Dienstag, 10. November 2015

Rezension - Winterglück



Autorin: Debbie Macomber

Titel: Winterglück

Genre: Roman

Version: eBook, Taschenbuch und Hörbuch

erschienen: 19. Oktober 2015 als Neuauflage

Seiten: 416

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: blanvalet



Debbie Macomber ist mit einer Gesamtauflage von über 170 Millionen Büchern eine der erfolgreichsten Autorinnen überhaupt. Wenn sie nicht gerade schreibt, ist sie eine begeisterte Strickerin und verbringt mit Vorliebe viel Zeit mit ihren Enkelkindern. Sie lebt mit ihrem Mann in Port Orchard, Washington und im Winter in Florida.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Nach einem schweren Schicksalsschlag beschließt Jo Marie Rose, noch einmal neu zu beginnen um endlich ihren Frieden zu finden. Sie zieht in das beschauliche Küstenörtchen Cedar Cove und eröffnet ein gemütliches kleines Bed&Breakfast – das Rose Harbor Inn. Bald schon kann sie ihre ersten Gäste begrüßen, die beide aus Cedar Cove stammen – Abby Kincaid und Joshua Weaver. Dass beide nicht ganz freiwillig in ihre Heimatstadt zurückkehrten, merkt Jo Marie sehr schnell. Ein turbulentes Wochenende steht ihnen bevor, doch am Ende schöpfen alle drei neue Hoffnung für die Zukunft …


Meine Meinung:
Auf der Suche nach Büchern, die sich wunderbar in der Adventszeit lesen lassen, wurde ich auf dieses Buch aufmerksam. Das Cover hat mich angesprochen und so habe ich mich näher mit dem Buch befasst.
Ich würde jetzt nicht sagen, dass es ein typisches Winterbuch ist, die Geschichte kann zu jeder Jahreszeit spielen. Es ist mehr ein Zufall, dass Jo Marie Rose kurz nach Weihnachten ein B & B eröffnet.
Sie selber will etwas ganz neues beginnen, nachdem sie nach kurzer Ehe Witwe wurde. Ich als Leserin konnte dann miterleben, wie sie ihre beiden ersten Gäste begrüßt. Beide kommen aus verschiedenen Gründen äußerst ungern nach Cedar Cove. Jeder hat ein besonderes Päckchen zu tragen. Ob es während des Aufenthaltes leichter wird, werde ich hier nicht verraten. Aber es hat sich für alle gelohnt. Auch Jo Marie erlebt einiges, was ihr Leben ändern wird. Von ihr wird der Leser mit Sicherheit noch mehr erfahren, denn es sollen zwei weitere Bücher folgen.
Debbie Macomber hat die Geschichten um die drei Protagonisten sehr fesselnd beschrieben. Jo Marie erzählt ihre Geschichte selber und so wechseln die Erzählformen und Erlebnisse immer hin und her.
Auch wenn ich manchmal das Verhalten einzelner Personen nicht so richtig nachvollziehen und auch nicht immer gutheißen konnte, war alles rund. Am Ende kam etwas heraus, womit ich als Leserin leben konnte. Die Autorin hat es aber auch verstanden, sehr emotional zu schreiben, die eine oder andere Träne musste ich mir schon wegwischen. Aber es gab auch Situationen zum Lachen, also sehr abwechslungsreich. Zu gerne hätte ich mir in der Pension von Jo Marie ein Zimmer reserviert und die wunderbare Aussicht genossen, denn die Autorin hat alles so wunderbar beschrieben, dass ich es bildlich vor Augen hatte.

Fazit:
Ein schönes berührendes Buch, was, wie erwähnt, nicht unbedingt im Winter spielen und gelesen werden muss. Meine Vermutung über eine bestimmte Entwicklung ist richtig und so werden wir Leser noch einiges über Jo Marie zu lesen bekommen.

Ich möchte mich beim Verlag blanvalet für das Rezensionsexemplar bedanken.

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