Autoren: Frieda Lamberti
Jörg von Rohland
Titel: Ein unvergesslicher Single-Sommer
Genre: Roman, Romanze
Version: eBook
erschienen: 24. Februar 2014
Seiten: 132 Taschenbuchseiten
Altersempfehlung: Erwachsene
Regelmäßige Leser meiner Rezensionen kennen schon alle Frieda Lamberti, deshalb brauche ich sie hier nicht mehr vorzustellen.
Von Jörg von Rohland habe ich folgende Informationen erhalten: er ist 42 Jahre alt, verheiratet, hat drei Kinder, wohnt in der Gemeinde Andechs (Kreis Starnberg) und arbeitet hauptberuflich als Wirtschaftsredakteur (Bayernkurier) und als Lokalredakteur (Starnberger Merkur). Vor dem Projekt mit Frieda hat er bereits ein Buch geschrieben. Es heißt "Buddha hat Aua!" und erzählt die Geschichte einer "Hochzeit mit Hindernissen" in Vietnam (die wahre Geschichte seiner Frau und ihm)
Kurzbeschreibung, übernommen:
Wie es sich anfühlt, von heute auf morgen wieder Single zu sein, muss Toni erfahren, als ihr Ehemann Harry sie nach fünfzehn Jahren von jetzt auf sofort verlässt, um sich eine Auszeit zu nehmen. Als sie hört, dass er bei der Suche nach seiner inneren Mitte nicht allein ist, sondern sich auf Liebesurlaub mit einer jungen Gespielin befindet, nimmt sie den Rat ihrer Freundinnen an und gönnt sich auch eine Pause vom Alltag. Ein kleines Hotel in Südfrankreich, das sich auf Alleinreisende spezialisiert hat, scheint für sie der richtige Ort zu sein, ihren untreuen Gatten aus dem Kopf zu bekommen. Aber es kommt ganz anders.
Meine Meinung:
Ich kenne inzwischen ja schon sehr viele Bücher von Frieda Lamberti und war nun auf dieses Buch gespannt. Es hört sich sehr interessant an, wenn ein Mann an einem so genannten Frauenbuch mitschreibt. Vorab, ich hatte gerätselt, wer wohl was geschrieben hat. Ob Frau über Frau und Mann über Mann schreibt? So dachte ich, konnte es aber nicht eindeutig feststellen und am Ende schreibt Jörg von Rohland, dass nicht verraten wird, wer was geschrieben hat. Ich bin ja mal gespannt, welchen Eindruck andere Leser bekommen.
Mir hat das Buch gefallen, beschreibt es doch mal wieder eine fast alltägliche Situation. Wobei ich zu Anfang ein bisschen mit Toni schimpfen musste, aber sie hat dann die Kurve gekriegt und ich war mit ihr zu frieden. Ich bin selber ein Frau, die gerne einen Überblick über alles hat, was Haushalt und Finanzen betrifft und muss manchmal den Kopf schütteln, wenn andere Frauen in meinen Augen etwas leichtgläubig oder nachlässig sind. Solche Gedanken kommen mir immer sehr schnell, denn ich freunde mich meist mit den Protagonisten an und stecke immer mittendrin in der Geschichte.
Mich hat es gefreut, dass ich alte Bekannte von anderen Büchern wieder getroffen habe. Lotte, die sich ja nie in etwas einmischt, haha. Aber schön von ihr zu lesen und auch von Marie.
Ich hatte wieder Spaß an den kleinen Bildchen zu Beginn eines Kapitels. Zu Beginn wurden uns ja die niedlichen Personen vorgestellt, so wusste ich dann immer, aus wessen Sicht im nächsten Kapitel geschrieben wird. Das hat mir übrigens auch sehr gut gefallen, es bringt sehr viel Abwechslung in das Buch.
Toni, die Protagonistin mochte ich gut leiden, das hatte ich ja schon erwähnt und mir immer wieder Gedanken gemacht. Bei mancher Situation dachte ich, ohoh, ob das wohl gut geht und nicht zu Verwicklungen führen kann. Die sind zwar manchmal die Würze in den Büchern, aber ich mag es nicht, wenn man am Anfang schon weiß, wie das Buch endet. Genau das hat mir an diesem Buch gut gefallen, es nahm auf einmal eine Wendung mit der ich nicht gerechnet hatte.
Also, ich finde, dieses Buch ist beiden Autoren gut gelungen und hoffe, dass ich noch mehr von allen zu lesen bekomme.
Achja, ohne zu viel zu verraten, kann ich wohl aber trotzdem schreiben, dass mir das Ende sehr gut gefallen hat und ich herzhaft lachen musste. Tja.....
Fazit:
Fans von Frieda Lamberti werden dieses Buch mögen, ich bin nun auch neugierig auf das Buch "Budda hat Aua" von Jörg von Rohland geworden. Auf jeden Fall empfehle ich dieses Buch gerne weiter.
Donnerstag, 27. Februar 2014
Mittwoch, 26. Februar 2014
Blogtour - Alles nur (k)ein Mann - Tag 6
Hallo Ihr lieben Lesefreunde,
heute darf ich Euch etwas zu dem Buch "Alles nur (k)ein Mann" schreiben:
Ich gebe zu, wenn ich jemals in eine andere Stadt hätte ziehen müssen, dann wäre meine Wahl auf Hamburg gefallen. Seit ich 1978 zum ersten Mal zu Besuch in dieser Stadt war, hat es mich immer wieder dort hin gezogen. Zu meinem Glück wohnten dort Freundinnen, die ich mal für kürzere oder längere Zeit besuchen konnte. Deshalb habe ich mich auch gefreut, dass die Protagonistinnen des Buches „Alles nur (k)ein Mann“ dort wohnen und ich mit ihnen wieder in Hamburg sein konnte.
Ich freue mich, Euch nun einige Schauplätze zeigen zu können:
Greta und Marie wohnen in Eppendorf, in einem sehr schönen Stadtteil, mitten in Hamburg und nicht weit von der Alster entfernt. Diesen Ausblick auf die wunderschönen Häuser im Jugendstil haben Greta und Marie.
Tim stellt sich als neuer Bewohner vor und will zum Einstand etwas kochen. Greta und Marie loben die leckeren Nudeln, die Tim auf dem Isemarkt bei den Nudelfrauen gekauft hat. Zweimal in der Woche findet dieser Markt statt. Die Verkaufsstände befinden sich unter der Hochstraße auf der die Bahnen fahren.
Die Buchhandlung, die Greta und Sabrina besitzen befindet sich auch in einem wunderschönen Jugendstilhaus. Diese Häuser prägen den Stil und tollen Anblick des Viertels. In dieser gemütlichen Leseecke würden sich bestimmt alle Kunden der Buchhandlung wohlfühlen.
Greta hat es nicht weit zur Arbeit und fährt oft mit dem Rad. Denn Parkmöglichkeit gibt es dort wenig und außerdem genießt sie die Fahrt zur Buchhandlung. Unterwegs kommt sie an Burgs Kaffeerösterei vorbei und schnuppert den tollen Kaffeeduft.
In Polettos Weinbar haben Greta und Tim gemütlich zu Abend gegessen und sich nicht nur den leckeren Fisch schmecken lassen, sondern zum Dessert auch ein köstliches Tiramisu vernascht.
Marie hat es ebenfalls nicht weit, bis zur ihrem Arbeitsplatz. Beide haben es optimal getroffen und können nicht weit von ihrer Wohnung entfernt arbeiten.Dieses Krankenhaus befindet sich also in Hamburg-Eppendorf
In der Susannenstr mitten im Schanzenviertel besucht Marie ihren Friseur und lässt sich eine ganz neue Frisur verpassen. Gleichzeitig ist dies ein besonderer Moment, wo sie wichtiges erfährt und eine Entscheidung trifft.
Greta macht Urlaub in Namibia, ganz spontan entscheidet sie sich nach Windhoek zu fliegen. Von einem sehr netten Taxifahrer lässt sie sich zu Sehenswürdigkeiten fahren. Von der Heinitzburg hat sie eine wunderschöne Sicht auf die Stadt und Umgebung
In Joes Beerhouse möchte sie einen Bekannten aus Hamburg treffen. In diesem Innenhof genießt sie die Atmosphäre und das außergewöhnliche Essen. Sie lernt nette Leute kennen und trifft auch den Hamburger.
Ich hoffe, es hat Euch gefallen und Ihr habt nun einige Schauplätze besser vor Augen.
Und weiter geht es auf dem Blog Jessis Bücherkiste
Übrigens, in meinem Bericht habe ich 13 rote Buchstaben versteckt, am Ende der Blogtour könnt Ihr damit einen Satz bilden und diesen dann weiterleiten.
Freitag, 21. Februar 2014
Rezension - Herr Bofrost, der Apotheker und ich
Autorin: Sabine Neuffer
Titel: Herr Bofrost, der Apotheker und ich
Genre: Roman
Version: eBook und Taschenbuch
erschienen: 24. Oktober 2013 als eBook
Seiten: 263
Altersempfehlung: Erwachsene
Verlag: dotbooks
Die Autorin Sabine Neuffer wurde 1953 in Hannover geboren. Nach dem Studium arbeitete sie als Lehrerin und für eine PR-Agentur, bevor sie ihre Leidenschaft für das Schreiben entdeckte.
Kurzbeschreibung, übernommen:
Die Kinderbuchillustratorin Helena lebt ein beschauliches und ruhiges Leben mit ihrem Mann Holger. Für Aufregung und Nervenkitzel sorgt er nicht, aber er gibt Helena genau das, was sie immer gesucht hat: den Halt und die Kontinuität, die sie in ihrer Kindheit nie hatte. Doch dann lernt Helena Steffen kennen. Zwischen den beiden funkt es sofort und sie verbringen eine leidenschaftliche Nacht miteinander. Auf einmal erscheint Helena das Leben mit Holger so farblos, und sie kann Steffen einfach nicht vergessen ...
Meine Meinung:
Auf der Suche nach leichter Lektüre für zwischendurch bin ich auf dieses Buch gestoßen und da ich neulich ein anderes Buch von Sabine Neuffer gelesen hatte, das mir sehr gut gefallen hat, habe ich es mir auf meinen Kindle geladen. Verleitet hat mich dazu auch der Titel des Buches, wer kennt nicht "Herrn Bofrost" wobei ich statt des Hundes eher eine Katze abgebildet hätte.
Dieses Buch unterscheidet sich sehr von dem anderen Buch und deshalb habe ich nachgesehen, wann die Taschenbuchausgabe war. Wenn ich richtig informiert bin, war es 2006 und das erklärt vielleicht den Unterschied. Wobei ich sagen muss, mir hat das andere Buch besser gefallen. Aber wie ich erwähnte, suchte ich ja nach leichter Lektüre zwischendurch.
Die Protagonistin ist eine Frau, die vielleicht jeder in seinem Bekanntenkreis hat. Eigentlich ist sie glücklich in ihrer Ehe und hätte daran wohl auch nichts geändert, wenn nicht plötzlich der Eisregen Schicksal gespielt hätte. Sie lernt einen Mann kennen und verbringt sehr schöne Stunden mit ihm. Zu Hause sieht sie ihren Gatten und dessen Familie mit anderen Augen. Nun, der weitere Weg ist vorhersehbar. Sie schwankt, ihr Mann ist beleidigt und ihre Freundin hilft ihr. Es ist schon interessant die ganze Entwicklung zu verfolgen. Ich bin ja immer mitten in der Geschichte und habe dann meist auch das Gefühl, dass ich als unsichtbarer Zuschauer auch in der Küche, im Wohnzimmer oder wo auch immer sitze. Ich wäre wahrscheinlich auch wie die Freundin Laura gewesen und hätte genau wie sie in dieser Situation gehandelt.
Ich freue mich ja immer, wenn die Geschichte in Orten spielt, die ich kenne und diesmal huch, las ich sogar den Namen meines Arbeitgebers. Ich fand das toll.
Das Buch legte ich zur Seite mit dem Gedanken, na, das ist ja alles noch mal gut gegangen.
Fazit:
Also, ich würde jetzt niemanden davon abhalten, dieses Buch zu erwerben, denn es hat mir natürlich gefallen. Wirklich gut geeignet mal zwischendurch etwas leichtes zu lesen und trotzdem hat es zum Nachdenken angeregt.
Mittwoch, 19. Februar 2014
Vorankündigung - Blogtour - Alles nur (k)ein Mann
Hallo liebe Bücherfreunde,
ich möchte Euch heute die Blogtour zu einem tollen eBook ankündigen :
Alles nur (k)ein Mann
von Martina Gercke und Katja Schneidt
Inhaltsangabe:
Alles nur kein Mann - das ist der feste Vorsatz, mit dem Greta und Marie eine Nachmieterin für das freigewordene WG Zimmer suchen. Diesen Vorsatz werfen sie allerdings schnell wieder über Bord, als plötzlich Tim vor der Tür steht. Tim ist gutaussehend, witzig, ein begnadeter Koch und … schwul. Der ideale Mitbewohner also. Er darf einziehen und bringt schnell frischen Wind in die WG. Bald sind die drei ein eingespieltes Team.Aber dann passiert etwas, das die Wohngemeinschaft völlig durcheinander wirbelt und die Frauenfreundschaft auf eine harte Probe stellt. Plötzlich ist nichts mehr so wie es scheint … "
"Alles nur (k)ein Mann" ist der erste gemeinsame Roman des Autorenduos Martina Gercke und Katja Schneidt.
Folgende Blogs nehmen daran teil:
21.2 Just Book
22.2 Schluesselreiz
23.2 Mausis Bücherblog
24.2 Zeilenreichtum
25.2 The Bookdealer and more
26.2 Ullas Bücherseite
27.2 Jessis Bücherkiste
28.2 Jackys Bücherregal
01.3.Mausis Bücherblog
Auf unserer Blogtour gibt es auch etwas zu gewinnen:
3 x das eBook "Alles nur (k)ein Mann" im Wunschformart. ABER auch Leser ohne Reader können teilnehmen, denn bei Amazon gibt es eine kostenlose Kindle App die man sich laden kann. Außerdem gibt es noch ein paar Überraschungen.
Folgende Aufgabe wäre zu erfüllen: Wir verstecken an unseren Tourtagen einzelne Buchstaben in den Beiträgen und markieren diese dann dick und rot. Ihr verfolgt brav die ganze Tour und sammelt die Buchstaben und diese ergeben dann den Lösungssatz, den ihr an folgende Adresse mailt buecher.hexe@yahoo.com
dazu habt Ihr Zeit bis zum 2. März um 18.00 Uhr
Am 3. März werden auf ALLEN Blogs die Gewinner bekannt gegeben.
Montag, 17. Februar 2014
Rezension - Jägermond
Autorin: Andrea Schacht
Titel: Jägermond - Im Reich der Katzenkönigin
Genre: Fantasie
Version: eBook und Taschenbuch
erschienen: 16. Oktober 2012
Seiten: 448
Altersempfehlung: Jugendliche und Erwaschsene
Verlag: Blanvalet
Diesmal möchte ich auf die tolle Homepage von Andrea Schacht hinweisen. Sie hat so viele gute Bücher geschrieben, vor allem sehr abwechslungsreich. Viel Spaß beim Stöbern auf dieser Seite.
Kurzbeschreibung, übernommen:
Bastet Merit, die Königin des Katzenreichs Trefélin, besucht unsere Welt, um von ihrer sterbenden Menschenfreundin Gesa Abschied zu nehmen. Doch bei dem Besuch kommt es zur Katastrophe. Bastet verliert ihr magisches Ankh und ist nicht nur in unserer Welt gefangen, sondern auch im Körper einer wehrlosen Hauskatze. Ihre einzige Chance ist der Ohrring, den sie einst Gesa schenkte und der über die gleichen Fähigkeiten verfügt wie das Ankh. Aber Gesa hat den Talisman ihrer Enkelin Feli hinterlassen – und es nicht mehr geschafft, die junge Frau auf ihr Erbe vorzubereiten …
Meine Meinung:
So viele Gedanken zu diesem tollen Buch sind in meinem Kopf und ich muss echt überlegen, wie ich anfange und was ich alles schreiben möchte. Gerade habe ich das Buch mit einem geseufzten "Hach" zur Seite gelegt.
Ich hatte mich für ein Katzenbuch von Andrea Schacht interessiert, weil ich schon einige kannte und gerne weitere gelesen wollte. So landete dieses Buch auf meinen Tisch und nachdem ich mit dem Lesen begonnen hatte, stellte ich fest, dass mir einiges bekannt vorkam, denn ich hatte vor zwei Jahren das Buch "Der Ring der Jägerin" mit Begeisterung gelesen. Verschämt habe ich dann festgestellt, dass ich besser aufpassen sollte, wenn ich gerne weitere Bücher lesen möchte. In Zukunft werde ich mir einen Merkzettel machen, damit ich keine Folgen von tollen Büchern verpasse.
Aber nun zurück zu diesem Buch. Es ist das zweite von bisher dreien. Wobei ich sagen kann, es ist nicht unbedingt erforderlich, das erste Buch zu lesen. Es sind abgeschlossene Bücher, aber meine Neugierde ist doch immer sehr groß. Hätte ich jetzt mit diesem Buch angefangen, würde als nächstes das erste Buch in meinem Korb landen.
Es ist wieder ein wunderschönes Katzenbuch aus dem Reich der Fantasie. Und man muss sich darauf einlassen. Ich möchte an dieser Stelle aus dem Buch zitieren, Feli möchte dem Förster etwas erklären "........es muss Ihnen sehr komisch vorkommen.... Vielleicht kann ich es Ihnen erklären......." seine Antwort: "Dann werde ich der Einfachheit halber alles glauben, was Sie mir erzählen" So sollte es auch für den Leser sein, einfach glauben und das Buch genießen, zumindest galt das für mich, denn ich bin nicht unbedingt der Fan von Fantasiebüchern.
Felis Großmutter stirbt und hinterlässt ihr einen Ohrring, der über besondere Fähigkeiten verfügt. Weil die Großmutter dieses nicht mehr erzählen konnte, weiß Feli zunächst nichts davon. Erst als eine Katze auftaucht und sie geschickt dazu bringt, den Ohrring anzulegen, erfährt sie, was der Königin Bastet Merit passiert ist. Nun beginnt für Feli ein sehr großes Abenteuer.
Andrea Schacht hat dieses Buch mit sehr viel Spannung und Humor geschrieben. Die Dialoge mit der Katze Che-Nupet haben mich sehr amüsiert, obwohl mich diese Katze anfangs auch getäuscht hat.
Spannend war es, denn nicht nur Feli hatte eine aufregende Zeit im Katzenreich, auch Finn, der sich dort als Kater wiederfand. Ich hoffe, ich verrate nicht zu viel, wenn ich schreibe, wie viel Spaß ich hatte, als ich gelesen habe, wie sich Kater verhalten, wenn sie Menschengestalt annehmen oder Menschen, die sich auf einmal in Fell und mit vier Pfoten wieder finden.
In diesem Buch dreht sich aber nicht alles nur um Katzen und deren Leben in Trefélin. Auch die Alltagsprobleme der jungen Menschen kommen nicht zu kurz. Dieses Abenteuer hilft ihnen in vieler Hinsicht und sie finden ihren weiteren Weg im Leben.
Mir hat sehr gut gefallen, dass es am Anfang des Buches einen Lageplan des Katzenreiches gab, so konnte ich immer wieder mal nachsehen, wohin die Katzen laufen mussten.
Von dem Buchcover bin ich sehr begeistert, der Buchtitel ist etwas hervor gehoben und ich streichele gerne drüber. Die Bilder sind sehr eindrucksvoll, so war es für mich vor dem Lesen und hinterher verstärkt sich das Gefühl, denn dann versteht man die Aussage der Bilder noch viel besser.
Von Andrea Schacht habe ich schon sehr viele Bücher gelesen, bevor ich mit dem Rezensieren begonnen habe. Ich mag ihre Bücher und ihren Schreibstil und bisher wurde ich von keinem ihrer Bücher enttäuscht.
Fazit:
Ein rundherum tolles Buch! Nicht nur für Katzenliebhaber geeignet. Ich kann es wirklich mit ruhigem Gewissen weiter empfehlen und werde sehen, dass ich das nächste Buch bald vor mir liegen habe.
Ich bedanke mich beim Verlag Blanvalet für die Möglichkeit, dieses Buch lesen und rezensieren zu dürfen.
Sonntag, 16. Februar 2014
Rezension - Die Treuetesterin
Autorin: Frieda Lamberti
Titel: Die Treuetesterin - Gesamtausgabe
Genre: Humor, Romanze
Version: eBook und Taschenbuch
erschienen: Februar 2014
Seiten: 188
Altersempfehlung: Erwachsene
Inzwischen habe ich schon einige Bücher von Frieda Lamberti gelesen und rezensiert, vorgestellt habe ich sie zu Anfang, eine Liste der erschienenen Bücher habe ich eingestellt und nun möchte ich noch einmal auf das Interview mit ihr hinweisen, klick hier
Kurzbeschreibung, übernommen:
Buch 1
Die stets behütete Hannah will im Alter von 34 Jahren endlich ihr Leben selbst in die Hand nehmen. Zehn Jahre lang führte sie das einsame Leben an der Seite ihres dominanten Mannes Konrad und zog mit ihm von einer Stadt in die nächste. In Hamburg bekommt ihr Leben endlich die erhoffte Wende. Ihre Nachbarin Belle entpuppt sich nicht nur als gute Freundin, sondern bietet ihr die Chance, wie sie als Treuetesterin tätig zu sein, doch schon bald wird Hannah mit einem traurigen Kapitel aus ihrer Vergangenheit konfrontiert.
Buch 2
Hannah ist ausgezogen und Belle bekommt neue Nachbarn. Kurz vor ihrem 42 Geburtstag stellt sie ihr Leben auf den Prüfstand und zieht Bilanz. Ein Konkurrent möchte nicht nur geschäftlich mit ihr kooperieren. Ehe sie sich versieht, steht sie zwischen zwei Männern. Auch Gerda und Hannah sind keine Hilfe. Sie haben eigene Probleme.
Meine Meinung:
Ich hatte das Vergnügen und konnte beide Bücher ohne Wartezeit hintereinander lesen, was mir natürlich sehr gefallen hat. Inzwischen mag ich die Kurzromane von Frieda Lamberti sehr gerne, bieten sie mir doch eine angenehme Abwechslung zu meinen Krimis und historischen Büchern.
Hannah, die Protagonistin des ersten Buches hat es endlich geschafft, nach 10 Jahren Ehe sich von ihrem Mann zu trennen und will auf eigene Füsse stehen. Das dies nicht immer leicht ist, besonders, wenn frau einen Mann hat, der dies ja gar nicht einsehen will, war mir klar. Ich hatte Hannah schnell lieb gewonnen und war an ihrer Seite. Zum Glück hatte sie hilfsbereite liebe Menschen um sich herum, die auch das schlimmste verhindern konnten. Die Geschichte war sehr kurzweilig und spannend geschrieben. Mit den Wendungen hatte ich wirklich nicht gerechnet.
Belle ist die Protagonistin des zweiten Buches, allerdings trifft der Leser auch die liebgewonnenen Menschen des ersten Buches. Es gefällt mir ja immer wieder, wenn die Personen nicht so einfach "untertauchen" sondern in anderen Büchern am Geschehen beteiligt sind. Belle fand ich schon im ersten Buch sympathisch und mir hat jetzt gefallen, wie sie Oma Trude sozusagen aufgenommen hat. Aber hier muss ich stoppen, sonst verrate ich zuviel. Auf jeden Fall habe ich festgestellt, dass sie ihr Herz am rechten Fleck hat, wie man so schön sagt.
Obwohl es im Grunde sehr humorvolle Geschichten sind, beinhalten sie auch viele Lebenssituationen, die einen nachdenklich machen. Man könnte grübeln, was wäre wenn... Was ich nun damit wieder meine, können die anderen Leser selber heraus finden.
Fazit:
Eine schöne Gesamtausgabe zur kurzweiligen Unterhaltung. Ich empfehle das Buch gerne weiter.
Mir gefällt auch sehr gut, dass nun immer mehr Leser, die keinen Reader besitzen die Bücher von Frieda Lamberti lesen können, weil es inzwischen schon viele gedruckte Bücher von ihr gibt
Samstag, 15. Februar 2014
Rezension - Ehre
Autorin: Elif Shafak
Titel: Ehre
Genre: Roman
Version: eBook und gebundene Ausgabe
erschienen: 29. Januar 2014
Seiten: 412
Altersempfehlung: Erwachsene
Verlag: Kein & Aber AG
zu erwerben klick hier
Die Autorin Elif Shafak, in Straßburg geboren, gehört zu den renommiertesten Schriftstellerinnen der Türkei. Die preisgekrönte Autorin von zwölf Büchern, darunter "Die vierzig Geheimnisse der Liebe" (2013), schreibt auf Türkisch und Englisch. Ihre in der Türkei teilweise heftig umstrittenen Bücher sind in über dreißig Ländern erschienen. Elif Shafak lebt mit ihrem Mann und zwei Kinder in London und Istanbul.
Kurzbeschreibung, übernommen:
Niemals hätte Pembe gedacht, dass es in London, fernab ihrer türkischen Heimat, so schwierig werden könnte: Ihr Mann verfällt dem Glücksspiel, ihre Kinder gehen eigene Wege, und sie selbst findet keinen Anschluss an diese fremde Welt. Erst eine unverhoffte Begegnung lässt sie wieder aufblühen. Doch als sie die Gefahr ihrer neuen Gefühle realisiert, kann sie die Katastrophe nicht mehr verhindern …
Meine Meinung:
Das war seit langem mal, von der Thematik her, ein ganz anderes Buch für mich. Die Kurzbeschreibung hörte sich für mich sehr interessant an und deshalb wollte ich dieses Buch gerne lesen. Bisher hatte ich von Elif Shafak noch kein Buch gelesen, aber könnte sich nun vielleicht ändern.
An den Schreibstil der Autorin musste ich erst gewöhnen und auch an die Zeitsprünge. Dies ist kein Buch, das mal eben zwischendurch gelesen werden kann, hier ist etwas mehr Konzentration erforderlich.
Die Familiengeschichte wird in verschiedenen Zeitabschnitten erzählt, es wechseln sich Vergangenheit und Gegenwart ab. Wobei es mir die Überschriften leicht machten und ich mich gut zurecht finden konnte. In der Hauptsache ging es um Ereignisse im Jahr 1978, aber um alles zu verstehen war beispielsweise 1945 und auch 1992 wichtig. Aber nicht nur dieser zeitliche Wechsel war erforderlich, damit die Zusammenhänge dieser Geschichte verstanden werden, es wechseln auch die Personen mit den Kapiteln. So wird von jedem Familienmitglied berichtet, was hinterher zu einem Faden zusammenkommt.
Wenn ich mir jetzt, die für mich ausschlaggebende Kurzbeschreibung ansehe, hatte ich von der Geschichte etwas anderes erwartet. Allerdings war ich vom Inhalt dann nicht enttäuscht, ich hätte es nur nicht vermutet.
Zum Beispiel konnte ich durch die Erzählungen der Vergangenheit sehr viel besser verstehen, wie sich Menschen fühlen, die in einer ganz anderen Kultur und Gegend aufwachsen, als beispielsweise die Bewohner von London, wohin Pembe mit ihrem Mann und Kinder gezogen ist. Wie schwer muss es ihr dort gefallen sein. Aus einem Dorf am Euphrat, (diesen Namen kennen wir ja meist nur in Verbindung mit Tigris aus der Geschichte) auszuwandern nach Istanbul, war schon etwas Besonderes und dann nach London, dazwischen lagen Welten. Wie muss Pembe sich gefühlt haben, als ihr Mann sie verlassen hat. Aufgewachsen und erzogen wurde sie in dem kleinen kurdischen Dorf . Viele Ansichten hat sie bei der Erziehung ihrer Kinder eingebracht. So nannte sie ihren erstgeborenen Sohn immer Sultan und entsprechend wurde der Junge auch behandelt. Dass er später dann der "Ehre" wegen eine Katastrophe herauf beschwört, hätte sie wohl nie dabei bedacht.
Für mich ist es heute noch unverständlich, welche Taten der "Ehre" wegen begangen werden, sollte man doch meinen, inzwischen hätte sich einiges geändert. Bei diesem Buch konnte ich es besser verstehen, wenn ich mir ansehe, wann die Protagonisten geboren wurden und wie sie aufgewachsen sind. Es waren andere Zeiten.
Insgesamt gesehen hat mich das Schicksal von Pembe und ihrer Familie sehr berührt. Elif Shafak hat es wirklich verstanden mich zu fesseln. Ein schweres Thema wurde angepackt und gut rüber gebracht. Durch schicksalhafte Begegnungen und deren Auswirkungen wird das Leben einer Familie bestimmt.
Sollte jetzt jemand nach meiner Beschreibung denken, es ist ein langweiliges und uninteressantes Buch, der wird überrascht sein, was sich noch alles darin verbirgt. Vor allem kommen Wendungen darin vor, mit denen ich überhaupt nicht gerechnet hätte.
Fazit:
Ich kann dieses Buch wirklich mit ruhigem Gewissen weiter empfehlen. Es lohnt sich! Vor allem sind andere Leser vielleicht auch so überrascht wie ich, wenn sie sich wieder daran erinnern, was bei uns in Europa 1978 so alles passiert ist und wir schon längst wieder vergessen haben.
Dieses Buch durfte ich lesen und rezensieren für die Seite BloggDeinBuch
Titel: Ehre
Genre: Roman
Version: eBook und gebundene Ausgabe
erschienen: 29. Januar 2014
Seiten: 412
Altersempfehlung: Erwachsene
Verlag: Kein & Aber AG
zu erwerben klick hier
Die Autorin Elif Shafak, in Straßburg geboren, gehört zu den renommiertesten Schriftstellerinnen der Türkei. Die preisgekrönte Autorin von zwölf Büchern, darunter "Die vierzig Geheimnisse der Liebe" (2013), schreibt auf Türkisch und Englisch. Ihre in der Türkei teilweise heftig umstrittenen Bücher sind in über dreißig Ländern erschienen. Elif Shafak lebt mit ihrem Mann und zwei Kinder in London und Istanbul.
Kurzbeschreibung, übernommen:
Niemals hätte Pembe gedacht, dass es in London, fernab ihrer türkischen Heimat, so schwierig werden könnte: Ihr Mann verfällt dem Glücksspiel, ihre Kinder gehen eigene Wege, und sie selbst findet keinen Anschluss an diese fremde Welt. Erst eine unverhoffte Begegnung lässt sie wieder aufblühen. Doch als sie die Gefahr ihrer neuen Gefühle realisiert, kann sie die Katastrophe nicht mehr verhindern …
Meine Meinung:
Das war seit langem mal, von der Thematik her, ein ganz anderes Buch für mich. Die Kurzbeschreibung hörte sich für mich sehr interessant an und deshalb wollte ich dieses Buch gerne lesen. Bisher hatte ich von Elif Shafak noch kein Buch gelesen, aber könnte sich nun vielleicht ändern.
An den Schreibstil der Autorin musste ich erst gewöhnen und auch an die Zeitsprünge. Dies ist kein Buch, das mal eben zwischendurch gelesen werden kann, hier ist etwas mehr Konzentration erforderlich.
Die Familiengeschichte wird in verschiedenen Zeitabschnitten erzählt, es wechseln sich Vergangenheit und Gegenwart ab. Wobei es mir die Überschriften leicht machten und ich mich gut zurecht finden konnte. In der Hauptsache ging es um Ereignisse im Jahr 1978, aber um alles zu verstehen war beispielsweise 1945 und auch 1992 wichtig. Aber nicht nur dieser zeitliche Wechsel war erforderlich, damit die Zusammenhänge dieser Geschichte verstanden werden, es wechseln auch die Personen mit den Kapiteln. So wird von jedem Familienmitglied berichtet, was hinterher zu einem Faden zusammenkommt.
Wenn ich mir jetzt, die für mich ausschlaggebende Kurzbeschreibung ansehe, hatte ich von der Geschichte etwas anderes erwartet. Allerdings war ich vom Inhalt dann nicht enttäuscht, ich hätte es nur nicht vermutet.
Zum Beispiel konnte ich durch die Erzählungen der Vergangenheit sehr viel besser verstehen, wie sich Menschen fühlen, die in einer ganz anderen Kultur und Gegend aufwachsen, als beispielsweise die Bewohner von London, wohin Pembe mit ihrem Mann und Kinder gezogen ist. Wie schwer muss es ihr dort gefallen sein. Aus einem Dorf am Euphrat, (diesen Namen kennen wir ja meist nur in Verbindung mit Tigris aus der Geschichte) auszuwandern nach Istanbul, war schon etwas Besonderes und dann nach London, dazwischen lagen Welten. Wie muss Pembe sich gefühlt haben, als ihr Mann sie verlassen hat. Aufgewachsen und erzogen wurde sie in dem kleinen kurdischen Dorf . Viele Ansichten hat sie bei der Erziehung ihrer Kinder eingebracht. So nannte sie ihren erstgeborenen Sohn immer Sultan und entsprechend wurde der Junge auch behandelt. Dass er später dann der "Ehre" wegen eine Katastrophe herauf beschwört, hätte sie wohl nie dabei bedacht.
Für mich ist es heute noch unverständlich, welche Taten der "Ehre" wegen begangen werden, sollte man doch meinen, inzwischen hätte sich einiges geändert. Bei diesem Buch konnte ich es besser verstehen, wenn ich mir ansehe, wann die Protagonisten geboren wurden und wie sie aufgewachsen sind. Es waren andere Zeiten.
Insgesamt gesehen hat mich das Schicksal von Pembe und ihrer Familie sehr berührt. Elif Shafak hat es wirklich verstanden mich zu fesseln. Ein schweres Thema wurde angepackt und gut rüber gebracht. Durch schicksalhafte Begegnungen und deren Auswirkungen wird das Leben einer Familie bestimmt.
Sollte jetzt jemand nach meiner Beschreibung denken, es ist ein langweiliges und uninteressantes Buch, der wird überrascht sein, was sich noch alles darin verbirgt. Vor allem kommen Wendungen darin vor, mit denen ich überhaupt nicht gerechnet hätte.
Fazit:
Ich kann dieses Buch wirklich mit ruhigem Gewissen weiter empfehlen. Es lohnt sich! Vor allem sind andere Leser vielleicht auch so überrascht wie ich, wenn sie sich wieder daran erinnern, was bei uns in Europa 1978 so alles passiert ist und wir schon längst wieder vergessen haben.
Dieses Buch durfte ich lesen und rezensieren für die Seite BloggDeinBuch
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