Sonntag, 8. Oktober 2017
Rezension - Und heute fällt der erste Schnee
Autorin: Tara Riedmann
Titel: Und heute fällt der erste Schnee
Genre: Weihnachtsbuch
Version: eBook und Taschenbuch
Erschienen: 31. August 2017
Seiten: 264
Altersempfehlung: Erwachsene
Die Autorin Tara Riedman wurde 1974 in Düsseldorf geboren. Früher wollte sie Ärztin für Pferde, Mäuse, Marienkäfer und Regenwürmer werden, Kriminalpolizistin, Primaballerina, Hubschrauberpilotin (aufgrund ihrer ausgeprägten Höhenangst wohl keine besonders gute Idee) oder Romanautorin. Dabei herausgekommen ist letztendlich zwar eine Karriere im Projektmanagement eines Großunternehmens, ihre Leidenschaft fürs Schreiben hat sie aber trotzdem nie ganz aufgegeben. Der Wunsch, anderen Menschen mit ihren Geschichten etwas Freude und Ablenkung vom Alltag zu verschaffen, wurde im Laufe der Jahre immer stärker. Und wie heißt es so schön: Besser spät als nie - manchmal werden Kindheitsträume eben doch wahr!
Kurzbeschreibung, übernommen:
Du magst Buchcafés, Familiengeheimnisse und kitschfreie Liebesgeschichten? Dann bist du hier genau richtig:
Bücher, Musik und Karamellbonbons - mehr braucht die Bloggerin Sam nicht zum Glücklichsein. Doch als ihr Traum von einem Buchcafé plötzlich in greifbare Nähe rückt, wagt sie den Sprung vom schottischen Dorf ins Kölner Stadtleben. Dort stellt sie nicht nur die Umsetzung ihrer Pläne vor unerwartete Herausforderungen, auch die Verwandtschaft macht ihr das Leben schwer: Was hat es mit den geheimnisvollen Briefen auf sich, über die niemand sprechen will? Und wie soll sie bloß die Gefühle für ihren Cousin Marc in den Griff bekommen? Es wird höchste Zeit für ein Weihnachtswunder - und Sam hofft auf den ersten Schnee des Jahres, denn der bringt einen ganz besonderen Zauber mit sich ...
Meine Meinung:
Bei meiner Suche nach Weihnachtsbüchern ist auch das eine oder andere Buch auf meiner Liste gelandet, was nur im ersten Moment nach einem Weihnachtsbuch aussah. Da für mich Schnee dazu gehört, landete dieses Buch erst einmal auf meinem Reader und ich stellte schnell fest, dass es zu jeder Jahreszeit gelesen werden kann. Aber es gibt hier die Hoffnung auf ein Weihnachtswunder und die verstorbene Oma hat ihrem Enkel vermittelt, dass der erste Schnee einen besonderen Zauber mit sich bringt.
Aber bis es dazu kommt, passiert erst einmal eine Menge im Leben von Sam. Niemals hätte sie gedacht, dass ihre verstorbene Großmutter dazu beitragen kann, dass sie sich ihren Wunschtraum erfüllen kann. Allerdings wird es nicht leicht werden. Familiengeheimnisse müssen gelüftet werden, dazu tragen einige Briefe bei. Entweder tauchen sie überraschend auf oder sie sind sehr alt und haben in der Vergangenheit etwas ausgelöst, was endlich mal geklärt werden müsste.
Außerdem spielt die Liebe auch mal wieder eine große Rolle, bis es zu einem Ende kommt, das mich erfreut, gibt es natürlich reichlich Verwicklungen.
Wer viele Bücher liest, die in diesem Genre angesiedelt sind, kennt einige Situationen, die auch in diesem Buch vorkommen. Hier ist es dann interessant, wie die Autorin dann die Grundidee weiter entwickelt und ich fand es durchaus interessant. Lächeln musste ich allerdings dann auch mal, denn diese Geschichte spielt in Köln und im Rheinland fällt äußerst selten Schnee. Wer sich also darauf verlässt, in Verbindung mit einem Weihnachtswunder, könnte durchaus schlechte Karten haben.
Fazit:
Wer nach einer Lektüre Ausschau hält, in dem es um Liebe, Alltagsleben und Familiengeheimnisse geht, wird von diesem Buch vielleicht begeistert sein.
Rezension - Winterzauber in Bethany
Autor: André Berlekamp
Titel: Winterzauber in Bethany
Genre: Weihanchtsbuch
Version: eBook, und Taschenbuch
erschienen: 6. November 2016
Seiten: 328
Altersempfehlung: Erwachsene
Ganz untypisch für einen Mann schreibt der Schriftsteller und Literaturpreisträger André Berlekamp Geschichten, deren Quintessenz die großen Gefühle sind. Ob Frühling, Sommer, Herbst oder Winter ist dabei nebensächlich. Die Hauptsache ist, dass sich seine Charaktere in ihren Rollen wohlfühlen. Sie wachsen in ihrem fiktiven Leben und ihren Aufgaben, aber geben die Handlungen der Romane immer nur kapitelweise preis. So verraten sie ihrem »Vater«, wie dem Leser auch, erst am Ende, wie eine Geschichte ausgeht.
Die enge Bindung zu seinen Protagonisten verdankt André Berlekamp sicherlich zu einem Großteil seiner Empathie, die er selbst durch seine voranschreitende Sehbehinderung begründet. Die verborgene Welt um ihn herum beeinträchtigt seinen Traum – das Schreiben – jedoch nicht. Die immer neuen Geschichten, die täglich in seinem Kopf entstehen, treiben ihn stetig voran, sie niederzuschreiben.
Kurzbeschreibung, übernommen:
Wunder geschehen, wenn wir sie am wenigsten erwarten Chris Forrester hatte alles andere als eine unbeschwerte Kindheit. Seine Eltern waren geschieden, seine Mutter meistens unerreichbar und Stiefmutter Mona der Teufel höchstpersönlich. Nur einmal im Jahr konnte Chris ganz er selbst sein, denn in der Weihnachtsnacht besuchte ihn seine geheimnisvolle Freundin Holly. An seinem zehnten Geburtstag verabschiedete aber auch sie sich schweren Herzens und nahm ihm zu allem Überfluss die Erinnerungen an sie. Nach vielen Jahren und noch mehr Problemen stößt Chris kurz vor Weihnachten versehentlich mit einer Frau zusammen, die ihm seltsam vertraut vorkommt.
Meine Meinung:
Hach, ich mag diese Weihnachtsgeschichten, in denen Santa und Gehilfen den Kindern viel Freude bereiten.
Holly hilft Santa bei der Verteilung der Weihnachtsgeschenke und sie darf die Kinder bis zum zehnten Geburtstag betreuen. Danach vergessen die Kinder alles. So auch bei Chris, der es nicht leicht mit seinen geschiedenen Eltern und seiner Stiefmutter Mona hat.
Aber irgendetwas ist hier doch anders, nach vielen Jahren begegnet Chris einer Frau, die ihm bekannt vorkommt. Diese Frau kümmert sich um ihn, erfüllt sogar einen weiteren Kinderwunsch und bietet ihm Halt, als er im Büro großen Ärger bekommt.
Ob das nun wirklich Holly ist verrate ich hier nicht, auch nicht, welche Entwicklung diese Geschichte nimmt. Ich fand es irgendwie schnulzig rührselig schön, einfach eine Geschichte, wie sie gerne zur Weihnachtszeit gelesen wird.
Achja, natürlich habe ich mir Timberlane Lodge angesehen und kann verstehen, dass Chris so gerne mit seiner Mutter dorthin gefahren wäre.
Fazit:
Ein sehr schönes Weihnachtsbuch, das ich gerne weiterempfehle.
Das Buch habe ich über KU gelesen
Samstag, 7. Oktober 2017
Buchmesse Frankfurt 2017
Unschwer zu erkennen, dass die nächste Buchmesse in wenigen Tagen beginnen wird.
Inzwischen fühle ich mich als alter Hase, ich finde mich wesentlich leichter zurecht, als bei meinem ersten Besuch. Aber trotzdem geht immer noch die eine oder andere Information an mir vorbei. Gut, dass in mittlerweile einige Buchbloggerinen sehr gut kenne und wir uns auch bestens austauschen.
Ich freue mich deshalb auch sehr, in der nächsten Woche nicht nur Autoren zu treffen, sondern auch viele liebe Bloggerinnen zu sehen.
Tja, auch in diesem Jahr habe ich versucht, mich gut vorzubereiten. Eine Liste mit den Terminen, wer wann wo zu finden ist, habe ich erstellt. Wichtig sind auch die Bloggertreffen auf den Ständen.
Das Autorenbuch wird wieder eingepackt, denn mir fehlen immer noch einige Autogramme. Das Handy und die Digicam darf ich nicht vergessen, will ich doch die Erinnerungen später in Wort und Bild weitergeben.
Da eine mir lieb gewonnene Bloggerin sich sehr viel Arbeit gemacht hat, stelle ich hier jetzt mal den Link zu ihrem Blog ein, denn ich denke, dass es auch toll ist, wenn viele sehen, was sie alles zusammen getragen hat und über Kommentare freut sie sich sicherlich: Melusines Welt
Ansonsten sehe ich Euch oder Ihr werdet hinterher einiges von mir erfahren.
Donnerstag, 5. Oktober 2017
Blogger interviewen den Buchhandel
In diesem Jahr wird zum ersten Mal der
Deutsche Selfpublishing-Preis
verliehen. Ich finde, dass dies eine gute Idee und Möglichkeit ist, Autoren und Bücher einem großen Publikum vorzustellen.
Zehn Autoren landeten mit ihren Büchern auf die sogenannte Shortlist und am 11. Oktober wird auf der Buchmesse in Frankfurt der Gewinner vorgestellt und der Preis übergeben.
Eins der Bücher ist die "Blutföhre" von
Monika Pfundmeier.
Ein historisches Buch, das ich mit Sicherheit
bald lesen und rezensieren werde.
Mit diesem Buch wollte ich nun aber auch die
Gelegenheit nutzen und mit meiner Buchhändlerin
vor Ort mal ein Gespräch über Selfpublishing führen.
Seit 1989 gibt es die Bücherstube in
Düsseldorf-Eller auf der Gumbertstr.
Claudia Alt und ihr Bücherhund Dixi begrüßen jeden Kunden sehr freundlich.
Deutsche Selfpublishing-Preis
verliehen. Ich finde, dass dies eine gute Idee und Möglichkeit ist, Autoren und Bücher einem großen Publikum vorzustellen.
Zehn Autoren landeten mit ihren Büchern auf die sogenannte Shortlist und am 11. Oktober wird auf der Buchmesse in Frankfurt der Gewinner vorgestellt und der Preis übergeben.
Eins der Bücher ist die "Blutföhre" von
Monika Pfundmeier.
Ein historisches Buch, das ich mit Sicherheit
bald lesen und rezensieren werde.
Mit diesem Buch wollte ich nun aber auch die
Gelegenheit nutzen und mit meiner Buchhändlerin
vor Ort mal ein Gespräch über Selfpublishing führen.
Seit 1989 gibt es die Bücherstube in
Düsseldorf-Eller auf der Gumbertstr.
Claudia Alt und ihr Bücherhund Dixi begrüßen jeden Kunden sehr freundlich.
Sie berät den Leser und der kleine Dixi freut sich, wenn hinterher die Kasse
klingelt, denn er bekommt dann ein Leckerli Umsatzbeteiligung.
Mit Claudia Alt führte ich nun ein sehr interessantes Gespräch:
Worauf achten Sie bei der Auswahl und Aufnahme eines Buches in Ihr Sortiment?
Angebote und Kataloge der Verlage werden sorgfältig studiert und entsprechend die Bücher ausgesucht, zumal ja auch der Lesegeschmack der Stammkunden bekannt ist.
Dann habe ich meine eigene Bestsellerliste, die sich ab und zu mit der "offiziellen" überschneidet.
Einen großen Vorrat muss es nicht geben, da jedes Buch kurzfristig besorgt werden kann.
Welche Rolle spielen Lesermeinungen oder Buchbesprechungen von Bloggern bei der Auswahl eines Buches?
Vorschläge werden gerne aufgenommen und Informationen über das Buch eingeholt. Wenn es ins Sortiment passt, wird es allerdings erst gelesen und dann ein Urteil gebildet.
Beim Deutschen Selfpublishing Preis 2017 werden qualitativ hochwertige und erfolgreiche Romane von Selfpublishern ausgezeichnet. Was halten Sie von dem Preis?
Leider ist der Preis noch sehr unbekannt und ich wünsche mir, dass er mehr Aussagekraft bekommt. Aber auch, dass bisher unbekannte Autoren dadurch gefördert werden können. Denn manchmal ist die Vergabe verschiedener Literaturpreise an berühmte Persönlichkeiten nicht immer nachvollziehbar.
Haben Sie "Blutföhre" bereits in Ihrem Sortiment?
Nein, bisher noch nicht.
Würden Sie "Blutföhre" ins Sortiment aufnehmen, auch wenn es kein Verlagsbuch ist?
Ich werde es demnächst lesen und dann entscheiden. Wenn es ins Sortiment passt, warum nicht.
Können Kunden problemlos Bücher von Self-Publishern in ihrer Buchhandlung bestellen?
Auf jeden Fall, hier können alle Bücher bestellt werden.
Besonders "Books on Demand" ist bekannt für eine gute Abwicklung.
Hinweis von mir, Books on Demand, kurz BoD ist ein Verlag, wo Autoren ihre Bücher selbst veröffentlichen können.
Ich fand die Unterhaltung mit Claudia Alt sehr interessant und aufschlussreich. Ich habe mir auch bewusst diese Bücherstube ausgesucht, denn ich persönlich finde es sehr wichtig, dass die kleinen Buchläden in den Stadtteilen erhalten bleiben. Mir ist klar, dass dort nicht das riesengroße Sortiment angeboten werden kann, wie in den Filialen großer Ketten. Aber eine persönliche Beratung ist sehr wichtig und auch, dass ich dort jedes Buch bestellen und in kurzer Zeit erhalten kann.
Ich möchte mich bei Claudia Alt für das Gespräch bedanken und drücke Monika Pfundmeier die Daumen.
Martina Schütt hat auf ihrem Blog "Leserattenhöhle" ebenfalls ein Interview veröffentlicht, dass sie mit ihrer Buchhändlerin geführt hat. Interview
Mit Claudia Alt führte ich nun ein sehr interessantes Gespräch:
Worauf achten Sie bei der Auswahl und Aufnahme eines Buches in Ihr Sortiment?
Angebote und Kataloge der Verlage werden sorgfältig studiert und entsprechend die Bücher ausgesucht, zumal ja auch der Lesegeschmack der Stammkunden bekannt ist.
Dann habe ich meine eigene Bestsellerliste, die sich ab und zu mit der "offiziellen" überschneidet.
Einen großen Vorrat muss es nicht geben, da jedes Buch kurzfristig besorgt werden kann.
Welche Rolle spielen Lesermeinungen oder Buchbesprechungen von Bloggern bei der Auswahl eines Buches?
Vorschläge werden gerne aufgenommen und Informationen über das Buch eingeholt. Wenn es ins Sortiment passt, wird es allerdings erst gelesen und dann ein Urteil gebildet.
Beim Deutschen Selfpublishing Preis 2017 werden qualitativ hochwertige und erfolgreiche Romane von Selfpublishern ausgezeichnet. Was halten Sie von dem Preis?
Leider ist der Preis noch sehr unbekannt und ich wünsche mir, dass er mehr Aussagekraft bekommt. Aber auch, dass bisher unbekannte Autoren dadurch gefördert werden können. Denn manchmal ist die Vergabe verschiedener Literaturpreise an berühmte Persönlichkeiten nicht immer nachvollziehbar.
Haben Sie "Blutföhre" bereits in Ihrem Sortiment?
Nein, bisher noch nicht.
Würden Sie "Blutföhre" ins Sortiment aufnehmen, auch wenn es kein Verlagsbuch ist?
Ich werde es demnächst lesen und dann entscheiden. Wenn es ins Sortiment passt, warum nicht.
Können Kunden problemlos Bücher von Self-Publishern in ihrer Buchhandlung bestellen?
Auf jeden Fall, hier können alle Bücher bestellt werden.
Besonders "Books on Demand" ist bekannt für eine gute Abwicklung.
Hinweis von mir, Books on Demand, kurz BoD ist ein Verlag, wo Autoren ihre Bücher selbst veröffentlichen können.
Ich fand die Unterhaltung mit Claudia Alt sehr interessant und aufschlussreich. Ich habe mir auch bewusst diese Bücherstube ausgesucht, denn ich persönlich finde es sehr wichtig, dass die kleinen Buchläden in den Stadtteilen erhalten bleiben. Mir ist klar, dass dort nicht das riesengroße Sortiment angeboten werden kann, wie in den Filialen großer Ketten. Aber eine persönliche Beratung ist sehr wichtig und auch, dass ich dort jedes Buch bestellen und in kurzer Zeit erhalten kann.
Ich möchte mich bei Claudia Alt für das Gespräch bedanken und drücke Monika Pfundmeier die Daumen.
Martina Schütt hat auf ihrem Blog "Leserattenhöhle" ebenfalls ein Interview veröffentlicht, dass sie mit ihrer Buchhändlerin geführt hat. Interview
Mittwoch, 4. Oktober 2017
Rezension: forever love - Ich sehe Liebe
Autorin: Bettina Kiraly
Titel: forever love - Ich sehe Liebe
Genre: Gay Romance
Version: eBook
erschienen: 30. September 2017
Seiten: 288
Altersempfehlung: Erwachsene
Die Autorin Bettina Kiraly wurde 1979 geboren und wuchs in einem kleinen Ort im Bezirk Hollabrunn in Niederösterreich auf und lebt hier noch immer mit ihrem Mann und ihren zwei Töchtern. An ihrem ersten Roman hat sie mit achtzehn zu schreiben begonnen, ihn aber erst viel später fertiggestellt. Seitdem ist das Schreiben ein fixer Teil ihres Lebens. 2007 wagte Bettina Kiraly mit ihren Büchern den Schritt in die Öffentlichkeit. Seit 2010 ist sie Mitglied der Künstlervereinigung ARTSchmidatal. Immer schon suchte sie nach der Antwort auf die Frage: Warum handeln Menschen, wie sie es tun? Fasziniert von den dunklen Flecken auf der menschlichen Seele beschäftigen sich Bettina Kiralys Texte mit der Psyche der Hauptpersonen ihrer Geschichten.
Kurzbeschreibung, übernommen:
Wenn Jonas nicht gerade fremde Menschen verkuppelt oder die Computerprobleme der Firma löst, für die er arbeitet, schreibt er Romane. Das neue Mitglied in seiner Autorengruppe geht ihm im ersten Moment gegen den Strich. Doch Jonas bemerkt rasch, wie viel er mit Gordon gemeinsam hat. Dass er sich zu dem Schotten hingezogen fühlt, bringt ihn jedoch völlig durcheinander. Jonas kann schließlich Liebe sehen und weiß, wen das Schicksal für Gordon vorgesehen hat. Außerdem ist Jonas nicht schwul. Weshalb also lässt er sich zu einem Kuss hinreißen? Und warum will er noch viel mehr von Gordon?
Meine Meinung:
Bücher dieses Genre lese ich äußerst selten, ganz einfach, weil mein Interesse nicht so groß ist. Aber hier bin ich froh, dass ich mal wieder eine Ausnahme gemacht habe.
Nun fällt es mir allerdings schwer eine Rezension zu schreiben, weil ich auf so vieles nicht eingehen kann, was mir gefallen hat. Ich will ja nie etwas vom Inhalt verraten.
Auf jeden Fall bin ich der Meinung, dass Bettina Kiraly ein sehr gutes Buch gelungen ist. Durchaus realistisch und sie hat sich mit einem schwierigen Thema gut auseinander gesetzt. Ich konnte Jonas bestens verstehen und seine Zwickmühle nachvollziehen. Sehr gut hat mir auch Gefallen, dass sie vieles aus dem Autorenleben vermitteln konnte, sozusagen Insiderwissen.
Das Buchcover passt hervorragend, so stelle ich mir den Blick von Jonas vor, kurz bevor er wieder etwas sieht.
Fazit:
Es lohnt sich auf jeden Fall dieses Buch zu lesen, auch dann, wenn Ihr, wie ich nicht zur Fangruppe dieses Genres gehört.
Bei der Autorin möchte ich mich vielmals bedanken, dass sie es mir ermöglicht hat, auch mal etwas anderes zu lesen
Sonntag, 1. Oktober 2017
Rezension - Luisa und die Stunde der Kraniche
Autorin: Tania Krätschmar
Titel: Luisa und die Stunde der Kraniche
Genre: Roman
Version: eBook und Taschenbuch
erschienen: 21. August 2017
Seiten: 336
Altersempfehlung: Erwachsene
Verlag: blanvalet
Die Autorin Tania Krätschmar wurde 1960 in Berlin geboren. Nach ihrem Germanistikstudium in Berlin, Florida und New York arbeitete sie als Bookscout in Manhattan. Heute ist sie als Texterin, Übersetzerin, Rezensentin und Autorin tätig. Sie hat einen Sohn und lebt in Berlin.
Kurzbeschreibung, übernommen:
Wenn die blaue Stunde naht, ist es Zeit, seine Träume zu leben.
Wenn die Kraniche über die Ostsee fliegen, beginnt die magische Stunde zwischen Tag und Nacht, in der die Zeit ihren eigenen Gesetzen folgt: Das wusste schon Luisas Großvater, der Standuhren sammelte. Seltsam still ist es ohne ihn, findet Luisa Mewelt, als sie die Tür von »Haus Zugvogel« öffnet. Zwei Wochen will die Schmuckdesignerin im Ferienhaus der Familie an der Ostsee allein über den Antrag ihres Freundes Richard nachdenken. Doch alles kommt anders: Ein gewisser Kranichexperte, ebenso unwiderstehlich wie frech, kreuzt ihren Weg. Und immer wieder trifft Luisa die alte Mary, deren Ansichten über das Leben sie seltsam berühren …
Meine Meinung:
Manchmal wird man ja gefragt, warum hast Du Dich für dieses Buch entschieden. Hier würde ich dann sagen, das Buchcover hat mir ausgesprochen gut gefallen, der Titel machte mich neugierig und es kommt noch hinzu, dass ich von der Autorin schon einige Bücher gelesen habe, die mir gefallen haben. So musste ich nicht lange überlegen, ob ich dieses Buch lesen wollte.
Zunächst lernte ich Luisa und Richard in Berlin kennen, beide würde ich jetzt nicht unbedingt in meinen Freundeskreis aufnehmen wollen. Allerdings denke ich, dass Richard mich ebenfalls nicht in seinen Kreis aufnehmen würde. Bei Luisa war ich mir nicht so sicher, obwohl sie mir unwahrscheinlich wankelmütig vorkam. Auf jeden Fall hat es mir gefallen, dass ich Luisa mit nach Zingst begleiten durfte. An einen Ort, wo ich mich wohlfühlen würde und der bei Luisa sehr viele schöne Erinnerungen geweckt hat.
Die Autorin hat mich mit diesem Buch auch besonders neugierig auf diese Gegend gemacht und ich fand es toll, was ich alles über Kraniche erfahren konnte. Ein sehr angenehmer Nebeneffekt zu der Geschichte rund um Luisa. Tja, Luisa, es kommt selten vor, dass ich mich nicht für die Protagonistin begeistern kann. Hier waren mir alle anderen Beteiligten viel sympathischer, was wohl daran lag, dass sie eben auch entschlussfreudiger waren und sich nicht verbogen haben. Trotzdem habe ich so sehr gehofft, dass Luisa den richtigen Weg einschlägt. Hilfe hatte sie genügend, was ihr allerdings nicht bewusst war, erst als es fast zu spät war, fand sie endlich den richtigen Weg und konnte auch ein Geheimnis lüften.
Mit dem Ende war ich dann auch mehr als zufrieden und hätte gerne noch etwas weiter gelesen.
Fazit:
Wer nach einem stimmungsvollen Buch sucht, was einen in eine wunderschöne Gegend entführt und in dem es auch etwas zum Nachdenken gibt, der wird bestimmt seine Freude daran haben.
Ich möchte mich beim Verlag vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.
Rezension - In diesem heissen Sommer
Autorin: Eva-Maria Farohi
Titel: In diesem heissen Sommer
Genre: Roman
Version: eBook und Taschenbuch
erschienen: 26. September 2017
Seiten: 346
Altersempfehlung: Erwachsene
Die Autorin Eva-Maria Farohi wurde in Wien geboren. Nach dem Besuch des Konservatoriums arbeitete sie als Schauspielerin und Malerin. 2003 übersiedelte sie nach Mallorca, wo sie sechs Jahre lang lebte. Die Schönheit der Insel, die Erlebnisse, Begegnungen und Freundschaften mit den Mallorquinern, spiegeln sich in ihren Geschichten und Romanen wider. Seit 2009 lebt sie mit ihrem Mann in Österreich.
Kurzbeschreibung, übernommen:
Die junge Kleo hält sich für wenig attraktiv, nicht nur, weil sie nach einem Unfall immer noch gehbehindert ist. Sie beschließt, ein Jahr lang ihren Traum zu leben und im Süden zu malen. Sie mietet sich auf der Finca des Malers Yves Dubois ein. Dieser ist zwar genial, aber auch schwierig und von Kleos Anwesenheit alles andere als begeistert. Dennoch kann er sich Kleos naivem Zauber und ihrer natürlichen Art auf Dauer nicht entziehen. Eine leidenschaftliche Affäre ist die Folge, und Kleo verliebt sich in den faszinierenden Mann. Dann erhält Yves eine neue berufliche Chance und geht fort. Anfangs verzweifelt, wird Kleo zunehmend selbstbewusster und beginnt, auf eigenen Beinen zu stehen. Auch andere Männer bemühen sich um sie: Da sind ihr neuer Mitbewohner Jorge – und der charmante Angel. Doch kann sie Yves vergessen?
Meine Meinung:
Die Autorin hat mich schon öfter nach Mallorca auf eine Finca entführt und so freute ich mich, als ich ihr neuestes Buch lesen konnte. Allerdings war diesmal die Finca nicht so einladend wie bisher und der Bewohner nicht der freundlichste. Nun, ich war gespannt, wie Kleo damit umgehen würde. Denn sie wollte ein Jahr auf dieser Finca leben und von dem Maler einiges lernen.
Sehr fesselnd hat Eva-Maria Farohi beschrieben, was Kleo dort erlebt. Allerdings war es anfangs für Kleo etwas schwer, mein Leserherz zu erobern, denn sie kam mit wenig Selbstbewusstsein und etwas Naivität daher. Aber zu meiner Freude konnte ich miterleben, wie sie sich entwickelt und es auch gesundheitlich immer besser wurde. Insgesamt nahm die Geschichte einen Verlauf, den ich erhofft hatte und mich erfreute. Um es kurz zu machen, natürlich wurde die Finca wieder toll hergerichtet, der Bewohner wurde mir immer sympathischer und wie erwähnt, aus der gehbehinderten naiven jungen Frau wurde eine flotte selbstbewusste junge Dame. Mehr werde ich aber nicht verraten und wenn jetzt jemand denkt, er wüsste, wie sich alles entwickelt und abläuft, dem sage ich, nein, dem ist nicht so, denn die Autorin hat noch einige Überraschungen eingebaut.
Eva-Maria Farohi hat es geschafft und mich ein weiteres Mal mit ihrem Buch begeistert. Inzwischen kenne ich ja einige Bücher von ihr und es wird mir nicht langweilig, denn ihr fällt immer wieder etwas anderes und neues ein. Diesmal habe ich auch viel mit den Augen eines Malers betrachten können.
Fazit:
Ein sehr schönes Buch, das ich gerne weiterempfehle und zwar allen, die Romantik und schöne Gegenden lieben.
Abonnieren
Posts (Atom)







