Mittwoch, 23. Januar 2019
Rezension - Klausentod
Autorin: Nicki Fleischer
Titel: Klausentod
Genre: Krimi
Version: eBook und Taschenbuch
erschienen: 3. Dezember 2018
Seiten: 296
Altersempfehlung: Erwachsene
Verlag: Midnight
Über die Autorin:
Nicki Fleischer wurde in den 1970er Jahren geboren und hat in Essen und Bamberg Informatik studiert. Ihre Masterarbeit zum Thema IT-Forensik hat sie der Polizeiarbeit näher gebracht, dies war der Anstoß für ihre Romane. Heute arbeitet sie für ein Beratungsunternehmen der Umweltbranche und als Autorin. In ihrer Freizeit tanzt sie - auch auf der Bühne. Sie lebt mit ihrer Familie bei Frankfurt am Main und schreibt Allgäukrimis, Thriller und Sience-Fiction.
Kurzbeschreibung, übernommen:
Gerade Vater geworden hat PHK (Polizeihauptkommissar) Egi Huber eigentlich ganz andere Dinge im Kopf als die verbrecherischen Machenschaften im Allgäu. Und Zeit hat er für solchen Unfug sowieso nicht, es ist schließlich bald Weihnachten. Wie alle Oberstdorfer will er sich auch dieses Jahr das Klausentreiben nicht entgehen lassen. Blöd nur, dass nach dem Schabernack einer der verkleideten Männer samt Klausenkostüm tot im Brunnen liegt. Direkt vor Egis Nase! Und schon hat der PHK wider Willen nicht nur einen Mordfall, sondern auch wieder die Kripo Kempten am Hals. A Graus is des! Egi stürzt sich wie immer halbwegs motiviert in die Ermittlungen. Bald wird klar, dass sowohl Opfer als auch Täter unter den vielen verkleideten Klausen zu suchen sein müssen, aber auch, dass kein Klaus im richtigen Kostüm steckte. Egi ahnt, das wird sein härtester Fall…
Meine Meinung:
Nachdem ich "Breitachklamm" gelesen und mich an die etwas ungewöhnlichen Ermittlungsmethoden der Oberstdorfer gewöhnt hatte, wollte ich jetzt auch wissen, wie es weitergeht und gerne eine weitere Folge lesen.
Vorweg meine Gedanken: Oh oh, war das spannend, aber vor allem sehr kompliziert.
Klausentreiben, etwas besonderes für den Ort, wo die Männer in Kostüme stecken und weil es in der Vergangenheit immer mal Probleme gab, bekamen alle eine Nummer und mussten sich anmelden. Was passiert aber, wenn laufend die Kostüme getauscht werden und eine Nummer öfter vergeben auftauchte? War das ein hin und her und dann noch die privaten Probleme, mit denen einige zu kämpfen hatten, ich war froh, dass ich das alles "nur" lesen und nicht mitraten musste.
Beim ersten Buch, das ich gelesen hatte, fiel es mir anfangs sehr schwer, mich mit allen anzufreunden. Aber diesmal hatte ich so gar keine Probleme. Es hat mir Spaß gemacht, die Oberstdorfer zu beobachten, davon mal abgesehen, stand ich auch voll auf ihrer Seite. Die Autorin hat außerdem mit ihrem besonderen Schreibstil dazu beigetragen, neben der Spannung haben mir die nebenbei erwähnten Momente sehr gut gefallen, ich sag nur mal Socken oder Unterhemd, aber mehr verrate ich dazu nicht. Besonders gut gefallen hat mir auch wieder Oma Bruni, verstanden habe ich sie allerdings immer noch nicht, dafür war ich von ihren Zeichnung begeistert. Wer nun wissen will, was ich hier immer nur andeute, der sollte das Buch unbedingt lesen.
Fazit.
Kempten gegen Oberstdorf oder ähnlich ;) wer wird den Fall zuerst auflösen? Spannung und Humor, gut miteinander verbunden. Es hat Spaß gemacht, das Buch zu lesen und deshalb empfehle ich es gerne weiter
Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.
#Klausentod #NetGalleyDe #Werbung
Rezension - Irish Feelings - Als ich dich traf
Autorin: Emma Wagner
Titel: Irish Feelings - Als ich dich traf
Genre: Frauenroman
Version: eBook und Taschenbuch
erschienen: 20. Januar 2019
Seiten: 344
Altersempfehlung: Erwachsene
Über die Autorin:
Emma Wagner ist eine 1982 in Niedersachsen geborene Autorin. Zum Studium der Germanistik und der Biologie verschlug es sie nach Heidelberg. Diese herrliche Stadt wurde ihrem Ruf in Emmas Falle mehr als gerecht, denn sie hat ihr Herz in Heidelberg verloren. Dort lebt sie dementsprechend immer noch - inzwischen glücklich verheiratet - mit ihrem Mann und ihren drei Kindern im Kindergarten- und Grundschulalter.
Eigentlich hatte sie nie vorgehabt, einen Roman zu schreiben. Seit dem Erfolg ihres Debütromans von 2013, "Liebe und andere Fettnäpfchen", der sogar noch 2015 Kindle Jahresbestseller geworden ist, kann sie nicht mehr damit aufhören. An Ideen dafür mangelt es ihr auch nicht, nur an Zeit. Schließlich hat sie eine fantastische Familie, die für sie das Wichtigste auf der Welt ist.
Da der Spagat zwischen Autorendasein und Mutterschaft nur mit einer gehörigen Portion Humor zu meistern ist, sind ihre Spezialität Liebesromane mit Herz, Humor und Heidelberg, doch auch dem dramatischen Liebesroman wendet sie sich in letzter Zeit vermehrt zu.
Kurzbeschreibung, übernommen:
Von wegen Irland, das Land der Kobolde und Feen, der malerischen Landschaft und liebenswerten Menschen. Für die Amerikanerin Liz ist es das Land von Regen, Schlamm und einer Airline, die ihren verdammten Koffer verloren hat!
Als sie endlich das beschauliche Dörfchen Greycastlehill erreicht, schafft sie es auch noch auf Anhieb, fast dessen gesamte Einwohnerschaft gegen sich aufzubringen, allen voran den attraktiven Pub-Besitzer Aiden. Einen arroganteren und wortkargeren Kerl hat die Welt noch nicht gesehen, da ist sich Liz sicher. Völlig unmöglich, dass sie ausgerechnet hier Ruhe und Frieden findet. Oder gar, dass sie sich verliebt – da kann ihr dieser Kerl mit seinen faszinierenden grünen Augen noch so sehr im Kopf herumspuken. Sie ist nur hier, um vor ihrer Vergangenheit zu fliehen… Die Vergangenheit ist etwas, was Aiden tagtäglich vor Augen hat. Er kämpft gegen seine inneren Dämonen an und tut alles für die Menschen, die er liebt. Mühsam hat er die Eckpfeiler seines Lebens neu in den Boden gerammt und nicht vor, je wieder daran zu rütteln.
Letzteres erledigt ohnehin schon diese furchtbare Liz, sehr zu seinem Leidwesen. Sie ist das personifizierte Chaos und alles, was er in seinem Leben nicht will. Schon gar nicht das, was er in seiner momentanen Situation braucht. Oder etwa doch?
Meine Meinung:
Vorweg möchte ich gleich erwähnen, dass ich das Buch auf meinen Kindle geladen und dann verschlungen habe. Mein Schlaf musste warten, bis ich das Buch zu Ende gelesen hatte. Es war einfach zu fesselnd. Ich lag in meinem Bett und wäre beinahe vor Lachen wieder heraus gefallen. Aber es gab auch andere sehr emotionale Situationen, die nachdenklich machten und einen aufwühlten.
Eigentlich beginne ich meine Rezensionen meistens mit ganz anderen Worten. Hier lege ich sofort los und berichte, wie es mir erging, das zeigt ja wohl, wie begeistert ich von dem Buch bin.
Emma Wagner ist es wieder gelungen, ein wirklich sehr fesselndes Buch zu schreiben. Vor allem hat es mir gefallen, dass sie dabei auch sehr geheimnisvoll geschrieben hat. Ja, ich fand es sehr gut beschrieben. Wie aus der Kurzbeschreibung ersichtlich, haben beide Hauptprotagonisten etwas erlebt, mit dem sie nicht so einfach fertig wurden. Wir als Leser lernen beide kennen, denn im Wechsel berichtet einmal Liz und dann wieder Aiden und es gibt eine kurze Einblendung über Ereignisse der Vergangenheit, die aber so geschickt geschrieben sind, dass die Autorin uns nicht sofort alles verrät. Mich machte es etwas kribbelig, denn ich wollte wissen, was los war. Auf der anderen Seite hatte ich enormen Spaß, besonders Liz zu beobachten. Wie immer will ich hier nichts verraten, aber wer das Buch liest, kann dann mit den Begriffen gestickte Blümchen oder Zwillinge etwas anfangen. Ich sags Euch - köstlich, selbst jetzt beim Schreiben dieser Zeilen muss ich grinsen.
Nun möge bitte keiner glauben, dies wäre ein oberflächliches Buch, nein, die Geschehnisse der Vergangenheit machen einen nachdenklich und wie oft haben wir selber uns auch schon gesagt- hätte, hätte..... Mir hat gefallen, wie Emma Wagner lustiges und ernstes kombiniert hat. Und noch etwas ist ihr gelungen, sie hat wunderschöne Blicke auf Irland vermitteln können und mich neugierig gemacht, auf die Insel und weitere Bücher von Irish Feelings.
Fazit:
Mit Begeisterung habe ich das Buch in einem Rutsch verschlungen und gerne empfehle ich es allen weiter. Wer lachen, aber auch ernst sein will, findet hier die passende Gelegenheit.
Sonntag, 20. Januar 2019
Autoreninterview - Sabine Giesen
Ich bin sehr traurig, dass ich an dieser Stelle mitteilen muss, dass Sabine Giesen am 13. Dezember 2021 gestorben ist. Der Krebs hat gesiegt.
Ich durfte Sabine Giesen mehrmals persönlich treffen, was uns beiden immer sehr viel Freude und Spaß bereitet hat. Ich freue mich, dass ich sie kennen lernen durfte und bin traurig, dass es nur eine kurze Zeit war und sie es nicht geschafft hat.
Liebe Sabine,
ich freue mich, dass Du Dich meinen Fragen stellst. Aber
bevor ich damit starte, möchte ich erst ein paar Zeilen dazu schreiben, woher ich
Dich kenne.
Voriges Jahr war ich bei einer Lesung, auf die ich durch Brigitte
Lamberts aufmerksam wurde. Ihr habt dort Kurzgeschichten vorgelesen, was mir
sehr gut gefallen hat, denn Du hast nicht einfach „nur“ gelesen, sondern warst
mittendrin und fast hätte ich Angst um Deinen Lesepartner haben müssen.
Sabine Giesen und Andreas Kriminalinski
Nach dieser Lesung haben wir uns dann noch zweimal
getroffen, einmal zufällig während der Tagung des Self-Publishing-Verbandes und
dann in der Destille, wo regelmäßig ein Autorenfrühstück stattfindet.
Aber nun
ist es genug der Vorrede, ich starte nun endlich.
Auf Deiner Homepage habe ich gelesen, dass Du nach Deinem Studium in
Betriebswirtschaft in verschiedenen Unternehmen gearbeitet hast. Wie bist Du denn auf die Idee gekommen, zu
schreiben?
vorweg erst einmal herzlichen Dank für dieses Interview!
Ja, wie bin ich auf die Idee gekommen, zu schreiben? Ich
hatte schon als Kind riesig Spaß an Geschichten. Zum Leidwesen meiner Mutter,
die mir ihre selbst erdachten Gute-Nacht-Geschichten erzählen musste. Ich weiß
nicht, wie oft sie davon müde geworden ist, während ich noch mehr hören wollte.
Als ich lesen konnte, habe ich das Gelesene für mich weitergesponnen: ein neues
Ende oder eine Fortsetzung erfunden. Von klein auf habe ich mit Begeisterung
meiner Fantasie freien Lauf gelassen. Leider ist mir später der „Alltag“
dazwischengekommen. Zum Glück habe ich aber wieder zum Schreiben gefunden.
Du hast ja anscheinend zunächst viele Kurzgeschichten
geschrieben, die in verschiedenen Anthologien veröffentlicht wurden, wann hast
Du damit angefangen?
Meinen ersten Roman zu schreiben war für mich wie die
Besteigung des Mount Everest. Also habe
ich mich zunächst an Kurzgeschichten gewagt. Mit „Opfer“ habe ich 2014 an einem
Wettbewerb, den der Verlag Edition Oberkassel ausgeschrieben hatte,
teilgenommen. Du kannst dir sicherlich vorstellen, wie sehr ich mich gefreut
habe, als meine Geschichte mit in die Anthologie „Mörderischer Rhein“
aufgenommen wurde. Inzwischen habe ich schon zahlreiche Kurzgeschichten
veröffentlicht. Zuletzt in der Anthologie „Pflegestufe Mord“ und eine
Geschichte mit dem Titel „Schöne Aussichten“ in der
Booksnacks-Kurzgeschichtenreihe
Wie kam es, dass Du im Genre Krimi schreibst?
Krimis und Thriller sind das Genre, das ich gerne lese. Mich
fasziniert das „Böse“ und die Frage, warum Menschen Verbrechen begehen. Wir
brauchen uns doch nur umzuschauen, sei es vor der eigenen Haustür oder in
fernen Ländern: es geschehen so viele grausame
Dinge.
Wann kam die Idee ein Buch zu schreiben?
Mit 17? 😊
Das war schon immer ein Traum von mir. Noch vor den ersten Kurzgeschichten habe
ich mich voller Enthusiasmus an den Computer gesetzt und begonnen meinen ersten
Roman zu schreiben. Es war eine ganz besondere Erfahrung. Ich habe den Roman
gefühlte hundert Mal überarbeitet. Ich gehöre eindeutig nicht zu den Autoren,
die direkt losschreiben können ohne vorher den Ablauf festgehalten zu haben.
Das habe ich mir bei meinem zweiten Roman zu Herzen genommen und vorab auf dem
Papier geplottet.
Wie lange schreibst Du an einem Buch?
„Sein Gelübde“ habe ich 2011 angefangen und 2016 beendet. Wie
gesagt, hundert Mal überarbeitet (Lach!). Das erste Manuskript zu „Helenas
Verfolger“ habe ich innerhalb von sechs Wochen in 2014 geschrieben. Dann lag
der Entwurf erst einmal in meiner Schublade, bis ich es 2017 wieder
herausgeholt habe. Du siehst, ich brauche immer weniger Zeit. Deshalb bin ich auch guter Hoffnung, dass
mein dritter Roman innerhalb eines Jahres geschrieben ist – inklusive
Überarbeitung (Achtung: Singular!).
Bist Du nun hauptberuflich Autorin oder schreibst Du neben
Deiner beruflichen Tätigkeit?
Ich gehöre zu den Glücklichen, die sich den ganzen Tag dem
Schreiben widmen könnten.
Wie sieht Dein Autorenalltag aus?
Am Liebsten schreibe ich morgens nach dem Frühstück und ruhe
mich dann aus (d.h. meine Katze Michou nimmt mich in Beschlag – Schnurr!).
Am späten Nachmittag kann ich dann wieder an meinen
Projekten arbeiten. Dann auch schon mal in die Nacht hinein.
Fallen Dir bereits neue Ideen ein, während Du an einem Buch
schreibst?
Oh ja! Entweder lese ich etwas in einer Zeitung, sehe einen
Bericht im Fernsehen, beobachte Leute in der Straßenbahn, schnappe Geschichten
auf (manchmal sind Handygespräche Fremder – die man eigentlich nicht hören will
– sehr interessant 😉).
Wie werden die Ideen festgehalten?
Oft auf einem Kassenbon oder Einkaufszettel. Dann findet
sich zwischen den Begriffen Brot, Eier auch so ein Satz wie „stürzt die Brücke
ein“ oder „Radfahrer versucht dem Auto, das ihn verfolgt, zu entkommen“. Am
Liebsten sind mir aber Notizbücher. Davon besitze ich viele. Und kaufe mir
immer wieder neue.
Da ich gerade nach Ideen gefragt habe, was hast Du für die
nächste Zeit geplant?
Noch geistert die Geschichte in meinem Kopf herum und reift:
ein Rachefeldzug quer durch Deutschland. Im Verlauf der Reise kristallisiert
sich heraus, warum die Protagonistin so handelt.
Wie sieht es bei Dir aus, von anderen Autorinnen weiß ich,
dass sich manchmal Figuren in die Geschichte „mogeln“ die vorher so nicht
geplant waren.
Das ist mir bei meinem ersten Roman passiert. Es waren sogar
mehrere Figuren, die ich geliebt habe! Aber ich musste sie auch wieder
streichen (das ist ein fürchterliches Gefühl: kill your darling!). Es waren
Nebenfiguren, die die Geschichte nicht weitergebracht haben.
Weißt Du bereits am Anfang, wie das Buch enden wird oder
gibt es dort auch schon mal Überraschungen?
Ich muss mir über das Ziel klar sein. Das heißt, das Ende
steht fest, wenn ich anfange zu schreiben. Aber, wer weiß, was ich noch alles
beim Schreiben erleben werde? Das ist das Spannende daran!
Wer darf Dein Buch als erstes lesen?
Meine Autorengang. Jetzt fragst du, liebe Ulla, dich
bestimmt: Gang, das hört sich sehr
gefährlich an.
Das sind wir aber nicht. Wir sind mehrere Autorinnen, die in
unterschiedlichen Genré schreiben. Und ich schätze mich glücklich, immer
jemanden zu haben, der mir ein ehrliches Feedback gibt, wertvolle Tipps und
Unterstützung. Das ist keine Selbstverständlichkeit.
Für meinen nächsten Roman such ich darüber hinaus
TestleserInnen.
Hast Du Zeit Bücher Deiner Kollegen zu lesen und wenn ja,
sind es auch Krimis oder dürfen es auch Bücher in einem anderen Genre sein?
Manchmal fehlt mir die Zeit, insbesondere wenn das Lektorat
ansteht oder die Druckfahne zur letzten Kontrolle vor mir liegt. Aber so oft es
geht, lese ich Thriller und Krimis der Kollegen. Und ich lese mit Begeisterung
die Romane von Autorinnen aus meiner „Gang“ aus den Bereichen Urban Fantasy,
Chicken Lit, Dystopie.
Was macht für Dich ein gutes Buch aus?
Es muss mich in eine andere Welt entführen, sodass ich alles
um mich herum vergesse. Also Spannung, Spannung, Spannung. Aber am Ende des
Buches müssen auch alle aufgeworfenen Fragen beantwortet sein. Nichts ist
unbefriedigender als ein offenes Ende oder dass der Kreis sich nicht schließt.
Hast Du ein Autorenvorbild?
Steven King und Sebastian Fitzek, vor allem im Hinblick auf
ihre ersten Romane.
Hast Du als Kind gerne gelesen und wenn ja, an welche Bücher
erinnerst Du Dich?
Heidi, Huckleberry Finn, die Schatzinsel, Pippi Langstrumpf ….
Die Romane von Karl May habe ich verschlungen.
Wenn Du in die Vergangenheit reisen könntest, welchen
verstorbenen Autor würdest Du gerne besuchen und warum?
Astrid Lindgren. Eine für ihre Zeit unabhängige (sie wollte
den Vater ihres unehelichen Kindes nicht heiraten und das Mitte der 1920er!)
und engagierte Frau, die im zweiten Weltkrieg beim Nachrichtendienst gearbeitet
hat und sich für Menschen-, Kinder- und Tierrechte eingesetzt hat. 1974, da war
sie immerhin 67 Jahre alt, kletterte sie mit ihrer 80-jährigen Freundin um die
Wette auf einen Baum!
Hast Du als Autorin Kontakt zu Lesern und oder Bloggern?
Ja, und es dürfte gerne mehr sein.
Lesungen sind eine tolle Möglichkeit, um mit den Leser/Innen
und Bloggern persönlich in Kontakt zu kommen. Wir, liebe Ulla, haben uns ja bei
einer Lesung kennengelernt und ich fand unser Gespräch auch sehr anregend.
Natürlich bin ich auch in den sozialen Netzwerken
„unterwegs“, z.B. bei Facebook mit meiner Autorenseite oder auf meiner Homepage
unter www.sabinegiesenbuecher.de.
Wie wichtig ist Dir der Kontakt?
Sehr. Ich erfahre gerne, wer meine Romane liest und wie die
Geschichte bei ihm/ihr angekommen ist. Und
für die LeserInnnen bin ich dann auch „greifbarer“, nicht nur als Foto, sondern
als realer Mensch.
Gerne frage ich meine Interviewpartner, was ihnen zu Namen
oder Begriffen einfällt, so nun auch Dich:
Enid Blyton - Ich
bewundere Kinder- und Jugendbuchautor/en/innen. Was für eine Herausforderung
Kinder und Jugendliche zu begeistern. Welches Kind kennt nicht Hanni und Nanni oder die Fünf Freunde?!
Pippi Langstrumpf – ein außergewöhnliches Vorbild für
Mädchen: ihr seid stark!
Eifelkrimis – ich mag die Eifel sehr. Als Kind war ich oft
dort, insbesondere in Adenau. Deshalb musste auch mein erster Roman u.a. in der
Eifel spielen.
Pinocchio – ein kleiner Junge, unfertiger Mensch, zwischen
Gut und Böse, bis er an dem Guten orientiert Mensch wird. Ups, jetzt sind wir
wieder bei meinem Thema: das Böse im Menschen …
Nun habe ich wieder so viel gefragt und später fällt mir mit
Sicherheit noch einiges ein. Deshalb hier meine Frage
Gibt es etwas, was Du uns Lesern immer schon mal sagen
wolltest?
Liebe Leser, ohne euch wären Bücher nur mit Buchstaben
bedrucktes Papier. Denn erst, wenn ihr sie lest, werden die Buchstaben zu
Silben, zu Worten, zu Sätzen und schließlich zu Geschichten. Lebendig in euren
Köpfen. Danke!
Liebe Sabine, ich bedanke mich, dass Du Dir die Zeit für
meine Fragen genommen hast.
Liebe Ulla, ich danke dir! Es hat sehr viel Spaß gemacht.
Sein Gelübde
In der Eifelregion versetzt seit den 1970er Jahren eine Mordserie die Menschen in Angst. Die Opfer sind alte und junge Frauen und Männer. Die Polizei steht vor einem Rätsel. Was haben die Toten gemeinsam?
Vier junge Menschen lernten sich damals kennen. Aus ihnen wurden zwei Familien. Doch jemand hat sich geschworen, leidenden Menschen zu helfen. Dieses Gelübde gilt bis heute …
Helenas Verfolger
Karl wird tot aus dem Rhein geborgen. Seine Verlobte Helena fühlt sich von der Polizei im Stich gelassen. Sie beginnt auf eigene Faust mit Hilfe von Karls Bruder Jakub dort zu ermitteln, wo Karl zuletzt war: als Teilnehmer an einer Pharmastudie. Während der Studie treten vermehrt Probleme auf: Probanden erkranken schwer oder verschwinden spurlos. Jakub und Helena gelangen an Informationen über die Studie, die sie in Lebensgefahr bringt. Sie versuchen, zu fliehen. Helen kann mit Hilfe einer Fremden, Anna, entkommen. Doch Annas Leben wird ab diesem Moment nicht mehr wie bisher sein …
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Sonntag, 13. Januar 2019
Rezension - Berringers erster Fall - Tuch und Tod
Autor: Alfred Bekker
Titel: Tuch und Tod Berringers erster Fall
Genre: Krimi
Version: eBook
erschienen: 12. November 2018
Seiten: 212
Altersempfehlung: Erwachsene
Verlag: BookRix
Über den Autor:
Alfred Bekker ist Autor zahlreicher Fantasy-Romane und Jugendbücher. Seine Bücher um DAS REICH DER ELBEN, die DRACHENERDE-SAGA und die GORIAN-Trilogie machten ihn einem großen Publikum bekannt. Im Bereich des Krimis war er Mitautor von Romanserien wie Kommissar X und Jerry Cotton. Außerdem schrieb er Kriminalromane, in denen oft skurrile Typen im Mittelpunkt stehen wie in den Titeln MÜNSTERWÖLFE, EINE KUGEL FÜR LORANT, TUCH UND TOD, DER ARMBRUSTMÖRDER und zuletzt in dem Roman DER TEUFEL AUS MÜNSTER, in dem er einen Helden aus seinen Fantasy-Romanen zum Ermittler in einer sehr realen Serie von Verbrechen macht.
Der Verlag über das Buch: Berringer ist ein Ermittler, der an Verschrobenheit seinem TV-Kollegen Monk in nichts nachsteht.
Kurzbeschreibung, übernommen:
Er schied aus dem Polizeidienst, weil ein Trauma ihn verfolgt. Jetzt wohnt Berringer auf einem Hausboot im Düsseldorfer Hafen und ermittelt privat. Der Textilbaron Peter Gerath aus Krefeld ruft den Ermittler zu Hilfe, nachdem bereits zwei Anschläge auf ihn verübt worden sind. Erst vergeht sich jemand an Geraths Pferden, dann soll es dem Produzenten von High-Tech-Fasern selbst an den Kragen gehen. Berringer taucht in einen Sumpf des Verbrechens - immer verfolgt von den Dämonen in seinem eigenen Kopf. Die Textil-Mafia der Seidenstadt zieht die Samthandschuhe aus und Tote pflastern das Krefelder Parkett. Doch auch die schrägen Charaktere aus der Familie des Textilbarons haben gute Gründe, sich des Patriarchen zu entledigen.. Berringer ist ein Ermittler, der an Verschrobenheit seinem TV-Kollegen Monk in nichts nachsteht.
Meine Meinung:
Leser meiner Rezensionen wissen, dass ich sehr gerne Regionalkrimis lese und besonders gut gefällt mir, wenn sie in meiner unmittelbaren Heimat spielen. Als ich den Hinweis auf die Tatorte Düsseldorf und Krefeld las, habe ich nicht lange überlegt, ob ich das Buch werde.
So lernte ich Berringer kennen, der als ehemaliger Polizist nun privat Ermittlungen vornimmt. Unterstützt wird er von zwei interessanten Personen und außergewöhnlich ist auch Berringers Wohnort, ein Hausboot im Düsseldorfer Hafen.
Der Autor hat sich einiges einfallen lassen und mich damit an das Buch gefesselt. Ich fand es sehr spannend geschrieben und habe es mal wieder in einem Rutsch gelesen. Außerdem war ich mal wieder mittendrin und habe mit Berringer ebenfalls ein Alt getrunken und mich dabei amüsiert.
Fazit:
Mir hat der erste Fall sehr gut gefallen und ich weiß, dass ich auch das zweite Buch lesen möchte, in dem Berringer ermittelt. Aber zunächst empfehle ich gerne dieses Buch.
Rezension - Commissaris van Leeuwen und der Engel des Todes
Autor: Claus Cornelius Fischer
Titel: Commissaris van Leeuwen und der Engel des Todes
Genre: Krimi
Version: eBook und Taschenbuch
erschienen: 21. November 2018
Seiten: 401
Altersempfehlung: Erwachsene
Verlag: Edition M
Über den Autor:
Claus Cornelius Fischer wurde 1951 in Berlin geboren, besuchte bis zum Abitur ein Jesuiteninternat in Westfalen und anschließend eine Journalistenschule in München. Nach dem Diplomabschluss arbeitete er als freier Journalist unter anderem für Die Welt und Die Zeit und als Übersetzer amerikanischer Romane, bevor er sich als Drehbuchautor und Romancier etablierte. 2007 startete Fischer die international erfolgreiche Krimi-Reihe um den Amsterdamer Commissaris Bruno van Leeuwen, die auch vom ZDF verfilmt wurde.
Kurzbeschreibung, übernommen:
Eine mysteriöse Serie von Todesfällen gibt dem Commissaris Rätsel auf. Ein weiterer mitreißender Fall für Bruno van Leeuwen am Schauplatz Amsterdam. Bei einem nächtlichen Gang durchs Rotlichtviertel von Amsterdam entdeckt Commissaris Bruno van Leeuwen die Leiche eines jungen Mannes. Obwohl nichts auf einen gewaltsamen Tod hindeutet, ordnet der Commissaris eine Autopsie an. Die Obduktion bestätigt seinen Verdacht: Der Mann wurde ermordet, erstickt mit einer Plastiktüte. Die Ermittlungen führen zu einer ganzen Serie von unentdeckten Todesfällen, die vor einem halben Jahrhundert in einem kleinen Dorf mit einem grauenhaften Verbrechen begann. In der Sterbeklinik eines zwielichtigen Arztes nimmt der Fall eine überraschende Wendung … Neue Ausgabe: Die lieferbare Ausgabe von »Commissaris Van Leeuwen und der Engel des Todes« (zuvor unter dem Titel »TotenEngel« erschienen) wurde überarbeitet und neu gestaltet.
Meine Meinung:
Nachdem ich den etwas gewöhnungsbedürftigen Kommissar Bruno van Leeuwen im Buch "Commissar van Leeuwen und die Händler des Bösen" kennen gelernt hatte, war ich neugierig auf weitere Fälle, die er lösen würde. Vor allem interessierte es mich, wie er sich persönlich entwickelt. Deshalb wollte ich dieses Buch lesen und auch diesmal fiel es mir schwer, so richtig viel Sympathie für ihn zu entwickeln. Allerdings möchte ich nicht näher darauf eingehen, denn es gehört zu dieser Geschichte und ich würde sonst zu viel verraten.
Auf jeden Fall war das Buch sehr spannend und außerdem wurde ein durchaus schweres, aber auch realistisches Thema behandelt. Ich fühlte mich trotz allem sehr gut unterhalten und war am Ende überrascht, wer denn jetzt wirklich der Täter war und wie alles zusammenhing.
Das Cover gefällt mir, es zeigt etwas typisches von Amsterdam und das Düstere passt zum Inhalt.
Fazit:
Ich gebe ja vielen Büchern eine Chance und deshalb werde ich noch ein weiteres lesen, in dem Bruno van Leeuwen ermitteln wird. Wer mal einen etwas anderen Krimi lesen möchte, wird hier wahrscheinlich das richtige Buch finden.
Ich möchte mich beim Verlag und bei NetGalleyDe für das Rezensionsexemplar bedanken.
#CommissarisVanLeeuwenUndDerEngelDesTodes #NetGalleyDE #Werbung
Rezension - Mord im Okzident Express
Autorin: Alex Wagner
Titel: Mord im Okzident Express
Genre: Krimi
Version: eBook und Taschenbuch
erschienen: 3. November 2018
Seiten: 195
Altersempfehlung: Erwachsene
Verlag: Independently published
Über die Autorin:
Alex Wagner, geb. 1972, lebt und arbeitet in Wien, ist aber ebenso gerne auf Reisen. Ursprünglich Betriebswirtin, experimentierte sie sich durch die Jobwelt – von Private Banking und Versicherungsvertrieb über Coaching und Hypnose bis zu Weltretten bei Greenpeace. Sie lebt gerne aus dem Koffer und erkundet den Kosmos, per Zug oder im Cyberspace, aber vor allem natürlich auf dem Papier. Alex Wagner schreibt Krimis, Thriller und Liebesromane.
Kurzbeschreibung, übernommen:
Das erste Abenteuer der neuen Krimi-Heldin aus Österreich! Frech, furchtlos und noch ziemlich grün hinter den Ohren: Penny Küfer, Privatdetektivin. Also eigentlich: angehende Privatdetektivin. Streng genommen hat Penny gerade einmal die erste Ausbildungswoche an der Detektiv-Akademie hinter sich, wurde soeben von ihrer Mutter enterbt und von ihrem Verlobten verlassen. Da bleibt nur noch ein Trost: die lang erträumte Reise im Okzident Express, dem luxuriösesten Zug, der je über Europas Schienen rollte. Dumm nur, dass der ambitionierten Jungschnüfflerin noch vor dem ersten Glas Champagner eine Leiche vor die Füße fällt … und das ausgerechnet in ihrem eigenen Abteil. Für die Fans von Agatha Christie, M.C. Beaton und Cherringham, für die Liebhaber von Detektivromanen und Cosy Crime: Lesen Sie jetzt den Auftakt zur neuen Krimi-Serie! Penny Küfers Abenteuer sind jeweils in sich abgeschlossen, lassen sich an ein bis zwei Abenden verschlingen, und bieten knifflige Unterhaltung für alle Hobbydetektive.
Meine Meinung:
Auf dieses Buch wurde ich neugierig, als ich das Cover sah und den Titel gelesen hatte. Das Cover gefällt mir von der Gestaltung her nämlich sehr gut und der Titel, tja, da ist doch klar, dass ich an einen anderen Krimi gedacht habe.
So lernte ich Penny Küfer kennen, eine Privatdetektivin in Ausbildung. Penny wollte eine Fahrt mit dem Okzident Express machen und fand sich auf einmal mitten in einem Mordfall wieder. Nun ging das Rätseln los, nicht nur für sie, auch ich überlegte, wer denn der Täter sein könnte. Dabei stellte ich fest, dass ich keine Ambitionen zur Privatdetektivin habe und Penny tatsächlich noch in der Ausbildung ist. Ob sie es geschafft hat, verrate ich hier natürlich nicht. Auf jeden Fall fand ich es sehr spannend, sie bei allem begleiten zu können.
Fazit:
Der Autorin ist ein guter Debütroman gelungen und ich bin gespannt, wie sich Penny entwickeln wird. Schließlich ist ja noch kein Meister vom Himmel gefallen. Gelangweilt habe ich mich auf jeden Fall nicht mit diesem Krimi.
Das Buch kann mit KU gelesen werden.
Freitag, 4. Januar 2019
Rezension - Eistanzliebe
Autorin: Mia Leoni
Titel: Eistanzliebe
Genre: Jugendroman, Roman
Version: eBook
erschienen: 2. Januar 2019
Seiten: 194
Altersempfehlung: Jugendliche, Erwachsene
Über die Autorin:
Mia Leoni lebt und arbeitet in Erfurt. Nach dem Abitur verschlug es die geborene Puffbohne für eine Ausbildung und zum Arbeiten nach Frankfurt am Main. Sechs Jahre und viele Erfahrungen später lockte sie die geliebte Heimat und ihr heutiger Ehemann zurück in die thüringische Landeshauptstadt. Seit 2013 ist sie Mutter einer Tochter und hat während der Elternzeit ihre Leidenschaft fürs Schreiben wiederentdeckt. Schon in früher Kindheit hat sie Geschichten geschrieben, aber nie zu Ende gebracht. Durch die Motivation einer lieben Autorenkollegin schaffte sie es, im Januar 2015 jedoch endlich ihren Debütroman "In Versuchung" zu veröffentlichen.
Wenn sie nicht schreibt, kümmert sie sich um die Familie oder ihr eigenes kleines Unternehmen. Mit einer Prise Humor lässt sie ihre Romanheldinnen ihre Geschichten erleben, wobei die Hauptfiguren gern ein paar Ecken und Kanten haben dürfen. Nicht immer kommt das an der richtigen Stelle an, macht den Reiz aber umso größer, die Charaktere eben nicht mit den perfekten Eigenschaften auszustatten.
Kurzbeschreibung, übernommen:
Was würdest du für dein Glück opfern?
Eistanz ist Hannahs Leben. Zusammen mit ihrem Partner ist sie auf dem Weg zur Weltspitze – bis ein Unfall ihre Pläne durchkreuzt. Das hübsche, junge Mädchen zieht sich zurück und möchte am liebsten nichts mehr von Wettbewerben und dem Druck zu gewinnen wissen. Doch dann ergattert sie einen Platz auf einem renommierten Sportinternat und beginnt von vorn. Allerdings gestaltet sich der Neustart reichlich holprig: Während ihre neuen Freunde sie zu sehr vom Training ablenken, lässt auch noch ihr neuer Eislaufpartner Jan Hannahs Herz höherschlagen. Er verdreht ihr nicht nur den Kopf, sondern könnte zur größten Gefahr für all ihre Eislaufträume werden.
Muss sie sich zwischen der Liebe und dem Leistungssport entscheiden, oder kann sie beides haben?
Meine Meinung:
Von der Autorin habe ich inzwischen einige Bücher gelesen und deshalb war ich ganz besonders neugierig auf ihr neues Buch. Das Buchcover gefiel mir sehr gut und die Kurzbeschreibung machte mich neugierig. So kam es, dass ich ein Buch auf meinem Reader hatte, das alt und jung begeistern kann. Nun, zumindest mich hat es schon mal begeistert und ich bin weit entfernt vom Alter der Protagonistin.
Hannah ist Eistänzerin mit Leib und Seele, allerdings kommt es im Leben immer wieder vor, dass das Schicksal querschießt. Ich verrate hier ja nichts neues, wenn ich erwähne, dass ein Unfall ihre Pläne durchkreuzt. Allerdings bekommt sie die Chance für einen Neustart, die sie natürlich nutzen möchte.
Mia Leoni hat in dem Buch wunderbar beschrieben, mit welchen Problemen Hannah fertig werden muss. Sie hat mir einen guten Einblick gegeben, wie der Alltag einer Schülerin aussieht, die lernen und trainieren muss. Mir hat sehr gut gefallen, dass ich über Eistanz und dem ganzen Drumherum sehr viel erfahren habe, da hat die Autorin bestens recherchiert.
Dank des flüssigen Schreibstils konnte ich das Buch auch zügig lesen, was ich natürlich auch in einem Rutsch gemacht habe, denn ich war gefesselt und wollte unbedingt wissen, ob Hannah alles schafft, was sie sich vorgenommen hat.
Fazit:
Ich erwähnte ja schon, dass dies eher ein Buch für junge Leute ist, aber ich kann es eigentlich allen Altersstufen empfehlen. Ich fühlte mich sehr gut unterhalten und hatte auf keinen Fall das Gefühl, dass ich zu alt dafür bin.
Das Buch kann mit KU gelesen werden.
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