Sonntag, 7. November 2021

Rezension - Der Stockholm-Code - Die zweite Botschaft


Autorin: Denise Rudberg

Titel: Der Stockholm Code - Die zweite Botschaft

Genre: Historisch

Version: eBook, Hörbuch und Taschenbuch

erschienen: 20. September 2021

Seiten: 350

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ Aufbau Taschenbuch



Über die Autorin:
Denise Rudberg, 1971 in Stockholm geboren, studierte Filmwissenschaft und Dramaturgie in New York. Zusammen mit Camilla Läckberg moderierte sie im schwedischen Fernsehen eine Kultur- und Literatursendung. In Schweden ist sie eine Bestsellerautorin.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Drei junge Frauen, ihr besonderes Talent und ein geheimer Code. Stockholm, 1940: Iris, Elisabeth und Signe arbeiten fieberhaft daran, die verschlüsselten Nachrichten der Deutschen zu decodieren. Iris, die vom Geheimdienst in Gewahrsam genommen, aber wieder freigelassen wurde, befindet sich unter ständiger Beobachtung, denn ein schrecklicher Verdacht steht im Raum: Hat sie Verbindungen zu Deutschland? Als herauskommt, dass jemand geheime Informationen an die Deutschen weitergibt, spitzt sich die Lage zu. Denn eigentlich können nur die drei Freundinnen dieses Wissen haben. Eine spannende und emotionale Geschichte über den Mut dreier Frauen, die erkennen, dass sie zusammen stärker sind als allein – von einer schwedischen Bestsellerautorin


Meine Meinung:
Nachdem ich das erste Buch "Der Stockholm-Code - Die erste Begebung" gelesen hatte, wollte ich doch wissen, wie es weitergeht und war gespannt auf dieses zweite Buch.
Die beteiligten Personen waren mir ja bereits bekannt und ich konnte sie weiter begleiten. Im eiskalten Stockholm gingen alle drei ihrer Arbeit nach, die langsam Fortschritte machte. Allerdings hatten sie es auch immer wieder mit unsympathischen Personen zu tun, die Druck ausübten und Schrecken verbreiteten. Es war ganz interessant zu lesen, aber so richtig spannend war es im Grunde nicht.
Die Autorin gewährte mir mit diesem Buch ein weiteres Mal den Einblick in das Leben der damaligen Zeit. Ich hatte auch das Gefühl, es war alles etwas oberflächlich und jetzt nicht unbedingt wichtig. Von Iris mit ihren Söhnen habe ich nicht allzu viel erfahren, Signe hatte reichlich Probleme mit ihrer Gesundheit, einzig Elisabeth sorgte für richtig gute Unterhaltung. Ich wartete die ganze Zeit auf einen so genannten Höhepunkt in der Geschichte und war auf einmal am Ende angelangt und hatte reichlich offene Fragen. Regelrecht erstaunt schaute ich am Ende auf das Buch und mir stellte sich die Frage, was sollte das denn jetzt? Gibt es ein weiteres Buch, in dem alles aufgeklärt wird? Wenn nicht, dann wäre ich äußerst unzufrieden mit allem.


Fazit:
Ganz interessant war das Leben und Zeitgeschehen rund um die drei Frauen zu lesen, aber spannend kann ich jetzt nicht behaupten. Das Alltags- und Berufsleben wurde sehr anschaulich geschildert, zumal mir als Leserin ja die schwedische Sichtweise geboten wurde. Ich bin etwas unsicher, ob ich ein weiteres Buch lesen möchte, sofern es denn eins geben mag. Auf der anderen Seite hätte ich schon gerne eine Antwort auf meine offenen Fragen. Ich möchte jetzt keinem vom Lesen der beiden Bücher abraten, aber wenigstens darauf hinweisen, dass es kein abschließendes Ende für mich gab.

Beim Verlag und bei NetGalleyDE möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

#derstockholmcode #NetGalleyDE!

Freitag, 5. November 2021

Rezension - Highland Hope - Eine Destillerie für Kirkby



Autorin: Charlotte McGregor

Titel: Highland Hope - Eine Destillerie für Kirkby

Genre: Roman

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 11. Oktober 2021

Seiten: 480

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ Heyne Verlag



Über die Autorin:
Mit Sehnsuchtsorten kennt sich Charlotte McGregor aus. Schon in frühester Kindheit fühlte sie sich zu Städten und Ländern hingezogen, die sie nur aus Büchern oder Filmen kannte. Kein Wunder, dass sie aus ihrem Fernweh einen Beruf gemacht hat. Die Journalistin schrieb jahrelang Reiseberichte für Zeitungen und Magazine, ehe sie ihre Lieblingsorte auch in Romanen verewigte. Derzeit schlägt ihr Herz für Schottland, wo sie regelmäßig mit ihrem Mann durch Städte, Dörfer und die Highlands streift und sich voller Enthusiasmus auf Whisky, Haggis und Kilts stürzt.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Shona liebt ihre Whisky-Brennerei ebenso wie ihr Alpaka. Als sie den Tierarzt Kendrick trifft, wird die Liebe hochprozentig!
Shona ist das Küken der Familie Fraser. Das einst wilde Party-Girl hat die stillgelegte Destillerie von Kirkby modernisiert und gerade ihren ersten eigenen Whisky abgefüllt. Bei all dem Trubel bemerkt sie nicht, dass ihr Alpaka Nessie zu tief ins Glas schaut und ausgerechnet dem Tierarzt Kendrick McIntosh vors Auto taumelt. Dieser ist empört. Doch nachdem der erste Zorn verraucht ist, stellen die beiden fest, dass sie noch mehr verbindet als die Liebe zu den Tieren und zum Highland Dance. Durch ein tragisches Unglück lernen sie sich auf einmal von einer ganz neuen Seite kennen. Und auch Shonas Whisky erweist sich als wahrer Liebestrank ...


Meine Meinung:
Inzwischen kenne ich die Familie Fraser doch sehr gut, dachte ich, aber was ich diesmal alles erfahren habe und wie sehr ich mittendrin war, hätte ich nicht gedacht.
Im Vordergrund steht Shona Fraser und ihr Alpaka, das sie als Haustier hält, das fand ich persönlich jetzt nicht so toll und als es dann auch noch beschwipst ist, vom Reste trinken, gab es schon ein paar Schimpfworte meinerseits. Vorab erwähnt, es wendete sich für das Tier natürlich alles zum Guten. Der Tierarzt Kendrick McIntosh war auch meiner Meinung und hat Shona deutlich gesagt, was er davon hält. Von mir hat er sofort Pluspunkte bekommen. Im Laufe der Geschichte änderte sich einiges, Shona wurde mir sympathischer und sie freundete sich dann auch mit dem Tierarzt an. Allerdings steckte der Ärmste in einer privaten Situation, die einen sehr nachdenklich macht und ich habe überlegt, wie ich reagieren würde. Eine schwere Entscheidung, aber mehr schreibe ich dazu nicht.
Mit diesem Buch hat es die Autorin nicht nur geschafft, mich daran zu fesseln, sondern auch dafür gesorgt, dass ich gefühlsmäßig oft hin und her gerissen wurde. Sie hat wirklich sehr interessante Themen eingebunden. Allerdings bin ich auch zu der Überzeugung gekommen, dass ich dieses Dorf vielleicht mal besuchen würde, aber mit Sicherheit nicht dort wohnen will.


Fazit:
Eine wirklich sehr gut gelungene weitere Folge von Highland Hope und ich bin sehr gespannt auf das nächste Buch. Ich gebe gerne eine Leseempfehlung, rate aber auch dazu, alle Bücher in der entsprechenden Reihenfolge zu lesen, es erhöht auf jeden Fall das Lesevergnügen.


Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Donnerstag, 4. November 2021

Rezension - Die Füchse von Hampstead Heath


 Autor: Ben Aaronovitch

Titel: Die Füchse von Hampstead Heath

Genre: Fantasie

Version: eBook, Hörbuch und Taschenbuch

erschienen: 17. September 2021

Seiten: 224

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ dtv Verlagsgesellschaft 




Über den Autor:
Ben Aaronovitch wurde in London geboren und lebt auch heute noch dort. Wenn er gerade keine Romane oder Fernsehdrehbücher schreibt (er hat u. a. Drehbücher zu der englischen TV-Kultserie 'Doctor Who' verfasst), arbeitet er als Buchhändler. Seine Fantasy-Reihe um den Londoner Polizisten Peter Grant mit übersinnlichen Kräften eroberte die internationalen Bestsellerlisten im Sturm.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Eine magisch begabte Cousine 
Es ist Ferienzeit in London und Abigail, Peter Grants lästige Cousine, kann mehr oder weniger tun und lassen, was sie will. Was bei allen, die sie kennen, eigentlich die Alarmglocken schrillen lassen sollte. Doch Peter ist irgendwo auf dem Land auf Einhornjagd, sodass niemand Abigail davon abhält, magischen Unfug zu treiben – und einem Geheimnis auf die Spur zu kommen: In der Gegend von Hampstead Heath verschwinden immer wieder Teenager. Nach kurzer Zeit tauchen sie wieder auf, unverletzt, aber ohne eine Erinnerung, wo sie waren. Wer hat sie fortgelockt – und warum? Unterstützt von einer Bande sprechender (und ziemlich eingebildeter) Füchse stürzt sich Abigail ins magische Abenteuer.


Meine Meinung:
Da mich die Bücher von Ben Aaronovitch bisher immer begeistert haben, wollte ich dieses Buch gerne lesen. Zumal ich natürlich Peter Grant kenne und ich neugierig darauf war, was seine Cousine in ihren Sommerferien erlebt.
Das Buch startet mit einem interessanten Kapitel, denn Abigail sitzt bei der Polizei und soll befragt werden. Während sie dort auf eine erwachsene Begleitperson wartet, erfahre ich schon einiges über sie und über einen Teil der Ereignisse. Denn Abigail schildert mir als Leserin alles, wodurch ich zusätzlich auch ihre Gedanken zu vielem erfahre.
Mit Abigail gemeinsam lerne ich Simon und reichlich Füchse kennen. Alle wollen mit ihr das Rätsel um die zeitweise verschwundenen Kinder auflösen. Ziemlich aufregende und auch gruselige Momente erlebt Abigail dadurch, aber am Ende hat sie Hilfe und kann zur Auflösung beitragen.


Fazit:
Auch dieses Buch fand ich sehr fantasievoll spannend. Außerdem lernte ich verschiedene Einstellungen und Sichtweisen kennen. Gerne gebe ich eine Leseempfehlung für dieses Buch außerhalb oder neben der Peter-Grant-Reihe.

Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Rezension - Zimtsternträume



Autorin: Sue Moorcraft

Titel: Zimtsternträume

Genre: Weihnachtsbuch

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 29. September 2021

Seiten: 448

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ FISCHER Taschenbuch



Über die Autorin:
Sue Moorcroft stammt aus Südengland. Sie ist Autorin von Romanen und Kurzgeschichten, entwirft Kurse für die London School of Journalism und tritt als Bloggerin auf. Sie liebt Weihnachten und den Winter.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Es kribbelt in Hannahs Bauch, als sie Nico nach vielen Jahren wiedersieht. Damals, in ihrem kleinen englischen Dorf, waren sie gute Freunde. Als sie sich jetzt in der winterlichen Altstadt von Stockholm begegnen, werden Gefühle wach, die für beide neu sind. Bisher hat Hannah in der Liebe eher Pech gehabt. Und Nico versucht als alleinerziehender Vater Kind und Job unter einen Hut zu bringen. Während Weihnachten näher rückt, müssen sich beide fragen: Haben sie den Mut, zusammen einen Neuanfang zu wagen? Und können sie auf den Rückhalt ihrer Familien hoffen? An diesem Weihnachtsfest entdecken sie, was im Leben wirklich zählt.


Meine Meinung:
Als erstes fallen mir bei den Büchern, die zur Winterzeit passen, die wunderschönen Cover auf. Oft kann ich da schon nicht widerstehen. Wenn ich dann noch lese, dass ein Teil der Handlung sich in Stockholm abspielt, dann möchte ich das Buch unbedingt lesen.
Hannah lebt in Stockholm und hat dort in der Altstadt einen Laden, der allerdings nicht so gut läuft, wie sie es sich vorstellt. Als ihr Freund, auf dessen Namen der Mietvertrag läuft, ihr mitteilt, dass er den Laden schließen will, fliegt sie enttäuscht nach England zu ihrer Familie. Zeitlich ist das günstig, denn ihre Großmutter hat sich den Arm gebrochen und kann ihre Hilfe gut brauchen.
Gleichzeitig mit Hannah lerne ich Nico kennen, der mir sofort sympathisch ist. Er ist auch sehr gutmütig und das wird leider ausgenutzt. Hannah und Nico kennen sich und die Familien schon ewig und ich fand es sehr interessant, was die beiden so erlebten und sich näher kamen. Es wäre alles sofort sehr schön geworden, wenn Personen nicht für Verwicklungen gesorgt hätten. Aber von einem Weihnachtbuch kann ich ein glückliches Ende erwarten und so war es dann auch, ich war auf jeden Fall sehr damit zufrieden.


Fazit:
Ein sehr schönes und vor allem gefühlvolles Buch, das ich gerne empfehle.


Beim Verlag und bei NetGalleyDE möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken. 

#Zimtsternträume #NetGalleyDE!

Mittwoch, 3. November 2021

Rezension - Schwedische Familienbande


Autorin: Marianne Cedervall

Titel: Schwedische Familienbande

Genre: Weihnachtskrimi

Version: eBook und gebundene Ausgabe

erschienen: 17. September 2021

Seiten: 464

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ DuMont Buchverlag GmbH & Co. KG



Über die Autorin:
Marianne Cedervall wurde 1949 als Tochter eines Pfarrers im südschwedischen Gotland geboren und arbeitete u. a. als Lehrerin. Ihr neuester Roman ›Schwedische Familienbande‹ ist der Auftakt zu einer Krimireihe rund um den ermittelnden Pfarrer Samuel Williams.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Schweden im tiefsten Winter. Nur widerwillig tritt der ehemalige Großstadtpfarrer Samuel Williams seine neue Stelle in dem verschlafenen Dörfchen Klockarvik an. Doch der Schein trügt: Schon kurz nach seiner Ankunft stößt der Geistliche auf die Leiche des Hotelbesitzers Finn Mats Hansson – und Verdächtige gibt es zuhauf!
Samuel Williams macht sich seine Position zunutze, um in seiner neuen Gemeinde nach schwarzen Schafen zu suchen. Selbst die anstehenden Weihnachtsvorbereitungen können ihn nicht von seinen Nachforschungen abhalten; einzig die traditionelle Teilnahme am Wasalauf, der berühmten Skilanglaufveranstaltung in Dalarna, bereitet ihm Schwierigkeiten.
Dass der Geistliche sich in ihren Fall einmischt, gefällt der ermittelnden Kommissarin Maja-Sofia Rantatalo zunächst gar nicht, doch schließlich tut sie sich mit dem neugierigen Pfarrer zusammen. Gemeinsam lüften sie die Geheimnisse der verschrobenen Dorfbewohner und kommen dem Täter bald auf die Spur …


Meine Meinung:
Bei meiner Suche nach Büchern, die sich hervorragend dazu eignen, im Winter, in der Adventszeit oder zu Weihnachten gelesen zu werden, wurde ich auf dieses Buch aufmerksam. Das Cover hat mich sofort angesprochen, denn zu gerne wäre ich mal in Schweden wenn Schnee liegt, ich kenne es nur im Sommer. Außerdem machte mich die Kurzbeschreibung sehr neugierig. Sie versprach mir ein ganz besonderes Lesevergnügen, vor allem schien es mal etwas anderes zu sein.
Ich lernte Samuel Williams kennen, der als Pfarrer Ende November in dem kleinen Dörfchen Klockarvik seinen Dienst antreten sollte. Begeistert über seinen Einsatzort war er überhaupt nicht und der Start war dann auch gleich außergewöhnlich. Er entdeckte auf dem Friedhof neben der Kirche eine Leiche und befand sich auf einmal mittendrin im Geschehen. Er lernte nicht nur die Familienangehörigen des Verstorbenen kennen, sondern auch viele Bewohner des Ortes. Neugierig geworden, beteiligte er sich an den Befragungen, was nicht gerade zur Freude der ermittelnden Kommissarin Maja-Sofia Rantatalo war. Aber es gab interessante Entwicklungen und manches kam anders, als vermutet.
Die Autorin hat alles hervorragend beschrieben und ich sah die verschneite schwedische Landschaft vor mir. Allerdings bescherte sie mir auch reichlich Verdächtige und ich war wirklich gespannt, wer denn nun der Täter war. Natürlich habe ich ebenfalls sehr viel über Samuel Williams erfahren und die schwedischen Abläufe in der Adventszeit kennen gelernt. Ich lernte Samuels Berufsalltag kennen, aber auch sein Privatleben. Er führte sehr interessante Gespräche mit seinem Boss und mit anderen. Tja, allerdings bei einem Gespräch war ich mir nicht sicher, ob ich es gut fand.


Fazit:
Dieses Buch ist der Auftakt zu einer neuen Krimireihe rund um den ermittelnden Pfarrer Samuel Williams. Ich warte jetzt wirklich sehnsüchtig auf das nächste Buch, denn ich will unbedingt wissen, wie es weitergeht. Das zeigt jetzt, dass mich dieses Buch begeistert hat und gerne gebe ich dafür eine Leseempfehlung.


Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken

Dienstag, 2. November 2021

Rezension - Geld oder Lebkuchen



Autorin: Dora Heldt

Titel: Geld oder Lebkuchen

Genre: Weihnachtsbuch

Version: eBook, Hörbuch und gebundene Ausgabe

erschienen: 20. Oktober 2021

Seiten: 272

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ dtv Verlagsgesellschaft 



Über die Autorin:
Dora Heldt, 1961 auf Sylt geboren, hat sich mit ihren Romanen und Krimis auf die Spitzenplätze der Bestsellerlisten und in die Herzen von Millionen von Leserinnen und Lesern geschrieben. Wie kaum eine andere Autorin in Deutschland kennt sie den Buchmarkt von allen Seiten: Die gelernte Buchhändlerin war über 30 Jahre lang Verlagsvertreterin für einen großen Publikumsverlag. Neben humorvollen Familien- und Frauenromanen (u.a. ›Urlaub mit Papa‹, ›Bei Hitze ist es wenigstens nicht kalt‹ oder ›Drei Frauen am See‹) begeistert sie ihr Publikum mit lustig-skurrilen Sylt-Krimis (u.a. ›Wir sind die Guten‹), Erzählungen und Kolumnen. Die Liebe zu ihrer norddeutschen Heimat ebenso wie die zu den Menschen dort fängt Dora Heldt auf unnachahmliche Weise in all ihren Büchern ein.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Ein Weihnachtsmann räumt ab!
Es ist Advent auf Sylt. Ernst Mannsen hat zwar nichts gegen Weihnachten, aber die Insel ist ihm ohne Touristen zu leer, die Tage sind lang und dunkel. Seine Frau Gudrun freut sich hingegen auf den Weihnachtsmarkt, aufs Schmücken des Hauses und auf die Weihnachtsfeiertage mit der Familie.
Als der gelangweilte Ernst erfährt, dass der Filialleiter der Bank mitsamt den Spenden für die bedürftigen Kinder verschwunden ist, ergreift er seine Chance auf Abwechslung: Er wird sich um das Problem kümmern! Und das Geld für die Weihnachtsgeschenke beschaffen. Sozusagen als Robin Hood von Sylt. Mit einigen Komplizen plant er einen großen Coup, der allerdings ganz anders läuft als geplant.


Meine Meinung:
"Fast ein Krimi" steht unter dem Buchtitel und das stimmt. Allerdings einer, der mich nicht nur begeistert sondern auch zum Lachen gebracht hat. Man stelle sich mal vor, alles bestens geplant wie man an genügend Geld für die Weihnachtsgeschenke der Kinder kommt, das Kostüm passt zur Adventszeit und dann.... nein, mehr schreibe ich dazu nicht. Ich hatte auf jeden Fall meinen Spaß und eine weitere Person ebenso.
Dora Heldt hat wunderbar geschildert, wie es einem Rentner ergeht, der nicht gefordert wird und sich langweilt. Dabei kann Ernst doch so gut organisieren. Aber seine Frau will ihn nicht dabei haben, wenn für die Adventszeit alles vorbereitet wird. Tja, dann stehen die Spendengelder nicht zur Verfügung und die große Stunde für Ernst ist doch noch gekommen. Allerdings etwas anders, als er es sich vorgestellt hat.
Die Beteiligten waren mir alle sehr sympathisch, bis auf eine Person, aber das kommt ja leider immer wieder vor. So humorvoll alles geschildert wurde, gab es doch reichlich ernsthaftes. Geheimnisse werden aufgedeckt, eine Person wächst über sich heraus und es zeigt mal wieder, dass der Schein trügt und somit Gerüchte auftauchen.
Ich habe dieses Buch gelesen und gehört und bin beide Male begeistert. Der Schreibstil ist so flüssig, dass ich das Buch in einem Rutsch lesen konnte. Was auch gut war, denn ich wollte ja unbedingt wissen, wie sich alles entwickelt. Das Hörbuch hat mir ebenfalls gut gefallen, denn es wurde nicht "einfach so" gelesen, ich hatte die verschiedenen Personen vor Augen und war auch hier gefesselt. Es kam auch keine Langweile auf, obwohl ich ja alles kannte.


Fazit:
Ob gelesen oder gehört, beides hat mir sehr gut gefallen. Ich hatte viel Spaß und fühlte mich sehr gut unterhalten. Gerne gebe ich hier eine Empfehlung.

Beim Verlag und bei NetGalleyDE möchte ich mich vielmals für die Rezensionsexemplare bedanken.

#GeldoderLebkuchen #NetGalleyDE

Montag, 1. November 2021

Rezension - Zauber im Schnee



Autorin: Betty Kay

Titel: Zauber im Schnee

Genre: Weihnachtsbuch

Version: eBook

erschienen: 1. November 2021

Seiten: 121

Altersempfehlung: Erwachsene






Über die Autorin:
Betty Kay ist das Pseudonym der niederösterreichischen Autorin Bettina Kiraly. Sie schreibt besondere Geschichten über die Liebe mit Fantasy-Setting. Im Mittelpunkt von Betty Kays Geschichten stehen außergewöhnliche, starke Frauen und Männer.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Was tun, wenn eine seltsame sprechende Glaskugel von dir verlangt, von dir zu ihrem Besitzer gebracht zu werden? Nesbir lässt sich dank des Versprechens, im Gegenzug einen Wunsch erfüllt zu bekommen, dazu überreden. Ein ungeplanter Begleiter der gefährlichen Reise bereitet Probleme. Nur gemeinsam haben sie allerdings eine Chance. Werden sie ihre Mission erfüllen können? Eine Geschichte mit wichtiger Botschaft und einem Hauch Fantasy und Romantik


Meine Meinung:
Zur Vorweihnachtszeit gehören Geschichten aus dem Reich der Fantasie. Betty Kay hat ihr Buch nicht nur in diesem Bereich angesiedelt, die Liebe spielt ebenfalls eine große Rolle. 
Eine sprechende Glaskugel sorgt dafür, dass Nesbir sich auf eine gefährliche Reise begibt. Die glücklicherweise gut endet, das möchte ich vorweg erwähnen, wobei ich jetzt aber nicht verraten habe, was ich darunter verstehe. Auf jeden Fall gibt es auch die Erkenntnis, dass vermeintlich schwach aussehende auch nützlich für eine Gemeinschaft sein können


Fazit:
Eine nette winterliche Geschichte, die ich gerne zwischendurch gelesen habe und deshalb auch eine Leseempfehlung geben möchte. 


Bei der Autorin möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.