Dienstag, 28. Mai 2019

Rezension - Mallorca bis in alle Ewigkeit



Autor: Klaus Späne

Titel: Mallorca bis in alle Ewigkeit

Genre: Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 23. Mai 2019

Seiten: 272

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Emons Verlag



Über den Autor:
Klaus Späne, Jahrgang 1959, ist als Redakteur der Frankfurter Neuen Presse tätig. Mit Mallorca und den Balearen verbindet ihn eine lange und persönliche Geschichte. Er hat auf Mallorca gelebt und gearbeitet und kennt die Eigenheiten und Schattenseiten der Insel.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Schatten über der Sonneninsel Chefinspektor Pau Ribera von der spanischen Nationalpolizei steht vor einem Rätsel: Auf dem Zentralfriedhof in Palma wird ein Journalist tot aufgefunden. Hat hier womöglich jemand eine alte Rechnung beglichen? Seine Ermittlungen führen Ribera zurück in die Zeit des Spanischen Bürgerkrieges und tief in die Vergangenheit der Insel. Dabei wird ihm schnell klar, dass sich hinter der schönen Fassade Mallorcas ein düsteres Geheimnis verbirgt.


Meine Meinung:
Seit ich vor ein paar Jahren Urlaub auf dieser wunderschönen Insel gemacht habe, freue ich mich immer wieder, wenn ich Krimis finde, deren Handlung auf der Insel angesiedelt ist.
Inzwischen wissen doch einige, dass es auf dieser beschaulichen Insel, die als Urlaubsziel bei den Deutschen sehr beliebt ist, auch in der Vergangenheit einige Ereignisse gab, die manche gerne vergessen würden bzw sich wünschten, dass sie nicht ans Licht kommen
In den 60er und 70er Jahren,wenn nicht sogar schon früher, haben viele Deutsche ihren Wohnsitz dorthin verlegt oder einfach nur preiswert Feriendomizile gekauft. Leider haben einige eine unrühmliche Vergangenheit, mit der Chefinspektor Pau Ribera sich auseinandersetzen muss, als auf  einem Friedhof eine ermordete Person gefunden wird und er die Ermittlung übernehmen muss.
Klaus Späne hat es sehr spannend geschrieben, denn ich hatte lange keine Ahnung, wer der Täter gewesen sein könnte, es gab genügend verdächtige Personen.
All zuviel habe ich über das, in der Kurzbeschreibung erwähnte, düstere Geheimnis nicht erfahren, für mich spielte es nur am Rande eine Rolle, aber interessant war es schon, wie der Autor vergangene Geschehnisse eingebunden hat.


Fazit:
Ein gelungener spannender Mallorcakrimi, den ich gerne weiterempfehle.

Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Rezension - Die Rosengärtnerin



Autorin: Sylvia Lott

Titel: Die Rosengärtnerin

Genre: Roman

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 20. Mai 2019

Seiten: 592

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Blanvalet Taschenbuch Verlag



Über die Autorin:
Die freie Journalistin und Autorin Sylvia Lott ist gebürtige Ostfriesin und lebt im Hamburg. Viele Jahre schrieb sie für verschiedene Frauen-, Lifestyle- und Reisemagazine, inzwischen konzentriert sie sich ganz auf ihre Romane. »Die Inselfrauen«, «Die Fliederinsel« und »Die Inselgärtnerin« standen wochenlang auf der SPIEGEL-Bestsellerliste.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Wo wilde Rosen ein altes Herrenhaus umranken, sucht eine Frau nach ihren Wurzeln ...
Frankreich 1958: Jeanne verzaubert in den Fünfzigerjahren ganz Paris mit ihren Chansons. Nun lebt sie mit ihrem Mann in einem Château im malerischen Loire-Tal und widmet sich leidenschaftlich ihrer großen Liebe, der Rosenzucht. Doch ein Schatten liegt über ihrem Glück, denn Jahre zuvor musste sie das, was sie am meisten liebte, zurücklassen, um zu überleben ...
Hamburg 2017: Die Journalistin Ella erbt ein verfallenes Anwesen in Frankreich. Sie ahnt nicht, dass das Vermächtnis ihr ganzes Leben auf den Kopf stellen wird. Und dass es ein Geheimnis birgt, das zu Ellas Wurzeln an der ostfriesischen Küste zurückreicht ...


Meine Meinung:
Inzwischen habe ich schon einige Bücher der Autorin gelesen und freue mich immer wieder, wenn ein neues von ihr erscheint.
Diesmal lernte ich zwei Frauen kennen, Jeanne, die als junge Französin während des Krieges zum Arbeitseinsatz nach Ostfriesland geht und Ella, die überraschend ein Anwesen in Frankreich erbt. Nun wird sich manch einer fragen, was die beiden Frauen miteinander zu tun haben. Verraten werde ich es hier nicht, aber geübte Vielleser werden es sicher schnell herausfinden, zumal der Plot insgesamt nicht ungewöhnlich ist.
Auf jeden Fall hat mich die Autorin mal wieder an das Buch gefesselt, denn ich fand ganz besonders die Geschichte rund um Jeanne sehr interessant. Das mag ich auch an den Büchern der Autorin, sie vermittelt mir immer wieder etwas neues über Geschehnisse der Vergangenheit. Manches weiß ich ja, aber viele Einzelheiten sind nicht bekannt, beziehungsweise ich habe nicht bewusst darüber nachgedacht. Außerdem hat sie sehr gut recherchiert und beschreibt die Gegenden, in denen ihre Protagonisten sich aufhalten so gut, dass ich alles vor Augen habe.
Auch der Schreibstil gefällt mir sehr gut, im Wechsel reiste ich mit Jeanne in die Vergangenheit oder war mit Ella in der Gegenwart. Sylvia Lott hat es bestens verstanden und mich durch diese Wechsel nicht im Lesefluss gestört.
Das Cover gefällt mir ebenfalls sehr gut und passt wunderbar zu den anderen Büchern, was den Erkennungswert und die Zuordnung zu den Büchern der Autorin erhöht.


Fazit:
Ein sehr unterhaltsames und auch interessantes Buch, in ihm wurden Ereignisse der Vergangenheit und Gegenwart vereint, die Liebe spielt ebenfalls eine Rolle und das Schicksal hat des öfteren auch zugeschlagen. Ich habe es gerne gelesen und empfehle es deshalb weiter.

Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Donnerstag, 23. Mai 2019

Rezension - Trau dich doch (K)ein Hochzeits - Roman



Autorin: Ellen Berg

Titel: Trau dich doch (K)ein Hochzeits-Roman

Genre: Roman, Humor

Version: eBook, Taschenbuch, Hörbuch

erschienen: 17. Mai 2019

Seiten: 369

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Aufbau Taschenbuch



Über die Autorin:
Ellen Berg, geboren 1969, studierte Germanistik und arbeitete als Reiseleiterin und in der Gastronomie. Heute schreibt und lebt sie mit ihrer Tochter auf einem kleinen Bauernhof im Allgäu.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Hochzeitsplanerin Amelie könnte vor Verzweiflung in den Brautstrauß beißen: Der Bräutigam kann vor Restalkohol kaum stehen, die Braut dreht ohnehin frei, die weißen Tauben haben keine Lust zu fliegen. Noch dazu ist Amelies eigener Traum vom Für immer gerade zerplatzt – nach ihrer unerfreulichen Scheidung muss sie sich in einem ganz neuen Leben zurechtfinden. Dass sie bei ihrem nächsten Auftrag einem Mann begegnet, der all das zu sein scheint, was sie sich sehnlichst wünscht, macht es auch nicht gerade besser. Denn dummerweise ist er der Bräutigam …


Meine Meinung:
Die Bücher von Ellen Berg lese ich immer wieder gerne und ich erfreue mich ebenfalls an die gelungenen humorvollen Cover. So war es keine Frage, ob ich dieses Buch auch lesen wollte.
Amelie ist nach der Scheidung von ihrem Mann als Hochzeitsplanerin tätig und ich möchte auf keinen Fall mit ihr tauschen, denn oft genug hat sie extrem nervige Kunden mit ausgefallenen Wünschen. Wo sind sie nur geblieben, die guten Zeiten, wo jeder seine Hochzeit selber organisierte und alle ziemlich bodenständig blieben. 😉Aber darum geht es jetzt nicht. Die Autorin hat sich einiges einfallen lassen und mir besonders viele originelle Personen vorgestellt, von denen ich einige sehr gut leiden konnte und andere so gar nicht sympathisch fand. Aber das sollten sie auch nicht sein, außerdem gaben sie der Geschichte eine besondere Würze. Nun soll keiner glauben, dass es in diesem Buch nur darum ging, wie und welche Hochzeiten Amelie zu planen hatte. Ich bekam auch einen Einblick in ihr Alltagsleben mit allen Höhen und Tiefen. Darauf möchte ich nun nicht näher eingehen, so leid es mir tut, aber ich müsste zuviel verraten.


Fazit:
Ein Buch, das einem sehr viel Lesevergnügen bereitet. Emotionen gibt es reichlich und ein Ende, das sich alle wünschen. Gerne empfehle ich dieses Buch weiter


Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

#TrauDichDoch #NetGalleyDe

Mittwoch, 22. Mai 2019

Rezension - Wo das Glück auf Wellen tanzt


Autorin: Diana Hillebrand

Titel: Wo das Glück auf Wellen tanzt

Genre: Roman

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 2. Mai 2019

Seiten: 304

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Knaur TB 




Über die Autorin:
Diana Hillebrand (geb. 1971) ist Autorin und Dozentin und lebt mit ihrer Familie in ihrer Wahlheimat München. Seit 2006 gibt sie Kurse im Kreativen Schreiben an der „WortWerkstatt SCHREIBundWEISE“. Sie hat mehrere Bücher, Kurzgeschichten und Fachartikel veröffentlicht. 2018 wurde eines ihrer Jugendbücher mit einem „LesePeter“ ausgezeichnet.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Ein traumhaft gelegenes Haus am See, ein geheimnisvoller Maler und eine junge Frau auf der Suche nach dem Glück: Diana Hillebrands Roman „Wo das Glück auf Wellen tanzt“ ist warmherzig, anrührend und so entspannend wie ein Tag am See.
Als die Journalistin Anna das Kunstwerk eines Malers in Händen hält, ahnt sie noch nicht, dass sie schon bald bei ihm einziehen wird. Doch sein idyllisch gelegenes Haus am See scheint genau der richtige Platz, um all die kleinen Glücks-Momente zu erleben, über die sie schreibt. Auch das nahe Café Komet und deren Besitzerin Halley sind Glückstreffer. Nur ihr Vermieter gibt ihr Rätsel auf: Er geht ihr aus dem Weg und hängt überall seine emotionalen Bilder auf – die alle ein- und dieselbe Ansicht des Sees zeigen. Welches Glück mag er verloren haben? Und kann Anna ihm helfen, es wiederzufinden?


Meine Meinung:
Glück, ich denke jeder versteht darunter etwas anderes. Was sind Glücksmomente und wie soll man damit umgehen? Die Autorin hat die Protagonistin beauftragt sich ernsthaft damit auseinander zu setzen. Und gleichzeitig hat sie das wohl auch bei uns Lesern erreicht.
Anna, die unter einem anderen Namen für eine Zeitschrift über das Glück schreibt, soll nun auch ein Buch schreiben, was ihr sehr schwer fällt, denn es gibt so vieles, was sie ablenkt. Das wahre Leben um sie herum und dann gibt es noch etwas, was sie sehr neugierig macht.
Diana Hillebrand hat sehr fesselnd geschrieben, wie Anna versucht, alles zu schaffen. Ich darf sie begleiten und lerne sehr viele Leute kennen, die mir fast alle sympathisch sind. Von allen Beteiligten erfahre ich auch noch viel mehr, also, was ihnen in ihrem Leben schon alles passiert ist und wie sie auch mit weiteren Höhen und Tiefen umgehen.


Fazit:
Im großen und ganzen ist es ein schönes Wohlfühlbuch, es lässt sich entspannt lesen. Wer also nach einer angenehmen Lektüre zum Zwischendurchlesen Ausschau hält, wird hier das Richtige finden.


Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Dienstag, 21. Mai 2019

Rezension - Der Wind nimmt uns mit


Autorin: Katharina Herzog

Titel: Der Wind nimmt uns mit

Genre: Roman

Version: eBook, broschiert und Hörbuch

erschienen: 16. April 2019

Seiten: 368

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Rowohlt Taschenbuch




Über die Autorin:
Katharina Herzog hatte schon immer Spaß daran, sich Geschichten auszudenken und sie aufzuschreiben. Nach einem Abstecher in den Journalismus kehrte sie zur wahren Liebe Belletristik zurück und begann, Romane zu veröffentlichen. Als Katrin Koppold hat sie sich bereits in die Herzen vieler Leserinnen geschrieben. Mit ihren Romanen «Immer wieder im Sommer» und «Zwischen dir und mir das Meer» eroberte sie die Bestsellerlisten. Sie lebt mit ihrer Familie in der Nähe von München.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Maya bindet sich weder an Orte noch an Menschen. Obwohl die Reisebloggerin erst 32 ist, hat sie schon fast die ganze Welt gesehen. Nur an einen Ort möchte sie niemals: Nach La Gomera. Dort wohnt ihre Adoptivmutter Karoline. Dass Karoline nicht ihre leibliche Mutter ist, hat Maya vor Jahren durch einen Zufall erfahren, und bis heute hat sie ihr nicht verziehen. Doch dann wird Maya schwanger, und Tobi, der Mann, mit dem sie eine flüchtige Affäre hatte, hält sich ausgerechnet auf der Kanareninsel auf. Nur widerwillig fliegt Maya dorthin, zu den Aussteigern und Künstlern, zu ihrer Mutter. Sie ahnt nicht, dass es die wichtigste Reise ihres Lebens sein wird.


Meine Meinung:
Ich habe inzwischen schon einige Bücher der Autorin gelesen und war nun besonders neugierig auf dieses. Ich lernte Maya kennen und die Insel La Gomera, was ich sehr interessant fand.
Eigentlich wollte Maya nie auf diese Insel reisen, wofür sie in ihren Augen berechtigte Gründe hatte. Aber es kommt eben vieles anders, als man denkt.
Auf jeden Fall bekam ich nun die Gelegenheit ebenfalls nach La Gomera zu reisen und dort lernte ich jede Menge interessante Leute kennen. Katharina Herzog hat mir große Freude bereitet und einigen Personen ganz besondere Charaktereigenschaften zugeordnet.
Natürlich werde ich hier nicht verraten, weshalb diese Reise für Maya die wichtigste ihres Lebens wird.


Fazit:
Wer nach einer schönen leichten und entspannten Sommerlektüre sucht, wird mit diesem Buch wohl das Richtige finden.

Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

#DerWindNimmtUnsMit

Rezension - Eine neue Zeit - Die Hansen-Saga 2



Autorin: Ellin Carsta

Titel: Eine neue Zeit

Genre: Historisch

Version: eBook, Taschenbuch und Hörbuch

erschienen: 2. Oktober 2018

Seiten: 315

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Tinte & Feder



Über die Autorin:
Ellin Carsta ist das Pseudonym der deutschen Autorin Petra Mattfeldt, die zusammen mit ihrem Mann und ihren drei Kindern in der Nähe von Bremen lebt. Alle Fans ihrer Bestsellerreihe um die »heimliche Heilerin« können sich mit der Veröffentlichung der »Hansen-Saga« über neuen Lesestoff freuen.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Hamburg 1893: Nach turbulenten Jahren ist die finanzielle Lage der Hansens endlich stabil und sie haben an Macht, Ansehen und Einfluss gewonnen. Das liegt vor allem am reichen Ertrag, den die Kakaobohnen aus dem eigenen Anbau in Kamerun bringen. Der wirtschaftliche Erfolg spiegelt sich aber nicht im Privatleben der Familienmitglieder wider und neue dunkle Wolken ziehen am Horizont auf. Luise ist zu einer selbstständigen jungen Frau herangewachsen, die sich aktiv in das Familienkontor einbringt und ganz in ihrem beruflichen Dasein aufgeht. Als ihr Vater einen Ehemann für sie bestimmt, ist Ablehnung ihre erste Reaktion. Es widerstrebt ihr, sich in die ihr zugedachte Rolle der gut erzogenen Tochter zu fügen, auch deshalb, weil ihr Herz noch immer für Kamerun, vor allem aber auch für Hamza schlägt. Die nach dem Ehebruch aus der Familie verstoßene Elisabeth verwendet immer mehr Energie darauf, ihrem Exmann und dem Rest der Hansens zu schaden. Sie fängt ein Verhältnis mit August Frederiksen an, dem Erzfeind ihres verstorbenen Schwiegervaters, und spinnt einen perfiden Plan. Wird es ihr gelingen, die Hansens in den Ruin zu treiben?


Meine Meinung:
Nachdem ich das erste Buch der Hansen-Saga gelesen hatte, war klar, dass ich wissen wollte, wie es weiterging. Ich kannte ja inzwischen viele aus der Familie Hansen, nicht jeder war bei mir beliebt und ich war auch nicht mit allen Handlungen einverstanden. Aber so ist es nun mal, jeder hat eine andere Meinung und das ist auch gut so. Auf den Inhalt brauche ich nicht weiter eingehen, denn in der Kurzbeschreibung ist schon vieles erwähnt und man kann sich sehr gut vorstellen, was alles passieren wird. Auf jeden Fall ist es weiterhin eine aufregende Zeit für die Familie, egal wo sich der einzelne aufhält.


Fazit:
Natürlich bleibe ich bei der Familiengeschichte am Ball und freue mich bereits auf das nächste Buch.

Montag, 20. Mai 2019

Rezension - Doppelopfer


Autorin: Valeska Réon
Autor: Koto Kodama

Titel: Doppelopfer

Genre: Thriller

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 12. April 2019

Seiten: 371

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: A.P.P. Verlag



Über die Autoren:
Valeska Réon wuchs bei ihrer Tante Christa in Düsseldorf auf. Nach dem Abitur absolvierte sie eine Ausbildung zur Friseurin und gleich darauf eine Weiterbildung zur Visagistin mit dem Schwerpunkt Epithetik. Im Anschluss arbeitete sie einige Jahre als Model, gründete danach eine Privatdetektei, die sie aber zugunstenihres Lektorates mitterweile aufgegeben hat. Ihre Biografie >>Blumen für ein Chamäleon<< wird 2019 durch den Filmemacher Jakob M. Erwa unter dem Titel >>Valeska<< fürs Kino verfilmt.

Koto Kodama,gebürtiger Salzburger, ist Kameramann, cutter sowie Drehbuchautor und hat über zehn Jahre beim Fernsehen gearbeitet. Sein Roman >>Ruhig Brauner<<, basierend auf seinem Theaterstück >>Dinner with Hitler<<, erscheint 2019 ebenfalls im A.P.P. Verlag. In Vorbereitung befindet sich ein Roman, ein Kinderbuch sowie weitere Drehbuchprojekte.
>>Doppelopfer<< ist das erste gemeinsame Projekt des Autorenduos Valeska Réon und Koto Kodama.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Januar 2019: Während Paris unter einer dicken Schneedecke versunken ist, hält der »Vollmondkiller« die Stadt in Atem; ein sadistischer Serienmörder, der es auf alleinstehende junge Frauen abgesehen hat, die er grausam verstümmelt und dann in öffentlichen Parks ablegt. Wenige Wochen später: Der erfolgreiche Galerist Gabriel Corvisart lernt die attraktive Bloggerin und Influencerin Cynthia Dickson kennen. Nach und nach entwickelt sich zwischen den beiden ein Katz-und-Maus-Spiel von Gut gegen Böse. Doch wer ist hier tatsächlich das Opfer und wer der Täter?


Meine Meinung:
Ich habe mich mal wieder an einen Thriller gewagt! Und wurde mit reichlich Spannung belohnt, was einiges an Herzklopfen bei mir hervor gerufen hat.
Valeska Réon und Koto Kodama haben dieses Buch gemeinsam geschrieben, was ihnen sehr gut gelungen ist. Ich konnte während des Lesens dann auch nicht feststellen, wer wohl was geschrieben hat. Den Schreibstil fand ich sehr interessant. Es gab viele Zeitsprünge, zu verschiedenen Zeiten der Vergangenheit und auch in der Gegenwart wurde zwischen den Tagen bzw Monaten hin und her gewechselt. Überhaupt fand ich den Aufbau der Kapitel und die Unterteilung im Buch sehr gut. Ich sollte reichlich Personen kennen lernen, Familiengeheimnisse erfahren und die grausame Wahrheit kennen lernen. Allerdings möchte ich auf dies alles nicht nähre eingehen, weil ich sonst einiges verraten müssten.
Auf jeden Fall gab es für mich ein überraschendes Ende, womit ich durchaus einverstanden war.


Fazit:
Wer es wirklich sehr spannend mag und starke Nerven hat. wird an diesem Buch Gefallen finden. Neben dem hohen Spannungsfaktor gibt es auch reichlich Hintergrundinformationen zu verschiedenen Themen. Also ist das Buch nicht nur spannend, sondern auch sehr unterhaltsam und informativ.


Bei den beiden Autoren möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken. Wir haben uns rein zufällig auf der Leipziger Buchmesse kennen gelernt und nett unterhalten. Außerdem habe ich an einer Lesung über dieses Buch teil genommen, was mir sehr gut gefallen hat.