Donnerstag, 11. Dezember 2014
Rezension - Unter halbblauem Himmel - Special
Autorin: Michelle Schrenk
Songwriter: Gabriel Strack
Titel: Unter halbblauem Himmel
Genre: Roman
Version: eBook und Taschenbuch
erschienen: 4. Dezember 2014
Seiten: 66
Altersempfehlung: Erwachsene
Die Autorin Michelle Schrenk wurde 1983 in Nürnberg geboren. Schon von klein auf schrieb sie mit Begeisterung Geschichten. Nach dem erfolgreichen Abschluss ihrer Schullaufbahn und ihrer Ausbildung zur Kauffrau für Bürokommunikation arbeitete sie in einer Nürnberger Werbeagentur und konnte dort ihre Kreativität zunehmend zur Entfaltung kommen lassen. Beflügelt von allem Wundersamen, Geheimnisvollen und Fantasievollen widmete sie sich außerdem immer wieder ihrer großen Leidenschaft: dem Schreiben. Mit ihren ersten beiden Kinderbüchern "Das geheimnisvolle Nürnberg Buch" und "Das geheimnisvolle Nürnberg-Fürth Buch" (beide erschienen im Canim-Verlag, Nürnberg) konnte sie sich einen Traum erfüllen. Sie lebt zusammen mit ihrem Mann, ihrer Tochter und zwei Hunden im barocken Allersberg.
Ein Buch mit einem Soundtrack, denn Michelle Schrenk hatte eine Idee und der Songwriter Gabriel Strack hat sie umgesetzt. Mehr über ihn kann auf seiner Homepage nachgelesen werden.
Kurzbeschreibung, übernommen:
Unter halbblauem Himmel – Weihnachtsspecial mit Bonuskapitel und Extras! Für alle, die die warmherzige Liebesgeschichte „Unter halbblauem Himmel“ mit Begeisterung gelesen haben, gibt es jetzt zu Weihnachten ein Special zum Roman. Freut euch auf ein Wiedersehen mit Lena und Robin – mit einigen Bonuskapiteln, Briefen, einem Backrezept, einer romantischen Weihnachtsgeschichte sowie mit einem ganz neuen Song von Gabriel Strack.
Meine Meinung:
Mit Begeisterung hatte ich das "Hauptbuch" gelesen und freute mich nun auf das Weihnachtsspecial.
Schon das Buchcover hat mich begeistert, wurde es doch der Jahreszeit angepasst!
Über den Inhalt möchte ich jetzt nicht allzu viel verraten, denn 66 Seiten könnte ich schnell zusammenfassen, aber ich möchte ja keinem den Spaß am Lesen nehmen.
Viele Begebenheiten des ersten Buches werden hier nun aus Sicht von Robin erzählt. Im ersten Buch war es hauptsächlich Lena, von der wir alles erfuhren. Auch hier gab es wieder Passagen, die mich berührt haben. Tränen vor Freude, aber auch aus einem anderen Grund, hatte ich in den Augen.
Michelle Schrenk und Gabriel Strack wollten mit diesem Buch den Lesern zu Weihnachten eine Freude bereiten und ich finde, es ist ihnen gelungen.
Fazit:
Ich finde, dieses Geschenk sollten alle Leser annehmen und wer noch nicht das erste Buch gelesen hat, wird jetzt bestimmt neugierig geworden sein und möchte mehr erfahren. Ich kann beide Bücher auf jeden Fall empfehlen!
Rezension - Fronleichnamsmord
Autorin: Bea Rauenthal
Titel: Fronleichnamsmord
Genre: Zeitreise, Krimi
Version: eBook, broschiert und Hörbuch
erschienen: 5. Dezember 2014
Seiten: 352
Altersempfehlung: Erwachsene
Bea Rauenthal ist das Pseudonym der Autorin Beate Sauer, die mit ihren historischen Romanen große Erfolge feiert. Sie lebt in Bonn.
Kurzbeschreibung, übernommen:
Jo ist erleichtert. Ihre dritte Zeitreise führt sie »nur« ins Jahr 1974 und auf eine Polizeistation. Doch ihre Kollegen entpuppen sich als Machos, und die Polizeimethoden sind ziemlich gestrig. Lutz dagegen ist überglücklich. Er lebt in einer Hippie-Kommune, trägt Batik-Shirts, kifft, und es ist Fußball-WM. Der Fall, den Jo und Lutz lösen müssen, führt sie mitten in die Kämpfe zwischen linken Revoluzzern und reaktionären Sturköpfen. Aber sie erleben das WM-Finale live mit, und dass gewisse Substanzen einen echt locker machen können, kommt ihnen ebenfalls zugute ...
Meine Meinung:
Nachdem ich die beiden ersten Bücher "Dreikönigsmord" und "Karfreitagsmord" bereits verschlungen hatte, war ich sehr neugierig auf das dritte Buch. Zumal die Zeitreise diesmal in das Jahr 1974 ging. Das fand ich natürlich auch sehr interessant, denn ich war damals 17 und kannte alles, was Jo und Lutz dort kennen lernten. Es hat sehr großen Spaß gemacht, zu lesen, wie die beiden mit den Geflogenheiten klar kamen.
Wieder hat es die beiden Kommissare zur Aufklärung eines Falles in die Vergangenheit verschlagen. Leser der beiden ersten Bücher kennen dies schon und wissen, was auf sie zukommt. Diesmal fand sich Lutz als Hippie in einer Kommune wieder und Jo musste sich als junge Frau in der Männerwelt behaupten. Wie ich schon erwähnte, hatte ich sehr viel Spaß beim Lesen, aber auch die Spannung kam nicht zu kurz, Jo muss sich an die Hosen mit Schlag gewöhnen und vermisst ihr Handy sehr. Stattdessen kommen die Telefonzellen wieder ins Spiel. Lutz bedauerte es zwar sehr, dass er die Spiele der WM 2014 nicht verfolgen konnte, freute sich dann aber umso mehr, als er feststellte, dass 1974 ebenfalls eine WM stattfand. Ich konnte mich an verschiedene Spiele noch sehr gut erinnern und hätte ihm, genau wie Jo, das Ergebnis verraten können.
Spannend fand ich die Ermittlungen und hatte ab und zu einen Verdacht, der sich aber nicht bestätigte. Immer wieder gab es interessante Wendungen in der Handlung.
Bea Rauenthal ist mit diesem Buch ein sehr guter Abschluss der Trilogie gelungen. Wie ich schon erwähnte, hat mich das Buch gleich von Anfang an wieder gefesselt. Spannung und auch Humor kamen nicht zu kurz. Jo und Lutz lernen die Eltern von Jo kennen, stecken ab und zu in großen Schwierigkeiten und müssen sich endlich entscheiden, wie es mit ihrer Beziehung nun weiter geht.
Die beiden Protagonisten mag ich sehr, allerdings kamen auch diesmal, neben vielen netten Menschen reichlich Fieslinge ins Spiel. Aber damit hatten die beiden ja in jeder ihrer Reise zu kämpfen. Diesmal hatte ich allerdings fast befürchtet, dass sie nicht wieder zurück können.
Fazit:
Leser der beiden ersten Bücher werden das Dritte sicher auch mit Begeisterung lesen. Allerdings empfehle ich allen, die Reihenfolge einzuhalten. Das macht einfach mehr Spaß.
Montag, 8. Dezember 2014
Rezension - Merry Ex-Mas - schöne Bescherung
Autorin: Sheila Roberts
Titel: Merry Ex-Mas - schöne Bescherung
Genre: Weihnachtsbuch
Version: eBook und broschiert
erschienen: 10. Oktober 2013
Seiten: 304
Altersempfehlung: Erwachsene
Verlag: Mira Taschenbuch
Die Autorin Sheila Roberts lebt mit ihrem Ehemann und drei Kindern an einem kleinen See im Staat Washington im äußersten Nordwesten der USA. Wenn sie sich nicht gerade mit ihren Freundinnen trifft oder auf dem Tennisplatz steht, schreibt sie fleißig über die Themen, die Frauen am meisten lieben: Familie, Freunde – und die stressige Weihnachtszeit.
Kurzbeschreibung, übernommen:
Weihnachten ist die schönste Zeit des Jahres - auch wenn drei Freundinnen in Icicle Falls das ganz anders sehen. Dieses Jahr wird die Liebe wiedergefunden und Raum für neue Träume eröffnet. Cassandra freut sich auf die Hochzeit ihrer Tochter. Aber ihr Exmann will sich mit seiner neuen Vorzeigefrau bei ihr einquartieren. Ihre Freundin Charlene hat ein anderes Problem: Vor einem Jahr hatte Richard sie sitzen gelassen und ist mit einer Kellnerin durchgebrannt. Jetzt will er sie zurück und versucht, Charlene unter dem Mistelzweig zu überraschen. Und die arme Ella muss so lange mit ihrem frisch Geschiedenen unter einem Dach leben und streiten, bis das Haus verkauft ist ... Der Zauber der Weihnacht weist den drei Freundinnen den Weg. Merry Ex-Mas!
Meine Meinung:
Auf der Suche nach Weihnachtslektüre bin ich auf dieses Buch gestoßen. Das Buchcover hat mich sofort angezogen und auf dem zweiten Blick habe ich gesehen, dass es wohl eher "eine schöne Bescherung" sein wird. Denn die beiden Lebkuchen sehen nicht gerade freundlich aus. Nun war ich erst recht neugierig auf dieses Buch. Allerdings würde ich es jetzt nicht wirklich als Weihnachtsbuch betrachten, denn die Geschehnisse in dem kleinen Ort hätten auch zu jeder anderen Jahreszeit passieren können.
In der Hauptsache geht es darum, dass Cass, Ella und Charly sich mit ihren Ex-Männern auseinandersetzen müssen. Cass hat das Problem, dass ihre Tochter ihren Vater und dessen zweite Frau zur Hochzeit einladen möchte und da alle Hotelzimmer belegt sind, diese nun bei sich im Haus unterbringen muss. Ella muss bis zum Verkauf des gemeinsamen Hauses mit ihrem Ex in diesem wohnen. Charly steht auf einmal ihrem Ex-Mann gegenüber, der sie wegen einer anderen verlassen hat und sie nun zurück gewinnen will.
Sehr fesselnd hat die Autorin nun beschrieben, wie die Frauen mit ihren Situationen umgehen und wie sie sie bewältigen. Nebenbei habe ich dann auch noch viel interessantes erfahren. Gut, dass bei uns nicht soviel Gedöns um Hochzeiten gemacht wird, wie ich es immer wieder in den Büchern amerikanischer Autorinnen lese. Das Buch hat auch zum Nachdenken angeregt, denn es zeigt mal wieder, wie wichtig helfende Freundinnen sind oder die Tochter sich doch rechtzeitig mal von der Mutter abnabeln sollte. Und vor allem, dass es sich immer wieder bewahrheitet, dass Liebe blind machen kann und man doch öfter auf Freundinnen hören sollte.
Obwohl ich jetzt nicht alles gut fand, was in dem Buch so beschrieben wurde, hat es mich trotzdem gefesselt. Vor allem jede Menge Emotionen wurden ausgelöst. Ich war sauer, habe mich gefreut, hatte Tränen vor Rührung in den Augen und war verärgert und vor allem habe ich mir einen ganz bestimmten Song angesehen.
Fazit:
Nun, ich lasse dieses Buch mal in meiner Rubrik Weihnachtsbücher stehen, denn es hat mir ja trotzdem gefallen und mich unterhalten. Wenn mich jemand fragt, ob er es nicht lesen soll, werde ich ganz bestimmt nicht abraten. Inzwischen weiß ich, dass es zu diesem Buch eine Vorgeschichte gibt und die habe ich schon auf meinem Kindle geladen.
Titel: Merry Ex-Mas - schöne Bescherung
Genre: Weihnachtsbuch
Version: eBook und broschiert
erschienen: 10. Oktober 2013
Seiten: 304
Altersempfehlung: Erwachsene
Verlag: Mira Taschenbuch
Die Autorin Sheila Roberts lebt mit ihrem Ehemann und drei Kindern an einem kleinen See im Staat Washington im äußersten Nordwesten der USA. Wenn sie sich nicht gerade mit ihren Freundinnen trifft oder auf dem Tennisplatz steht, schreibt sie fleißig über die Themen, die Frauen am meisten lieben: Familie, Freunde – und die stressige Weihnachtszeit.
Kurzbeschreibung, übernommen:
Weihnachten ist die schönste Zeit des Jahres - auch wenn drei Freundinnen in Icicle Falls das ganz anders sehen. Dieses Jahr wird die Liebe wiedergefunden und Raum für neue Träume eröffnet. Cassandra freut sich auf die Hochzeit ihrer Tochter. Aber ihr Exmann will sich mit seiner neuen Vorzeigefrau bei ihr einquartieren. Ihre Freundin Charlene hat ein anderes Problem: Vor einem Jahr hatte Richard sie sitzen gelassen und ist mit einer Kellnerin durchgebrannt. Jetzt will er sie zurück und versucht, Charlene unter dem Mistelzweig zu überraschen. Und die arme Ella muss so lange mit ihrem frisch Geschiedenen unter einem Dach leben und streiten, bis das Haus verkauft ist ... Der Zauber der Weihnacht weist den drei Freundinnen den Weg. Merry Ex-Mas!
Meine Meinung:
Auf der Suche nach Weihnachtslektüre bin ich auf dieses Buch gestoßen. Das Buchcover hat mich sofort angezogen und auf dem zweiten Blick habe ich gesehen, dass es wohl eher "eine schöne Bescherung" sein wird. Denn die beiden Lebkuchen sehen nicht gerade freundlich aus. Nun war ich erst recht neugierig auf dieses Buch. Allerdings würde ich es jetzt nicht wirklich als Weihnachtsbuch betrachten, denn die Geschehnisse in dem kleinen Ort hätten auch zu jeder anderen Jahreszeit passieren können.
In der Hauptsache geht es darum, dass Cass, Ella und Charly sich mit ihren Ex-Männern auseinandersetzen müssen. Cass hat das Problem, dass ihre Tochter ihren Vater und dessen zweite Frau zur Hochzeit einladen möchte und da alle Hotelzimmer belegt sind, diese nun bei sich im Haus unterbringen muss. Ella muss bis zum Verkauf des gemeinsamen Hauses mit ihrem Ex in diesem wohnen. Charly steht auf einmal ihrem Ex-Mann gegenüber, der sie wegen einer anderen verlassen hat und sie nun zurück gewinnen will.
Sehr fesselnd hat die Autorin nun beschrieben, wie die Frauen mit ihren Situationen umgehen und wie sie sie bewältigen. Nebenbei habe ich dann auch noch viel interessantes erfahren. Gut, dass bei uns nicht soviel Gedöns um Hochzeiten gemacht wird, wie ich es immer wieder in den Büchern amerikanischer Autorinnen lese. Das Buch hat auch zum Nachdenken angeregt, denn es zeigt mal wieder, wie wichtig helfende Freundinnen sind oder die Tochter sich doch rechtzeitig mal von der Mutter abnabeln sollte. Und vor allem, dass es sich immer wieder bewahrheitet, dass Liebe blind machen kann und man doch öfter auf Freundinnen hören sollte.
Obwohl ich jetzt nicht alles gut fand, was in dem Buch so beschrieben wurde, hat es mich trotzdem gefesselt. Vor allem jede Menge Emotionen wurden ausgelöst. Ich war sauer, habe mich gefreut, hatte Tränen vor Rührung in den Augen und war verärgert und vor allem habe ich mir einen ganz bestimmten Song angesehen.
Fazit:
Nun, ich lasse dieses Buch mal in meiner Rubrik Weihnachtsbücher stehen, denn es hat mir ja trotzdem gefallen und mich unterhalten. Wenn mich jemand fragt, ob er es nicht lesen soll, werde ich ganz bestimmt nicht abraten. Inzwischen weiß ich, dass es zu diesem Buch eine Vorgeschichte gibt und die habe ich schon auf meinem Kindle geladen.
Samstag, 6. Dezember 2014
Rezension - Ich will es doch auch
Autorin: Ellen Berg
Titel: Ich will es doch auch!
Genre: Roman
Version: eBook, Taschenbuch und Hörbuch
erschienen: 5. November 2014
Seiten: 304
Altersempfehlung: Erwachsene
Die Autorin Ellen Berg, geboren 1969, studierte Germanistik und arbeitete als Reiseleiterin und in der Gastronomie. Heute schreibt und lebt sie mit ihrer Tochter auf einem kleinen Bauernhof im Allgäu.
Kurzbeschreibung, übernommen:
Charlotte ist Ärztin, hat einen tollen Job, eine tolle Wohnung, tolle Freunde – nur leider keinen Mann. Und das mit 39! Langsam wird es eng. Da taucht plötzlich Uwe auf, der attraktive, aber ziemlich ungehobelte Klempner. Geht gar nicht. Tja, geht doch! Denn Hals über Kopf verliebt sich Charlotte in sein umwerfendes Lächeln und seine unkonventionelle Art: Buletten zum Frühstück, Tanzen im Regen, Poolbillard in düsteren Kneipen. Charlotte ist selig, ihr Umfeld entsetzt. Downdating? Das kann doch nichts werden! Was willst du denn mit dem?
Meine Meinung:
Diesmal habe ich nicht gelesen, sondern gehört und ich kann dazu sagen, dass dies mir sehr gut gefallen hat. Sonngard Dressler hat das Buch so toll gelesen.
Allerdings ist es mir diesmal sehr schwer gefallen, die Protagonistin zu mögen. Charlotte ist ein besonders schwieriger Mensch und leidet unter vielen Phobien. Im wahren Leben würde ich wahrscheinlich nicht den näheren Kontakt zu ihr suchen. Aber in einem Buch oder diesmal Hörbuch ist es ja gant anders und ich war neugierig, wieso sie sich so verhält und wollte mehr von ihr erfahren.
Ich habe aber auch fest gestellt, dass man wirklich in Stimmung sein muss, dieses Buch zu lesen bzw zu hören. Manchmal habe ich wirklich überlegt, will ich mir das antun von dieser Frau mehr zu erfahren. Ich habe durchgehalten und war dann auch mit dem Ende der Geschichte sehr zufrieden.
Vielleicht lag es aber auch daran, dass ich mir ein besonders lustiges Buch vorgestellt hatte und traf dann auch jede Menge Leute mit Vorurteilen und in meinen Augen unmöglichen Verhalten. Wobei Charlotte sich auch nicht von ihren Vorurteilen freisprechen konnte. Allerdings hat sie in dem Buch die beste Wandlung vollzogen.
Die Beteiligten in diesem Buch gewannen bis auf ganz wenige Ausnahmen nicht meine Sympathie.
Im Grunde regte die Geschichte sehr zum Nachdenken an, aber da ich eher zu den Leuten von Uwes Schlag gehöre, brauchte es mich nicht zu überzeugen. Es war nur interessant zu beobachten, wie sich alle verhalten.
Die Buchcover des Verlages begeistern mich immer wieder und auch dieses finde ich toll. Allerdings passt es überhaupt nicht zu dem Inhalt dieses Buches.
Fazit:
Es tut mir ja sehr leid, aber diesmal konnte mich das Buch nicht so gut überzeugen, wie die anderen, die ich von Ellen Berg gelesen habe. Anscheinend steht ich mit meiner Meinung so ziemlich alleine da, aber empfehlen kann ich es nicht.
Mittwoch, 3. Dezember 2014
Challenge blanvalet 2015
Diese Challenge wird auch im Jahr 2015 wieder vom lesenden Katzenpersonal veranstaltet. Ich werde auf dieser Seite meine Bücher auflisten, die ich vom Verlag blanvalet gelesen habe:
Januar
1. Das Vermächtnis von Granada - Ulrike Schweikert
Februar
2. Die Fährmannstocher - Andrea Schacht
März
3. Ismaels Orangen - Claire Hajaj
April
4. Die Tuchvilla - Anne Jacobs
5. Luderplatz - Katrin Jäger
Juni
6. Provenzalische Geheimnisse - Sophie Bonnet
Juli
7. Fahr zur Hölle, Schatz! - Brigitte Kanitz
8. Stadt, Land, Kuss - Cathy Woodman
9. Glückliche Menschen küssen auch im Regen - Agnés Martin-Lugand
10. Neben der Spur ist auch ein schöner Weg - Dorothea Böhme
August
11. Die Rosenfrauen - Cristina Caboni
September
12. Glück und Glas - Lilli Beck
13. Mein Stück vom Himmel - Robin Gold
14. Die Tochter des Medicus - Gerit Bertram
15. Der Palastgarten - Vivien Shotwell
16. In 80 Tagen zu Dir - Natascha Sagorski
17. Die Lilie von Bela Vista - Sylvia Lott
Oktober
18. Kräuter der Provinz - Petra Durst-Benning
19. Hundert Tage Glück - Fausto Brizzi
20. Die beste Zeit unseres Lebens - Maeve Haran
November
21. Gibt es ein Leben nach der Torte? - Meg Cabo
22. Winterglück - Debbie Macomber
23. In der Liebe und beim Bügeln ist alles erlaubt - Sabine Zett
Dienstag, 2. Dezember 2014
Rezension - Immer Hawaii
Autorin: Sabine Landgraeber
Titel: Immer Hawaii
Genre: Roman
Version: eBook
erschienen: 17. November 2014
Seiten: 230
Altersempfehlung: Erwachsene
Sabine Landgraeber ist Autorin und Regisseurin. Sie lebt mit ihrem Mann in Berlin. Ganz sicher haben Sie schon einmal etwas im Fernsehen von ihr gesehen, denn sie hat an vielen erfolgreichen Serien mitgewirkt. "Verliebt in Berlin", "Verbotene Liebe", "Schloss Einstein" und "Der letzte Zeuge" sind nur einige Beispiele für ihre Regiearbeit. Mit ihren Büchern versucht sie ihre Leser genauso zu unterhalten, wie mit ihren Filmen und Serien. Für weitere Informationen können Sie die Autorin auf ihrer Homepage besuchen: www.sabine-landgraeber.de
Kurzbeschreibung, übernommen:
Luisa hat das Glück ihres Lebens auf Hawaii gefunden. Doch von einem auf den anderen Tag zerbricht alles. Der Mann ihres Herzens geht auf Distanz und sie ist plötzlich allein verantwortlich für eine Hochzeitsagentur. Dorothy, die Inhaberin der Agentur, ist auf mysteriöse Weise verschwunden. Tausende Kilometer entfernt in Berlin kommt Anja hinter das Geheimnis ihres Verlobten und ihre Träume von einer gemeinsamen Zukunft werden jäh zerstört. Gemeinsam versuchen die beiden Freundinnen ihr Glück zu retten.
Meine Meinung:
Ich hatte in meiner Rezension von "Zufällig Hawaii" geschrieben, dass ich mich auf eine Fortsetzung freue und nun konnte ich sie lesen. Schnell war ich wieder vor Ort auf Hawaii und hatte auch sofort die wunderschönen Strände vor Augen. Schon allein diese Beschreibungen würden das Buch lesenswert machen. Aber die Geschichte über Dorothy, Luisa und Anja hat mich natürlich auch sehr gefesselt.
Das Verschwinden von Dorothy hat mich sehr bewegt und auch das Geschehen hinterher. Luisa muss in der Abwesenheit von Dorothy deren Hochzeitsplanungen übernehmen und erledigt die Aufgaben wirklich sehr gut. Anja, die im vorherigen Buch einen Heiratsantrag bekommen hat, fliegt zurück nach Berlin und kommt dort hinter ein Geheimnis von Stefan. Das und der Hilferuf von Luisa sind Gründe für sie wieder nach Hawaii zu fliegen.
Wie die drei Frauen sich dem Schicksal stellen und alles meistern, jede auf ihre Art, hat Sabine Landgraeber auch diesmal sehr fesselnd geschrieben. Wie so oft, konnte ich das Buch nicht aus der Hand legen, denn ich war ja vor Ort und stand als Beobachterin neben den Frauen. Natürlich wollte ich wissen, wie sich alles entwickelt. Die eine oder andere Träne musste ich dabei auch laufen lassen.
Inzwischen wissen ja die aufmerksamen Leser, dass Dorothy die Enkelin der "Picture Bride" der Fotobraut ist und ich fand es ganz toll, alles miterleben zu können. Auf jeden Fall empfehle ich alle drei Bücher in der entsprechenden Reihenfolge zu lesen.
Das Buchcover gefällt mir sehr gut und sagt auch sehr viel über die Freundschaft der beiden Frauen Luisa und Anja aus, die sich auf Hawaii so richtig wiederfinden.
Fazit:
Dieses Buch ist ein wunderbarer Abschluss einer Geschichte, die im Grunde 1902 mit der Reise der Fotobraut beginnt. Ich kann alle drei Bücher wirklich sehr empfehlen.
Montag, 1. Dezember 2014
Rezension - Tante Fritzi - forever clever
Autorin: Brigitte Teufl-Heimhilcher
Titel: Tante Fritzi- forever clever
Genre: Roman
Version: eBook und Taschenbuch
erschienen: 27. November 2014
Seiten: 174
Altersempfehlung: Erwachsene
Die Autorin Brigitte Teufl-Heimhilcher, geb. 1955, ist verheiratet und arbeitet als Immobilien-Fachfrau in Wien. Darüber hinaus schreibt die kommunikative Hobbyköchin seit einigen Jahren heitere Gesellschaftsromane, in denen sie sich auf unterhaltsame Weise mit dem Alltag, Beziehungen aller Art und gesellschaftspolitisch relevanten Fragen auseinandersetzt.
Kurzbeschreibung, übernommen:
Ob Chorwettbewerb, Weihnachtsbasar oder Faschingsfest – in Tante Fritzi Pensionistenheim ist immer was los. Außerdem ist da noch Konstantin, der ehemalige Anwalt, mit dem Fritzi sich ganz hervorragend versteht. Außerdem wäre dessen Sohn Michael genau der Richtige für ihre Nichte Babette, dummer Weise will die diesen Stinkstiefel von einem Architekten heiraten. Aber noch ist das letzte Wort nicht gesprochen, denn der Architekt scheint Fritzi ganz und gar nicht vertrauenswürdig. Mit Konstantins Hilfe heftet sie sich an seine Fersen …
Meine Meinung:
Ich sag's doch immer wieder, in ein Altersheim sollte man früh genug ziehen, solange man noch fit ist und an allem teilnehmen kann. Wobei, so richtig ein Altersheim ist es ja nicht, in das Tante Frieda zieht, eher eine Seniorenresidenz vom Feinsten. Fritzi ist nicht mehr die jüngste und verwitwet, die Hüfte macht ihr Sorgen und deshalb gibt sie ihr großes Haus auf und zieht in eine kleine Wohnung in einer Seniorenresidenz. Dort genießt sie es, sich immer an einen gedeckten Tisch zu setzen. Sie lernt eine Menge netter Mitwohner kennen und nimmt an vielen Aktivitäten teil. Es hat mir richtig gefallen, was sie alles unternimmt. Ganz besonders, als ihr das Verhalten von Horst, dem Freund ihrer Nichte merkwürdig vorkommt. Mit Konstantin, einem Mitbewohner unternimmt sie einiges und kommt einigen Merkwürdigkeiten auf die Spur. Aus Spaß dachte ich beim Lesen, das könnte Miss Marple in Österreich sein ;)
Die Autorin hat so wunderbar das Leben der alten Leutchen beschrieben, jede Menge Charaktere dort untergebracht und mir mit dem Buch viel Freude bereitet. Sehr gut fand ich, am Ende des Buch ein Glossar zu finden. Denn es gibt immer noch einige Begriffe der österreichischen Sprache, die mir nicht geläufig sind.
Alle Beteiligten des Buches fand ich sehr gut beschrieben und bei manchem musste ich schmunzeln. Ich konnte mir die Bewohner so richtig vorstellen. Fritzi und Konstantin mochte ich besonders gerne. Babette fand ich manchmal etwas realitätsfremd und gutgläubig. Schade, dass ihr Lehrgeld sehr hoch ausfallen musste. Dafür war Tante Fritzi besonders clever und Konstantin konnte froh sein, so eine tolle Enkelin zu haben. Was nun alles genau passiert ist, werde ich hier sicher nicht verraten. Es sollte jeder selbst das Vergnügen haben und das Buch lesen.
Fazit:
Ein wunderschönes Buch, das viel Spaß beim Lesen bereitet. Es ist auch bestens geeignet zum Verschenken, aber zuvor sollte man es selber lesen ;)
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