nach Mallorca. Das Hotel in das sie eingeladen wurde, ist ein Rentnerhotel und die Rentnergang, auf die sie dort stößt, ist das Erstaunlichste, was Mel seit langem untergekommen ist. Dort trifft sie auf einen Gast, der nicht ins Bild passt und keineswegs der hier vorherrschenden Altersklasse zugehörig ist. Wäre er nicht so ein arroganter, von sich selbst überzeugter Schnösel, könnte Mel sich glatt in ihn verlieben ...

Meine Meinung:
Ach, war das ein Spass neues vom Rentnerhotel zu lesen! Im vergangenen Jahr habe ich die Bewohner des Hotels kennen gelernt, das Lore auf Mallorca führt. Schon beim ersten Buch war ich von allen begeistert und nun habe ich mich gefreut, so viel neues von ihnen lesen zu können. Ein wirklich reges Leben führen die älteren Herrschaften dort und manch einer wäre froh, wenn er das auch könnte.
Aber das Buch handelt ja nicht nur vom Urlaub in diesem besonderen Hotel, gleichzeitig lerne ich auch Mel und Massimo kennen und kann verfolgen, wie die beiden zuerst wie Katz und Hund sind und später dann etwas freundlicher miteinander umgehen. Was genau passiert, will ich hier aber nicht beschreiben. Teilweise kann ich das Verhalten der beiden verstehen, aber es zeigt auch mal wieder, dass man doch miteinander reden, statt weglaufen sollte.

Maike Hempel hat dieses Buch sehr fesselnd geschrieben und mich an manchen Stellen überrascht, wo ich etwas anderes vermutet hätte. Sie hat Alltägliches mit Außergewöhnlichem verbunden, es gab Trennungen und neue Verbindungen. Gefühlvoll wurden Lebensgeschichten erzählt, also jede Menge Abwechslung geboten.

Sehr gut haben mir die Schilderungen der Ausflüge gefallen und ich werde bestimmt vor meinem Urlaub auf Mallorca noch einmal einen Blick ins Buch werfen und mir Ideen für Ausflüge raussuchen. Zu gerne hätte ich ja diesen Flashmob gesehen und ich habe auch tatsächlich gegoogelt, ob wirklich mal einer statt gefunden hat. ;)

Bei mir habe ich das Buch unter dem Genre Reise und auch Romanze angesiedelt. Ich finde es trifft beides und vor allem wurde alles so toll miteinander verbunden.

Fazit:
Ein Buch, das ich gerne weiter empfehle. Lektüre, die einem zunächst als leichte erscheint, aber dennoch zum Nachdenken anregt und Gefühle hervor ruft. Und bestens geeignet für Mallorca Fans und solche, die es noch werden wollen.

Sonntag, 16. November 2014

Rezension - Weihnachten in Cinnamon Falls


Autorin: Manuela Inusa

Titel: Weihnachten in Cinnamon Falls

Genre: Kurzroman, Weihnachtsbuch

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 28. Oktober 2014

Seiten: 102

Altersempfehlung: Erwachsene



Die Autorin Manuela Inusa hat bereits Kurzgeschichten in verschiedenen Anthologien, Kinder- und Jugendbücher sowie Chick Lit- und Liebesromane veröffentlicht. Seit 2012 schreibt die Autorin exklusiv für Amazon, sowohl unter ihrem richtigen Namen wie auch unter Pseudonym. Sie ist gelernte Fremdsprachenkorrespondentin und lebt mit ihrem Ehemann und ihren beiden Kindern in Hamburg. Zu ihren Hobbys gehören Lesen und Reisen.

Kurzbeschreibung, übernommen:
Vor Jahren zerstritten sich die Schwestern Chloe und Julie, als Julie der Liebe wegen New York hinter sich ließ und nach Cinnamon Falls zog. Chloe konnte ihrer großen Schwester nie verzeihen, dass sie sie im Stich und mit der kranken Mutter allein ließ. Nun, nach dem Tod der Mutter, muss sie wieder Kontakt zu ihr aufnehmen und wird von Julie ausgerechnet nach Cinnamon Falls eingeladen, um dort mit der Familie ihres Mannes - der Familie Holiday - die Feiertage zu verbringen. Als Chloe dort Michaels Bruder Keanu kennenlernt, beginnt sie langsam zu begreifen, warum Julie damals dem Charme eines Holiday-Bruders erlag.

Meine Meinung:
Dieser Kurzroman hatte es in sich! Gefühle, wie Leid und Trauer, aber auch Geborgenheit und Liebe waren reichlich vorhanden. Die Geschichte hat mich sehr bewegt und ich freute mich, dass Chloe über ihren eigenen Schatten springen konnte, denn sie machte sich selber das Leben noch schwerer, als es für sie schon war.
Obwohl ich ja lieber Bücher lese, die mehr Seiten haben, fand ich diesen Kurzroman wirklich sehr aussagekräftig und er war für sich abgeschlossen. Inzwischen weiß ich, dass es über die Bewohner von Cinnamon weitere Bücher geben wird und ich bin sehr gespannt darauf.

Das Buchcover ist sehr ansprechend und bringt eine tolle Weihnachtsstimmung rüber. Zu gerne würde ich jetzt in diesem Haus in gemütlicher Runde mit all den liebenswerten Menschen sitzen, die im Buch erwähnt wurden.

Den Schreibstil der Autorin mochte ich und  mich hat alles ein bisschen an die von mir so beliebte Buchserie, die in Virgin River spielt, erinnert. Ich bin nun wirklich neugierig auf das nächste Buch.

Fazit:
Als Weihnachtsbuch ist dieser Roman wunderbar geeignet und gleichzeitig ein gelungener Start einer neuen Serie. Ich kann es auf jeden Fall empfehlen.

Samstag, 15. November 2014

Rezension - Winterwind


Autorin: Petra Durst-Benning

Titel: Winterwind

Genre: Kurzgeschichten, Weihnachtsbuch

Version: eBook, Gebunden und Hörbuch

erschienen: 10. Oktober 2014

Seiten: 176

Altersempfehlung: Erwachsene

zu kaufen: klick hier

Dies schrieb die Autorin Petra Durst-Benning über sich: "Nur wer viel liest, kann auch gut schreiben" - das ist meine tiefste Überzeugung. Ich hoffe sehr, dass sich meine Vielleserei für meine Leser auszahlt: In erster Linie möchte ich nämlich gut unterhalten. Meine Romane sollen spannend sein von der ersten bis zur letzten Seite, sie sollen wie ein Kurzurlaub vom Alltag sein. Einfach mal das eigene Drumherum vergessen, abtauchen in eine tolle Story, eintauchen in fremde Schicksale, sich selbst verlieren oder ganz neu entdecken? All das ist möglich mit einem typischen "Durst-Benning". Ich möchte mit jedem Buch einen neuen Hintergrund liefern, eine neue Seite des historischen Romans aufschlagen. Ganz gleich, ob es sich um meine "Glasbläsertrilogie" handelt, um meine "Zarentöchter-Romane" oder um "Solang die Welt noch schläft" - mit jeder Story betrat ich Neuland. Das macht das Schreiben und Recherchieren unglaublich spannend für mich. Auf irgendwelche fahrenden Züge aufspringen - das können andere! Ich möchte lieber selbst die Dampflok sein! Was mir wichtig ist: Ich möchte meine Erkenntnisse mit leichter Feder rüberbringen. Der Leser soll quasi zwischen den Zeilen etwas dazulernen, ohne geschulmeistert zu werden, denn das verabscheue ich persönlich beim Lesen sehr! Allem Anschein nach treffe ich mit meinen Vorstellungen von einem guten Schmöker voll ins Schwarze. Denn all meine Bücher sind nach über fünfzehn Jahren auf dem Markt noch immer sehr gefragt, sei es nun mein Erstling "Die Silberdistel" oder "Die Zuckerbäckerin" oder "Das Blumenorakel". Inzwischen ist jedes meiner Bücher sogar als E-Book erhältlich und wird in dieser Form ebenso begeistert gekauft. Und das ist in unserer schnelllebigen Buchbranche wirklich das größte Kompliment, das meine Leser mir machen können ... Und dafür, liebe Leser, danke ich Ihnen von Herzen! Nun setze ich mich rasch wieder an meinen PC, damit ich für "Durst-Benning'schen Nachschub" sorge. Die Ideen gehen mir nämlich so schnell nicht aus, Ihnen aber vielleicht der Lesestoff ... Ihre Petra Durst-Benning
Quelle: Amazon

Kurzbeschreibung, übernommen;
Aufbruch und Neubeginn – darum geht es in den sechs stimmungsvollen neuen Geschichten von Petra Durst-Benning. In der Winter- und Weihnachtszeit erfahren ihre beliebtesten Heldinnen und Helden, was es bedeutet, Altes hinter sich zu lassen und Neues zu wagen. Ob die Silhouettenschneiderin Margarete am Stuttgarter Hof oder die Erben der Glasbläserin in Thüringen: Sie alle erleben jetzt besondere Momente voller Spannung, Fröhlichkeit und starker Gefühle. Die kurzen Erzählungen öffnen eine Tür zur Welt von Petra Durst-Benning. In winterlichen Lesestunden laden sie zum Versinken ein.
Klappentext Lassen Sie sich von Petra Durst-Benning zu gemütlichen Lesestunden einladen. In diesen sechs stimmungsvollen Geschichten leben die beliebtesten Figuren ihrer großen Bestseller weiter. Und sie alle stehen vor großen Herausforderungen und wichtigen Entscheidungen. Ob die Silhouettenschneiderin Margarete am Stuttgarter Hof oder die Erben der Glasbläserin in Thüringen: Eine jede muss sich entscheiden, wie sie die Traditionen eines Handwerks oder eines Ortes mit Leben erfüllen kann. Wie sie den Hürden begegnet, die Alltag, Gewohnheit oder Herkommen mit sich bringen. Und wie sie dem Wunsch von Kindern, Geschwistern oder Eltern nach mehr gemeinsamer Zeit mit den Notwendigkeiten des Berufes vereinen kann. Vor allem erleben sie alle, was es bedeutet, Altes hinter sich zu lassen und Neues zu wagen.

Meine Meinung:
Mit einem Grinsen im Gesicht habe ich das Buch zur Seite gelegt, obwohl mir alle Geschichten sehr gut gefallen haben, fand ich die letzte ganz besonders gut. Denn die Köchin hat so toll gehandelt, das fand ich klasse! Nun sollte niemand aber nur die letzte Geschichte lesen, denn alle anderen sind ebenfalls wunderschön.
Zu recht habe ich dieses Buch in meine Rubrik Weihnachtsbücher aufgenommen, denn viele Erlebnisse der Helden aus verschiedenen Büchern, die Petra Durst-Benning geschrieben hat, finden zu dieser Zeit statt.
Die Auswahl der Geschichten fand ich sehr gut und es hat mich gefreut, alte Bekannte zu treffen und zu lesen, wie manche sich entschieden haben und einen Neuanfang wagten. Da ich noch nicht alle Bücher von Petra Durst-Benning gelesen habe, machten mich die Geschichten neugierig auf die entsprechenden Bücher.
Eigentlich bin ich ja sehr großer Fan von Kurzgeschichten, aber hier war jede Geschichte so abgeschlossen, dass für mich keine Fragen offen blieben. Außerdem kann ich jetzt, wenn ich es denn will, das passende Buch dazu lesen.

Fazit:
Dieses Buch empfehle ich gerne weiter. Es ist auch besonders gut zum Verschenken geeignet, denn die Kurzgeschichten werden sicher auch Lesemuffel, die keine dicken Schmöker mögen, begeistern. Ich könnte mir vorstellen, dass dieses Buch auf dem einen oder anderen Gabentisch liegt. Und so richtige Leseratten werden dadurch den Einstieg zu den Büchern von Petra Durst-Benning finden.

Ich möchte mich recht herzlich beim Verlag für das Rezensionsexemplar bedanken.

Freitag, 14. November 2014

Rezension - Mistelzweig und Weihnachtsküsse

Autorin: Susan Mallery

Titel: Mistelzweig und Weihnachtsküsse

Genre: Weihnachtsbuch

Version:  eBook

erschienen: 1. November 2013

Seiten: 223

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Mira Taschenbuch


Susan Mallerys "Beruf" ist die Liebe. Mit ihren Büchern voller Happy Ends und allen möglichen Irrungen und Wirrungen der Gefühle wurde sie zur Bestsellerautorin. Mehr als 35 Liebesromane hat die Amerikanerin inzwischen geschrieben, viele davon wurden ins Deutsche übersetzt. Neben der Liebe ist die Familie das große Thema der Autorin, die nach eigenen Angaben etwa vier Monate für einen Roman braucht. Susan Mallery lebt in Südkalifornien, zusammen mit ihrem Mann.

Kurzbeschreibung, übernommen:
Von wegen "Oh du fröhliche"! Die Adventsstimmung ist Feuerwehr-Captain Jordan Haynes gründlich verhagelt. Denn bei dem Versuch, eine Katze zu retten, hat er sich so übel verletzt, dass er das Bett hüten muss. Immerhin hat die kratzbürstige Mistletoe überlebt, und ihre ebenso dankbare wie hübsche Besitzerin Holly tut alles, um ihm den Krankenstand mit Keksen und netten Plauderstunden zu versüßen. Der geborene Herzensbrecher ist bezaubert von ihrer offensichtlichen Unerfahrenheit im Umgang mit Männern und nimmt sich fest vor, Holly nicht zu nahe zu treten. Wie sich herausstellt, ist das aber leichter gesagt als getan. Und bald flammt heiße Leidenschaft zwischen ihnen auf …

Meine Meinung:
Auf der Suche nach passender Lektüre für die Vorweihnachtszeit bin ich auf dieses Buch gestoßen. Das Buchcover hat mich so sehr angesprochen, dass ich nicht großartig auf die Kurzbeschreibung geachtet und dieses Buch auf meinen Reader geladen habe.
Die Geschichte von Jordan und Holly hätte sich vielleicht auch zu anderen Jahreszeiten abspielen können, aber mit Bezug auf Weihnachten bekam alles noch eine besondere Würze.
Plätzchen backen, Tannenbäume "jagen" und schöne Deko kaufen erhöhte die Vorfreude auf diese Zeit.
Nett zu lesen war auch die Geschichte von Holly und Jordan. Da die Katze von Holly den schweren Unfall verschuldete, wollte Holly einiges wieder gut machen und hat sich sehr um Jordan gekümmert. Allerdings konnte ich es fast nicht fassen, was ich dann zu lesen bekam. Eine 28jährige junge Frau hatte noch nie einen nackten Mann gesehen und geriet schon außer sich, wenn sie den nackten Oberkörper von Jordan  zu sehen bekam. Kaum zu  glauben, was dem Leser da geboten wurde. Auf die vielen erotischen Beschreibungen hätte ich auch sehr gut verzichten können. Aber nicht nur Holly hat Probleme, die sie mit sich herum schleppt, auch Jordan knabbert an einem unschönen Erlebnis.
Wenn alle anderen Beteiligten nicht so liebenswert gewesen wären, hätte ich vielleicht nicht zu Ende gelesen. Einzig die Neugierde hat mich dazu getrieben und außerdem wollte ich wissen, was der Autorin noch alles einfällt.
Es tut mir sehr leid, aber dieses Buch hat mich überhaupt nicht überzeugen können, statt eines Weihnachtsbuches hatte ich das Gefühl einen Erotikroman zu lesen.

Fazit:
Leider kann ich mit ruhigem Gewissen dieses Buch nicht weiter empfehlen. Aber, wenn ich mir die Bewertungen ansehe, gibt es genügend Leser, die diese Literatur mögen.

Mittwoch, 12. November 2014

Rezension - Ein Bett in Cornwell



Autorin: Alexandra Zöbeli

Titel: Ein Bett in Cornwell

Genre: Roman

Version: eBook

erschienen: 14. November 2014

Seiten: 384

Altersempfehlung: Erwachsene




Die Autorin Alexandra Zöbeli wurde 1970 in der Schweiz geboren und ist im Berner Oberland aufgewachsen. Ein Sprachaufenthalt in London infizierte sie mit dem Großbritannien-Virus, der mit Übernahme des eigenen Gartens vollständig ausbrach. Zusammen mit ihrem Mann lebt sie im Zürcher Oberland und arbeitet als Sachbearbeiterin einer Schulverwaltung. Ihre kreative Seite lebt sie auch beim Seifensieden, Gärtnern, Nähen und Basteln aus. Aber ihr liebstes Hobby ist das Schreiben, weil man dabei die erstaunlichsten Abenteuer und Geschichten erleben kann, ohne dass einem Grenzen aufgesetzt sind. „Ein Bett in Cornwall“ ist ihr erster veröffentlichter Roman.

Kurzbeschreibung, übernommen:
Für Sophie bricht von einem auf den anderen Moment eine Welt zusammen, als sie erfährt, dass ihr Mann auf der Autobahn verunglückt ist - zusammen mit seiner Geliebten, für die er sie offenbar verlassen wollte. Verwirrt und wütend steht Sophie vor seinem Grab, so viel hätte es noch zu sagen gegeben und zurück blieben Leere, Hass, Trauer und Verzweiflung. Zusammen mit ihrem Kater flüchtet Sophie aus dem geordneten Leben in der Schweiz und fährt einfach los. Ihre Reise endet in Cornwall, wo sie von einem älteren Ehepaar aufgenommen wird, das sich rührend um sie kümmert. Sophie will sich von nun auf ihr eigenes Leben konzentrieren und beschließt in England zu bleiben und ein Bed & Breakfast zu eröffnen. Dabei lernt sie Lucas kennen, einen bekannten englischen TV-Moderator, der sie mit seiner arroganten Art in den Wahnsinn treibt. Doch dann erweist sich Lucas als Retter in der Not und Sophie muss sich fragen, ob die große Liebe nicht vielleicht doch in der englischen Provinz zu finden ist ...

Meine Meinung:
Als ich das Buch zur Seite legte, musste ich mich erst einmal wieder beruhigen, denn besonders zum Ende des Buches wurde es sehr dramatisch und ich war richtig aufgeregt und steckte mitten in der Geschichte drin. Aber ich will nicht vorgreifen und von vorne beginnen.

Sophie muss von einer Minute auf die andere erfahren, dass nichts in ihrem Leben so war, wie es sich gedacht hatte. Ihr Mann kommt bei einem Autounfall ums Leben, das hat  sie schon sehr mitgenommen. Dann erfährt sie noch, dass er mit seiner neuen Lebenspartnerin unterwegs war und sie verlassen wollte. Panikartig verlässt sie die Beerdigung und ihren Wohnort, sie fährt einfach drauf los und landet in Cornwall. Dort hat sie sehr viel Glück und lernte nette und hilfsbereite Menschen kennen. Ab jetzt war alles so perfekt, mir allerdings zu perfekt und ich wartete regelrecht darauf, dass irgendetwas unangenehmes passiert. Allerdings hätte es dann auch etwas weniger dramatisch sein können. Mehr verrate ich hier allerdings nicht.
Mit der Protagonistin Sophie konnte ich mit nicht so dolle anfreunden, denn ich war oft nicht mit ihrem Handeln einverstanden, konnte allerdings einiges nachvollziehen, aber wie ich so oft schreibe, miteinander reden hätte mehr gebracht. Leider lassen dies viele Autoren einfach nicht zu.
Aber ich kann jetzt nicht behaupten, dass mir das Buch nicht gefallen hat. Es war wunderschön flüssig geschrieben und es hat mich auch gefesselt.

Das Buchcover gefällt mir sehr gut und hätte mich auf jeden Fall verlockt, es aus der Vielzahl der Bücher, die immer auf einem Tisch liegen, näher zu betrachten.

Fazit:
Es sind in der letzten Zeit zwar sehr viele Bücher erschienen, in denen die Frauen einen Neuanfang wagen und meist eine kleine Frühstückspension eröffnen, aber die Geschichten drum herum bieten immer wieder Abwechslung. Empfehlen kann ich dieses Buch demjenigen, der eine leichte Lektüre, aber trotzdem auch etwas Spannung sucht.