Dienstag, 18. Juni 2013

Rezension - Tod im Beginenhaus


Autorin: Petra Schier

Titel: Tod im Beginenhaus Band 1 der Adelina-Serie

Genre: historischer Krimi

Version: Taschenbuch und Kindle eBook

erschienen: 1. November 2005

Seiten: 352

Altersempfehlung: Erwachsene





Die Autorin Petra Schier, Jahrgang 1978, lebt mit ihrem Mann und einem Deutschen Schäferhund in einer kleinen Gemeinde in der Eifel. Sie studierte Geschichte und Literatur an der Fernuniversität Hagen, und seit 2003 arbeitet sie als freie Lektorin und Autorin. Ihre historischen Romane erscheinen im Rowohlt Taschenbuch Verlag, ihre Weihnachtsromane bei Rütten & Loening. Sie ist Mitglied im Syndikat, bei Quo Vadis sowie bei DeLiA.

Kurzbeschreibung:
In einem Spital der Beginen stirbt ein verwirrter alter Mann. Und das war nur der erste Tote. Eine Seuche? Adelina, die Tochter des Apothekers, glaubt nicht daran. Doch wem nutzt der Tod der armen Kranken? So selbstlos sich die frommen Frauen um die Geistesschwachen kümmern, mit jeder Leiche rückt die Schließung des Beginenhauses näher. Adelina hegt einen Verdacht, und den will sie beweisen, so sehr ihr Vater um den Ruf seiner eigensinnigen Tochter fürchtet. Aber heiraten will die ohnehin nicht. Schon gar nicht ihren seltsamen Untermieter, den Medicus Burka. Oder vielleicht doch?


Meine Meinung:
Ich lese ja sehr gerne Bücher, die in der deutschen Vergangenheit spielen. So erfahre ich nebenbei etwas über das Leben der Menschen. Von Köln und den Beginen kenne ich einige Bücher und war gespannt, ob mir dieses Buch auch gefallen wird. Es fängt ja ganz harmlos und normal an und dann überschlagen sich die Ereignisse. Tote im Beginenhaus, Adelina meint, dass es nicht mit rechten Dingen zugeht und erkundigt ein bisschen zu viel, was sie in Gefahr bringt. Der Medicus zieht in das Apothekerhaus ein und bringt sie auch noch durcheinander. Ich habe ja Respekt vor den Frauen der damaligen Zeit. Es war nicht leicht für sie in dieser von Männern dominierten Welt. Adelina ist auch sehr clever und könnte eigentlich richtige Apothekerin sein. Aber sie hat sich da auch in etwas verrannt und bei wichtigen Sachen schaltet sich ihr Hirn anscheinend immer wieder aus. Ich habe das Gefühl, sie steht sich selber manchmal im Weg. Da ist es doch gut, dass der Medicus derjenige ist, der über seinen Schatten springt und Adelina auf den richtigen Weg führt.

Fazit:
Ich habe dieses Buch mal wieder verschlungen, es war für mich spannend und lehrreich geschrieben. Die Autorin Petra Schier versteht es wirklich gut das wahre Leben mit ihrer Geschichte, die sie sich um ein geschichtliches Ereignis herum ausgedacht, zu verknüpfen.
Ich möchte dieses Buch weiter empfehlen, weise aber vorsorglich auf die Suchtgefahr hin! Ich freue mich auf jeden Fall, dass ich die Folgebände schon besitze und ohne Wartezeit weiterlesen kann


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