Montag, 30. Januar 2017

Rezension - Der Duft von Rosmarin und Schokolade


Autorin: Tania Schlie

Titel: Der Duft von Rosmarin und Schokolade

Genre: Roman

Version: eBook

erschienen: 4. Oktober 2016

Seiten: 302

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: dotbooks der eBook-Verlag




Tania Schlie, geboren 1961, arbeitete lange Jahre als Verlagslektorin. Nach Anthologien und wissenschaftlichen Beiträgen erschien 2001 ihr Debütroman »Die Spur des Medaillons«, der viele begeisterte Leserinnen fand. Sie ist heute freie Lektorin und Autorin, hat zwei Kinder und lebt mit ihrer Familie in Glückstadt.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Wie kann man weiterleben, wenn das Glück verloren scheint? Seit sie von ihrem Mann für die beste Freundin verlassen wurde, fühlt sich Maylis wie im freien Fall. Halt findet sie nur in dem Feinkostladen, in dem sie arbeitet. In dieser kleinen Welt – die aus einer anderen Zeit zu stammen scheint – begegnet sie Menschen, die ihre Gedanken zum Tanzen bringen: eine mondäne Theater-Diva, ein chronisch abgebrannter Student, eine junge Frau, die mit Tränen in den Augen an ihre verflossene Liebe denkt … Langsam, ganz langsam, erwacht in Maylis wieder die Neugier auf das Abenteuer, das man Leben nennt. Aber ist sie auch schon bereit, einem Mann zu erlauben, ihr Herz zu erobern?


Meine Meinung:
Auch wenn Maylis nicht ganz glücklich ist, weil ihr Mann sie mit der besten Freundin betrogen und dann verlassen hat, ist es doch ein Wohlfühlbuch. Zu gerne würde ich Maylis in dem Feinkostladen besuchen und mich von ihr beraten lassen. Aber noch lieber wäre ich einer ihrer Gäste, wenn sie zum Essen einlädt.
Das Schicksal hat es nicht immer gut mit ihr gemeint, aber sie berappelt sich und macht das Beste draus. Durch ihre Arbeit im Feinkostladen lernt sie jede Menge nette und interessante Leute kennen. Als dann wieder ein Mann ihren Weg kreuzt, passieren ihr Dinge, die einem sehr komisch vorkommen und Spaß bereiten, aber nicht ihr, sondern anderen. Ihre Freundinnen Annette und Charlotte haben auf jeden Fall viel zu lachen.
Die Autorin hat nicht nur den Alltag von Maylis sehr gut beschrieben, auch die Umgebung, in der sich alles abspielt. Wenn ich mal wieder nach Hamburg fahre, will ich mir einiges ansehen und St. Peter-Ording interessiert mich auch. Außerdem machen mich die beschriebenen Düfte und Geschmacksexplosionen neugierig.
In der Kurzbeschreibung wird erwähnt, dass Maylis wieder neugierig auf das Leben wird. Was sie dabei erlebt und ob sie wieder einen Mann in ihr Herz lässt, werde ich nicht verraten. Nur soviel, es lohnt sich auf jeden Fall zu lesen.

Fazit:
In diesem Buch wird so vieles geboten: Romanzen, Verwicklungen (oh Wunder) Humor und kulinarisches. Mir hat die Kombintion gefallen und gerne empfehle ich das Buch weiter.

Bei dem Verlag dotbooks möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Dienstag, 17. Januar 2017

Rezension - Acht Leichen zum Dessert



Autor: A.N. Onym

Titel: Acht Leichen zum Dessert

Genre: Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 1. Oktober 2016

Seiten: 380

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: KBV




Hinter dem Pseudonym A.N.Onym verbergen sich acht der renommiertesten deutschen Krimiautorinnen und -autoren, die bereits im Jahr 2013 ins "Krimi-Camp gingen. In einsamen Villa nahe der polnischen Grenze entstand der gemeinsame Kriminalroman "8". Sportliche Vorraussetzung für dieses literarische Experiment war schon damals, dass man ohne vorherige Planung in die achttägige Schreibklausur ging. Das Leben und Arbeiten in der Schreibstube kann man unter www.facebook.com/DasKrimiCamp und unter "Das Krimi-Camp" bei youtube mitverfolgen.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Wenn Wilsberg auf Julius Eichendorff trifft, wenn Herbie Feldmann und Seifferheld gemeinsame Sache machen … Ein einzigartiges Krimi-Experiment!

Ein abgeschiedenes, kleines Nest in einem besonders entlegenen Winkel der Eifel. Ein uraltes Landhaus, gleich neben dem Dorffriedhof. Nächte, so schwarz wie ein Leichenwagen. Was geschieht, wenn sich acht Krimiautoren acht Tage lang an einen solchen Ort zurückziehen? Sie haben natürlich ihre acht mit allen Wassern gewaschenen Serienermittler dabei und stoßen sie mitten hinein in eine mörderische Geschichte.

Privatdetektiv Wilsberg aus Münster, Spürnase Britta Brandner aus Bonn, Hobbydetektiv Vincent Jakobs aus dem Sauerland, Meisterkoch Julius Eichendorff aus dem Ahrtal, LKA-Profilerin Wencke Tydmers aus Hannover, Privatdetektiv Waldo aus Halle, Kommissar a. D. Siegfried Seifferheld aus Schwäbisch-Hall und der Spinner Herbie Feldmann aus der Eifel. Sie alle stecken mit einem Mal mitten in einem vertrackten Kriminalfall, wie er ihnen bislang noch nicht begegnet ist. Ein Fall, der ihr geballtes kriminalistisches Gespür erfordert, ein Fall mit nicht weniger als acht Leichen!


Meine Meinung:
In der Kurzbeschreibung wird es ein einzigartiges Krimi-Experiment genannt und ich finde, es ist den acht Autoren hervorragend gelungen.
Ich kannte nicht alle der Protagonisten, was aber kein Problem war und so fand ich mich wunderbar zurecht.
In einem kleinen Ort in der Eifel soll ein Firmenjubiläum ganz groß gefeiert werden. Mitten in den Vorbereitungen stirbt Tante Tine, die Firmengründerin. Was dann sehr häufig eintritt, der Kampf ums Erbe geht los und jeder geht von einem natürlichen Tod aus. Aber halt, es befinden sich sehr viele Ermittler. ob nun beruflich oder nebenbei, vor Ort und die wollen das nicht so einfach hinnehmen.
Ich fand es ausgesprochen spannend und auch humorvoll alle Beteiligten dabei zu beobachten und ich gestehe, ich hatte tatsächlich jemand ganz anderen in Verdacht.
Das Buchcover finde ich sehr gelungen und ist ein toller Hingucker, bei mir hat es dafür gesorgt, dass ich mir das Buch genauer ansehe und es letztendlich auch gekauft habe.

Fazit:
Ich finde es immer wieder interessant, wenn mehrere Autoren gemeinsam an einem Buch schreiben. Sehr abwechslungsreich war es außerdem, denn die acht Hauptbeteiligten hatten so unterschiedliche Charaktere, was mir als Leserin noch zusätzlichen Lesespaß bereitet hat.

Sonntag, 15. Januar 2017

Rezension - Tod zwischen den Zeilen - Fall 23



Autorin: Donna Leon

Titel: Tod zwischen den Zeilen

Genre: Krimi

Version: eBook, gebunden, Taschenbuch, Hörbuch

erschienen: 26. Oktober 2016

Seiten: 288

Altersempfehlung: Erwachsene





Auf Donna Leon können sich die Leser verlassen: Jedes Jahr beschert die Autorin ihnen einen neuen Brunetti-Krimi. Der Commissario ermittelt in sämtlichen Gassen und allen Bevölkerungsschichten Venedigs. Er kämpft gegen den Filz in den Behörden, korrupte Beamte und Verbrecher. Die Autorin lässt ihn bei seiner Familie und gutem Essen immer wieder Kraft tanken. Leon wurde 1942 in New Jersey geboren. Sie verließ Amerika 1965, studierte in Italien und reiste anschließend als Reiseleiterin, Werbetexterin und Lehrerin durch die halbe Welt. Seit 1981 ist Venedig ihr fester Wohnsitz. Seit dem ersten Brunetti-Buch „Venezianisches Finale“ entsteht hier jedes Jahr ein neuer Roman.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Brunetti auf der Jagd nach Raritäten: Der Commissario wird zu einem ungewöhnlichen Tatort gerufen, der altehrwürdigen Biblioteca Merula. Wertvolle Folianten liegen aufgeschlitzt da, und der amerikanische Forscher, der ein Dauergast war, ist verschwunden. In Venedig, das einst auch eine florierende Bücherstadt war, entdeckt Brunetti eine eigenartige Welt: einen florierenden Schwarzmarkt für Bücher.


Meine Meinung:
Ich hatte jetzt gerade die Möglichkeit, zwei Krimis direkt hintereinander zu lesen und irgendwie war ich schon etwas enttäuscht. Zum einen war dieses Buch wesentlich dünner und dann auch nicht so fesselnd.
Gut finde ich nach wie vor, dass die Autorin auch wirklich wichtige Probleme anspricht, die Venedig betreffen, es gefällt mir auch immer wieder vom Familienleben der Brunettis etwas zu erfahren, da ich die Bücher von Anfang an gelesen habe, sind sie für mich alte Bekannte, die ich begleite.

Venedig kenne ich nun ganz gut, sehr ausführlich beschreibt die Autorin die Wege, die immer genommen werden und was Paola so alles kocht, ist auch sehr abwechslungsreich. Der Fall an sich hat mich jetzt nicht so umgehauen
Sicher kommt es immer wieder bei den Serien vor, dass ein Buch nicht so spannend wie das andere ist, aber hier flacht es schon immer mehr ab. Ich habe schon bedeutend bessere Bücher gelesen.


Fazit:
Auch wenn mich dieses Buch ebenfalls nicht so hundertprozentig begeistern konnte, gebe ich noch nicht auf. Die nächsten Bücher sind ja schon geschrieben, allerdings warte ich immer geduldig auf die Taschenbuchausgaben

Rezension - Das goldene Ei - Brunettis 22. Fall




Autorin: Donna Leon

Titel: Das Goldene Ei - Fall 22

Genre: Krimi

Version: eBook,  gebunden, Taschenbuch, Hörbuch

erschienen: 28. Oktober 2015

Seiten: 320

Altersempfehlung: Erwachsene





Auf Donna Leon können sich die Leser verlassen: Jedes Jahr beschert die Autorin ihnen einen neuen Brunetti-Krimi. Der Commissario ermittelt in sämtlichen Gassen und allen Bevölkerungsschichten Venedigs. Er kämpft gegen den Filz in den Behörden, korrupte Beamte und Verbrecher. Die Autorin lässt ihn bei seiner Familie und gutem Essen immer wieder Kraft tanken. Leon wurde 1942 in New Jersey geboren. Sie verließ Amerika 1965, studierte in Italien und reiste anschließend als Reiseleiterin, Werbetexterin und Lehrerin durch die halbe Welt. Seit 1981 ist Venedig ihr fester Wohnsitz. Seit dem ersten Brunetti-Buch „Venezianisches Finale“ entsteht hier jedes Jahr ein neuer Roman.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Für Patta ermittelt Brunetti diesmal nur pro forma, doch Paola ist unerbittlich: Sie will wissen, was für ein Mensch der Tote war, der bei den Brunettis in der Nachbarschaft umgekommen ist. Dabei sieht alles – zunächst – nach einem Unfall aus. Niemand will etwas gewusst haben. Doch auch Nichtstun kann zum Verhängnis führen. Brunettis privatester Fall.


Meine Meinung:
Dies war tatsächlich kein offizieller Fall, um den sich Commissario Brunetti kümmern muss. Allerdings habe ich diesmal wieder sehr viel über das Familienleben erfahren, schließlich sind die Kinder auch älter geworden und dort hat sich einiges getan. Nach meinem Empfinden standen außerdem mal wieder Brunettis Kollegen und das Arbeiten der Polizei und anderer Behörden im Vordergrund.
Ich fand diese Folge jetzt nicht extrem spannend und habe sie eigentlich nur gelesen, weil ich seit Jahren die Serie sammel und kein Buch verpassen möchte. Inzwischen "kenne" ich Venedig wohl ganz gut und weiß, wie der Commissario unterwegs ist, kenne seine Tagesabläufe, also hier gibt es dann doch nichts neues mehr.

Fazit:
Ich habe schon bessere Folgen dieser Serie gelesen. Bleibe aber am Ball, zumal das nächste Buch schon bereit liegt.

Rezension - Sonnendeck - Ein Sylt-Krimi


Autorin: Gisa Pauly

Titel: Sonnendeck - Ein Sylt-Krimi

Genre: Krimi

Version: eBook, Taschenbuch, Hörbuch

erschienen: 11. Mail 2015

Seiten: 480

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Piper




Die Autorin Gisa Pauly hängte nach zwanzig Jahren den Lehrerberuf an den Nagel und veröffentlichte 1994 das Buch »Mir langt’s – eine Lehrerin steigt aus«. Seitdem lebt sie als freie Schriftstellerin, Journalistin und Drehbuchautorin in Münster, ihre Ferien verbringt sie am liebsten auf Sylt oder in Italien. Ihre turbulenten Sylt-Krimis um die temperamentvolle Mamma Carlotta erobern regelmäßig die SPIEGEL-Bestsellerliste, genauso wie ihre erfolgreichen Italien-Romane. Gisa Pauly wurde mehrfach ausgezeichnet, darunter mit dem Satirepreis der Stadt Boppard und der Goldenen Kamera des SWR für das Drehbuch »Déjàvu«.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Mamma Carlotta auf Kreuzfahrt Hauptgewinn! Mamma Carlotta ist überglücklich, als sie einige Tage an Bord eines Kreuzfahrtschiffs gewinnt. Ihr Schwiegersohn, der Sylter Kriminalhauptkommissar Erik Wolf, kann ihre Freude jedoch nur bedingt teilen, denn seit einiger Zeit vermutet er einen Dieb an Bord der »Arabella«. Als sie das letzte Mal vor Anker lag, wurde gar der Besitzer eines Wenningstedter Restaurants ermordet. Wird Mamma Carlotta dem Täter an Bord näher kommen, als ihnen allen lieb ist?


Meine Meinung:
Ich habe inzwischen einige Bücher gelesen, in denen Mamma Carlotta ermittelt. Zwischen den Büchern lag für mich manchmal ein längerer Zeitraum, aber Gisa Pauly hat es bestens verstanden und mit ihrem Schreibstil dafür gesorgt, dass ich sofort wieder "drin" war. Ich hatte nun das Gefühl, länger nicht zu Besuch gewesen zu sein, konnte mich aber trotzdem schnell zurecht finden.

Mamma Carlotta und ihre Freunde in Kaptäns Kajütte, sowie natürlich Erik und seine Kinder haben mir wieder viel Lesespaß bereitet. Ganz begeistert war ich, dass Sohn Felix ein Fan der Band "Die Toten Hosen" geworden ist, ist es doch unsere tolle Düsseldorfer Band. Zugegeben mit manchen Liedern kann man Leute schon mal nerven, aber das gelingt auch mit allen anderen Liedern, die immer wieder und sehr laut vorgetragen werden. Auf jeden Fall sollte die Gitarre von Felix oder besser gesagt der Gitarrenkoffer eine wichtige Rolle spielen. Mehr verrate ich dazu aber nicht.

Allerdings fand ich, dass diesmal sehr viele Personen und Schauplätze in der Geschichte vorkamen. Mich hat es schon etwas verwirrt, ich habe zum Ende zwar eingesehen, dass alles zusammen findet, aber manchmal war es einfach zu viel und zu langatmig.

Ich habe mir gerade meine anderen Rezensionen zu Büchern von Gisa Pauly angesehen und festgestellt, dass ich auch bei ihnen das Gefühl hatte, es geht etwas sehr wuselig zu. Daran sehe ich mal wieder, dass ich im Laufe der Jahre das vergesse, aber trotzdem wieder gut ins Buch hinein finde. Ich gestehe jetzt aber auch, dass mich das wunderschöne und humorvolle Cover zum Kaufen verführt hat.

Fazit:
Ich fand das Buch jetzt nicht so schlecht, dass ich es nicht weiterempfehle, allerdings überlege ich mir, ob ich in nächster Zeit weitere Folgen lesen möchte.

Rezensionen - Schnapsidee


Autoren: Jürgen Reitemeier 
              Wolfram Tewes

Titel: Schnapsidee

Genre: Regionalkrimi

Version: eBook und gebundene Ausgabe

erschienen: 1. November 2016

Seiten: 247

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Topp + Möller



Die Autoren:
Jürgen Reitemeier Geboren 1957 in Hohenwepel-Warburg/Westfalen. Dort verbrachte er seine Kindheit und Jugend. Nach einer handwerklichen Ausbildung zum Elektromaschinenbauer studierte er Elektrotechnik, Wirtschaft und Sozialpädagogik an den Hochschulen Paderborn und Bielefeld. Seit vielen Jahren verheiratet, lebt und arbeitet er mehr als zwanzig Jahre in Detmold. Sein täglich Brot verdient er als Coach und Erwachsenenbildner in seinem Unternehmen modulb.
Wolfram Tewes Geboren 1956 in Peckelsheim/Westfalen. Dort verbrachte er seine Kindheit und Jugend in dörflicher Umgebung. Nach einigen Lehr- und Wanderjahren 1982 endlich sesshaft geworden auf der Nordseeinsel Norderney. Als Mädchen für alles bei der Norderneyer Badezeitung zuständig für Anzeigen, Vertrieb, Redaktion und Kaffeekochen. Seit 1987 im Anzeigenbereich der Neuen Westfälischen Zeitung (Bielefeld). Privat ist er verheiratet (seit über 25 Jahren), Vater von zwei mittlerweile erwachsenen Töchtern und wohnt in Horn-Bad Meinberg im wunderschönen Lipperland.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Geheime Treffen von privaten Verteidigungs-Dienstleistern, ein Anschlag auf einen Abgeordneten des Bundestags und ein USB-Stick mit brisanten Informationen veranlassen den Detmolder Polizeirat Schulte zu einer Reise nach Berlin. Der kantige und schnell zornige Jupp Schulte eckt mal hier und mal dort an – und hat vielleicht gerade deshalb eine fantastische Aufklärungsquote, denn bisher brachte er im wilden Ostwestfalen noch jeden Täter zur Strecke. In „Schnapsidee“ kann auch die Kanzlerin nicht auf ihn verzichten. Undercover versucht er eine Verschwörung aufzudecken, bis ihn die Ereignisse zu überrollen drohen...


Meine Meinung:
Ja, das war wirklich eine Schnapsidee! Jupp Schulte und Anton Fritzmeier fahren nach Berlin. Ein Lipper wird in der Hauptstadt gebraucht, um bei der Klärung eines Falles zu helfen und der andere Lipper will die Stadt mal wieder sehen, ist ja schon ein Weilchen her, seit Anton dort war, so ein paar Jahrzehnte sind es doch. Ich musste des öfteren Schmunzeln und hatte wieder sehr viel Spaß beim Lesen dieses Buch. Humorvoll und spannend ging es in diesem Buch zu. Außerdem habe ich wieder viel über Jupp und seine private Situation erfahren können. Ich hatte es fast nach der Lektüre des letzten Buches geahnt. Ach, ich könnte hier noch einige Stellen aus dem Buch erwähnen, die mir gefallen haben, aber ich keinem den Lesespaß nehmen. Schade fand ich es diesmal nur, dass sich verhältnismäßig wenig im Lipperland abspielte. Aber die Personen, die in Berlin in Erscheinung traten haben eigentlich alles wieder wett gemacht.

Fazit:
Ich freue mich immer wieder, wenn es ein weiteres Buch der beiden Autoren gibt und werde natürlich am Ball bleiben.

Rezension - Mopsfluch. Der dritte Fall für Holmes und Waterson


Autorin: Martina Richter

Titel: Mopsfluch, Ein neuer Fall für Holmes und Waterson

Genre: Tierkrimi

Version: eBook

erschienen: 15. Juli 2016

Seiten: 179

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Midnight by Ullstein




Dies schreibt die Autorin über sich:
Geboren wurde ich 1966 in Bielefeld, wuchs aber in Baden-Württemberg auf, wo meine Eltern eine Jugendherberge leiteten. Nach meinem Studium der Geographie in Tübingen begann ich ebenfalls in der Jugendherberge zu arbeiten. Bis heute lebe ich mit meinen beiden Töchtern und vielen Tieren in einem Bauernhaus in Sonnenbühl auf der Schwäbischen Alb. Nach dem Tod meines Sohnes im Jahre 2000 begann ich mit dem Schreiben. Mein erster Roman „Die Schimmelreiterin“ wurde im Herbst 2015 veröffentlicht. Meine eigentliche Liebe gilt aber dem klassischen Kriminalroman. Mein Detektiv ist ein junger Mops namens Holmes.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Mops Holmes ist aufgeregt: Es geht endlich wieder in den Urlaub! Auch wenn sein Besuch in Frankreich mit Frauchen nicht nur zum Vergnügen ist. Denn es wartet Arbeit auf den jungen Mops-Detektiv. Der edle Zuchtstier von Frauchens Schwester wurde gestohlen. Wie gut, dass sein Kumpel und Kommissar Waterson auch mit von der Partie ist. Gemeinsam haben die beiden schließlich noch jeden Fall gelöst. Doch dann gibt es auch noch einen Toten. Holmes hat schon bald eine heiße Spur in der Nase. Und plötzlich geraten der kleine Mops und seine Familie selbst ins Visier des Täters …

Meine Meinung:
Den Mops Holmes kannte ich bisher noch nicht, aber jede Menge andere Hunde und Katzen, die ermitteln. Deshalb war ich gespannt, wie Holmes vorgeht und ob er seinem Namen alle Ehre macht.

Mit Frauchen, ihrer Freundin und deren Partner Waterson fährt Holmes nach Frankreich, um einen verschwundenen Stier zu finden. Dieser gehört Frauchens Schwester und Holmes bekommt einiges zu tun.
Erzählt wird die Geschichte aus Sicht von Mops Holmes, so erfahre ich, was er alles unternimmt und wie er sich mit dem Menschen Waterson verständigt. Nach Meinung von Holmes scheint Waterson für einen Menschen ganz schön schlau zu sein.
Dieses ist der dritte Fall, den Holmes lösen will. Ich kenne die anderen Bücher nicht, hatte aber keine großen Probleme, mich zurecht zu finden. Die Autorin hat es sehr spannend werden lassen, was mir gut gefiel. Allerdings war es für mich als Leserin ziemlich vorhersehbar, was ich jetzt aber nicht negativ empfand.

Fazit:
Mir hat es gefallen, wie Holmes einen weiteren Fall gelöst und ich werde, wenn ich viel Zeit habe, vielleicht die ersten Bücher auch mal lesen.