Freitag, 12. Juli 2013

Rezension - Chronist. Der erste Kreuzzug

Autor: Matthias Wenzel

Titel: Chronist Der erste Kreuzzug

Genre: Historischer Roman

Version: Taschenbuch und eBook

erschienen: 4.Mai 2913

Seiten: 586

Altersempfehlung: ? Erwachsene




Über den Autor Matthias Wenzel
Geboren am 31. 05. 1979 in Aschaffenburg, leidenschaftlicher Leser von Fantasy, Krimis, Science Fiction, Abenteuerromanen und historischen Romanen. Im Juli 2012 begann Matthias mit der Arbeit an seinem ersten, eigenen Roman, für ihn eine logische Folge aus jahrelanger Begeisterung für das Lesen und das Schreiben.

Kurzbeschreibung:
Der Mönch Raimund hätte es sich in seinem Kloster nie träumen lassen, dass er mal bekannt wird unter dem Namen Raimund von Aguilers und als Chronist den Grafen Raimund IV von Toulouse auf dem ersten Kreuzzug begleiten wird. Während des Kreuzzuges lernte er nicht nur neue Länder kennen, sondern musste auch feststellen, dass nicht alles, was er bisher von Heiden wusste der Wahrheit entsprach. In diesen Jahren wurde er sozusagen erwachsen.


Meine Meinung:
Ich war doch froh, dass ich dieses Buch als eBook auf meinem Kindle lesen konnte, denn es muss ja doch ein "Schinken" gewesen sein. Aber das war ja auch klar, denn dieses Ereignis der Geschichte kann nicht in einem dünnen Roman beschrieben werden. Ich hatte schon öfter mal Bücher über Kreuzzüge gelesen und oft ist es mir sehr schwer gefallen, weil doch sehr weit ausgeholt wurde und es nicht gerade interessant für den Leser war. Aber diesmal fand ich alles sehr flüssig geschrieben. Außerdem ist alles aus Sicht eines Mönches aus dem Frankenland beschrieben, diese Variante kannte ich noch nicht. Ich habe zwischendurch immer mal wieder meinen Kindle aus der Hand gelegt und die Wegstrecke gegoogelt. Ich wollte einfach noch mehr wissen.
Raimund hat ja tatsächlich gelebt und auch alles schriftlich fest gehalten. Nun ist es ja schwer 1000 Jahre später zu erfahren, was er sich wirklich bei allem gedacht hat und ob alles richtig gedeutet wird, wie er es wohl gemeint hat. Der Autor hat es meiner Meinung nach verstanden, die Gefühle und Gedanken von Raimund nachzuvollziehen. Ich konnte es dann auch, es muss ja auch beeindruckend gewesen sein, die Menschenmassen zu sehen, die sich auf den Weg gemacht haben und Raimund war ja zunächst nur mit seinem Grafen und Begleitern unterwegs. Später kamen ja noch mehr dazu. Dann muss es auch ein besonderes Gefühl gewesen sein, aus dem kleinen Dorf in die weite Welt zu gehen.  Ich kann und möchte hier jetzt nicht auf Einzelheiten der Erlebnisse eingehen, das würde eindeutig den Rahmen sprengen.

Fazit:
Aus heutiger Sicht waren die Kreuzzüge etwas schreckliches, was nicht unbedingt hätte geschehen müssen, aber sie haben nun einmal statt gefunden und es sollte zur Allgemeinbildung gehören, etwas mehr darüber zu wissen. Wer also an Geschehnisse, die im Namen unserer Religion statt gefunden haben, interessiert ist, sollte sich dieses Buch nicht entgehen lassen.

Dienstag, 9. Juli 2013

Rezension - Solang die Welt noch schläft



Autorin: Petra Durst-Benning

Titel: Solang die Welt noch schläft

Genre: Historischer Roman

Version: Buch und eBook

erschienen: 14. Mai 2013

Seiten: 512

Altersempfehlung: ? Jugendliche und Erwachsene

Herausgeber : Ullstein



Die Autorin Petra Durst-Benning, 1965 in Baden-Württemberg geboren, lebt mit ihrem Mann südlich von Stuttgart. Mit ihren historischen Romanen zählt sie zur ersten Garde deutscher Bestsellerautorinnen.

Kurzbeschreibung:
Berlin 1890, in einer von Männern bestimmten Welt lernen drei Freundinnen, Josefine, Isabelle und Clara das Radfahren kennen. Wie schwer es ihnen gemacht wird und welche Folgen ihr Wunsch hat, wird in diesem Buch eindrucksvoll beschrieben.


Meine Meinung:
Bevor ich mit dem Lesen dieses Buches begonnen habe, war ich mit meinem Fahrrad unterwegs. Es ist auch in der Großstadt sehr praktisch und im Urlaub fahre ich am liebsten Rad und lasse das Auto meist stehen. Ich hatte mir aber noch nie Gedanken darüber gemacht, wie schwer es für die Frauen gewesen sein muss, die  in einer von Männern  und Standesdünkeln dominierten Zeit zu den ersten Radfahrerinnen gehörten. Dieses Buch von Petra Durst-Benning hat mich gepackt und ich hätte beinahe die ganze Nacht durchgelesen, aber ich kannte die Folgen am nächsten Tag und habe dann entschlossen irgendwann das Licht ausgemacht.
Ich kann einige Verhaltensweisen nachvollziehen, man kannte es im Jahr 1891 nicht anders. Trotzdem fand ich es schlimm, dass Josefine, die Protagonistin so hart bestraft wurde. Das Verhalten der Eltern war schrecklich und sehr engstirnig. Aber wie sollten Leute Liebe weitergeben, wenn sie sie vielleicht selber nicht erfahren hatten. Wenn man sich Familiengruppenbilder dieser Zeit ansieht, schauen viele Leute sehr ernst und machen nicht gerade einen liebevollen Eindruck. Ich will ja nicht zu viel vom Inhalt verraten, aber das Verhalten des Lehrers hat mir ebenfalls nicht gefallen, es war kein besonders schlauer Mensch und ich kann Adele gut verstehen.  Ich bin froh, dass ich in dieser Zeit nicht leben muss. Aber dies jetzt nur am Rande. Es geht ja in der Hauptsache ums Radfahren. Welche Probleme die Frauen damit hatten, mit welch unsinnigen Argumenten auch Ärzte diesem Radsport entgegen traten. Selbst Frauen waren dagegen, vor allem gegen den Anblick, den die Radfahrerinnen mit ihrer Kleidung boten. Aber dieses Theater gab es wohl immer wieder, wenn die Mode sich geändert hat. Zum Glück gab es genügend Leute, die für den Sport waren, die wußten wie gesund das Radfahren ist und sich dafür einsetzten. Diese ganze Zeitgeschichte wurde in diesem Roman sehr gut verpackt. Unterschiedlicher als Josefine und ihre beiden Berliner Freundinnen konnten die Menschen nicht sein. Das beschriebene Gefühl mit dem Rad unterwegs zu sein, sich den Wind um die Nase wehen zu lassen und in einen Geschwindigkeitsrausch zu kommen, der "süchtig" machen kann, konnte ich also sehr gut nachvollziehen. Wenn ich im Urlaub Radtouren mache, finde ich es auch toll und ich konnte es gut verstehen, hatte mir aber wie schon erwähnt keine Gedanken über die Anfangszeiten gemacht. Was für uns heute selbstverständlich ist, mussten die Frauen vor über 100 Jahren erkämpfen.

Fazit:
Ich möchte dieses Buch jeder Frau, die gerne Rad fährt und allen, die gerne historische Bücher lesen, empfehlen. Da dies eine Trilogie ist, werden wir sicher noch einiges interessantes zu dem Thema lesen und natürlich auch über alle Menschen, die wir in diesem Buch kennen gelernt haben. Ich freue mich schon auf das nächste Buch.

Sonntag, 7. Juli 2013

Rezension - Verschwörung im Zeughaus

 
Autorin: Petra Schier

Titel: Verschwörung im Zeughaus

Genre: Historischer Krimi

Version: Taschenbuch und eBook

erschienen: 1.7.2013

Seiten: 352

Altersempfehlung: ? Erwachsene






die Autorin Petra Schier, Jahrgang 1978, lebt mit ihrem Mann und einem Deutschen Schäferhund in einer kleinen Gemeinde in der Eifel. Sie studierte Geschichte und Literatur an der Fernuniversität Hagen, und seit 2003 arbeitet sie als freie Lektorin und Autorin.Ihre historischen Romane erscheinen im Rowohlt Taschenbuch Verlag, ihre Weihnachtsromane bei Rütten & Loening.Sie ist Mitglied im Syndikat, bei Quo Vadis sowie bei DeLiA.


Kurzbeschreibung:
Der Hauptmann der Stadtwache, Bruder von Adelina, erscheint morgens schwer verletzt an ihrer Hoftür. Während Tilmann um sein Leben kämpft, versucht Adelina heraus zu finden, was geschehen ist und muss gleichzeitig erfahren, dass ihr Bruder unter Mordverdacht steht. Schon ist sie mit ihrer Familie mitten drin im Geschehen, denn sie läßt nicht zu, dass ihrem Bruder etwas passiert und will die Sache selber klären.

Meine Meinung:
Adelinas Bruder ist in irgendeiner Angelegenheit verwickelt, die für ihn gefährlich werden kann. Denn irgend jemand trachtet ihm nach dem Leben und will auch noch, dass er als Mörder verhaftet und verurteilt wird. Natürlich will Adelina ihm helfen, auch wenn ihr Bruder in der Vergangenheit nicht immer nett zu ihr war. das hat sich aber alles klären können und Adelina ist nicht nachtragend. Im Gegenteil, hat sie erst einmal jemanden in ihre Familie aufgenommen, dann verteidigt sie die Person mit allen Mitteln. Das Buch ist wieder sehr gut geschrieben, es hat mich sofort wieder gefesselt und ich konnte es einfach nicht zur Seite legen. Ich möchte hier nicht zu viel vom Inhalt preisgeben, es soll ja keinem die Spannung genommen werden. Bis zum Ende wusste ich nicht, wer denn jetzt wieder der Bösewicht war. Ich hatte immer einen oder mehrere in Verdacht. Petra Schier versteht es wirklich Historie und Spannung miteinander zu verbinden.

Fazit:
Dieses Buch ist nun das fünfte der Adelina-Serie und mir ist es noch immer nicht langweilig. Mir hat auch gefallen, dass Adelina nicht so sehr im Vordergrund stand, sondern es sich diesmal mehr um ihren Bruder dreht und auch um Mira, das ehemalige Lehrmädchen und jetztige Gesellin. Bei vielen Dialogen musste ich schmunzeln, sie haben mir gefallen. Also, ich kann dieses Buch nur weiter empfehlen, allen Serienliebhabern sowieso und auch Lesern, die bisher noch kein Buch von Adelina und ihrer Familie kennen, können mit diesem Buch einsteigen, denn es ist nicht zwingend erforderlich die anderen Bücher zu kennen. Wobei ich wieder so neugierig wäre und mir die Bücher davor auf jeden Fall kaufen würde, denn durch erklärende Hinweise würde ich doch gerne wissen wollen, was vorher passiert ist.








Samstag, 6. Juli 2013

Rezension - Ich wünsch dir alles Gute



Autorin: Nicole Beisel

Titel: Ich wünsch dir alles Gute

Genre: Romanze

Version: Kindle eBook

erschienen: 26.6.2013

Seiten: 135

Alter: ? Erwachsene





Informationen über die Autorin habe ich auf ihrer Homepage gefunden: Beisel-books

Nicole Beisel, geb. Kegel ist am 04.02.1986 in Ludwigshafen am Rhein geboren. Heute lebt sie mit ihrem Mann und ihrem Sohn in einem kleinen, südhessischen Dorf. Bereits in ihrer Jugend hat sie viele Bücher gelesen und eigenständig Gedichte für Feierlichkeiten oder ähnliches geschrieben. Ihre Berufsausbildung hat sie in einer Rechtsanwaltskanzlei absolviert und arbeitet auch heute noch hauptberuflich als Rechtsanwaltsfachangestellte, wo das Schreiben ebenfalls zu ihrem beruflichen Alltag gehört.

Kurzbeschreibung:
Sarah und Till sind Freunde, seit sie denken können. Sie waren zusammen im Kindergarten, in der Grundschule und auf der Realschule. Auf einmal ändert sich was, sie entdecken die Liebe zueinander, gestehen sich diese aber nicht ein und dies hat Folgen für ihre Freundschaft.

Meine Meinung:
Ich hatte mir von dem Buch etwas mehr versprochen, dachte aber auch am Anfang, na, dazu passt ja das Lied "Tausendmal berührt", wurde aber schnell eines besseren belehrt. Nebenbei, das Lied war besser.
Zunächst wird aufgezählt, was die beiden alles so machen und ich fand das schon sehr langatmig. Ich dachte aber immer, naja, das muss wohl sein, damit ich später verstehe, warum was passiert.
Die erste Trennung der beiden kann ich etwas nachvollziehen, denn sie waren ja noch jung und nicht in der Lage miteinander zu reden. Schade aber auch. Zum Glück kamen sie dann wieder zusammen, was aber nicht lange anhielt. Hier verstehe ich das Verhalten ja überhaupt nicht, wenn mein Freund für eine Zeit nach London gehen würde, wäre ich diejenige, die die günstige Gelegenheit nutzt und hätte ihn immer wieder besucht. Wann hat man schon mal die Möglichkeit so günstig in jungen Jahren nach London zu kommen. Nein, Sarah zickt rum. Ich dachte manches Mal beim Lesen, na klasse, früher mussten die Jungs zur Bundeswehr und das hat auch (meistens) geklappt. Ich gestehe, dass ich nicht mit dem Lesen aufgehört habe, ganz einfach weil ich zu neugierig war.  Es gab ja dann auch ein Happy-End.

Fazit:
Ich gestehe, dass mir solche Art Bücher einfach nicht liegen. Im Kindle-Shop wird dieses Buch unter Ratgeber - Partnerschaft und Beziehungen aufgeführt, darauf hatte ich vorher nicht geachtet. Wer Probleme hat und dieses Buch liest, kann durchaus daraus lernen und vieles besser machen.
Ich lese selten vor dem Kauf die Rezensionen, weil doch jeder eine andere Meinung hat und ich mich nicht beeinflussen lassen möchte. Im Nachhinein stimme ich den beiden Rezensionen von Amazon zu.

Donnerstag, 4. Juli 2013

Rezension - Schön wie Käsekuchen



Autorin: Emily van Hill

Titel: Schön wie Käsekuchen

Genre: Fantasy

Version: Kindle eBook

erschienen: 18.6.2013

Seiten: 240

Altersempfehlung: ? und Erwachsene





Zur Autorin:
In einem verschneiten Wintermonat erblickte ein kleines Mädchen das Licht der Welt. Der Name des Mädchens war Emily. Emily van Hill. Und das Mädchen wurde aus einem guten Grund auf die Erde geschickt: Emily sollte schreiben. Einfach nur schreiben. - Im Dezember '83 geboren - es lag Schnee und überall wurden Nikoläuse aus Schokolade verkauft (für die jüngere Generation: Weihnachtsmänner) - Einschulung erwartungsgemäß sechs Jahre später - einige Jahre später trotz beeindruckender Anzahl an Fehlstunden das Abitur bravourös gemeistert - für längere Zeit ins Ausland abgesetzt - gemeinsam mit den Nordmännern studiert - beschlossen, dass der einzig ehrbare Weg reich zu werden, das geschriebene Wort ist und gerade dabei das in die Tat umzusetzen.

Kurzbeschreibung:
Bonjour, mein Name ist Monique Pasquier. Ich bin 32 und wohne in Berlin. Ich arbeite bei einem bekannten, französischen Modelabel und führte bis vor Kurzem ein ziemlich perfektes Leben. Leider nahmen die Ereignisse eine ausgesprochen unschöne Wendung. Wie es dazu gekommen ist? Nun, vor einem Monat machte ich Bekanntschaft mit dem Tod. Eigentlich war es nur ein Versehen, da meine Zeit noch gar nicht abgelaufen war. Dumm nur, dass sich Missverständnisse dieser Art dann eben doch nicht so leicht rückgängig machen lassen

Meine Meinung:
Ich wollte mal wieder etwas leichtes lesen, zwischen meinen ganzen Historischen Krimis und Zeitreisebüchern. Da fiel mir vor ein paar Tagen dieses Buch bei Amazon auf. Runterladen und lesen war eins. Ich kann jetzt nicht behaupten, dass mir Monique sympathisch war. Aber im wahren Leben gibt es genügend Leute mit dieser Einstellung, also habe ich es erst mal so hingenommen und dachte, lies doch einfach weiter. Auf einmal nahm die Geschichte eine Wendung und ich war gepackt. Nun wollte ich auf jeden Fall wissen, wie es weitergeht. Ich will hier ja nicht zu viel verraten, sonst nehme ich einigen vielleicht den Spaß am Lesen. Auf jeden Fall wurde mir Monique immer sympathischer, obwohl da ab und zu noch Gedanken waren, die nicht gut waren. Aber am Ende hat sie gut gehandelt und ich denke, wenn es mit dem Buch weitergegangen wäre, hätte sie sich zu einer wirklich netten Person entwickelt. Viel Spaß hatte ich an Bernd, aber auch hier will ich nichts verraten.

 Fazit:
Wer etwas zum Lachen, Nachdenken und Schmunzeln haben möchte, dem kann ich dieses Buch empfehlen.

Montag, 1. Juli 2013

Rezension - Zwischenstation Gegenwart



Autorin: Sandra Neumann

Titel: Zwischenstation Gegenwart

Genre: Fantasy

Version: Kindle eBook

erschienen: 28. Februar 2013

Seiten: 293

Altersempfehlung: ? Erwachsene





Die Autorin Sandra Neumann wurde 1974 in Mainz geboren. Nach einem erfolglosen Studium der Literaturwissenschaft beschloss sie eine ganz andere Richtung einzuschlagen, studierte erfolgreich BWL und verdiente fortan ihre Brötchen in einem Finanzdienstleistungsunternehmen. Zeitreisen haben sie schon immer fasziniert und es gibt fast kein Buch oder Film zu diesem Thema, die sie nicht kennt. Von daher lag es nahe, dass ihr erster Roman sich unter anderem mit Zeitreisen beschäftigt. Sandra Neumann ist verheiratet und lebt mit ihrem Mann in einer kleinen Gemeinde im Rhein-Main-Gebiet. Besuchen Sie Sandra Neumann auf ihrer Facebook-Seite unter "Einsatzort: Vergangenheit" oder ihren Blog unter: http://sandraneumann.blogspot.de/


Kurzbeschreibung:
Nur knapp sind Laura und Phil mit heiler Haut von ihrem letzten Auftrag in die Gegenwart zurückgekehrt. Mit Erschrecken müssen sie feststellen, dass der Arm ihres Widersachers bis in ihre Zeit zu reichen scheint. Ein anderer Zeitreisender wird in der Vergangenheit überfallen und überbringt Phil eine rätselhafte Botschaft. Bevor sich Laura und Phil der Entschlüsselung der Nachricht widmen können, wird Laura Opfer eines weiteren Überfalls. Die Folgen davon sind fatal: Fehlt ihr doch jegliche Erinnerung daran, dass sie jemals Zeitreisende war und Phil ist für sie nur noch der nervige Kollege, mit dem sie so wenig wie möglich zu tun haben will. Phil lässt nichts unversucht Lauras Erinnerungen wiederherzustellen und sich den Weg zurück in ihr Herz zu kämpfen.

Meine Meinung:
In diesem Buch wird nicht gereist, denn die beiden haben dafür keine Zeit und Gelegenheit, weil Dinge geschehen, die erst wieder in Ordnung gebracht werden müssen.  Durch den Verlust ihrer Erinnerungen der letzten 10 Wochen,  weiß Laura nicht, dass sie und Phil nun ein Paar sind und wird wieder so zickig, wie am Anfang des ersten Buches. Manches Mal hätte ich sie wirklich gerne genommen und feste geschüttelt, es war nicht zum Aushalten. Zum Glück hat sie zwei gute Freundinnen, die ihr doch schon mal den Kopf zurecht setzen. Spannend war es schon geschrieben, denn ich hatte bis zum Schluss keine Ahnung, wer hinter allem steckt. Ich hatte sogar noch eine Person mehr in Verdacht als Laura. Am Ende kam dann eine Überraschung für mich, was mir gar nicht gefiel.

Fazit:
Bevor dieses Buch gelesen wird, sollte man auf jeden Fall "Einsatzort Vergangenheit" lesen, denn sonst kann vieles nicht verstanden werden. Was ich noch nie leiden konnte, war, wenn ein Buch mit den Worten: "Fortsetzung folgt" endet. So werde ich doch genötigt, das 3. Buch zu kaufen, denn die Geschichte bricht mittendrin ab und eigentlich entscheide ich immer gerne selber, ob ich das Fortsetzungsbuch kaufen möchte oder nicht. Außerdem mag ich es nicht, wenn ich eine lange Zeit auf das nächste Buch warten muss. Am liebsten sind mir in sich abgeschlossene Bücher aus Serien, die dann auch einzeln gelesen werden können.
In diesem Fall kann es sein, dass mein Ärger über das Ende sich legt und ich dann tatsächlich Band 3 kaufe, weil ich nun mal sehr neugierig bin und wissen möchte, wie es weitergeht.

Nachtrag:
Zu dieser Rezension möchte ich jetzt mal einen Nachtrag schreiben. Mich hatte ja interessiert, wann es weitergeht und ob es noch viele Folgen geben wird. Inzwischen habe ich auf dem Blog der Autorin einiges gelesen und festgestellt, dass ihr das Ende des 2. Buches auch nicht so recht gefallen hat. Sie schreibt aber auch, dass es nicht anders möglich war. Inzwischen habe ich mich etwas beruhigt und bin nicht mehr ganz so verärgert über das Ende. Gut finde es es aber trotzdem nicht. Allerdings bin ich nun neugierig, wie es weitergeht und ich hoffe, Sandra Neumann schafft es, trotz der knappen Freizeit, das Buch bald zu Ende zu schreiben

Rezension - Einsatzort Vergangenheit



Autorin: Sandra Neumann

Titel: Einsatzort Vergangenheit

Genre: Fantasy

Version: Kindle eBook

erschienen: 22. Mai 2012

Seiten: 306

Altersempfehlung: ? Erwachsene





Die Autorin Sandra Neumann wurde 1974 in Mainz geboren. Nach einem erfolglosen Studium der Literaturwissenschaft beschloss sie eine ganz andere Richtung einzuschlagen, studierte erfolgreich BWL und verdiente fortan ihre Brötchen in einem Finanzdienstleistungsunternehmen. Zeitreisen haben sie schon immer fasziniert und es gibt fast kein Buch oder Film zu diesem Thema, die sie nicht kennt. Von daher lag es nahe, dass ihr erster Roman sich unter anderem mit Zeitreisen beschäftigt. Sandra Neumann ist verheiratet und lebt mit ihrem Mann in einer kleinen Gemeinde im Rhein-Main-Gebiet. Besuchen Sie Sandra Neumann auf ihrer Facebook-Seite unter "Einsatzort: Vergangenheit" oder ihren Blog unter: http://sandraneumann.blogspot.de/


Kurzbeschreibung:
In Laura Simons Leben läuft es nach Plan und alles könnte perfekt sein, wenn da nicht ihr neuer Kollege wäre. Zwar sieht Phil unverschämt gut aus und ist auch äußerst charmant, doch hat er ein gewisses Händchen dafür Laura, bei jeder sich bietenden Gelegenheit, auf die Palme zu bringen. Und eines Tages geschieht das Unvorstellbare: Zusammen mit Phil landet sie versehentlich in der Vergangenheit und ihr Kollege entpuppt sich als Zeitreisender. Gestrandet im London zu Zeiten Shakespeares und Elizabeth I. versuchen die beiden verzweifelt wieder nach Hause zu kommen. Der Weg zurück ist abenteuerlicher und gefährlicher als gedacht und sollten sie scheitern, wäre in der Gegenwart nichts mehr, wie sie es kannten. Aber das ist nicht die einzige Gefahr mit der Laura kämpfen muss: Ein unerwarteter Kuss von Phil lässt sie völlig verwirrt zurück. Wie kann es sein, dass er sie so aufwühlt? Immerhin wartet zu Hause ihr neuer Freund auf sie, da haben Gefühle für den ungeliebten Kollegen keinen Platz.


Meine Meinung: 
Ich lese sehr gerne Bücher über Zeitreisen, davon gibt es ja inzwischen eine Menge, aber jedes Buch ist doch anders geschrieben. Kommt die erste gemeinsame Reise hier völlig überraschend, wird sich auf die zweite sehr gut vorbereitet. Es hat mir gefallen, dass und wie die beiden Protagonisten sich darauf vorbereitet haben. Auch hat es sehr viel Spaß gemacht über das Leben am Hof von "Lizzy" zu lesen. Mich hat nur manches Mal dieses zickige Verhalten von Laura sehr genervt, aber für das Buch war es ja genau richtig und gab die entsprechende Würze. Die Spannung war auch da, nach dem Motto: schaffen sie es tatsächlich, den Auftrag zu erfüllen, was ja eigentlich klar war, denn sonst hätten die Geschichtsbücher ja etwas anderes schreiben müssen. Außerdem hat die Autorin sich auch nach der heutigen Technik gerichtet. Wenn in anderen Büchern über Reisen mittels Steinkreise oder sonstigem berichtet wird, kann jetzt als Zeitmaschine ein Handy genutzt werden, einfach von Telefonieren auf Reisen umstellen..


Fazit:
Das Buch hat mir gut gefallen, es hatte einen guten Abschluss und ich habe mich darauf gefreut, dass ich sofort das 2. Buch lesen konnte und nicht lange warten musste. Das lag aber auch daran, dass ich beide Bücher zusammen erworben habe. Wer ebenfalls gerne Bücher über Zeitreisende liest, der sollte sich  dieses Buch nicht entgehen lassen.