Dienstag, 14. Januar 2014

Rezension - Inselsommer


Autorin: Gabriella Engelmann

Titel: Inselsommer

Genre: Roman

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 26. April 2013

Seiten: 432

Altersempfehlung: Erwachsene



Die Autorin Gabriella Engelmann wurde 1966 in München geboren. Seit ihrem Umzug nach Hamburg fühlt sie sich im Norden pudelwohl und entdeckte dort auch ihre Freude am Schreiben. Nach Tätigkeiten als Buchhändlerin, Lektorin und Verlagsleiterin genießt sie die Freiheit des Autorendaseins von Romanen sowie Kinder - und Jugendbüchern. Gabriella Engelmann veröffentlicht ebenfalls unter dem Pseudonym Rebecca Fischer.

Kurzbeschreibung, übernommen:
»Kommen Sie uns jederzeit in Keitum besuchen, und bleiben Sie, solange Sie wollen.« Immer wieder liest die 45-Jährige Hamburger Galeristin Paula die Einladung auf der hübschen Karte mit dem reetgedeckten Haus, der friesisch blau gestrichenen Tür, romantisch umrankt von Sylter Rosen. Seit Wochen geht ihr der wesentlich jüngere Vincent, der sie so offen umschwärmt, nicht aus dem Kopf. Dabei ist sie doch glücklich in ihrer Ehe mit Patrick – oder ist es nur die Gewohnheit, die da spricht? Soll sie einen Neuanfang wagen oder festhalten, was sie hat? Ein Inselurlaub als Gast der Buchhändlerin Bea und deren Nichte Larissa soll helfen, Klarheit in Paulas Gedanken und Gefühle zu bringen ...

Meine Meinung:
Das war wirklich ein "Hach-Buch" Nach dem Lesen hatte ich ein Grinsen im Gesicht, Tränen vor Freude in den Augen und ein Hach auf den Lippen. Sollte nun jemand meinen, ich übertreibe ein bisschen, dem sage ich ganz klar. Nein!
Zu meiner Freude konnte ich dieses Buch sofort lesen, nachdem ich "Inselzauber" zur Seite gelegt hatte. Das Buch kann zwar eigenständig gelesen werden, aber ich rate jedem doch beide in der richtigen Reihenfolge zu lesen. Es könnte sein, dass man zu neugierig wird auf das, was woher passiert ist.
In der Geschichte der beiden Bücher sind nun acht Jahre vergangen und die Protagonistin ist jetzt auch Paula, die neu hinzu gekommen ist. Aber alle lieb gewonnenen und alte Bekannte tauchen auch wieder auf. Es hat mich sehr gefreut von allen zu lesen und wie es in ihrem Leben weiter gegangen ist. Allerdings gab  es auch jetzt immer mal wieder ein paar dunkle Wolken, aber auch das kommt im wahren Leben immer wieder vor.

Auch auf Sylt hat sich einiges verändert, so nebenbei erfährt der Leser mit welchen Problemen die Inselbewohner zu kämpfen haben und ich dachte manches Mal, so wichtig Tourismus auch ist, sollte man doch nicht vergessen, was damit auch alles kaputt gemacht wird.

Auf jeden Fall habe ich Paula kennen und lieben gelernt. Ich konnte ihre Gedanken sehr gut nachvollziehen und fand es klasse, wie sie ihr Leben anpackte und einiges änderte. Man sieht, auch diesmal war ich abgetaucht und mittendrin in der Geschichte und dem Leben auf Sylt. Ich weiß, es ist nur ein Buch, aber es war eben alles so normal und ich habe oft mit gefiebert und wollte wissen, wie es weitergeht.

Ich hatte in der Rezension von Inselzauber ja schon erwähnt, dass ich zuerst dieses Buch erworben hatte. Zum Kauf wurde ich verleitet, weil mir das Cover so gut gefallen hat und ich das Buch in die Hand genommen habe. Den Klappentext fand ich auch sehr interessant und deshalb wanderte das Buch in meinen Einkaufskorb. Leider hat es nun eine Weile auf meinem Stapel ungelesener Bücher liegen müssen, aber das Warten hat ihm wohl nichts ausgemacht ;) und ich konnte jetzt beide Bücher in einem Rutsch lesen.

Fazit:
Syltfans werden das Buch lieben, aber auch allen anderen Lesern kann ich dieses Buch oder besser die beiden Bücher nur ans Herz legen. Es lohnt sich wirklich.

Montag, 13. Januar 2014

Rezension - Mit Küssen und Nebenwirkungen


Autorin: Susan Mallery

Titel: Mit Küssen und Nebenwirkungen

Genre: Kurzroman

Version: eBook

erschienen: 10. Dezember 2013

Seiten: 61

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Mira Taschenbuch

Die Autorin Susan Mallery ist verheiratet und lebt mit Ihrem Mann in Südkalifornien, wo die Sonne immer scheint und exzentrische Anwandlungen eines Autors als normal angesehen werden. Sie hat einen großartigen Stiefsohn und zwei schöne, aber nicht sehr kluge Katzen.

Kurzbeschreibung, übernommen:
Kommen Sie nicht näher! Ich bin ansteckend." Anstelle eines Gastgeschenks hat Alistair Woodbury die Masern mit nach Fool’s Gold gebracht. Unmöglich also, dass der Brite bei seinem Kollegen und dessen schwangerer Frau wohnt. Zum Glück bietet ihm Paige McLean eine Unterkunft an. Kaum ist sein Fieber gesunken, sind es Paiges sinnliche Lippen, die sein Blut zum Kochen bringen. Doch schon bald muss er nach England zurückkehren. Oder ist Paige genau die richtige Medizin gegen sein Singledasein?

Meine Meinung:
Für den Einstieg zur Teilnahme an der Challenge Mira Taschenbuch suchte ich auf die Schnelle ein Buch. Ich wollte einen Kurzroman und etwas leichtes. Was ich mit diesem Buch dann auch gefunden habe.
Paige springt selbstlos ein, als Alistair plötzlich an Masern erkrankt und nicht bei seinem Freund Simon und dessen schwangeren Frau Montana wohnen kann. Sie kümmert sich um ihn und durch Gespräche, die beide führen wird ihnen einiges klar und sie wissen beide, welche Entscheidungen sie für die Zukunft treffen wollen. Mehr will ich hier nicht verraten, denn das Buch ist so kurz und mit einem Satz hätte ich alles erzählt und den künftigen Lesern die Freude genommen.
Mir hat das Buch gefallen und ich konnte es auch mal eben zwischendurch lesen. Sehr viel Spaß hatte ich an einigen Dialogen von Paige und Alistair. Ich saß mal wieder grinsend vor meinem Kindle. Gut, dass mich niemand beim Lesen beobachtet ;)

Noch ein paar Worte zum Cover und Buchtitel. Als ich nach einem Buch Ausschau hielt, ist mir natürlich das Cover aufgefallen und es versprach etwas Lustiges. Nachdem ich den Klappentext gelesen hatte, habe ich mich zum Kauf entschlossen. Der Titel hätte mich jetzt nicht so gereizt und wenn ich ganz ehrlich bin, finde ich ihn auch nicht so passend. Es mag aber auch sein, dass ich da wohl etwas nicht verstanden habe.

Fazit:
Wer eine nette Story für zwischendurch sucht, dem kann mit diesem Buch weiter geholfen werden. Ich kann es weiterempfehlen.

Challenge Mira Taschenbuch

Da ich auch gerne Bücher vom Mira Verlag lese, habe ich mich zu einem weiteren Challenge angemeldet


Dieses Challenge wird von Kleinbrina veranstaltet.
Hier veröffentliche ich die Bücher, die ich gelesen habe:

1. Mit Küssen und Nebenwirkungen - Susan Mallery
2. Herzklopfen in Virgin River - Robyn Carr
3. Mit Herz, Charme und Mut - Robyn Carr
4. Leiden sollst Du - Laura Wulff
5. Nr. 13 - Laura Wulff
6. Alice im Zombieland - Gena Showland
7. Das Glück wartet in Virgin River - Robyn Carr
8. Liebeserwachen in Virgin River - Robyn Carr
9. Hand in Hand in Virgin River - Robyn Carr
10. Chaos auf High Heels - Jennifer Crusie
11. Verpissimo - Ein Sommer in Italien - Anna Gold
12. Grace Valley - Im Schutz des Morgens - Robyn Carr
13. Dark Kiss - Michelle Rowen
14. Frisch verheiratet - Susann Mallery
15. Gray Kiss - Michelle Rowen
16. Grace Valley - Im Licht des Tages - Robyn Carr
17. Geschickt eingefädelt - Molly O'Keefe
18. Eine magische Begegnung - Jennifer Skully
19. Stille Küsse sind tief - Susan Mallery
20. Afterburn - Ekstase / Aftershock - Erlösung - Sylvia Day
21. Herzblut 1 - Gegen alle Regeln - Melissa Darnell
22. Herzblut 2 - Stärker als der Tod - Melissa Darnell
23. Herzblut 3 - Wenn die Nacht stirbt - Melissa Darnell
24. Grace Valley - Im Glanz des Abendsterns - Robyn Carr
25. Mistelzweige und Weihnachtsküsse - Susan Mallery
26. Zur Hölle mit Bridget - Paige Harbison
27. Merry Ex-Mas - schöne Bescherung - Sheila Roberts
28. Fest der Herzen - Linda Lael Miller
29. Auf Schokolade und ewig - Sheila Roberts

Rezension - Inselzauber


Autorin: Gabriella Engelmann

Titel: Inselzauber

Genre: Roman

Version:  eBook und Taschenbuch

erschienen: 1. Juli 2007

Seiten: 384

Altersempfehlung: Erwachsene



Die Autorin Gabriella Engelmann, 1966 geboren in München, ist gelernte Buchhändlerin. Nach Stationen als Lektorin und als Verlagsleiterin eines Kinderbuchverlages arbeitet sie heute freiberuflich als Literaturscout und Autorin von Romanen für Erwachsene sowie von Kinder- und Jugendbüchern. Gabriella Engelmann lebt und arbeitet in Hamburg.

Kurzbeschreibung, übernommen:
“Dumme Kuh”, “arrogante Zicke” – so der Eindruck, den Lissy und Nele bei ihrer ersten Begegnung voneinander haben. Die zwei unterschiedlichen Frauen haben jedoch mehr gemeinsam, als sie ahnen: Das Leben meint es mit ihnen beiden derzeit nicht besonders gut: Neles Café steht kurz vor dem Konkurs und Lissy wurde von ihrem Freund verlassen und flüchtete deshalb auf die Insel Sylt, um dort für drei Monate ihre Tante in deren Buchhandlung zu vertreten.. Doch bald schon stellen die beiden fest, dass man zusammen stärker ist, als allein. Der Inselzauber tut sein Übriges. Zwischen blauem Himmel, Dünen und Meer bekommen Träume Flügel und auf einmal scheint alles möglich ...

Meine Meinung:
Eigentlich hatte ich voriges Jahr zuerst das Buch Inselsommer gekauft. Ich stellte dann aber fest, dass dieses Buch dazu gehört und als erstes erschienen ist. Keine Frage, dass es beim nächsten Bücherkauf in meinen Einkaufskorb landete. Diesen Spontaneinkauf habe ich auch nicht bereut.

Ich bin ja schon ein Inselfan und vom Norden sowieso, allerdings war ich bisher immer nur an der Ostsee und nach diesem Buch wird der Wunsch, mal nach Sylt zu fahren immer größer.
Gabriella Engelmann hat es verstanden, mich mit dieser Geschichte neugierig auf die Insel zu machen. So toll wurden die Orte beschrieben. Wahrscheinlich würde ich sogar nach dem Büchernest  Ausschau halten. Lach, ich weiß, es ist nur eine Geschichte, aber ich bin immer mittendrin und somit auch vor Ort.

Lissy wollte ja eigentlich nur für ein paar Monate ihre Tante in deren Buchladen vertreten. Aber es kam mal wieder anders als geplant. Ich wurde ja schon ein bisschen neidisch, man stelle sich mal vor, in einem Buchladen arbeiten zu dürfen und viele Bücher auch lesen zu "müssen" schließlich sollen die Kunden ja gut beraten werden. Gerne hätte ich auch nebenan bei Nele einen Tee getrunken, obwohl ich nicht weiß, ob ich die Ostfriesenart gemocht hätte.
Lissy ist mir sofort ans Herz gewachsen, wobei ich mich bei Nele sehr schwer tat. Sie entspricht nicht so wirklich meinen Vorstellungen einer Freundin. Aber die beiden haben zueinander gefunden und sich richtig gut angefreundet. Leon, der Inselreporter hat mein Herz auch erobert. Überhaupt hat die Autorin allen Personen so tolle Charaktere gegeben. Ich hatte richtig Spaß, besonders als Ole Lissy veräppelt hat.
Die  Geschichte des Buches hat mir gefallen, so richtig aus dem Alltag gegriffen, denn nichts kam mir unrealistisch vor.

Der Schreibstil hat mir auch gut gefallen, es ist so flüssig und auch packend geschrieben, ich war so neugierig, wie sich alles entwickelt und habe das Buch mal wieder in einem Rutsch gelesen.

Das Cover dieser Ausgabe gefällt mir sehr gut, es war eigentlich auch der Auslöser für den Kauf des anderen Buches, das ich jetzt sofort lesen werde.

Fazit:
Ich kann dieses Buch jedem empfehlen. Syltliebhaber werden es lieben und alle anderen auch. Eigentlich ist es ein Sommerbuch, aber zeitlich passt es jetzt prima, also kann es durchaus auch im Winter gelesen werden, wenn draußen das Wetter ist, wie zu Beginn des Buches und dann vom Sommer träumen.

Samstag, 11. Januar 2014

Rezension - Leiden sollst Du


Autorin: Laura Wulff

Titel: Leiden sollst Du

Genre: Thriller

Version: eBook und Broschiert

erschienen: 18. Januar 2013

Seiten: 396

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Mira  Taschenbuch


Laura Wulff ist das Pseudonym der bekannten deutschen Autorin Sandra Henke, die in der Nähe von Köln lebt und arbeitet. Obwohl sie das Gelübde "Bis dass der Tod euch scheidet" ernst nimmt, hofft sie, dass ihr Name trotzdem nie in einer Ermittlungsakte der Kriminalpolizei auftauchen wird. Sie trinkt gerne ein Glas blutroten Wein, findet, dass Neid die Seele vergiftet, und könnte nicht für Schuhe morden, sondern für ein gutes Buch.

Kurzbeschreibung, übernommen:
Ein Mörder mit einem perfiden Plan, eine junge Frau auf Abwegen und ein Kommissar im Rollstuhl: der erste Fall für die Zuckers! War es wirklich ein Unfall? Die 17-jährige Julia, monatelang vermisst, wird plötzlich tot am Kölner Rheinufer angespült. Gerichtszeichnerin Marie Zucker lässt das Ganze keine Ruhe denn ihr Cousin Ben war mit der Toten befreundet, und jetzt scheint ihn ihr Tod kaltzulassen. Marie bittet ihren Mann Daniel um Hilfe, einen Kriminalkommissar, der nach einem Unfall querschnittsgelähmt ist. Doch er zögert, wieder in den aktiven Dienst zurückzukehren, und zwingt sie so, zunächst auf eigene Faust ermitteln. Sie findet heraus, dass Ben seit Wochen bedroht und verfolgt wird. Und dann taucht die nächste grausam entstellte Leiche auf. Ist Marie dem Mörder etwa den entscheidenden Schritt zu nahe gekommen?

Meine Meinung:
Das ist wieder mal typisch für mich. Erst lasse ich das Buch ein ganzes Jahr liegen und dann will ich es in einem Rutsch lesen. Aber der Schlaf verlangt auch sein Recht und irgendwann gegen 2 Uhr morgens habe ich dann doch beschlossen, die restlichen 130 Seiten später zu lesen.

Eigentlich lese ich nicht so gerne Thriller, denn manchmal sind sie mir zu aufregend. So war es dann auch, ich hatte des öfteren richtig Herzklopfen vor Spannung. Aber das war nun kein Grund für mich das Buch zur Seite zu legen.

Gekauft habe ich das Buch nach einer Autorenlesung in der Buchhandlung Grauert im vorigen Jahr. Laura Wullf hat so spannende Stellen aus dem Buch gelesen, was mich richtig neugierig gemacht hat. Natürlich habe ich es dann  gekauft und stolz kann ich auch eine Widmung vorweisen.

Da ich Ende des Monats zur nächsten Lesung von Laura Wulff gehen möchte, dachte ich, dass es nun langsam Zeit ist, das Buch endlich zu lesen. Wie erwähnt, bin ich kein Trillerfan und irgendetwas hat mich immer vom Lesen abgehalten.

Jetzt steht allerdings fest, dass ich das nächste Buch ebenfalls kaufen werde. Marie und Daniel, die beiden Protagonisten habe ich lieb gewonnen und natürlich möchte ich wissen, wie es in ihrem Leben weitergeht.
Kriminalkommissar Daniel Zucker sitzt nach einem Unfall im Rollstuhl und hadert mit sich und seinem Schicksal. Marie versucht alles mögliche, um ihn aus seinem Tief zu helfen. Sie packt ihn dann bei seinem Ehrgeiz, als ihr Cousin Ben in einem Fall verwickelt scheint und ihre Hilfe braucht.
Ich mag Bücher, in denen neben dem Fall auch über das Privatleben der Protagonisten geschrieben wird. Und hier haben alle sehr große Probleme, die zu bewältigen sind.
Die Hauptgeschichte hat es aber auch in sich. Lange wusste ich wirklich nicht, wer sich hinter welchen Personen verbirgt. Ich will hier keine Namen nennen, denn ich möchte nicht zu viel verraten und anderen den Spaß am Lesen nehmen.

Ich war wieder mittendrin im Buch und hätte mich beim Lesen manchmal selbst überholt. So spannend war es und ich wollte wissen, was passiert nun. Herzklopfen vor Aufregung hatte ich auch. Es passierte aber auch immer wieder etwas anderes, womit ich nicht gerechnet hatte.

Der Schreibstil der Autorin hat mir sehr gut gefallen, sie hat packend und flüssig geschrieben.
Das Cover selber hätte mich nicht zum Kaufen verführen können, aber es mag Thrillerfans bestimmt gefallen.
Aber diesmal  war ja das Cover auch nicht der Kaufauslöser, sondern die Lesung, die mir wirklich gut gefallen hat.

Fazit:
Ich kann dieses Buch auf jeden Fall empfehlen und ich werde, wie ich schön erwähnt habe, mir das nächste Buch auch kaufen.

Übrigens, auf der Lesung war ich mit Fabella von  Buchzeiten und sie hat es geschafft, auf ihrem Blog einen Trailer zur Lesung einzustellen. Ich selber habe mich auch ein paar mal gefunden.

Freitag, 10. Januar 2014

Rezension - Karfreitagsmord



Autorin: Bea Rauenthal

Titel: Karfreitagsmord

Genre: Krimi

Version: eBook, Taschenbuch, Hörbuch

erschienen: 4. Januar 2014

Seiten: 360

Altersempfehlung: Erwachsene





Bea Rauenthal ist das Pseudonym der Bestsellerautorin Beate Sauer, die mit ihren historischen Romanen große Erfolge feiert. Sie lebt in Bonn.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Jo hatte gehofft, dass ihre unfreiwillige Zeitreise ins Mittelalter ein einmaliger Vorfall bleiben würde... Bis sie sich nach dem Fund der nächsten Leiche, diesmal aus dem neunzehnten Jahrhundert, als gnädiges Fräulein in der Kaiserzeit wiederfindet. Tatkräftig und mit viel Einfallsreichtum muss sie nun zusammen mit Lutz einen eiskalten Frauenmörder dingfest machen. Und erkennt dabei am Ende, dass wirklich jede Familie ihre sprichwörtliche Leiche im Keller hat. Auch ihre.


Meine Meinung:
Auch diesmal  habe ich bei Vorablesen.de einen Leseeindruck geschrieben:
na klasse, gerade als es wieder so richtig interessant wurde, endete die Leseprobe. Zu gerne hätte ich weiter gelesen. Vor kurzem hatte ich das Vergnügen mit dem Buch Dreikönigsmord und war schon gespannt auf die Fortsetzung. Jo und Lutz haben jetzt schon so etwas wie Routine. Sie wissen, was sie in der Vergangenheit erwartet und wollen zügig an die Arbeit gehen. Lutz hat anscheinend den besseren Part, er darf auch in der Vergangenheit Polizist sein, Jo muss sich mit dem Leben einer achtzehnjährigen anfreunden. Nicht nur mit den Zwängen der Zeit, wie Korsett, auseinander zu setzen, hat sie auch eine dominante Großmutter. Das Buch beginnt wieder sehr vielversprechend und ich freue mich aufs Lesen.

Dann hatte ich das Buch in der Hand und habe es fast in einem Rutsch gelesen.
Puh, was bin ich froh, dass man nicht wirklich durch die Zeit reisen kann. Denn 1898 hätte ich auch nicht gerne gelebt. Wobei ich bezweifel, dass ich ein gnädiges Fräulein gewesen wäre. Ich hätte wahrscheinlich eher zur Arbeiterklasse gehört, auf die die Adeligen herabblicken. Aber mit dem Wissen und Denken von heute wäre es auch für mich schwer gewesen und ich hätte wahrscheinlich manches Mal ähnlich wie Jo reagiert.
Kaum hatte ich das zweite Buch in der Hand war ich auch gleich wieder mitten drin im Geschehen und war gespannt, wie es Jo und Lutz ergehen wird. Bei der letzten Reise mussten sie sich im Mittelalter herumschlagen und diesmal waren sie ihrer Zeit wesentlich näher, aber die Technik war auch noch nicht so, wie Jo es gerne gehabt hätte. Mir hat es sehr gut gefallen mit diesem Krimi in einer Zeit zu sein, in der meine Großeltern gelebt haben, allerdings waren sie 1898 noch Kinder. Und Jo hat viele Personen und Orte wieder erkannt. Lutz findet sich ja immer und leichter zurecht. Diesmal war er sogar ein Kommissar und durfte wirklich ermitteln. Allerdings hatte er völlig unfähige Vorgesetzte, die sich aber der damaligen Zeit und dem Standesdünkel anpassten. Boah, manchmal war ich auch richtig wütend.

Jo und Lutz, diese beiden Protagonisten sind mir ans Herz gewachsen und es gab auch einige andere, die mir sehr sympathisch waren. Leicht hatten es alle nicht in der Zeit.
Ich finde, dass die Autorin es auch diesmal wieder verstanden hat, mit viel Spannung über den Fall zu schreiben. Bis zum Schluss konnte ich einige Personen nicht richtig einordnen. Namen will ich hier jetzt  keine nennen, denn dann würde ich vielleicht zu viel verraten.
Das alles gut ausgeht, konnte ich ja ahnen, habe ich doch schon gesehen, dass es ein weiteres Buch geben wird. Hier ging es darum, wie schaffen die beiden es diesmal, den Mörder zu finden, wie kommen sie in ihrer Umgebung klar und kommen die beiden sich vielleicht näher?


Fazit:
Ich kann dieses Buch wirklich weiterempfehlen. Für Leser, die Spannung mögen und gleichzeitig auch einiges aus der Vergangenheit erfahren möchten, ist dieses Buch genau richtig. Allerdings sollte das erste  Buch "Dreikönigsmord" unbedingt vorher gelesen werden. Denn vieles ist leichter zu verstehen, wenn man es kennt. Ich würde aber auch sofort neugierig und mir das erste Buch besorgen, sollte ich es noch nicht kennen.

Dienstag, 7. Januar 2014

Rezension - Eine Liebe für die Ewigkeit


Autorin: Gabriella Engelmann

Titel: Eine Liebe für die Ewigkeit

Genre: Novelle

Version: eBook

erschienen: 24. Oktober 2013

Seiten: 46

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: dotbooks



Die Autorin Gabriella Engelmann, 1966 geboren in München, ist gelernte Buchhändlerin. Nach Stationen als Lektorin und als Verlagsleiterin eines Kinderbuchverlages arbeitet sie heute freiberuflich als Literaturscout und Autorin von Romanen für Erwachsene sowie von Kinder- und Jugendbüchern. Gabriella Engelmann lebt und arbeitet in Hamburg.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Was ist das schönste Geschenk, das man sich wünschen kann? Für Katja kommt nur eine Antwort in Frage: Liebe. Sie sehnt sich nach einem Mann, der sie in den Arm nimmt und festhält, wenn das Leben wieder einmal beschließt, Achterbahn zu spielen. Was Katja nicht ahnt: Manchmal gehen Wünsche schneller in Erfüllung, als man für möglich hält – und wenn schon nicht auf der Erde, dann an einem anderen Ort …
Eine ebenso gefühlvolle wie turbulente Novelle über die Suche nach dem Glück und die Umwege, die wir dabei manchmal gehen müssen.


Meine Meinung:
Ich hatte mal eine Kollegin, die immer Wünsche ans Universum geschickt hat, uns dabei aber erklärte, dass die Bitte  genau überlegt sein muss und richtig formuliert wird. Das fiel mir ein, als ich las, was Katja sich wünschte und dann sah, was dabei heraus kam.
Bisher habe ich noch keine Bücher von Gabriella Engelmann gelesen, allerdings liegen noch zwei von ihr auf meinem SUB. Nach diesem Buch, was mir vom Schreibstil sehr gut gefallen hat, werde ich die beiden Bücher mal nach oben mogeln, damit sie bald dran sind.
Aber nicht nur der Schreibstil hat mir gefallen, auch die Geschichte ansich und als ich damit ruckzuck  fertig war, hätte ich gerne noch mehr von Katja und Quirin erfahren.
Katja hat in ihrem Leben schon sehr viel trauriges erlebt und als sie am Heilig Abend vor der Bescherung, die sie mit ihrer besten Freundin Anne, verbringen will, noch zum Friedhof geht, um ihre Familie und ihren kürzlich verstorbenen dritten Ehemann zu besuchen, passiert etwas, womit Katja nie im Leben gerechnet hätte. Aber ihr Wunsch wurde dadurch erfüllt.


Fazit:
Ein sehr schönes kurzes Buch, dass man jederzeit zwischendurch lesen kann, nicht nur zur Weihnachtszeit.
Mir hat es gefallen und ich werde es gerne weiterempfehlen. Gerne hätte ich noch etwas mehr gelesen.