Sonntag, 15. November 2015

Rezension - Die erstaunliche Wirkung von Glück

Autorin: Susann Rehlein

Titel: Die erstaunliche Wirkung von Glück

Genre: Roman

Version: eBook und gebundene Ausgabe

erschienen: 13. Oktober 2015

Seiten: 250

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Dumont-Buchverlag
zu kaufen: klick hier

Die Autorin Susann Rehlein, geboren in Leipzig, hat Germanistik und Slavistik studiert. Sie arbeitet als Journalistin und Lektorin und lebt mit ihrem Wolpertinger in Berlin-Kreuzberg.

Kurzbeschreibung, übernommen:
Dorle ist Mitte zwanzig und wohnt im Souterrain eines herrschaftlichen Hauses. In Heimarbeit steckt sie für eine Kronleuchtermanufaktur Kristalle zusammen. Und auch sonst verlässt sie nur selten das Haus. Eigentlich geht es ihr hervorragend, findet sie. Aber dann beschließt Annegret Sonne, vierundachtzig und voller Lebenslust, dass Dorle jetzt mal anfangen sollte, richtig zu leben ...

Meine Meinung:
Ich muss gestehen, dass mich das außergewöhnliche Cover ganz neugierig auf dieses Buch gemacht hat. Und diese Kurzbeschreibung fand ich auch sehr interessant, weshalb ich das Buch gerne lesen wollte: Dorle ist Mitte zwanzig und wohnt im Souterrain eines herrschaftlichen Hauses. In Heimarbeit steckt sie für eine Kronleuchtermanufaktur Kristalle zusammen. Und auch sonst verlässt sie nur selten das Haus. Eigentlich geht es ihr hervorragend, findet sie. Aber dann beschließt Annegret Sonne, vierundachtzig und voller Lebenslust, dass Dorle jetzt mal anfangen sollte, richtig zu leben ...

Zunächst lernte ich Dorle kennen, die eigentlich ein trostloses Leben führt. Anscheinend hatte sie auch keine schöne Kindheit, es wird immer wieder erwähnt, dass sie ein Heimkind ist, aber das finde ich persönlich nicht schlimm, denn schließlich hat sie es sich nicht ausgesucht und was dort passiert ist, habe ich nicht so richtig heraus gefunden. Leider haben die Bewohner des Hauses sie auch nicht sehr nett behandelt, was ich unmöglich fand. Dorle in der Opferrolle? Wenn ich nicht so neugierig gewesen wäre, was Frau Sonne sich ausgedacht hat, hätte ich wirklich überlegt, das Buch nicht zu Ende zu lesen.

Nun, durch eine trickreiche Idee hat Frau Sonne es geschafft, dass Dorle aus ihrer ollen Souterrainwohnung in ihre große geräumige Wohnung zieht. Sie will verreisen und bittet Dorle sich um die Wohnung, die  Pflanzen und den Kater zu kümmern und außerdem ein paar Aufgaben, die sie per Fax erhält, zu erledigen. Es war jetzt ganz interessant zu lesen, was Dorle alles machen muss und sie dabei zu beobachten. Denn langsam aber sicher veränderte sie sich und sie wurde mutiger.
Erfahrene Leser können das Ende ahnen und so war es dann auch. Ein paar Überraschungen gab es für Dorle und für mich, aber ansonsten konnte mich das Buch und die Geschichte nicht so richtig überzeugen. Ich überlege manchmal, was will mir das Buch vermitteln, aber mir ist nicht besonderes eingefallen. Denn Geschichten über schüchterne junge Frauen, die von anderen ins wahre Leben geführt werden, gibt es einige.

Fazit:
Es fällt mir schwer mit Begeisterung eine Leseempfehlung zu geben. Das Buch war jetzt für mich nicht so schlecht, dass ich es abgebrochen hätte, aber das war es dann auch. Eigentlich schade, denn ich hatte mir mehr versprochen.

Ich bedanke mich bei BloggDeinBuch für das Rezensionsexemplar

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