Mittwoch, 3. April 2019

Rezension - Der Duft der Zimtblüten




Autoren: Horst und Julia Drosten

Titel: Der Duft der Zimtblüten

Genre: Historisch

Version: eBook

erschienen: 19. März 2019

Seiten: 361

Altersempfehlung: Erwachsene




Achtung, es gibt ein neues Cover und
einen neuen Titel zu diesem Buch. Oben
ist das neue nun eingestellt, damit aber
keine Verwirrung eintritt, zeige ich hier
natürlich auch noch einmal das alte Cover









Über die Autoren:
Horst und Julia Drosten leben im Münsterland und hatten schon immer den Wunsch, Bücher zu schreiben. Fast genauso viel Spaß macht ihnen die Recherche. Sie flogen schon zusammen in einem alten Doppeldecker oder ließen sich von einer Kosmetikerin verwöhnen. Für "Die Honigprinzessin" absolvierten sie einen Imkerkurs, für "Die schwarze Taube von Siwa" folgten sie in Ägypten den Spuren der alten Pharaonen und für "Die Elefantenhüterin" besuchten sie u. a. wilde Elefanten auf Sri Lanka. Julia Drosten schreibt bevorzugt historische Romane. Mit "Die Honigprinzessin" haben sie das erste Mal einen Gegenwartsroman geschrieben.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Liebe ist tief wie das Meer ... 
Württemberg 1786: Verführt von der Lust auf Abenteuer und Reichtum heuert der Zimmermann Hannes Hiller bei einem Söldnerheer an. Auf der beschwerlichen Seereise, von den Niederlanden ans andere Ende der Welt, lernt er die junge Malerin Bethari de Groot kennen, die ihren Vater in die Kolonien begleitet. Das erste Zusammentreffen zwischen dem hitzköpfigen Hannes und der eigenwilligen Bethari verläuft alles andere als harmonisch. Doch als sie vor der südafrikanischen Küste Schiffbruch erleiden, entdeckt Bethari, dass in dem Abenteurer Hannes ein Mann mit Verantwortungsbewusstsein und Gerechtigkeitssinn steckt, und auch er ist von der Unerschrockenheit und dem Mut der jungen Frau fasziniert. Während Bethari in Kapstadt auf die Weiterreise nach Asien wartet, entdecken sie und Hannes ihre Liebe zueinander. Doch dann wird Hannes mit einem geheimen Auftrag nach Ceylon entsandt. Bethari folgt ihm und entdeckt, dass ihr Geliebter in ein gefährliches Netz aus Intrigen und Betrug verstrickt ist. Zusammen müssen sie um ihre Zukunft und ihr Glück kämpfen.


Meine Meinung:
Ich warte immer wieder gespannt auf ein weiteres Buch des Autorenpaares Julia und Horst Drosten, denn bisher haben sie mich mit allen ihren Büchern begeistern können. Ich weiß, dass die beiden für jedes Buch sehr gut recherchieren und dies habe ich auch diesmal erfahren können.
Im Vordergrund stand jetzt ein junger Mann, der, wie es damals sehr häufig vorkam, unter falschen Voraussetzungen rekrutiert wurde. Stellten sich die jungen Männer doch ein großes Abenteuer vor, wurden sie viel zu schnell auf den Boden der Tatsachen zurück geholt. So erging es Hannes Hiller in dieser Geschichte. Für die gewisse Würze in dieser Geschichte sorgte Bethari de Groot, die ihrem Vater Kummer bereitete, weil sie vieles hinterfragte. In der damaligen Zeit mochten es Männer nicht so gerne, dass Frauen mitdachten (kommt heute allerdings auch noch vor). Obwohl Jan Pieter de Groot seine Tochter sehr liebte und ihr auch viele Wünsche erfüllte, hätte er es doch lieber gesehen, wenn sie einen Mann gefunden und ein Familie gegründet hätte. Tja, für alle Beteiligten kam vieles anders, als sie es sich gewünscht hatten.
Die beiden Autoren haben es ein weiteres Mal geschafft und mich an das Buch gefesselt. Dank ihrer guten Recherche, die ich ja bereits erwähnte, habe ich einiges für mich neues erfahren. Was wisst Ihr über Zimt oder kennt Ihr die Rossbreite? Nun, wer mehr darüber wissen will, sollte das Buch lesen, ich werde nichts dazu verraten.
Auf jeden Fall endete die Geschichte für mich sehr zufriedenstellend, denn ich hatte viele Personen in mein Leserherz geschlossen und ihnen nur das Beste gewünscht.


Fazit:
Ob der Wind tatsächlich Kurs auf ein Paradies aufgenommen hat, werde ich nicht verraten. Aber ich möchte erwähnen, dass Freundschaft und Vertrauen eine sehr große Rolle spielt und das ist doch auch etwas sehr tolles. Ich möchte das Buch sehr gerne empfehlen, das mit KU gelesen werden kann.

Autorenlesung - Klaus Stickelbroeck

Klaus Stickelbroeck hat ein neues Buch geschrieben und dies seinen Lesern bei der Primierenlesung am 2. April in der Mayerschen Buchhandlung in Düsseldorf vorgestellt. 


Blondes Gift
Blind Date mit tödlichen Folgen

Privatdetektiv Hartmann soll für seinen alten Kumpel Lenny bei einem Blind Date einspringen. Lenny arbeitet als Zugbegleiter und verabredet sich immer im Nachtexpress Münster – Paderborn, Wagen 18, Abteil 6. Hartmann findet, dass das Wort Schienenverkehr in diesem Zusammenhang eine ganz neue Bedeutung bekommt. Er sagt zu und ist von Jenny, alias Blondes Gift, richtig begeistert. Um genauer zu sein: Hartmann verknallt sich bis über beide Ohren. Doch bevor die Affäre richtig durchstartet, ist Jenny plötzlich verschwunden. Hartmann nutzt die wenigen Informationen, die er hat und macht sich auf eine Suche, die deutlich turbulenter wird als erwartet. Und er stellt fest: Gift, auch wenn es blond daher kommt, ist gefährlich. Falsch gehandhabt ... sogar tödlich.





Natürlich war ich rechtzeitig dort, wollte ich doch einen guten Platz haben, denn es macht nicht nur Spaß, dem Autor zuzuhören, sondern ihn auch zu beobachten ;)


Aber zunächst konnte ich den sehr gut dekorierten Platz bewundern und ein Foto machen


Klaus Stickelbroeck weiß, was sich gehört und setzt sich ordentlich in Position, wenn seine Fans ein Foto von ihm machen wollen.




Wenn sich nun einige fragen, was sich denn unter dem großen Deckel verbirgt, der links auf dem Bild zu sehen ist, will ich es schnell auflösen.

Eine Dame, ein treuer Fan hat ihm einen Premierenkuchen gebacken. Stolz hat uns Klaus Stickelbroeck diesen auch präsentiert und nicht nur ich habe den Kuchen gebührend bewundert. Ich gehe mal davon aus, dass er so gut schmeckt, wie er aussieht.











Wer öfter zu Lesungen von Klaus Stickelbroeck oder den Krimi Cops geht, weiß, was einen erwartet.

Aber diesmal startete es etwas anders. Seine sehr sympathische Tochter Annika durfte den  Vater kurz interviewen und es war nicht zu verleugnen, sie ist eine Tochter, die ihren Vater nicht verleugnen kann. Zumindest was Schlagfertigkeit und gute Fragen betrifft.









wie immer verging der Abend im Flug. Wir Zuhörer hatten reichlich Spaß und viel zu lachen, aber es war auch spannend und ich denke, jeder ist nun neugierig auf dieses Buch, denn die vorgelesenen Stellen waren sehr viel versprechend

Ich freue mich schon darauf, da Buch bald lesen zu können.

Rezension - Mörderischer Jakobsweg


Autorinnen: Leila Emami, Claudia Schmid und Fenna Williams

Titel: Mörderischer Jakobsweg

Genre: Krimi, Kurzgeschichten

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 4. Juli 2018

Seiten: 220

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: GMEINER




Über die Autorinnen:
Wandern, Schreiben, (Vor-)Lesen: Diese drei Gemeinsamkeiten brachten Leila Emami, Claudia Schmid und Fenna Williams zusammen und auf die Idee, daraus ein Buch zu machen, das diese Leidenschaften vereint. Leila Emami pilgerte un(h)eilig auf Wegen im Rhein-Main-Mosel-Gebiet, Claudia Schmid erschrieb und erwanderte sich die un- und heilvollen Pfälzer Jakobswege und Fenna Williams legte von Göttingen bis Wissembourg laufend, links und rechts des Weges jede Menge Leichen ab. Laufen Sie schneller - damit diese drei Krimiautorinnen Sie nicht … … es sei denn, Sie haben dieses Buch als Reiseführer dabei. Dann sind Sie auf der sicheren Seite.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Dieser »mörderische Wanderführer« macht neugierig auf die vielfältigen Möglichkeiten, die vor der eigenen Haustür liegen, will man dem heiligen Jakobus entgegenwandern. Sämtliche der hier versammelten Krimis spielen auf Pilgerwegen, die ohne große Vorbereitung erlaufen werden können. Am besten im gemächlichen Tempo, denn entlang der Mosel, der Lahn und des Rheins warten viele Sehenswürdigkeiten und Abenteuer. Pilgern Sie mit durch Hessen, die Pfalz und Niedersachsen bis hinein ins Elsass!


Meine Meinung:
Über den Jakobsweg habe ich ja schon einiges gelesen, aber meist waren die Pilgerer in Spanien unterwegs. Dabei führt der Jakobsweg auch durch Deutschland, allerdings scheint es hier sehr gefährlich zu sein. Denn die drei Autorinnen haben daraus einen mörderischen Jakobsweg gemacht. Aber keine Angst, wir Leser sind zunächst einmal auf der sicheren Seite und sollten wir doch diese Wege gehen wollen, wissen wir ja worauf wir achten sollten 😉
Auf jeden Fall habe ich die drei Autorinnen mit diesem Buch gerne begleitet und ihre Geschichten gelesen. Das Buch kann als Reiseführer betrachtet werden oder einfach nur als Sammlung spannender Kurzgeschichten.
Das Buch habe ich bereits vor einiger Zeit erhalten und es jetzt erst geschafft, die Rezension zu schreiben. Was allerdings nicht daran liegt, dass mich das Buch nicht gefesselt hat. Nein, es liegt ganz einfach daran, dass ich nicht in einem Rutsch die Geschichten lese, sondern mir Zeit lasse und so jede der Geschichten besser auf mich einwirken können.

Fazit:
Aus welchem Grund auch immer das Buch gelesen wird, es macht Spaß und ist unterhaltsam spannend, deshalb empfehle ich es sehr gerne weiter.


Beim Verlag und Fenna Williams möchte ich mich vielmals bedanken, sie haben es ermöglicht und mir ein Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt.

Rezension - Mordsmäßig Münchnerisch 2


Autoren: Verschiedene
Herausgeberin: Ingrid Werner

Titel: Mordsmäßig Münchnerisch 2

Genre: Krimi, Kurzgeschichten

Version: broschiert

erschienen: 11. Februar 2019

Seiten: 224

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Hirschkäfer Verlag



Über die Autoren:
Den kriminellen Stadtspaziergang haben für Sie ausgekundschaftet: Lena Avanzini, B.a.Robin, Raoul Biltgen, Bettina Brömme, Max Bronski, Lisa Graf-Riemann, Ursula Hahnenberg, Thomas Kastura, Ivonne Keller, Iris Leister, Nicole Makarewicz, Beatrix Mannel, Nicole Neubauer, Manuela Obermeier, Elke Pistor, Jutta Profijt, Florian Scherzer, Sabine Trinkaus, Ingrid Werner und Fenna Williams


Kurzbeschreibung, übernommen:
Mordsmäßig Münchnerisch geht in die 2. Runde! Meuchelten sich die Autorinnen und Autoren unserer ersten, kriminell erfolgreichen Noir-Anthologie durch verschiedene Münchner Stadtteile, drehen sich die Geschichten diesmal um Münchner Stadtgeheimnisse. Haben Sie beispielsweise schon vom Mord im versunkenen Dorf gehört? Nein? Oder von dem Ertrunkenen am Asphaltsee? Bei der Endlosen Treppe soll es eine Schießerei gegeben haben. Und in der Roten Stadt hats einen derbröselt …
Ach, Sie wissen gar nicht, wo das ist? Na, dann lesen Sie! Diese 20 Stadtteilkrimis entführen zu interessanten Münchner Orten abseits von Frauenkirche und Olympiaturm. Wie schon bei »Mordsmäßig Münchnerisch • 20 Stadtteilkrimis«, gelang es der Herausgeberin Inrgid Werner für Mordsmäßig Münchnerisch • 20 Stadtgeheimnisse die besten partners in crime zusammenzutrommeln.


Meine Meinung:
Inzwischen weiß ich Kurzgeschichten durchaus zu schätzen und bin von meiner Meinung abgerückt, dass ich viel lieber einen langen Krimi lesen möchte. Denn hier macht es die Vielfalt der unterschiedlichen Geschichten und Schreibstile innerhalb eines Buches.
Ingrid Werner hat nicht nur mit ihrer Geschichte dazu beigetragen, sie hat es auch verstanden so viele Autoren zu gewinnen, die ebenfalls etwas beigesteuert haben.
München ist eine schöne Stadt und viele haben sie bereits besucht, aber die mordsmäßig müncherischen Seiten bisher zum Glück nicht kennen gelernt. Mit diesem Buch lerne sie eine andere Seite der Stadt kennen.


Fazit:
Fans von kriminellen Kurzgeschichten und der Stadt München werden begeistert sein. Wer ab und zu etwas spannendes lesen möchte, ebenfalls. Der Vorteil solch eines Buches ist ja auch, dass es immer wieder zur Hand genommen werden und eine Geschichte daraus gelesen werden kann.


Beim Verlag und bei der Herausgeberin möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Dienstag, 2. April 2019

Rezension - Madame Piaf und das Lied der Liebe


Autorin: Michelle Marly

Titel: Madame Piaf und das Lied der Liebe

Genre: Historisch

Version: eBook, Taschenbuch und Hörbuch

erschienen: 15. März 2019

Seiten: 448

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Aufbau Taschenbuch




Über die Autorin:
Hinter Michelle Marly verbirgt sich eine deutsche Bestsellerautorin, die in der Welt des Kinos und der Musik aufwuchs. Lange Jahre lebte sie in Paris, heute wohnt sie mit Mann und Hund in Berlin und München.


Kurzbeschreibung, übernommen:
„Das Glück muss man mit Tränen bezahlen.“ Édith Piaf.
Paris, 1944: Nach dem Ende der deutschen Besatzung wird die Sängerin Édith Piaf der Kollaboration angeklagt – und fürchtet ein Auftrittsverbot. Während sie ihre Unschuld zu beweisen versucht, lernt sie Yves Montand kennen, einen ungelenken, aber talentierten jungen Sänger.
Édith beginnt mit ihm zu arbeiten, und schon bald werden aus den beiden Chansonniers Liebende. Das Glück an Yves‘ Seite inspiriert Édith zu einem Lied, das sie zu einer Legende machen könnte – La vie en rose.
Édith Piaf – sie verkörperte den Mut zu lieben wie keine andere und ging in ihrer Kunst wie im Leben bis zum Äußersten.


Meine Meinung:
Da dachte ich, dass ich natürlich Édith Piaf kenne und auf Anhieb zwei ihrer bekannten Lieder nennen kann. Aber das war es dann auch. Deshalb freute ich mich, dass ich dieses Buch lesen konnte und einen kurzen aber intensiven Einblick in ihr Leben gewinnen konnte. Die Autorin hat dafür einen Zeitraum ab 1944 gewählt und sehr fesselnd berichtet, was Édith Piaf alles so erlebt hat und womit sie fertig werden musste. Angeklagt der  Kollaboration muss sie ein Auftrittsverbot befürchten, was für sie schlimm war, denn sie hatte eigentlich nichts als ihren Gesang. Sehr interessant fand ich dann auch, dass sie Yves Montand kennen lernte und förderte.
Ich gebe zu, diesmal habe ich sehr oft Google und vieles andere bemüht, um noch mehr über die Sängerin zu erfahren und natürlich habe ich mir auch viele ihrer anderen Lieder angehört.
Das Buch habe ich verschlungen, denn ich fand es ungemein interessant vieles über Édith Piaf und ihre Wegbegleiter zu lesen.


Fazit:
Dieses Buch gehört zu einer Serie, die im Aufbau Verlag erschienen ist: "Mutige Frauen zwischen Kunst und Liebe" und ich finde das genau richtig, dass die Sängerin dazu gehört. Auf jeden Fall möchte ich dieses Buch gerne weiter empfehlen.



Ich möchte mich beim Verlag und bei NetGalleyDe vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken und außerdem dem Aufbau Verlag, dass ich die Autorin anlässlich einer Signaturstunde während der Buchmesse in Leipzig kennen lerne durfte.


#MadamePiafUndDasLiedDerLiebe #NetGalleyDe

Rezension - Endstation Mumbai




Autorin: Ingrid Glomp

Titel: Endstation Mumbai

Genre: Krimi

Version: eBook

erschienen: 22. März 2019

Seiten: 439

Altersempfehlung: Erwachsene




Über die Autorin:
Ingrid Glomp ist die Autorin der Cori-Stein-Thriller, der Kaha-Fischer-Krimis sowie verschiedener Schreibratgeber.
Sie wurde in Essen geboren, ist in Dortmund aufgewachsen und hat in Bochum Biologie studiert. Sie ist also ein echtes Kind des Ruhrgebiets. Heute lebt sie in Heidelberg, und inzwischen konzentriet sie sich ganz auf das Schreiben ihrer Thriller. Zuvor hat sie als freie Journalistin viele Jahre in Büchern und für verschiedene Zeitschriften über Themen aus Medizin, Psychologie und Wissenschaft geschrieben.
Vor einigen Jahren ist Ingrid Glomp unter die Krimiautoren gegangen - ein logischer Schritt, denn als Leserin liebt sie dieses Genre seit ihrer Jugend. Die Romane ihrer Thriller-Reihe drehen sich um die neugierige und wagemutige Journalistin Cori Stein. Der fünfte Band, "Endstation Mumbai", ist gerade erschienen und der sechste Band ist bereits in Arbeit. Zusätzlich zu ihren Thrillern hat Ingrid Glomp drei Kaha-Fischer-Krimis veröffentlicht. Diese Geschichten sind außerdem in dem Sammelband "Die Geretteten und die Toten" enthalten. Alle Krimis von Ingrid Glomp bieten spannende Unterhaltung und sind "garantiert frei von sadistischen Serienkillern".
Aus Ingrid Glomps Schreibworkshops entstand der Ratgeber "Gut und verständlich schreiben - in zehn einfachen Schritten". Weitere Büchlein drehen sich um das Schreiben von Kurzgeschichten, das Überwinden von Schreibblockaden und das verständliche Formulieren schwieriger Sachverhalte. Ingrid Glomp verfügt über langjährige Erfahrung als Journalistin und Autorin. Entsprechend bieten ihre Ratgeber Tipps aus der Praxis für die Praxis.
Der gemeinsame Nenner von allem? Die Liebe zum Schreiben.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Wer die Wahrheit sucht, lebt gefährlich.
Ein anonymer Brief lockt die junge, abenteuerlustige Journalistin Cori Stein nach Indien. Dort soll ein deutscher Chirurg krumme Geschäfte machen. Wer eine Niere benötigt und über entsprechende finanzielle Mittel verfügt, der kann sich, wie sie herausfindet, eine neue, gesunde kaufen. Von den Armen, die das Geld zum Überleben brauchen. Aber das ist nur die Spitze des Eisbergs, denn im Laufe ihrer Nachforschungen stößt Cori auf noch viel schlimmere Machenschaften.
Sie gerät in eine fremde Welt, die so faszinierend wie gefährlich ist. Eine Welt, in der ein Menschenleben nicht viel wert ist. Auch ihr eigenes nicht. Das entdeckt sie schnell, als sie einem berüchtigten Gangsterboss in die Quere kommt, der Teil der Verschwörung ist – ebenso wie Politiker und Mitarbeiter von Behörden, die die Verbrecher schützen.
Cori musste bei ihren Abenteuern schon viele riskante Situationen überstehen. Aber noch nie musste sie es gefühlt mit einem ganzen Land aufnehmen. Zum ersten Mal stößt sie an die Grenzen ihrer Kraft, während die Angriffe auf ihr Leben immer massiver werden.
Hat sie sich dieses Mal übernommen?


Meine Meinung:
Auch wenn ich ein begeisterter Krimiserien-Junkie bin, schaffe ich es leider doch nicht, immer alle Folgen einer Serie zu lesen. Nachdem ich "Ohne Skrupel"  den ersten Cori-Stein-Thriller gelesen hatte, wollte ich die anderen auch lesen. Zeitlich habe ich es dann doch nicht geschafft und ich hatte nun die fünfte Folge vor mir liegen. Was allerdings überhaupt kein Problem war, denn ich fand mich wunderbar zurecht, zumal die Autorin wichtiges aus den anderen Büchern ganz kurz erwähnt hatte.
Cori Stein hat sich mir im ersten Buch als abenteuerlustige und neugierige Journalistin vorgestellt. Diesmal wurde sie durch einen anonymen Brief nach Indien gelockt und ich habe sie begleiten können. Zum meinem Glück allerdings nur als Leserin und darüber war ich froh, denn es sollte in Mumbai ganz schön aufregend werden. So ganz nebenbei hat Ingrid Glomp dafür gesorgt, dass ich mir ein Bild von der Stadt und dem Leben dort machen konnte.  Sehr spannend hat sie dann auch geschrieben, was Cori dort alles erlebte und ich musste so manches Mal bibbern, ob alles gut geht.
Am Ende war ich wirklich froh, dass es so war, wie ich es mir gewünscht hatte.
Wie immer möchte ich ja nicht viel mehr über den Inhalt verraten, als alle ja bereits in der Kurzbeschreibung lesen können. Deshalb möchte ich auch nur erwähnen, dass es Situationen gab, die mich neugierig machten und wo am Ende eigentlich eine Antwort fehlte. Aber die Autorin hat kurz erwähnt, wie es weitergeht und ich weiß, diesmal werde ich sofort das nächste Buch lesen wollen, wenn es erschienen ist.


Fazit:
Das Buch kann wunderbar ohne Vorkenntnisse gelesen werden, allerdings empfehle ich, doch die vorherigen Bücher zu lesen, es erhöht einfach das Lesevergnügen. Und ich denke, dass ich mir die Zeit nehmen werde und vor dem 6. Buch alle anderen lesen möchte. Aber zunächst empfehle ich dieses Buch auf jeden Fall.
Das Buch kann mit KU gelesen werden.


Ich möchte mich bei Ingrid Glomp vielmals bedanken, dass ich ihr Buch vorab lesen und meine Kommentare an sie schreiben durfte. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht.

Montag, 1. April 2019

Rezension - Unter dem Limonenhimmel


Autorin: Marie Matisek

Titel: Unter dem Limonenhimmel

Genre: Roman

Version:

erschienen: 1. April 2019

Seiten: 320

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Knaur TB




Über die Autorin:
Marie Matisek lebt mit ihrer Familie im idyllischen Umland von München. Neben dem Schreiben pflegt sie ihre Leidenschaften: Kochen und Gärtnern. Die gebürtige Berlinerin fühlt sich in ihrer Wahlheimat Bayern genauso zu Hause wie an der Nordsee, in Südfrankreich oder Italien, seit vielen Jahren ihre bevorzugten Reiseziele.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Marco und Lisabetta sind überglücklich, denn endlich sind sie ein Paar - und im siebten Himmel. Ein gemeinsames Leben an der traumhaften Amalfi-Küste – was kann schöner sein? Doch bald ziehen in der Idylle die ersten dunklen Wolken herauf: ein alter Schuldschein taucht auf, mit welchem Marcos Großvater wegen Spielschulden ein Drittel der Limonen-Plantage an jemand anderen überschrieben hat. Ist dies das Ende der Familie Pantanella? Marcos Zukunftspläne fallen wie ein Kartenhaus zusammen - zumal auch sein Vater Raffaele das Interesse an der Plantage zu verlieren scheint. Auch Pippo, Marcos bester Freund, ist mit den Gedanken woanders, seit Nathalie aus München aufgetaucht ist und ihm den Kopf verdreht hat. Pippo scheint nicht mehr er selber zu sein … Ein Roman mit Urlaubs-Feeling für alle, die Italien lieben!


Meine Meinung:
Nach dem Sommer wie Limoneneis war es klar, dass ich auch etwas über den Limonenhimmel erfahren wollte.
Im ersten Buch, das an der Amalfiküste spielt, lernte ich Marco und ganz viele weitere Personen kennen. Jetzt sollte ich noch mehr über sie erfahren. Schnell war ich wieder im Thema drin, obwohl für mich bereits ein Jahr vergangen war, seit ich das andere Buch gelesen habe.
Ich war sehr schnell wieder vor Ort und hatte die Treppe mit den 246 Stufen vor Augen und war froh, dass ich nur lesen musste, wie einige die Treppe runter und auch wieder rauf gingen.  Immer noch hatte ich große Lust ein Zitroneneis von Pippo zu essen.
Aber es ging nicht nur ums Eis, die Treppen oder schöne Umgebung. In der Vergangenheit ist so einiges geschehen, was Nachwirkungen auf die Gegenwart hat. Wie alles damit fertig wurden, hat die Autorin sehr gut beschrieben. Aber es gab auch noch andere Ereignisse, die für einige besondere Auswirkungen hatten. Hilfreich war das die Freundschaft, der Zusammenhalt und das Gönnen-können. Mehr möchte ich dazu jetzt aber nicht verraten.
Der Schreibstil war für mich wieder sehr flüssig und ich konnte das Buch in einem Rutsch lesen. Ich habe viel erfahren, was in der Vergangenheit der Freunde passiert ist und natürlich auch in der Gegenwart, denn die Autorin hat immer wieder Kapitel mit Rückblenden eingefügt.


Fazit:
ein schönes Buch, das einen glücklich macht, nun zumindest, wie es sich entwickelt. Alle Probleme konnten irgendwie gelöst und beseitigt werden


Ich möchte mich beim Verlag und bei NetGalleyDe vielmals bedanken


#UnterDemLimonenhimmel #NetGalleyDE