Samstag, 15. Oktober 2016

Rezension - Gesichter aus Stein - The Deep Web


Autor: T.A.M. Lang

Titel: Gesichter aus Stein - The Deep Web

Genre: Krimi (für mich eher Thriller)

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 12. Oktober 2016

Seiten: 320

Altersempfehlung. Erwachsene

Verlag: Hybrid




Der Autor TAM Lang geboren 1973 lebt in Güstrow. Hinter den Buchstaben TAM verbergen sich seine drei Vornamen, wobei das T für Tobias steht. Tam Lang wurde 1973 in Genthin, als zweiter Sohn einer Pfarrersfamilie, geboren. Neben Gegenwartsliteratur widmet er sich vor allem dem Mystery-Genre und makabren oder nachdenklichen Kurzgeschichten für Anthologien. Meist veröffentlicht er jedoch als Selfpublisher. Homepage: www.tamlang.eu sein erster Krimi


Kurzbeschreibung, übernommen:
Seit fünfzehn Jahren keine Aussicht auf Beförderung. Kommissarin Franziska Voigt, geschieden, alleinerziehend, 39, sitzt im beschaulich fränkischen Hammelburg fest. Daran kann auch ihr Chef Alois nichts ändern. Der brutale Mord an der frisch gekrönten Weinkönigin Vanessa, könnte ihre Chance für einen Karrieresprung sein, nur dass der Mörder ganz andere Pläne verfolgt. Vanessa ist lediglich der Auftakt. Die eigentlich Gejagte, ist die Kommissarin selbst. Sein größter Trumpf in diesem Spiel: Franziskas vierzehnjährige Tochter Jessika.


Meine Meinung: 
Puh, ich hatte noch lange Herzklopfen. Das ist ein Buch, das nicht so mal eben und einfach gelesen werden kann. Es war schon ziemlich aufregend. Ich lese ja wirklich gerne Krimis, aber hier bin ich fast an meine Grenzen gekommen. Es gab einen Moment, wo ich so aufgeregt war und dachte, soll ich lieber abbrechen? Aber dann habe ich in mich gehorcht und im Grunde wollte ich nun wissen, wie sich alles entwickelt. Ich dachte mir, reiß Dich zusammen und lese weiter.
Ich will das Buch nicht schlecht machen, nein, es gibt sicher genügend Fans von Thrillern, die genau dieses Prickeln lieben und beim Lesen brauchen. Also, ich habe es dann auch geschafft und es zu Ende gelesen. Irgendwann habe ich verschiedenes einfach nicht mehr an mich heran gelassen. Selbstschutz. Denn ich tauche ja meist so richtig ins Geschehen ein, bin auf der Seite der Protagonisten und leide und fiebere mit ihnen.
Franziska habe ich in mein Leserherz geschlossen und deshalb tat es mir besonders weh, als ich lesen musste, was so alles um sie herum passiert. Verständlicherweise möchte ich nicht näher darauf eingehen. Auf jeden Fall hat sich da eine Welt für mich geöffnet, die ich gar nicht näher kennen lernen möchte.
Der Autor hat es auf jeden Fall geschafft, mich so an das Buch zu fesseln, dass ich über jede Störung sauer war. Kann man nicht mal ein Buch in Ruhe lesen und besonders dann, wenn es doch so spannend ist?
Die Geschichte wurde aus zweierlei Sicht geschildert. Zum einen konnte ich Franziska Voigt und ihre Kollegen bei der Arbeit erleben und zum anderen auch den Täter. Von ihm habe ich am Ende immer mehr erfahren und gewusst, was es dann besonders aufregend machte. Ich sag doch: Herzklopfen!
Also ich persönlich würde das Buch nicht als Krimi bezeichnen, Thriller passt schon eher und zwar einer, der einen ganz schön mitleiden lässt. Nun könnte ich ja das Buch zur Seite legen und nichts mehr damit zu tun haben wollen, aber ich werde mir ganz in Ruhe überlegen, ob ich das nächste Buch lesen und vor allem verkraften kann. Worum es in diesem in der Hauptsache gehen wird, ahne ich schon.

Fazit:
Wer zu niedrigen Blutdruck hat, sollte dieses Buch lesen. Wer es so richtig, richtig spannend und aufregend haben will, der sollte dieses Buch lesen. Aber kommt hinterher nicht an und schimpft mit mir, denn ich habe Euch gewarnt. Aber wisst Ihr was, ich finde es klasse, dass ich dieses Buch kennen lernen und lesen dufte.

Bei dem Verlag und Autor möchte ich mich vielmals bedanken für das Buch und den regen und interessanten Austausch.

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