Samstag, 29. Juni 2019
Rezension - Der Mann auf der Hallig
Autorin: Anna Johannsen
Titel: Der Mann auf der Hallig
Genre: Krimi
Version: eBook, Hörbuch, Taschenbuch
erschienen: 25. Juni 2019
Seiten: 303
Altersempfehlung: Erwachsene
Verlag: Edition M
Über die Autorin:
Anna Johannsen lebt seit ihrer Kindheit in Nordfriesland. Sie liebt die Landschaft und Menschen der Region, besonders verbunden ist sie den nordfriesischen Inseln, auf denen die Krimireihe »Die Inselkommissarin« spielt. Nach »Der Tote im Strandkorb« (Kindle #1 Bestseller), »Das Mädchen am Strand« und »Die alte Dame am Meer« ermittelt Hauptkommissarin Lena Lorenzen nun in »Der Mann auf der Hallig« weiter.
Kurzbeschreibung, übernommen:
Auf einer Sandbank vor Hallig Hooge wird die Leiche von Klaas Rieckert gefunden, der offensichtlich vor dem Ertrinken an Armen und Beinen gefesselt wurde. Die Obduktion bringt ein überraschendes Ergebnis: Die DNA des Halligbewohners wurde vor zehn Jahren im Rahmen eines aufsehenerregenden Falles im Polizeisystem registriert und weist ihn als mutmaßlichen Dreifachmörder aus. Obwohl Lena Lorenzen gerade mit ihrem Lebensgefährten Erck ihr privates Glück genießen könnte, will sie den Fall unbedingt selbst übernehmen. Sie ist überzeugt, dass eine große SoKo in der kleinen Welt der Hallig wenig Chancen hat, an relevante Informationen zu kommen. Nach den ersten Befragungen der Angehörigen muss sich die Inselkommissarin schnell entscheiden, welchen Ermittlungsansatz sie verfolgen will: Liegt der Schlüssel zur Aufklärung des Mordes im engen Beziehungsgeflecht auf Hooge oder in der dunklen Vergangenheit des Opfers auf dem Festland?
Meine Meinung:
Bisher kannte ich die Inselkommissarin Lena Lorenzen noch nicht so richtig. Ich hatte neulich allerdings einen Krimi gelesen "Juister Mohn", wo sie mit einem Kollegen zusammen gearbeitet hat, der für die Autorin Elke Bergsma ermittelt. Nun war ich neugierig geworden und wollte Lena näher kennen lernen. Das ist mir mit diesem Krimi auch sehr gut gelungen.
Ein Toter wird auf der Hallig Hooge gefunden und Lena möchte dort mit ihrem Mitarbeiter den Fall klären. Sehr sensibel will sie vorgehen, denn die Halligbewohner schenken nicht jedem Vertrauen. Allerdings gelingt es ihr nicht so richtig, wie sie es sich vorgestellt hat. Sehr gut und spannend hat die Autorin beschrieben, wie Lena und Johann den Fall bearbeiten. Nebenbei erfahre ich auch so einiges aus dem Privatleben der Kommissarin, was mir persönlich immer gut gefällt.
Fazit:
Es kann sein, dass diese Serie mich ebenfalls süchtig macht. Auf jeden Fall finde die beteiligten Hauptpersonen sympathisch und mit Sicherheit werde ich auch weitere Folgen lesen.
Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken
#DerMannAufDerHallig #NetGalleyDE
Rezension - Whisky für den Mörder
Autorin: Melinda Mullet
Titel: Whisky für den Mörder
Genre: Krimi
Version: eBook und Taschenbuch
erschienen: 17. Mai 2019
Seiten: 352
Altersempfehlung: Erwachsene
Verlag: Aufbau Taschenbuch
Über die Autorin:
Melinda Mullet hat britische Eltern, wurde aber in den USA geboren. Sie hat mehrere Jahre als Juristin gearbeitet, sich in den USA und im Ausland um Kinderrechte gekümmert und ist viel gereist. Sie lebt in der näheren Umgebung von Washington D.C. mit ihren beiden Töchtern und ihrem Mann, der Whisky-Sammler ist.
Kurzbeschreibung, übernommen:
Whisky, Mord und wilde Jahre.
Als die Fotojournalistin Abigail Logan in die Highlands kommt, um nach der Whisky-Brennerei zu sehen, die sie vor Kurzem geerbt hat, findet man bei Erdarbeiten unweit des Pubs eine Leiche. Damit nicht genug. Sie begegnet ihrem Teenyschwarm wieder: Rory, dem früheren Frontmann und größten Herzensbrecher der „Rebels“. Der Drummer seiner Band wurde unter mysteriösen Umständen getötet, und ihr Keyboarder liegt im Koma. Rory fürchtet, das nächste Opfer zu werden.
Meine Meinung:
Da ich immer wieder auf der Suche nach neuen Krimis bin, wurde ich auf dieses Buch aufmerksam und neugierig.
Für Abigail Logan war es das zweite Mal, dass sie ermittelte, ich lernte sie allerdings erst jetzt kennen, hatte aber keine Probleme mich in die Geschichte reinzufinden.
Abigail hat eine Whisky-Brennerei geerbt und so konnte ich nebenbei zu diesem Thema einiges erfahren, besonders auch über den Schmuggel und anderes aus der Vergangenheit.
Abigail ist eigentlich Fotojournalistin und bekam einen besonderen Auftrag. Ihr Teenyschwarm wohnt jetzt in der Nachbarschaft und will ein Konzert geben, da er sich bedroht fühlt, soll sie Fotos machen und auch Leute interviewen. Unversehens steckt sie mitten in einem Fall und ich hatte die Möglichkeit sie dabei zu beobachten, was ich sehr interessant fand. Die Autorin hat mir reichlich Personen vorgestellt und sie verdächtig werden lassen. Ich war gespannt, was und wer hinter allem steckt und war am Ende sehr überrascht. Neben der Spannung hat die Autorin auch dafür gesorgt, dass sie Romanze nicht zu kurz kam. Also, an alles bestens gedacht.
Fazit:
Etwas schottische Geschichte, Whisky, Spannung und Romanze, von allem etwas und das gut miteinander kombiniert. Ein unterhaltsames Lesevergnügen für den Sommer.
Ich möchte mich beim Verlag und bei NetGalleyDe vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.
#WhiskyfürdenMörder #NetGalleyDe
Freitag, 28. Juni 2019
Rezension - Gottesschwur
Autor: Michael Linnemann
Titel: Gottes Schwur
Genre: Thriller
Version: eBook
erschienen: 16. April 2019
Seiten: 239
Altersempfehlung: Erwachsene
Über den Autor:
Michael Linnemann wurde 1987 in Ahlen (NRW) geboren. Seit 2002 beschäftigt er sich mit Kriminalromanen. Vor allem interessiert ihn die Entwicklung vom frühen zum heutigen Krimi. Dieses Interesse brachte ihn zu der Idee, die klassische Tätersuche mit modernen Ermittlungsgeschichten zu verbinden. Daraus entstand die erfolgreiche 'Rache'-Reihe.
Kurzbeschreibung, übernommen:
Gottesschwur: Eine beängstigende Entdeckung führt dazu, dass sich der BfV-Agent Tom Kolt in eine Gruppe radikaler Kreationisten einschleust. Er erfährt von einem bevorstehenden Bombenanschlag, doch bevor er genauere Nachforschungen dazu anstellen kann, wird er enttarnt und gefangen genommen. Während die Zeit unaufhaltsam gegen ihn läuft, bekommt er Hilfe von unerwarteter Seite. Aber er stellt schnell fest, dass nichts so ist, wie es auf den ersten Blick erscheint. Währenddessen schlägt sich die Finanzanalystin Saskia Langer mit einem Aktienclub herum, der in illegale Aktivitäten verstrickt ist. Sie findet heraus, dass ihr Chef enorme Geldsummen unterschlägt, um damit den Plan einer gewissen terroristischen Organisation zu finanzieren …
Meine Meinung:
Von Michael Linnemann hatte ich inzwischen schon einige Bücher gelesen, die zu einer Serie gehörten. Diesmal hat er sich etwas ganz neues einfallen lassen und ein Buch außerhalb einer Serie geschrieben. Natürlich war ich neugierig und als ich auf das Buch aufmerksam gemacht wurde, wollte ich es gerne lesen.
Ich lernte Tom Kolt kennen, der als Agent beim BfV arbeitet. Tom Kolt musste sich allerdings ganz schön anstrengen, bis er mein Leserherz erobern konnte. Seine Art mochte ich anfangs nicht so ganz. Dann muss ich gestehen, dass ich manchmal eine etwas ungeduldige Leserin bin. Obwohl der Autor zu den angesprochenen Themen sehr gut recherchiert hat, wurde es für mich persönlich etwas langatmig. Sicher, einige Erklärungen waren notwendig, damit die Zusammenhänge erkannt werden, aber mich störte es in meinem Lesefluss. Ich sags doch, ich bin ungeduldig, aber wenn mich dann etwas fesselt, kann ich das Buch nicht mehr zur Seite legen. So ging es mir dann auch bei diesem Buch, es wurde auf einmal extrem spannend. Ich hatte dann auch einen bestimmten Verdacht, auf den ich hier natürlich nicht näher eingehe. Allerdings hat mich der Autor dann sehr überrascht und das fand ich super.
Fazit:
Ein Buch mit interessantem Hintergrund und vor allem Spannung.
Das Buch kann mit KU gelesen werden.
Sonntag, 23. Juni 2019
Rezension - Der Fall des lachenden Kranichs
Autorin: Sophie Oliver
Titel: Der Fall des lachenden Kranichs
Genre: Historischer Krimi
Version: eBook und Taschenbuch
erschienen: 12. März 2019
Seiten: 270
Altersempfehlung: Erwachsene
Verlag: Dryas Verlag
Über die Autorin:
Geboren und aufgewachsen in Bayern, verließ Sophie Oliver nach dem Abitur ihre Heimat, um zu studieren und die Welt zu erkunden. Sie lebte in Italien und England und durfte in verschiedenen Berufen Erfahrungen sammeln. Mittlerweile ist sie zu ihren Wurzeln zurückgekehrt und wohnt mit Familie und Hund auf dem Land. Sophie liebt die bunte Vielfalt, Schräges genauso wie Schönes und vor allem »all things British«.
Kurzbeschreibung, übernommen:
Freddies Jugendfreund Zhen bittet den Sebastian Club um Hilfe in Hongkong, er fürchtet um das Leben seiner entführten Verlobten. Während die Herren in die exotische Welt Kolonialchinas eintauchen, geschehen in London mehrere Morde.
Geschichten von einer geheimnisvollen schwarzen Dschunke machen die Runde in Chinatown. Und man munkelt von einem Londoner Unterweltboss, der mit den Chinesen unter einer Decke steckt. Ein gefährliches Syndikat streckt seine Finger nach England aus und geht dabei über Leichen.
Nach ihrer Rückkehr in die Heimat wird den Gentlemen klar, dass ihr Feind nicht nur skrupellos, sondern hochintelligent und ihnen leider stets einen Schritt voraus ist.
Meine Meinung:
Ich lese ja sehr gerne Krimis und historische Bücher, ganz begeistert bin ich, wenn ich einen historischen Krimi lesen kann. Da ich im vergangenen Jahr die Ermittler des Sebastians Clubs kennen gelernt hatte, freute ich mich jetzt auf diesen neuen Fall. Ich möchte vorab erwähnen, dass jedes Buch für sich gelesen werden kann, allerdings empfehle ich sehr, die beiden Bücher in der entsprechenden Reihenfolge zu lesen.
Die Gentlemen des Sebastian Clubs reisen diesmal nach Hongkong, was zur viktorianischen Zeit doch etwas länger dauerte. Dort sollen sie bei der Suche einer entführten Chinesin behilflich sein. Von Vorteil ist hier natürlich, dass Freddie chinesisch spricht. Allerdings entwickelt sich alles etwas anders, als sie es sich gedacht haben und sehr schnell wird die Rückreise nach London angetreten.
In London kommen alle auch nicht zur Ruhe und es ergeben für den einen oder anderen verflixt brenzlige Situationen.
Die Autorin hat es aber auch spannend gemacht und mich in verwinkelte Ecken geführt, natürlich war ich nur die Begleitung des jeweiligen Ermittlers und kam immer ungeschoren davon, was ich von andren nicht behaupten kann. In Hongkong kenne ich mich leider nicht aus, habe aber viel interessantes erfahren. London kenne ich besser und war begeistert, wenn ich von Orten lesen konnte, die ich heute kenne. Natürlich hat sich vieles geändert, aber das machte ja das besondere aus. Außerdem gefällt es mir immer wieder, zu verfolgen mit welchen Mitteln die Protagonisten damals die Fälle lösen konnten, bzw welche Hilfsmittel ihnen nicht zur Verfügung standen.
Auf jeden Fall habe ich das Buch mal wieder verschlungen, ich war am Ende überrascht, aber auch zufrieden.
Fazit:
Mich hat dieser historische Krimi begeistert und ich würde mich freuen, wenn ich von den Ermittlern des Sebastian Clubs noch mehr zu lesen bekomme. Potential ist genügend vorhanden.
Ich möchte mich beim Verlag und bei NetGalleyDe vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken
#DerFallDesLachendenKranichs #NetGalleyDe
Rezension - Ein Gentleman in Arles - Gefährliche Geschäfte
Autor: Anthony Coles
Titel: Ein Gentleman in Arles - Gefährliche Geschäfte
Genre: Krimi
Version: eBook, Hörbuch, broschiert
erschienen: 2. Mai 2019
Seiten: 368
Altersempfehlung: Erwachsene
Verlag: Pendo
Über den Autor:
Anthony Coles lebte, genau wie seine Hauptfigur, einige Jahre in Arles. Und genau wie Peter Smith ist auch er Kunsthistoriker, der an renommierten Universitäten auf beiden Seiten des Atlantiks unterrichtet hat. Für den Geheimdienst war er allerdings nie tätig, sondern, etwas prosaischer, im internationalen Wirtschaftssektor. Er hat zwei erwachsene Töchter und einen Windhund namens Arthur. »Ein Gentleman in Arles – Gefährliche Geschäfte« ist sein zweiter Roman um Peter Smith, den Agenten im Ruhestand.
Kurzbeschreibung, übernommen:
Spaziergänge mit Windhund Arthur in der idyllischen Camargue, genussvolle Speisen in pittoresk gelegenen Restaurants – so hat sich Peter Smith seinen Ruhestand vorgestellt. Aber die Provence ist mörderisch: Ein junger Polizist wird bei einer Observierung erschossen. Angeblich war es ein Unfall bei einer Übung, doch der Großvater des Getöteten glaubt diese Version nicht. Er bittet den ehemaligen Geheimdienstler Peter Smith um Hilfe. Verdächtig erscheint dem Agenten im Ruhestand sofort, dass der Leichnam eingeäschert wurde. Und warum hat sogar der französische Präsident Interesse an dem Fall? Schneller als ihm lieb ist, findet sich Smith in einem Durcheinander verschiedenster Interessen wieder und entdeckt eine provenzalische Verschwörung.
Meine Meinung:
Könnt Ihr Euch vorstellen, wie das Rentnerdasein eines Agenten aussieht? So zusagen James Bond im Ruhestand? Oder sieht es eher danach aus, einmal Agent - immer Agent? Zumindest Peter Smith, der vorhatte mit seinem Hund Arthur Spaziergänge zu machen und die schöne Gegend in der Camargue zu genießen, erlebt es etwas anders.
Eigentlich hat ihn ein Freund nur gebeten, einem anderen zu helfen und aufzuklären, weshalb sein Enkel tatsächlich ums Leben gekommen ist. Dass sich daraus ein spannender Agententhriller entwickelt, haben wir beide nicht für möglich gehalten.
Der Autor hat so richtig für Spannung gesorgt und wie es bei Agenten so üblich ist, gibt es reichlich Kontakte, die einem mit Rat und Tat und besonderem Material zur Hilfe eilen. An Toten mangelte es in diesem Buch ebenfalls nicht, nach dem Motto, wer im Weg steht und böse ist, muss weg. Aber auch die Liebe kam nicht zu kurz. Irgendwann wusste ich als Leserin auch mehr als die Beteiligten und das sorgte für zusätzlichen Lesespaß und weiterer Spannung, denn ich hoffte natürlich, dass alles gut ausgeht. Naja, zumindest für Peter Smith und seine Freunde.
Arles lernte ich durch die Spaziergänge von Peter Smith und seinem Hund außerdem sehr gut kennen und nebenbei habe ich auch interessantes aus der Vergangenheit der Gegend erfahren.
Kurz möchte ich erwähnen, dass dies das 2. Buch ist, in dem Peter seinen Unruhestand erlebt. Das erste Buch kenne ich nicht, hatte aber auch keine Probleme, mich in die Geschichte reinzufinden, denn auf wichtige Ereignisse wurde kurz Bezug genommen und mir waren die Zusammenhänge klar.
Fazit:
Wer Bücher mag, in denen es sehr spannend zu geht, die Toten nicht gerade gezählt werden und auch die Romanze nicht zu kurz kommt, wird hier das richtige finden.
Ich möchte mich beim Verlag und bei NetGalleyDe vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken
#EinGentlemanInArlesGefährlicheGeschäfte #NetGalleyDe
Rezension - Irish Feelings - Als ich dich küsste
Autorin: Emma Wagner
Titel: Irish Feelings - Als ich dich küsste
Genre: Roman
Version: eBook und Taschenbuch
erschienen: 17. Juni 2019
Seiten: 333
Altersempfehlung: Erwachsene
Über die Autorin:
Emma Wagner ist eine 1982 in Niedersachsen geborene Autorin. Zum Studium der Germanistik und der Biologie verschlug es sie nach Heidelberg. Diese herrliche Stadt wurde ihrem Ruf in Emmas Falle mehr als gerecht, denn sie hat ihr Herz in Heidelberg verloren. Dort lebt sie dementsprechend immer noch - inzwischen glücklich verheiratet - mit ihrem Mann und ihren drei Kindern im Kindergarten- und Grundschulalter.
Kurzbeschreibung, übernommen:
Der perfekte Ort, um seinen inneren Frieden wiederzufinden. Zumindest hofft Aeryn das, als sie Hals über Kopf in ihr Heimatdorf abreist. Mit einem gewaltigen Problem im Gepäck und fest entschlossen, in Greycastlehill diesem arroganten Frauenaufreißer Liam aus dem Weg zu gehen. Wieso also marschiert sie nun ausgerechnet mit ihm barfuß durchs irische Hinterland? Und warum kreisen ihre Gedanken ständig um ihn? Sie hat doch wahrlich genug andere Sorgen. Und die sind auch der Grund, warum sie Liam und seine rauchblauen Augen unter keinen Umständen in ihr Herz lassen darf!
Für Liam gibt es kaum etwas, das er noch weniger ausstehen kann als dieses Kaff in der irischen Einöde. Aeryn allerdings fällt in diese Kategorie, schließlich handelte er sich bei ihrem letzten Aufeinandertreffen statt eines Kusses eine knallharte Ohrfeige von ihr ein. Kein Wunder, dass auch jetzt zwischen ihnen die Fetzen fliegen.
Und obwohl Aeryns Lippen immer noch so verführerisch sind wie früher, geht sie ihm mit ihrer grauenvollen Begeisterungsfähigkeit gehörig auf den Geist. Denn seine eigene hat er verloren. In einer Nacht, die sein Leben für immer verändert hat.
Oder ist es Schicksal, dass sie beide zu genau diesem Zeitpunkt wieder aufeinander getroffen sind? Vielleicht sind Aeryns Augen ja aus gutem Grund grün wie die Hoffnung …
Meine Meinung:
Sommerzeit - Reisezeit. Da ich allerdings nicht andauernd rund um die Welt verreisen kann, erfreue ich mich an Büchern, mit denen ich unterwegs sein kann. Den Ort Greycastlehill habe ich schon in dem ersten Buch Irish Feelings kennen gelernt und hier sollte ich die Möglichkeit bekommen, wieder in die irischen Gefühle einzutauchen.
Ich lernte Aeryn und Liam kennen, die es mir persönlich anfangs allerdings etwas schwer machten. Man merkt, dass ich sofort mitten drin und vor Ort war, sonst hätte ich nicht den Wunsch gehabt, beide mal kräftig zu schütteln und ihnen am liebsten gesagt, Leute reißt Euch mal zusammen und reitet nicht immer auf vergangene gemeinsame Ereignisse herum.
Hinzu kam, dass jeder der beiden ein Geheimnis hatte, wovon zunächst nur ich als Leserin häppchenweise immer mehr erfahren konnte. Aber darauf möchte ich nicht weiter eingehen, ich müsste zu viel verraten.
Auf jeden Fall haben die beiden die Kurve gekriegt und den Weg in mein Leserherz gefunden. Mit ihren später oft humorvollen Dialogen haben sie mich zum Lachen gebracht und auch das Verhalten mancher Dorfbewohner hat mich sehr amüsiert.
Emma Wagner hat für überraschende Wendungen gesorgt, aber auch wieder für Verwicklungen, immer wenn ich dachte, nun holt die Autorin zum letzten Schlag aus.
Fazit:
Irische Gefühle, Feen und Wunschbäume, Wunschträume und Mut für neues, so vieles kam in diesem Buch vor und wurde bestens miteinander verknüpft. Ich war in Irland und fühlte mich gut unterhalten. Gerne empfehle ich dieses Buch weiter.
Donnerstag, 20. Juni 2019
Rezension - Hearts on Fire 2 - Erik
Autorin: Frieda Lamberti
Titel: Hearts on Fire - Erik
Genre: Roman
Version: eBook, Hörbuch, Taschenbuch
erschienen: 28. Mai 2019
Seiten: 329
Altersempfehlung: Erwachsene
Verlag: Montlake Romance
Über die Autorin:
Frieda Lamberti ist das Pseudonym der Autorin. Die gebürtige Hamburgerin ist Langzeitehefrau, Mutter, Oma von vier Enkelkindern und lebt mit ihrem Mann und ihrem Hund Kurt in der Lüneburger Heide. Sie zählt sich zu den spätberufenen Schreiberinnen. Erst im Alter von 50 Jahren veröffentlichte sie ihren Debütroman Ausgeflittert.
Kurzbeschreibung, übernommen:
Eigentlich könnte Brandoberinspektor Erik Steiner rundum zufrieden sein. Er liebt seinen Beruf und vergöttert seine Frau Mila. Würde er mit ihr und ihrer Tochter Zoey allein und nicht ausgerechnet Tür an Tür mit seinen Schwiegereltern wohnen, wäre sein Leben perfekt. Aber Milas Eltern lehnen den neuen Mann an der Seite ihrer Tochter ab und lassen keine Gelegenheit aus, sich ständig in die Belange der kleinen Familie einzumischen.
Als wäre das nicht schon schlimm genug, kommen obendrein noch beruflich Probleme auf Erik zu. Der neue Kollege Jonah Bergmann macht ihm den begehrten Posten des Wachabteilungsleiters streitig. Dennoch ist Erik der festen Überzeugung, das Rennen zu gewinnen. Siegessicher kauft er ein Eigenheim, um endlich in Ruhe leben zu können. Allerdings verkennt er, dass sein voreiliges Handeln fatale Konsequenzen zur Folge hat.
Als die attraktive Luisa, die Erik aus einem brennenden Haus gerettet hat, das Parkett betritt, scheint sich das Blatt für ihn zu wenden. Ist die junge Frau wirklich der rettende Engel oder bringt sie Eriks Leben vollends durcheinander?
Meine Meinung:
Durch Vorankündigungen wurde ich auf dieses Buch, das zu einer Serie gehört, aufmerksam. Natürlich war ich neugierig, denn es interessiert mich schon sehr, wenn fünf verschiedene Autoren gemeinsam an einer Serie arbeiten. Vorab möchte ich erwähnen, dass ich hier das zweite Buch erwischt hatte, was aber kein Problem war.
Brandoberinspektor Erik Sander stand hier im Vordergrund, aber ich lernte auch seine Kollegen bestens kennen. Denn die Männer müssen bei ihrem Beruf sehr gut aufeinander eingespielt sein, es wäre sonst zu gefährlich und ich finde es klasse, dass hier so richtig gut recherchiert wurde.
Frieda Lamberti hat sich für Erik und seine Familie einiges einfallen lassen, was im wahren Leben auch oft passiert. Aber ich denke, zum Glück wird es niemanden so gebündelt treffen. Auf jeden Fall hat sie mich an das Buch gefesselt, das ich mal wieder in einem Rutsch gelesen hatte. Denn natürlich war ich neugierig und wollte unbedingt wissen, wie sich alles entwickelt und vor allem ob es so endet, wie ich es mir wünschte. Ich will ja nie etwas vom Inhalt verraten, kann aber erwähnen, dass ich mit dem Ende sehr zu frieden war.
Fazit:
Dieses Buch mit Erik im Vordergrund hat mir gut gefallen und ich werde wohl auch noch alle anderen lesen wollen, sofern es meine Zeit erlaubt. Allerdings bin ich schon sehr neugierig und möchte wissen, was die anderen Autoren sich haben einfallen lassen.
Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken
#HeartsOnFireErik #NetGalleyDe
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