Montag, 15. Juni 2020
Rezension - Wie sagt man ich liebe dich
Autorin: Claudia Winter
Titel: Wie sagt man ich liebe dich
Genre: Roman
Version: eBook und Taschenbuch
erschienen: 15. Juni 2020
Seiten: 480
Altersempfehlung: Erwachsene
Verlag: Goldmann Verlag
Über die Autorin:
Claudia Winter, geboren 1973, ist Sozialpädagogin und schreibt schon seit ihrer Kindheit Gedichte und Kurzgeschichten. Als Tochter gehörloser Eltern lernte sie bereits mit vier Jahren Lesen und Schreiben, gefördert von ihrem Vater. Neben ihren bisher im Goldmann Verlag erschienenen Büchern hat sie weitere Romane sowie diverse Kurzgeschichten in Anthologien veröffentlicht. Ihre frühen Werke sind in Neuauflage unter dem Pseudonym "Carolin Wunsch" erschienen. Die Autorin lebt mit ihrem Ehemann und dem Labrador Luka in einem kleinen Dorf nahe Limburg an der Lahn.
Kurzbeschreibung, übernommen:
Für die gehörlose Maelys Durant wird ein Traum wahr, als sie ein Kunststudium in Paris beginnt. Doch dann erkrankt ihre Tante Valérie, und Maelys muss auf dem Montmartre Touristen porträtieren, um Geld zu verdienen. Dort macht ihr eines Tages ein geheimnisvoller Fremder ein erstaunliches Angebot: für eine stattliche Summe soll sie seinen Großvater in Lissabon malen. Maelys‘ Neugier ist geweckt, und sie begibt sich auf die Reise in die weiße Stadt am Tejo. Dort stößt sie auf die Spuren einer herzergreifenden Liebesgeschichte, die bis ins Paris der 1960er Jahre zurückreicht – und ahnt nicht, welch besondere Rolle sie selbst darin spielt …
Meine Meinung:
Eine "einfache" Liebesgeschichte schreiben, das kann (fast) jede, aber ganz besondere Schicksale einzubauen, das versteht Claudia Winter sehr gut.
Maelys Durant ist gehörlos und wir Leser erfahren durch sie sehr viel, ob es nun um die Gebärdensprache oder Klang der Stimme geht oder Mißverständnisse bei ironischen Sprichwörtern gibt. Was das betrifft macht die Autorin uns Leser auf vieles aufmerksam und berührt uns mit dem Schicksal. Aber es geht nicht alleine um Maelys und ihre Gehörlosigkeit. Es werden Erinnerungen geweckt und die Autorin entführt uns nach Paris. Dort erleben wir die 60er Jahre. Außerdem geht es nach Lissabon und auch von dem Leben in Portugal kann ich sehr viel erfahren. Mir gefällt es immer wieder, wenn mich eine Autorin mit auf die Reise nimmt und mir gleichzeitig wissenswertes über die Geschichte eines Landes schildert.
Natürlich dreht sich in diesem Buch vieles um die Liebe, es zeigt, dass das Schicksal nicht immer einfache Weg auswählt. Aber oft findet manches ein gutes Ende, hier kann ich sogar schreiben, es gibt zwei mal ein gutes Ende. Mehr möchte ich darüber aber nicht verraten.
Fazit:
Claudia Winter hat es auch diesmal wieder geschafft und ein besonderes Buch geschrieben. Sie hat ein schwieriges Thema angefasst und uns Lesern manches näher gebracht. Gerne gebe ich hier eine Leseempfehlung.
Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken. Ich hatte die Möglichkeit, dieses Buch vorab lesen zu dürfen und kann deshalb meine Rezension frühzeitig einstellen.
Samstag, 13. Juni 2020
Rezension - Toni Morales und die Töchter des Zorns
Autorin: Elena Bellmar
Titel: Toni Morales und die Töchter des Zorns
Genre: Krimi
Version: eBook und Taschenbuch
erschienen: eBook 2. Juni 2020
erschienen: Taschenbuch 6. Juli 2020
Seiten: 320
Altersempfehlung: Erwachsene
Verlag: Pendo - Piper ebooks
Über die Autorin:
Elena Bellmar ist das Pseudonym der Autorin Elke Becker, die 1970 im schwäbischen Ulm geboren wurde. Das Reisen liegt ihr im Blut, und so schnürte sie bereits mit achtzehn Jahren ihren Rucksack und zog wochenlang durch Südamerika. Später verbrachte sie ein Jahr in Venezuela, um Spanisch zu studieren. Dort entdeckte sie das Schreiben für sich und absolvierte später eine Drehbuchausbildung an der Master School Berlin. Heute lebt Elke Becker auf Mallorca, Schauplatz ihrer Krimireihe um Ermittler Toni Morales.
Kurzbeschreibung, übernommen:
Mallorca – malerische Küsten und ein rätselhafter Mord
Noch vor seinem offiziellen Antritt beim mallorquinischen Morddezernat wird Comandante Antonio Morales zu seinem ersten Fall gerufen: Eine Nonne wurde am Fuße von Palmas Stadtmauer ermordet aufgefunden. Doch wer würde einer gottesfürchtigen Neunzigjährigen den Tod bringen? Alles deutet auf eine unbekannte Frau hin, die zuletzt mit der Nonne im Gespräch gesehen wurde und jetzt unauffindbar ist. Als es zu einem zweiten grausamen Mord kommt, verdichten sich die Hinweise, dass beide Fälle zusammenhängen. Und Toni Morales stößt bei seinen Ermittlungen auf ein unfassbares Geheimnis, das in eine Zeit zurückreicht, die manch einer lieber vergessen würde.
Meine Meinung:
"Mallorca – malerische Küsten und ein rätselhafter Mord" so steht es in der Kurzbeschreibung und meine Neugierde wurde sofort geweckt. Ich freute mich darauf, mit diesem Buch nach Mallorca zu reisen und Orte, die ich im Urlaub kennen gelernt hatte, wiederzusehen.
Toni Morales hat sich nach Mallorca versetzen lassen und musste bereits vor seinem offiziellen Dienstantritt mit der Arbeit beginnen. So lernten wir gemeinsam seine neuen Mitarbeiter kennen und steckten gleich mittendrin in einem Fall. Dazu hat sich Elena Bellmar ein äußerst brisantes Thema ausgesucht, worüber ich hier nichts verraten will. Aber sie hat sehr gut recherchiert und nicht nur ich war entsetzt, welche Geheimnisse da zutage kommen.
Mir gefällt es immer wieder, wenn in einem Krimi nicht nur der Fall behandelt wird, sondern auch das Privatleben der Ermittler eine Rolle spielt. Wichtig ist für mich die richtige Mischung aus Spannung und Alltagsleben, dies ist der Autorin sehr gut gelungen. Ich war an das Buch gefesselt und konnte es mal wieder nicht aus der Hand legen, was bedeutete, dass der Schlaf zu kurz kam, weil ich unbedingt wissen wollte, wie sich denn nun alles verhält.
Ebenso wichtig ist es für mich, dass mir die Beteiligten sympathisch sind. Es gab eine Person, von der ich Unannehmlichkeiten erwartete, aber da hat mich die Autorin angenehm überrascht. Toni und seine Frau haben mein Leserherz erobert und ich freue mich auf weitere Folgen mit ihnen und den interessanten Kollegen.
Fazit:
Ein gelungener und spannender Start einer neuen Krimiserie, der mich begeistert hat. Gerne gebe ich eine Leseempfehlung und ich selber bin gespannt auf das nächste Buch.
Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.
#ToniMoralesUndDieTöchterDesZorns #NetGalleyDe #NetGalleyDEChallenge
Donnerstag, 11. Juni 2020
Rezension - Provenzalischer Stolz
Autorin: Sophie Bonnet
Titel: Provenzalischer Stolz
Genre: Krimi
Version: eBook, Hörbuch, broschiert
erschienen: 18. Mai 2020
Seiten: 368
Altersempfehlung: Erwachsene
Verlag: Blanvalet Verlag
Über die Autorin:
Sophie Bonnet ist das Pseudonym einer erfolgreichen deutschen Autorin. Mit ihrem Frankreich-Krimi »Provenzalische Verwicklungen« begann sie eine Reihe, in die sie sowohl ihre Liebe zur Provence als auch ihre Leidenschaft für die französische Küche einbezieht. Mit Erfolg: Der Roman begeisterte Leser wie Presse auf Anhieb und stand monatelang auf der Bestsellerliste, ebenso wie die darauffolgenden Romane um den liebenswerten provenzalischen Ermittler Pierre Durand. Die Autorin lebt mit ihrer Familie in Hamburg.
Kurzbeschreibung, übernommen:
Einsame Lagunen, alte Fischerdörfer und eine finstere Prophezeiung … Pierre Durand ermittelt in der malerischen Camargue.
Die Angst geht um in der Camargue. Während Pierre Durand in einem Hausboot durch das Rhônedelta fährt, um über seine berufliche Zukunft nachzudenken, verbreitet sich ein Kettenbrief mit einer Weissagung, die den Tod dreier Sünder ankündigt. Tatsächlich wird kurz darauf ein Toter mit geschwärztem Gesicht aufgefunden. Es handelt sich um einen Kriminalbeamten, der verdeckt im Milieu der »gens du voyage« ermittelt hatte. Doch es gibt einen Zeugen, der sich an Bord von Pierres Hausboot versteckt und behauptet, sein Gedächtnis verloren zu haben. Der Präfekt bittet den ehemaligen Dorfpolizisten um Unterstützung. Mit Hilfe einer »gitane« versucht Pierre, dem Geheimnis der Kettenbriefe auf die Spur zu kommen. Alles deutet auf einen Konflikt zwischen den Kulturen hin, doch ein weiterer Mord rückt die Verbrechen in ein neues Licht. Pierre erkennt, dass er auf seine Intuition vertrauen muss, um zu verhindern, dass sich auch noch der letzte Teil der Prophezeiung erfüllt …
Meine Meinung:
Als Serienjunkie war für mich klar, dass ich auch das siebte Buch lesen wollte, in dem Pierre Durand ermittelt. Wobei diesmal einiges anders ist. Denn Pierre wollte in Ruhe über seinen beruflichen Werdegang nachdenken. Ohne sein Dazutun steckt er selber mittendrin in einem neuen Fall.
Sophie Bonnet hat es ein weiteres Mal geschafft und mich an ihr Buch gefesselt. Sie wählt immer wieder neue und interessante Themen, die sie in ihrem Krimi unterbringt. Diesmal war es ein ominöser Kettenbrief und das Verhalten der Leute, wenn sie solch einen Brief erhalten. Außerdem habe ich viel über das "fahrende Volk" und verschiedener religiöser Machenschaften gelesen. Natürlich wurde auch das Privatleben von Pierre und Charlotte behandelt, ebenso fragwürdige Hintergründe, die zur Suspendierung von Pierre geführt haben. Alles in allem war es für mich mal wieder sehr spannend und vor allem auch informativ.
Fazit:
Es wird mir immer noch nicht langweilig, deshalb freue ich mich schon auf eine weitere Folge. Die Bewohner des Ortes sind mir an mein Leserherz gewachsen und natürlich will ich wissen, wie alles weitergeht. Jedes Buch ist zwar abgeschlossen, aber es macht mehr Spaß, wenn alle Folgen in der entsprechenden Reihenfolge gelesen werden, wobei es nicht zwingend erforderlich ist, alle zu kennen. Aber was ein richtiger Serienjunkie ist..... So oder so gebe ich gerne eine Leseempfehlung.
Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.
Rezension - Layla - Heldin auf vier Pfoten
Autor: Uwe Krauser
Titel: Layla - Heldin auf vier Pfoten
Genre: Roman
Version: eBook und Taschenbuch
erschienen; 25. Mai 2020
Seiten: 344
Altersempfehlung: Erwachsene
Verlag: Shaker Media
Über den Autor:
Uwe Krauser wurde 1971 in der Nähe von Köln geboren. Seit nunmehr 14 Jahren betreibt er mit seinem Mann Oliver ein kleines, mehrfach ausgezeichnetes Hotel in den Untiefen des Bayerischen Waldes - die Montara Suites in Bodenmais. In seinem „ersten Leben“ war er als Erzieher tätig, hat dann ein paar aufregende Jahre in Spanien verbracht, um dort festzustellen, dass er einfach kein Südländer ist und nach Deutschland gehört.
Seine Heimat hat er im beschaulichen Ferienort Bodenmais gefunden und dort die Liebe zur Natur entdeckt. Mit Phoebe und Lay#Layla #NetGalleyDE la adoptierte er zwei Streuner aus dem Ausland, die ihn zu seinen beiden ersten Romanen „Phoebe - Eine Straßenhündin checkt ein“ und „Layla - Heldin auf vier Pfoten“ inspiriert haben.
Kurzbeschreibung, übernommen:
Erlebe eine lustige, herzzerreißende und spannende Zeitreise mit Streunerin Layla, die das Leben ihrer neuen Familie für immer verändert.
Zusammen mit der aufgeweckten Erzählerin Phoebe geht sie durch dick und dünn. Sie lernt, dass auch Menschen eine gute Portion Dosenfutter durchaus zu schätzen wissen und Chihuahuas nicht unbedingt für den Polizeidienst geeignet sind. Auf ihrem steinigen Weg erfahren Hunde wie Menschen, dass wahre Freundschaft Berge versetzen kann.
Meine Meinung:
Zwischen all den Krimis, die ich im Moment in der Hauptsache lese, möchte ich zur Abwechslung mal etwas leichte Lektüre lesen. Ich wurde auf dieses Buch aufmerksam und neugierig.
Layla wurde nach einem schlimmen Erlebnis auf der Straße gefunden und so gut versorgt, dass sie in Bodenmais eine neue Heimat finden konnte. Anfangs fällt es ihr nicht leicht, ihr fehlt noch das Vertrauen. Aber sie hat eine liebe Hundeschwester zur Seite, Phoebe, die uns Lesern viele Geschichten zu erzählen hat. Phoebe und Layla erleben mit ihren beiden Herrchen sehr viel. Es sind Erlebnisse, die einem zum Lachen bringen, aber auch sehr berühren.
Der Autor hat Phoebe sehr schöne Geschichten erzählen lassen. Der Schreibstil gefällt mir gut. Obwohl ich viele Bücher gerne in einem Rutsch durchlese, hatte ich hier nun die Möglichkeit, immer wieder ein Pause einzulegen, weil jedes Kapitel eine abgeschlossene Geschichte beinhaltete. Natürlich gab es den roten Faden in Bezug auf Layla, deren Veränderung mich sehr gefreut hat und am Ende doch zittern ließ. Es ist noch mal gut gegangen.
Fazit:
Ein schönes unterhaltsames Buch und man muss nicht unbedingt ein Hundebesitzer sein, um es gerne zu lesen. Wer nette Geschichten mag, wird seine Freude daran haben. Ich gebe gerne eine Leseempfehlung.
Beim Verlag und bei NetGalleyDE möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.
#Layla #NetGalleyDE #NetGalleyDEChallenge
Rezension - Belmonte
Autorin: Antonia Riepp
Titel: Belmonte
Genre: Roman
Version: eBook, Hörbuch, Taschenbuch
erschienen: 2. Juni 2020
Seiten: 496
Altersempfehlung: Erwachsene
Verlag: Piper
Über die Autorin:
Antonia Riepp ist das Pseudonym einer deutschen Autorin, die seit über zwanzig Jahren Spannungsromane veröffentlicht. Sie wurde mehrfach ausgezeichnet, ihre Bücher wurden in fünf Sprachen übersetzt und zwei ihrer Romane verfilmt. »Belmonte« ist ihr erster bewegender Familienroman. Die Autorin lebt im Allgäu. Ihre Liebe zu Italien vertieft sie bei Schreibaufenthalten in den italienischen Marken.
Kurzbeschreibung, übernommen:
In ihrer deutsch-italienischen Familiengeschichte „Belmonte“ erzählt Antonia Riepp kraftvoll und zutiefst bewegend von einer jungen Frau auf der Suche nach ihren Wurzeln. Riepps ergreifender Roman um Liebe, Heimat und Identität erstreckt sich über vier Generationen und führt seine Leser von „Belmonte“, einem malerischen Dorf in den italienischen Marken, bis ins idyllische Allgäu.
Als ihre Großmutter Franca überraschend stirbt, erbt Simona, italienisch-deutsches Gastarbeiterkind in der dritten Generation, deren Elternhaus in den italienischen Marken, von dessen Existenz sie bis dahin nichts wusste. Die junge Landschaftsgärtnerin aus dem Allgäu macht sich auf in das ferne Belmonte, ein verträumtes, mittelalterliches Dorf auf einem Hügel, in dem die Zeit stehen geblieben zu sein scheint. Dort findet sie auf Kassetten Francas Lebensbeichte. Stück für Stück und Geschichte für Geschichte folgt Simona den Spuren ihrer Vorfahren in ein verlassenes Kloster, zu einem ehemals feudalen Gutshof und dessen menschenscheuem Besitzer, bis sie am Ende eine erschreckende Wahrheit enthüllt.
Meine Meinung:
Eine Familiensaga zu schreiben, ist sehr beliebt. Für Autoren und natürlich auch für uns Leser. Denn so erfahren wir nebenbei sehr viele geschichtliche Begebenheiten. Diesmal geht es um eine deutsch-italienische Familiensaga. Mit dem ersten Kapitel begebe ich mich in das Jahr 1944 und erfahre, dass Teresa und Marta nachts die Partisanen in den Bergen versorgen. Die Ereignisse auf dem Rückweg sind sehr schicksalshaft und spielen für den Verlauf dieser Geschichte eine wichtige Rolle.
Simona ist die Protagonistin der Gegenwart, sie erbt von ihrer Großmutter ein Haus in Italien und erfährt nach und nach deren Lebensgeschichte. Es beschäftigen sie dann nicht nur die Erlebnisse ihrer Nonna, sie muss sich außerdem überlegen, wie es privat und beruflich bei ihr weitergeht.
Die Autorin hat uns mit diesem Buch nicht nur beschrieben, was viele Familien während des Krieges erlebt haben. Denn die nachfolgenden Jahre waren ebenfalls ereignisreich. Viele Italiener gingen als Gastarbeiter nach Deutschland, nicht wenige haben hier ihren Lebenspartner gefunden und sind geblieben. Simona stand nun vor der Entscheidung, in Italien zu bleiben oder sich in ihrer Heimat beruflich zu etablieren. Also genau andersherum, als vor einigen Jahrzehnten.
Wie sie sich entschieden hat, werde ich hier natürlich nicht verraten, allerdings war ich doch etwas überrascht.
Fazit:
Dies ist nicht "nur" eine einfache Familien-Saga, es zeigt uns Lesern auch, wie wichtig und nachhaltend gegebene Versprechen sind. Es zeigt uns auch, dass jede Generation vor schwerwiegenden Entscheidungen steht. Ein sehr schönes unterhaltsames Buch, das ich gerne weiterempfehle.
Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.
#Belmonte #NetGalleyDE #NetGalleyDEChallenge
Rezension - Kann Gelato Sünde sein?
Autorin: Tessa Hennig
Titel: Kann Gelato Sünde sein?
Genre: Roman
Version: eBook, Hörbuch, Taschenbuch
erschienen: eBook 27. April 2020
erschienen: Taschenbuch 29. Juni 2020
Seiten: 368
Altersempfehlung: Erwachsene
Verlag: Ullstein Taschenbuch
Über die Autorin:
Tessa Hennig schreibt seit vielen Jahren große TV-Unterhaltung und Romane mit Herz und Humor, die bereits erfolgreich verfilmt und alle Bestseller wurden. Ihre Geschichten spielen an traumhaften Urlaubsorten und nehmen sich Themen an, die insbesondere die Generation Ü-50 beschäftigen. Mit ihren historischen Romanen erzählt sie als Tara Haigh spannende Liebesgeschichten an exotischen Sehnsuchtsorten, die mit viel Liebe zum Detail recherchiert sind und dabei Aspekte der Weltgeschichte aufgreifen, die weniger bekannt oder bisher kaum literarisch in Erscheinung getreten sind.
Kurzbeschreibung, übernommen:
Ein kleines Dorf in Kalabrien droht von der Landkarte zu verschwinden: Immer mehr junge Leute ziehen in die Stadt. Um sein schönes Dorf zu erhalten, verbietet der Bürgermeister den Bewohnern kurzerhand das Sterben. Statt Pizza und Gelato gibt es Rohkost und Morgengymnastik. Die älteren Herrschaften sind nicht amüsiert. Doch es naht Rettung, denn ausgerechnet in diesem Dorf will Emilia Bäumle die Italiener von den Vorzügen ihrer Schwarzwälder Kirschtorte überzeugen. Kurz vor der Rente soll der Traum von einer eigenen Konditorei wahr werden. Emilias Tochter Julia, die sich mit einem Agriturismo-Betrieb selbstständig machen will, ist von der Idee allerdings wenig begeistert, der Bürgermeister erst recht nicht. Doch was sich Emilia einmal in den Kopf gesetzt hat, zieht sie auch durch …
Meine Meinung:
Wird man je zu alt, um seine Träume zu verwirklichen?
Eigentlich wollte Emilia nur ihre Tochter in Italien besuchen, die dort eigentlich ein Auslandssemester verbringt. Tja, Julia ist gerade dabei, mit ihrem Freund den gemeinsamen Traum zu verwirklichen. Sie wollen Erholungssuchenden einen etwas anderen Urlaub ermöglichen. Emilia entdeckt in dem kleinen Ort eine leerstehende Bäckerei und steckt auf einmal mitten in der Verwirklichung ihres Traumes. Leider wird es allen nicht leicht gemacht. So schnell kann sich alles ändern, was eigentlich geplant war, entwickelt sich ganz anders.
Tessa Hennig erzählt diese Geschichte sehr humorvoll, macht aber auch nachdenklich. Auf jeden Fall fühlte ich mich sehr gut unterhalten, denn ich konnte ja alle bei ihren Tätigkeiten beobachten.
Cover und Buchtitel sind, wie ich es von den Büchern der Autorin gewohnt bin, humorvoll und machen neugierig.
Fazit:
Eine schöne unterhaltsame Sommerlektüre, mit Höhen und Tiefen, also genau richtig. Gerne empfehle ich dieses Buch weiter.
Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich für das Rezensionsexemplar vielmals bedanken
#KannGelatoSündesein #NetGalleyDE #NetGalleyDEChallenge
Rezension - Der Tod kennt keinen Ruhestand
Autor: Martin Sernko
Titel: Der Tod kennt keinen Ruhestand
Genre: Krimi
Version: eBook und Taschenbuch
erschienen: 2. Juni 2020
Seiten: 416
Altersempfehlung: Erwachsene
Verlag: Ullstein Taschenbuch
Über den Autor:
Martin Sernko lebt mit Frau, Sohn und Katze in Graz. Wenn er einmal eine Auszeit von seiner Arbeit als Kommunikationsexperte braucht, fährt er gern an den Wörthersee, wo er sich bei gutem Essen und einem kühlen Getränk von der Krimi-Muse küssen lässt.
Kurzbeschreibung, übernommen:
Der österreichische Wörthersee ist zum Sterben schön!
Es hätte schlimmer kommen können, denkt Karl Kogler, ehemaliger Chefinspektor am beschaulichen Wörthersee, der wegen eines … wie soll man sagen … gröberen Fauxpas in Frühpension geschickt wurde. Doch die Ruhe währt nicht lang: Klaus Pechhofer, der Leiter vom Tourismusverband, erstickt beim Essen an einer Gräte. So scheint es zunächst. Schon bald stellt sich jedoch heraus, dass sein Wolfsbarsch-Carpaccio mit Blausäure vergiftet wurde. Als dann auch noch der Hoteldirektor Matthias Madritsch in der Wolfsgasse erstochen aufgefunden wird, will Kogler nicht länger Däumchen drehen. Mit eigenwilligen Methoden und reichlich Charme riskiert der liebenswerte Ermittler einen Blick hinter die Fassade der Urlaubsidylle. Denn eins ist sicher: Auch am sonst so friedlichen Wörthersee gibt es Wölfe im Schafspelz.
Meine Meinung:
In den Ruhestand gehen und am Wörthersee leben, es gibt wirklich schlimmere Schicksale. Zwar ist Karl Kogler nicht ganz freiwillig in den Ruhestand gegangen, was hier auch eine wichtige Rolle spielen sollte. Denn ich erfahre nach und nach immer mehr, was passiert ist. Aber hier geht es nun in erster Linie um einen Todesfall, der zufällig in Anwesenheit von Karl Kogler geschehen ist. Der Leiter des Tourismusverbandes wurde vergiftet, während die beiden gemeinsam zu Abend essen wollten. Es ist ja wohl klar, dass Karl Kogler da mitmischen möchte. Zumal es noch andere merkwürdige Vorfälle gibt. Der Autor hat sich einiges einfallen lassen und mich damit an das Buch gefesselt. Er hat einigen Personen besondere Charaktere zugeordnet und auch die privaten Nebenschauplätze interessant, wenn nicht sogar gefährlich, gestaltet. Es war ausreichend Spannung vorhanden und natürlich war ich neugierig, denn ich wollte die Zusammenhänge erfahren und natürlich wissen, wie das alles endet. Ich will ja nie viel vom Inhalt verraten, aber ich möchte nicht unerwähnt lassen, dass ich mich am Ende gefreut habe, als eine mir nicht gerade sympathische Person ausgetrickst wurde.
Fazit:
Ein gelungener Krimi, der nicht nur für Spannung sorgt, sondern auch sehr appetitanregend ist, denn Karl Kogler liebt es zu schlemmen und die österreichische Küche bietet ja so einiges. Wobei ich froh war, dass ich darüber „nur“ lesen musste. Ich würde mich freuen, wenn ich demnächst noch mehr Karl und seinen Freunden zu lesen bekomme. Aber zunächst empfehle ich diesen Krimi erst einmal.
Ich möchte mich beim Verlag und bei NetGalleyDe für das Rezensionsexemplar bedanken
#DerTodKenntKeinenRuhestand #NetGalleeyDe #NetGalleyDEChallenge
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