Donnerstag, 11. Dezember 2014

Rezension - Fronleichnamsmord


Autorin: Bea Rauenthal

Titel: Fronleichnamsmord

Genre: Zeitreise, Krimi

Version: eBook, broschiert und Hörbuch

erschienen: 5. Dezember 2014

Seiten: 352

Altersempfehlung: Erwachsene




Bea Rauenthal ist das Pseudonym der Autorin Beate Sauer, die mit ihren historischen Romanen große Erfolge feiert. Sie lebt in Bonn.

Kurzbeschreibung, übernommen:
Jo ist erleichtert. Ihre dritte Zeitreise führt sie »nur« ins Jahr 1974 und auf eine Polizeistation. Doch ihre Kollegen entpuppen sich als Machos, und die Polizeimethoden sind ziemlich gestrig. Lutz dagegen ist überglücklich. Er lebt in einer Hippie-Kommune, trägt Batik-Shirts, kifft, und es ist Fußball-WM. Der Fall, den Jo und Lutz lösen müssen, führt sie mitten in die Kämpfe zwischen linken Revoluzzern und reaktionären Sturköpfen. Aber sie erleben das WM-Finale live mit, und dass gewisse Substanzen einen echt locker machen können, kommt ihnen ebenfalls zugute ...

Meine Meinung:
Nachdem ich die beiden ersten Bücher "Dreikönigsmord" und "Karfreitagsmord" bereits verschlungen hatte, war ich sehr neugierig auf das dritte Buch. Zumal die Zeitreise diesmal in das Jahr 1974 ging. Das fand ich natürlich auch sehr interessant, denn ich war damals 17 und kannte alles, was Jo und Lutz dort kennen lernten. Es hat  sehr großen Spaß gemacht, zu lesen, wie die beiden mit den Geflogenheiten klar kamen.

Wieder hat es die beiden Kommissare zur Aufklärung eines Falles in die Vergangenheit verschlagen. Leser der beiden ersten Bücher kennen dies schon und wissen, was auf sie zukommt. Diesmal fand sich Lutz als Hippie in einer Kommune wieder und Jo musste sich als junge Frau in der Männerwelt behaupten. Wie ich schon erwähnte, hatte ich sehr viel Spaß beim Lesen, aber auch die Spannung kam nicht zu kurz, Jo muss sich an die Hosen mit Schlag gewöhnen und vermisst ihr Handy sehr. Stattdessen kommen die Telefonzellen wieder ins Spiel. Lutz bedauerte es zwar  sehr, dass er die Spiele der WM 2014 nicht verfolgen konnte, freute sich dann aber umso mehr, als er feststellte, dass 1974 ebenfalls eine WM stattfand. Ich konnte mich an verschiedene Spiele noch sehr gut erinnern und hätte ihm, genau wie Jo, das Ergebnis verraten können.
Spannend fand ich die Ermittlungen und hatte ab und zu einen Verdacht, der sich aber nicht bestätigte. Immer wieder gab es interessante Wendungen in der Handlung.

Bea Rauenthal ist mit diesem Buch ein sehr guter Abschluss der Trilogie gelungen. Wie ich schon erwähnte, hat mich das Buch gleich von Anfang an wieder gefesselt. Spannung und auch Humor kamen nicht zu kurz. Jo und Lutz lernen die Eltern von Jo kennen, stecken ab und zu in großen Schwierigkeiten und müssen sich endlich entscheiden, wie es mit ihrer Beziehung nun weiter geht.
Die beiden Protagonisten  mag ich sehr, allerdings kamen auch diesmal, neben vielen netten Menschen reichlich Fieslinge ins Spiel. Aber damit hatten die beiden ja in jeder ihrer Reise zu kämpfen. Diesmal hatte ich allerdings fast befürchtet, dass sie nicht wieder zurück können.

Fazit:
Leser der beiden ersten Bücher werden das Dritte sicher auch mit Begeisterung lesen. Allerdings empfehle ich allen, die Reihenfolge einzuhalten. Das macht einfach mehr Spaß.

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