Donnerstag, 25. August 2016

Rezension - Liebes Herz


Autorin: Anja Saskia Beyer

Titel: Liebes Herz

Genre: Frauenroman

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 26. November 2015

Seiten: 320

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Knaur



Die Autorin Anja Saskia Beyer studierte in München Theaterwissenschaft, Kommunikationswissenschaft und Werbepsychologie. Seit 1996 schreibt und arbeitet sie erfolgreich für das Fernsehen, z.B. als Dramaturgin der Lindenstrasse, als Autorin für Für alle Fälle Stefanie, Anna und die Liebe, Verliebt in Berlin und Dahoam is Dahoam. Die Autorin lebt mit Mann, ihren zwei Kindern und zwei Wellensittichen in Berlin.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Betsy fehlt. Ganz gleich, was Susa, Laura und Wilma auch tun oder woran sie denken. Der Tod ihrer besten Freundin kam vollkommen überraschend und er hat ein riesiges Loch gerissen. Nur die Suche nach dem Vater der kleinen Emmi, Betsys Tochter, kann die Freundinnen schließlich dazu bewegen, wie jedes Jahr in die Toskana zu reisen. Hier finden sie am Ende noch viel mehr: eine Antwort auf die Frage nach dem Warum, einen Weg zurück ins Leben und die große, schicksalhafte Liebe.


Meine Meinung:
Manchmal weiß ich nicht, wie ich eine Rezension zu einem Buch schreiben soll, denn nicht immer kann ich mit der Handlung etwas anfangen. Da ist es von Vorteil, dass ich die Möglichkeit nutzen und mich mit der Autorin über das Buch unterhalten kann. Und siehe da, aus einem ganz anderen Blockwinkel betrachtet, sieht es auch für mich ganz anders aus. Das zeigt dann  mal wieder, dass man vieles von mehreren Seiten betrachten soll.
Betsy hat für sich entschieden, dass sie ihrem Leiden ein Ende setzen will. Ihre Freundinnen waren mit dieser Entscheidung  so gar nicht einverstanden und ich konnte beobachten, wie sie darunter gelitten haben und was sie taten, um damit fertig zu werden. Ich konnte die eine, aber auch die anderen durchaus verstehen und habe mir auch Gedanken gemacht, wie ich wohl handeln würde. Wobei das alles leicht gesagt ist, wenn man davon nicht wirklich betroffen ist. Auf jeden Fall fand ich es sehr gut, wie die Autorin sich mit diesem ernsten Thema auseinander gesetzt hat. So entstand ein Roman, der die Leser nach Italien mitnimmt. Natürlich kommt die Liebe hierbei ebenfalls nicht zu kurz. Und vor allem fand ich es sehr gut, dass es für alle ein gutes Ende gab und sie Frieden mit Betsy schließen konnten.


Fazit:
Dies war nun mal ein Buch mit einem sehr ernsten Hintergrund, wunderbar verknüpft mit den Erlebnissen der Freundinnen. Nicht immer ergibt jede Handlung einen Sinn, aber darum geht es ja auch nicht. Wer also nach einem Buch sucht, dass nicht nur leichte Lektüre ist, könnte hier wohl das richtige finden.

Ich möchte mich bei dem Verlag vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Mittwoch, 24. August 2016

Rezension - iCats Kamikatze



Autorin: Kerstin Fielstedde

Titel: iCats Kamikatze

Genre: Tierkrimi

Version: eBook und gebunden

erschienen: 4. November 2015

Seiten 256

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: novum




Die Autorin Kerstin Fielstedde wurde in Wolfsburg geboren. Nach dem Abitur machte sie mit Auszeichnung ihr Diplom an der FH Münster als Designerin. Nach einer leitenden Funktion in drei Werbeagenturen als Art- und Kreativ-Direktorin wagte sie 1994 mit ihrer eigenen Agentur, profiel Werbemanagement, den Schritt in die Selbstständigkeit. Seit 2014 ist sie zudem geschäftsführende Gesellschafterin des profiel Instituts für identitätsbasierte Markenführung in Bremen. Sechs Monate, nachdem sie und ihr Mann Katzen-Zuwachs bekommen hatten, begann sie, inspiriert von Ian und Inghean ihren ersten Roman „iCats Kamikatze“ zu entwickeln. Neben dem Schreiben gehören Motorrad fahren, tauchen, Squash und reisen zu ihren Hobbys - und natürlich Katzen kraulen, Katzen-Klickertraining … und wurden eigentlich schon die Katzen erwähnt?


Kurzbeschreibung, übernommen:
Berlin. Katzen-Agentin Inghean verschwindet bei eigenen Ermittlungen zu Deutschlands größten Bauskandalen. Wider Willen macht sich ihr kranker Bruder Ian auf die Suche nach ihr und gewinnt mit Albino-Kater Maxim einen starken, aber glücklosen Verbündeten. Zusammen mit Hunde-Modezar Honeyball, Spatzen-Fliegerass Kilo Foxtrott, dem halben Regenwurm 3.1 sowie Xplode, der durchgeknallten Ratte mit zweifelhafter Begeisterung für Sprengstoff, bilden sie eine Eliteeinheit. Die heiße Spur führt die ungewöhnlichen Gefährten in die Kanalisation - mitten in den High-Tech-Überwachungsstaat ihres alten Bekannten Professor Sumo. Um Inghean aus dessen Klauen und der tödlichen Gefahr in einer Tierversuchsanstalt zu retten, zählt jede Sekunde. Doch in den Katakomben von Berlin lauert das Unheil schon auf sie … In diesem rasanten, humorvollen Katzenkrimi sind Zweibeiner Nebensache und Parallelen zu ihrer Welt natürlich rein zufällig!


Meine Meinung:
Ich habe ja schon einige Tierkrimis gelesen, meist waren es aber "nur" Katzen oder Hunde, die ihren kriminalistischen Spürsinn offenbarten. Was mir in diesem Buch geboten wurde, hat mich zunächst überrascht und dann begeistert.
Man stelle sich mal vor, ein halber! Regenwurm, eine durchgeknallte Ratte und ein Spatz bilden mit einem Hund und Katzen ein Team. Welch eine Fantasie bringt die Autorin da auf. Denn sie muss sich ja auch in die Tiere hineinversetzen und außerdem alles aus Sicht der Tiere und in deren Sprache beschreiben.
Außerdem hat Kerstin Fielstedde es wunderbar verstanden, ganz aktuelle deutsche Themen mit ins Spiel zu bringen. Aber darüber werde ich hier nichts verraten.
Ich hatte wirklich sehr viel Spaß daran, dieses Buch zu lesen, was nicht nur sehr spannend sondern auch sehr flüssig geschrieben wurde. Ich konnte es mal wieder in einem Rutsch lesen, was mir sehr gefallen hat. Jedem Leser rate ich nun, auch auf Feinheiten zu achten. Ob es nun die Namen der Tiere sind, die laut vorgelesen einen besonderen Sinn ergeben oder wie gut Lebewesen zusammen arbeiten, die eigentlich verschiedenen Gruppen der Nahrungskette angehören.
An einer Stelle hatte ich sogar mal einen fiesen Verdacht, der sich nicht bewahrheitet hat. Zumindest nicht in diesem Buch. Was weiß ich, was die Autorin sich noch einfallen lässt. Eins weiß ich aber, es wird ein weiteres Buch geben, denn das Ende lässt dies stark vermuten.
Das Buchcover ist übrigens sehr interessant und es wird nach der Lektüre des Buches auch bestens verstanden.

Fazit:
Wer nun Lust hat, mal einen etwas anderen Tierkrimi zu lesen, sollte zu diesem Buch greifen. Ich persönlich warte nun auf die Fortsetzung, was ich der Autorin bereits mitgeteilt habe ;)

Bei Kerstin Fielstedde möchte ich mich vielmals bedanken, ohne ihre Anfrage hätte ich dieses Buch nie entdeckt und gelesen, was durchaus schade gewesen wäre.

Rezension - Vergeltung im Münzhaus


Autorin: Petra Schier

Titel: Vergeltung im Münzhaus

Genre: Historisch

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 26. August 2016

Seiten: 512

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Rowohlt





Die Autorin Petra Schier, Jahrgang 1978, lebt mit Mann und Hund in einer kleinen Gemeinde in der Eifel. Sie studierte Geschichte und Literatur an der Fernuniversität Hagen, und seit 2003 arbeitet sie als freie Autorin. Ihre sehr erfolgreichen historischen Romane erscheinen im Rowohlt Taschenbuch Verlag, ihre Weihnachtsromane bei Rütten & Loening sowie MIRA Taschenbuch. Ihre Liebesromane veröffentlicht sie ebenfals bei MIRA. Sie ist Mitglied im Syndikat, bei HOMER und bei DELIA sowie Vorsitzende der Jury des DELIA-Literaturpreises.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Köln 1408: Im Haus des Münzwechslers Henns Birboim wird ein Toter aufgefunden - brutal erstochen. Ein Knecht beschuldigt die junge Hebamme Clara des Mordes an ihrem Vater. Offenbar ein Racheakt: Der Tote hatte das Mädchen einst an ein Hurenhaus verpfändet, um seine Schulden zu begleichen. Im Kerkerturm wird Clara bald ein zweiter Mord zur Last gelegt. Apothekerin Adelina setzt mit ihrer Tochter Griet alles daran, dem unglücklichen Mädchen zu helfen. Unterstützung erhalten sie dabei aus einer Richtung, aus der sie es nie für möglich gehalten hätten ..


Meine Meinung:
Nun ist es endlich da, das 6. Buch aus der Adelina-Serie und es könnte das letzte Buch sein. Nun, warten wir mal ab. Petra Schier ist für Überraschungen immer gut.  Aber nicht nur darin, mit Begeisterung habe ich alle ihre historischen Bücher gelesen und ich musste nicht lange überlegen, ob ich dieses Buch auch lesen möchte.
Obwohl es schon einige Zeit her ist, seit ich Buch 5 "Verschwörung im Zeughaus" gelesen hatte, war ich sehr schnell wieder im Thema. Naja, diesmal lautete der Buchtitel ja "Vergeltung im Münzhaus" und es war klar, dass es sich um eine ganz neue Geschichte handelt. Aber ich war schnell wieder im Haushalt von Adelina und Neklas angekommen und freute mich, alte Bekannte begrüßen zu können. Immer wieder bin ich begeistert, wenn ich so ganz nebenbei etwas über das Leben zu der damaligen Zeit erfahren kann.
Aber nun will ich endlich mal etwas über dieses Buch schreiben. Im Grunde gibt es zwei ganz wichtige Themen, die mich auch diesmal wieder an das Buch fesselten.
Clara, eine gute Freundin der Familie Burka wird beschuldigt ihren Vater umgebracht zu haben. Wer Adelinas Familie kennt, weiß, dass sie diese Beschuldigung nicht einfach hinnehmen werden und Clara helfen wollen, den wahren Mörder zu finden.
Bisher stand Adelina meist im Vordergrund, aber nun hält sie sich etwas zurück, weil Griet, ihre Stieftochter einiges erleben wird. Wer die anderen Bücher kennt, weiß was sie alles durchgemacht hat und eigentlich sehr zurück gezogen lebt und weiterhin so leben will. Zu meiner Freude hat sich die Autorin etwas besonderes einfallen lassen. Worauf ich hier aber nicht näher eingehen will. Ich möchte nur erwähnen, dass ich ganz gespannt war, wie sich alles entwickelt und ich mich für Griet wirklich sehr freute.
Ich erwähnte ja schon, dass ich mich im Haushalt der Familie Burka wohlfühle. Die Beteiligten sind mir auch alle an mein Leserherz gewachsen. Im Laufe der Bücher konnte ich alle besser kennen lernen und eine Entwicklung beobachten. Diesmal hatte ich viel Spaß daran, Neklas als besorgten Vater zu beobachten. Adelina musste ihn so manches Mal an einige Begebenheiten erinnern, was sie gerne mit einem Schmunzeln machte. Aber nicht nur sie hat dabei geschmunzelt.

Petra Schier hat es ein weiteres Mal geschafft und mich begeistert. Ich finde es klasse, wie sie Spannung, Leben im Mittelalter und Romanze miteinander verknüpft hat. Ich kann mir vorstellen, dass sehr viel Arbeit in so einem Buch steckt, selbst für die Beschreibung eines normalen Alltages muss reichlich recherchiert werden. Außerdem ist es ja auch wichtig, historische Aspekte richtig einzubauen und die richtigen Personen mit Namen zu kennen, um sie auch in einem Buch nennen zu können. Und wenn es "nur" die Namen der Bürgermeister sind. Dies mögen vielleicht Nebensächlichkeiten sein, die man auf den ersten Blick gar nicht so beachtet, aber bei genauerem Betrachten fällt das einem Leser durchaus auf.

Fazit:
Als bekennender Serienfan historischer Bücher war es für mich klar, dass ich dieses Buch lesen wollte. Gerne gebe ich hierzu eine Leseempfehlung, rate aber jedem Neueinsteiger alle Bücher in der entsprechenden Reihenfolge zu lesen. Einen Vorteil hat dies, es können alle Bücher ohne große Wartezeiten hintereinander gelesen werden.

Bei Petra Schier möchte ich mich recht herzlich für das Buch bedanken.

Samstag, 20. August 2016

Rezension - Blonder wird's nicht


Autorin: Ellen Berg

Titel: Blonder wird's nicht

Genre: Humor

Version: eBook, Taschenbuch und Hörbuch

erschienen: 15. August 2016

Seiten: 352

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: atb




Die Autorin Ellen Berg, geboren 1969, studierte Germanistik und arbeitete als Reiseleiterin und in der Gastronomie. Heute schreibt und lebt sie mit ihrer Tochter auf einem kleinen Bauernhof im Allgäu.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Waschen, schneiden, lieben

Die alleinerziehende Maja hat mehr Sorgen als genug: Ihr Bio-Friseursalon mit seinen betreuungsintensiven Kunden fordert ihren vollen Einsatz, Sohn Willi steckt mitten in der Pubertät, und ihr Freund Robin kommt und geht, wie es gefällt. Dann drückt ihr Tante Ruth Olga aufs Auge, ein superblondes Vollweib, das gleich einen wichtigen Kunden verunstaltet. Als Willi noch das Kiffen für sich entdeckt, muss Maja mit Kamm, Schere und starken Nerven um ihr Glück und ihre Existenz kämpfen.


Meine Meinung:
Ach Du meine Güte - dachte ich, als ich mit dem Buch anfing. Ich fühlte mich völlig überrollt mit den Ereignissen rund um Maja und ihrem Salon. Eine haarsträubende Geschichte spielte sich ab, das passt ja zum Friseursalon. Aber keine Angst, es war nicht schlimm, sondern eher humorvoll und spannend. Obwohl auch ein Stück Alltag und Nachdenkliches mit in die Geschichte verpackt wurde.

Maja hat nicht nur Probleme mit ihrem Sohn Willi, sondern auch mit Olga, der neuen Abzubine, die ihr von Tante Ruth aufs Auge gedrückt wurde. Aber das war längst noch nicht alles. Manchmal dachte ich, die arme Maja, hoffentlich ist das alles nur ein schlechter Traum und sie darf gleich aufwachen. Aber den Gefallen tat ihr die Autorin nicht, da musste Maja nun mal durch. Ob mit oder ohne der kleinen rosafarbenen Kaninchen.

Ellen Berg hat nicht nur eine liebenswerte Protagonistin erschaffen, auch die Nebenfiguren haben alle sehr interessante Charaktere erhalten. Gerne würde ich ja mal einen Tag im Salon verbringen, es muss ja nicht gerade dann sein, wenn wieder ein Stein geflogen kommt oder so. Spreche ich in Rätseln? Nun, ich werde mit Sicherheit nicht mehr verraten und anderen Lesern das Lesevergnügen nehmen.

Das Buch ließ sich sehr gut und flüssig lesen. Das lag an dem Schreibstil und dem Tempo der Ereignisse, die wie erwähnt mich fast überrollt hätten.

Das Cover möchte ich nicht unerwähnt lassen. Bisher haben mich alle humorvollen Cover des Aufbau-Verlages begeistert. Inzwischen weiß ich ja auch, dass sie nicht unbedingt zum Inhalt des Buches passen. Aber so wird mir ein doppeltes Vergnügen beschert. Ich erfreute mich an dem Cover und zusätzlich an dem Inhalt des Buches.


Meine Meinung:
Das Buch bietet sehr viel - Humor, Spannung, Romanze, Alltag, Erziehungsprobleme und und und
Ich finde Ellen Berg hat alles sehr gut verknüpft und ein unterhaltsames Buch geschrieben. Gerne empfehle ich es weiter.

Bei dem Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Freitag, 19. August 2016

Rezension - Lady Marmelade



Autorin: Frieda Lamberti

Titel: Lady Marmelade - Ferien bei Madame Confiture

Genre: Frauenroman

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 11. August 2016

Seiten: 206

Altersempfehlung: Erwachsene





Frieda Lamberti ist das Pseudonym der Autorin. Die gebürtige Hamburgerin ist Langzeitehefrau, Mutter, Oma von vier Enkelkindern und lebt mit ihrem Mann und ihrem Hund Kurt in der Lüneburger Heide.
Sie zählt sich zu den spätberufenen Schreiberinnen. Erst im Alter von 50 Jahren veröffentlichte sie ihren Debütroman Ausgeflittert. Frieda liebt Familiengeschichten, in denen auch Frauen jenseits der magischen Vierzig vorkommen. Es folgten binnen kurzer Zeit zahlreiche Kurz- und Fortsetzungsromane, die unter dem Serientitel HAMBURGER DEERNS erschienen sind.
»Ich mag Geschichten, die das Leben schreibt. Meine weiblichen Protagonistinnen sind frech, schlagfertig und lassen sich so schnell nicht unterkriegen, ganz so wie es auch meine Art ist. Die Geschichten eignen sich ideal für den kleinen Lesehunger zwischendurch, mal spannend, mal humorvoll, mal dramatisch, auch schon mal makaber und skurril, aber niemals vorhersehbar.«


Kurzbeschreibung, übernommen:
Die Best Ager Lotte und Martin haben sich getraut. Das Ehepaar startet in eine gemeinsame Zukunft, um fortan in Frankreich zu leben. Während sie von einem romantischen Honeymoon träumt, freut er sich auf ein geruhsames Leben unter südlicher Sonne. Doch Ärger zieht am Horizont auf. Erst recht, als Kinder, Enkel, Schwiegermutter und ein Überraschungsgast auftauchen, um die Ferien bei ihnen zu verbringen. Von Besinnlichkeit kann keine Rede mehr sein. Wird ihre Liebe dieser Belastungsprobe standhalten? Oder war’s das etwa schon mit Savoir-vivre?



Meine Meinung:
Vor längerer Zeit habe ich die ersten Bücher der Serie Lady Marmelade gelesen. Um meine Erinnerungen aufzufrischen, habe ich mir kurz meine Rezensionen von damals durchgelesen. So war ich wieder sehr schnell im Thema, allerdings wäre es ohne dies auch kein Problem gewesen. Den Einstieg hätte ich sehr schnell wieder gefunden.
Nach den ganzen aufregenden Zeiten sind Lotte und Martin nun verheiratet und könnten ihre gemeinsame Zeit in Frankreich in aller Ruhe genießen. Wenn, ja wenn es da nicht die "Kinder" gäbe. Lottes Sohn, ihre Enkel und die Töchter ihrer Freundin Anja sorgen für reichlich Trubel. Auf einmal ist das Haus voller Gäste, denn es tauchen immer mehr auf. Martin hat außerdem eine verrückte Idee, die er umsetzen will und treibt Lotte zur Verzweiflung. Aber Lotte hat sich zu meiner Freude etwas gerändert und meistert alles hervorragend.
Frieda Lamberti hat es ein weiteres Mal geschafft und mich mit ihrem Schreibstil an das Buch gefesselt. Turbulent ging es zu, ich hatte mal wieder das Gefühl mittendrin zu stecken, wobei ich wirklich nichts dagegen gehabt hätte, eine der Freundinnen von Lotte sein zu dürfen. Manche Situation hätte ich dann noch besser beobachten können. Mir fällt da ganz spontan ein, was ich gerne gesehen hätte, aber das verrate ich hier natürlich nicht.

Fazit:
Eine gelungene Fortsetzung der bereits erschienenen Bücher von Lady Marmelade. Ich empfehle auf jeden Fall alle drei Bücher in der entsprechenden Reihenfolge zu lesen. Es erhöht das Lesevergnügen und es ist von Vorteil, jetzt alle Bücher hintereinander, ohne Wartezeiten, lesen zu können.

Bei Frieda Lamberti möchte ich mich vielmals für dieses Buch bedanken.

Rezension: Neugier des Herzens (Drei einsame Herzen-Reihe Teil 1): Historischer Liebesroman



Autorin: Ester D. Jones

Titel: Neugier des Herzens

Genre: Liebesroman

Version: eBook

erschienen: 4. Juni 2016

Seiten: 163

Altersempfehlung: Erwachsene





Ester D. Jones ist das Pseudonym der 1979 geborenen niederösterreichischen Autorin Bettina Kiraly. Ihre Texte beschäftigen sich mit der Frage, was Menschen dazu treibt, ihr Leben zu ändern oder ihr altes gar zurückzulassen. Im Mittelpunkt von Ester D. Jones' Geschichten stehen außergewöhnliche, starke Frauen.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Lady Victoria ist auf der Suche nach Freiheit und der Möglichkeit, ihren Wissensdurst zu stillen. Wissenschaft und Forschungen haben schon immer mehr ihr Interesse geweckt als Stickerei und Haushaltsführung. Für ihren Plan, sich von den Eheanbahnungsversuchen ihres Bruders zu befreien, braucht sie die Hilfe des Frauenhelden Lord Amsburgh. Eigentlich ist er nur Mittel zum Zweck. Eigentlich dürfte ihr Herz in diese Angelegenheit nicht involviert sein. Eigentlich. Soll sie an ihren Zielen festhalten, obwohl ihr Herz etwas anderes verlangt?


Meine Meinung:
In der Kurzbeschreibung steht öfter das Wort "eigentlich" und das kann ich hier auch übernehmen, denn eigentlich lese ich gar nicht so gerne Liebesromane. Allerdings mache ich gerne bei mir bekannten Autorinnen Ausnahmen und eigentlich war ich ja auch neugierig auf einen historischen Liebesroman.
Ich fand es ausgesprochen interessant und amüsant, was Lady Victoria alles unternehmen wollte, um nicht von ihrem Bruder verkuppelt zu werden. Sie hatte reichlich Ideen, aber nicht damit gerechnet, dass ihr das eigene Herz einen ganz anderen Weg weist.
Ester D. Jones hat die Erlebnisse von Lady Victoria sehr gut beschrieben und im Nu hatte ich dieses Buch gelesen. Von Vorteil war dabei auch, dass ich in Urlaub war und leichte Lektüre brauchte, was also hervorragend passte.

Fazit:
Und nun bin ich neugierig auf die weiteren Bücher, obwohl ich ja eigentlich.. ach lassen wir das. ;)
Ich bin auf jeden Fall gespannt, denn nun "kenne" ich ja die Beteiligten und möchte mehr wissen.

Bei der Autorin möchte ich mich vielmals für das Buch bedanken.

Rezension - A Place to Remember - Emily & Noah



Autorin: Michelle Schrenk

Titel: A Place to Remember - Emily & Noah

Genre: Frauenroman

Version: eBook und broschiert

erschienen: 31.8.2016

Seiten: 256

Altersempfehlung: Erwachsene






Die Autorin Michelle Schrenk wurde 1983 in Nürnberg geboren. Schon von klein auf schrieb sie mit Begeisterung Geschichten. Nach dem erfolgreichen Abschluss ihrer Schullaufbahn und ihrer Ausbildung zur Kauffrau für Bürokommunikation arbeitete sie in einer Nürnberger Werbeagentur und konnte dort ihre Kreativität zunehmend zur Entfaltung kommen lassen. Beflügelt von allem Wundersamen, Geheimnisvollen und Fantasievollen widmete sie sich außerdem immer wieder ihrer großen Leidenschaft: dem Schreiben. Mit ihren ersten beiden Kinderbüchern „Das geheimnisvolle Nürnberg Buch“ und „Das geheimnisvolle Nürnberg-Fürth Buch“ (beide erschienen im Canim-Verlag, Nürnberg) konnte sie sich einen Traum erfüllen. Sie lebt zusammen mit ihrem Mann, ihrer Tochter und zwei Hunden im barocken Allersberg.


Kurzbeschreibung, übernommen:
„Manche Menschen suchen ewig nach dem Zauber, und wenn er dann endlich da ist, sind sie so blind, dass sie ihn nicht sehen. Auch Ihr Zauber liegt direkt vor Ihnen. Wenn er der Mann ist, nach dem sich Ihr Herz verzehrt, der es zum Leuchten bringt, dann warten Sie nicht zu lange …“ 

 Emily Glow hat die Nase voll. Seit Jahren hofft sie darauf, dass der Zauber der Liebe endlich auch zu ihr findet. Doch als ein vermeintlicher Traumprinz erneut ihre Gefühlswelt in Scherben legt, beschließt sie, dem Zauber ein für alle Mal abzuschwören. Zu dumm, dass sie gerade jetzt einen Zeitungsartikel zu diesem Thema verfassen muss und bereits mitten in der Recherche steckt. Was verbirgt die kleine Schneekugel, die Emily zusammen mit einem Brief in dem hübschen Antiquitätengeschäft „A Place to Remember“ in London entdeckt? Und ist es wirklich nur Zufall, dass dort Noah arbeitet, der sie mit seinen grünen Pfefferminzaugen völlig aus dem Konzept bringt? Gemeinsam machen sich Emily und Noah auf die Suche nach dem Geheimnis der Kugel. Sie ahnen jedoch nicht, dass deren Geschichte auch ihr Leben verzaubern wird. Eine romantische Geschichte von der Liebe, ihrer Magie und der Hoffnung auf den ewigen Zauber, der uns alle umgibt.


Meine Meinung:
Ich kenne zwar nicht die anderen Bücher der "Place to Remember" Serie, aber ich habe von Michelle Schrenk schon einige Bücher gelesen und war gespannt auf dieses. Ganz besonders habe ich mich ja gefreut, dass ich die Schneekugel wieder vorfand. die ich aus dem Buch "Der Zauber des erste Schnees" kannte.

Emily, soll einen Artikel über den Zauber der Liebe schreiben. Leider gibt es genau zu diesem Zeitpunkt Ärger mit ihrem Freund und sie will und kann nicht mehr so recht an diesen besonderen Zauber glauben. Ganz besonders will sie nicht mehr dran glauben, weil die Prophezeiung ihrer Tante einfach nicht eintritt, zumal sie immer genau darauf geachtet hat. Was ich nun damit meine?  Ich verrate nicht zuviel, wenn ich erwähne, dass ihr mit 13 gesagt wurde, wie ihr Traummann aussehen wird. Allerdings scheint es nicht einzutreffen oder doch? Wie Emily mit allem fertig wird, ob sie nun endlich dem "richtigen" Mann begegnet verrate ich nicht. Nur soviel, die Autorin hat sehr fesselnd beschrieben, was Emily alles erlebt und achja, die Schneekugel, ihr Geheimnis wird gelüftet.

Das war für mich mal wieder ein Buch, bei dem ich dachte, puh, Glück gehabt, noch mal gut gegangen, hach, so gefällt es mir. Glaube und Hoffnung sollte frau einfach nicht aufgeben.
Bei mir habe ich es unter dem Genre Frauenroman und modernes Märchen eingeordnet, letzteres weil die Schneekugel eine besondere Rolle spielt.

Fazit.
Ein schönes Wohlfühlbuch, ich empfehle es gerne, aber auch, zuerst  "Der Zauber des erste Schnees" zu lesen.

Bei der Autorin möchte ich mich recht herzlich für das Buch bedanken.