Montag, 23. November 2015

Rezension - In der Liebe und beim Bügeln ist alles erlaubt


Autorin: Sabine Zett

Titel: In der Liebe und beim Bügeln ist alles erlaubt

Genre: Frauenroman

Version: eBook und Taschenbuch

Seiten: 320

erschienen: 15. Dezember 2014

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: blanvalet

Die Autorin Sabine Zett ist in Westfalen aufgewachsen. Nach dem Abitur machte sie ein Volontariat bei der örtlichen Tageszeitung und arbeitete mehrere Jahre als Journalistin in verschiedenen Redaktionen. Heute schreibt sie Bücher, Theaterstücke und Hörspiele. Mit ihrer vielfach ausgezeichneten Jugendbuchreihe um den frechen »Hugo« eroberte sie nicht nur die Herzen von kleinen und großen Lesern, sondern auch die SPIEGEL-Bestsellerliste. Sabine Zett lebt mit ihrer Familie am Niederrhein.

Kurzbeschreibung, übernommen:
Mal ehrlich: Wer braucht schon Klassentreffen? Man erkennt die anderen nicht, alle geben an, alte Hits werden gespielt – und ob man’s will oder nicht: Ständig muss man sich für sein Leben rechtfertigen. Darauf hat Victoria, die als glücklicher Single in der Großstadt lebt, wirklich keine Lust und sagt die Einladung ab. Aber als sie ausgerechnet am Tag des Treffens von ihrer Mutter nach Hause bestellt wird und am Bahnhof einer alten Schulfreundin in die Arme läuft, gibt es kein Entkommen mehr vor Klassentratsch und Diskokugel – mit dem aufregenden Kribbeln beim Anblick ihrer alten Liebe Michael hat Victoria jedoch nicht gerechnet …

Meine Meinung:
Ich gebe es gerne zu, der Buchtitel und das Cover haben mich dazu verführt, mich näher mit dem Buch zu befassen. Was sollte mir der Elefant auf dem Wäschekorb sagen und was ist beim Bügeln alles erlaubt? Den zweiten Teil der Frage brauchte ich mir nicht zu stellen, das konnte ich mir schon vorstellen, denn als Vielleserin hatte ich schon öfter darauf eine Antwort bekommen. Allerdings sollte ich am Ende immer noch nichts mit dem Elefanten anfangen können und der Titel war ein Satz, den Frau Ivanka von sich gegeben hat. Ok, die Überschriften der Kapitel bestanden ebenfalls aus einem Satz, der in dem jeweiligen Kapitel vorkam, deshalb wurde dies eben auch von den Buchtitel so ausgewählt.
Klassentreffen können eigentlich sehr interessant sein, wenn man wissen möchte, wie sich verschiedene Schulfreunde im Laufe der Jahre verändert haben. Aber es kann auch sehr frustrierend sein. Auf jeden Fall hatte Victoria darauf keine große Lust, was ich jetzt nicht so tragisch gefunden hätte. Weshalb allerdings ihre Mutter alles unternahm, damit sie doch daran teilnimmt, konnte ich nicht verstehen. Überhaupt fand ich die Mutter sowas von nervend, es war kaum auszuhalten und ich verstehe nicht, dass Victoria als gestandene Frau sich das alles gefallen ließ.  Deshalb konnte ich mich nicht wirklich mit den Protagonisten anfreunden.
Die Schilderungen, was Victoria alles so erlebt, besonders bei dem Altstadtbummel waren ganz interessant. Aber die ganze Geschichte war sehr vorhersehbar und nicht wirklich fesselnd.
Schade, ich hatte mir irgendwie mehr von dem Buch versprochen.

Fazit:
Wer ein Buch für zwischendurch sucht und keine großen Ansprüche stellt, wird hier vielleicht seine Freude dran haben.

Bei dem Verlag blanvalet möchte ich mich für das Rezensionsexemplar bedanken.

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