Dienstag, 29. Oktober 2013

Ullas Bücherblogaktion

Hallo liebe Leser,

mein Bücherblog ist nun ein halbes Jahr alt und dies möchte ich mal zum Anlass nehmen, eine Bücherschenkaktion zu machen. Eifrige Leser auf dem Bücherblog und meiner Facebookseite wissen, dass ich seit dem vorigen Jahr einen Kindle besitze, weil ich meine Bücherberge reduzieren, aber trotzdem weiterhin viele schöne Bücher lesen wollte.
Aber als große Leseratte finde ich immer wieder Bücher, an denen ich nicht vorbei gehen konnte oder habe inzwischen auch schon einige Bücher in Aktionen gewonnen, so ist der Bücherberg nicht unbedingt viel kleiner geworden. Was nun? In den letzten Jahren habe ich sehr viele Bücher an den Buchhändler meines Vertrauens weiter gegeben, der mehrmals im Jahr auf der Büchermeile am Rhein steht.
Aber jetzt dachte ich mir, dass ich ab und zu Aktionen starten kann und meine Bücher verlose.
Lang genug drum herum geschrieben, nun komme ich endlich zu dem, was wichtig ist.

Ich möchte gerne meinen Bücherblog und meine Facebookseite bekannter machen und werde alle in einen großen Lostopf werfen, die bis zum 11.11.2013 (jeckes rheinisches Datum) folgendes gemacht haben:

- ab heute einen Kommentar zu einer meiner Rezensionen hinterlassen
- zu diesem Beitrag einen Kommentar hinterlassen
- sich hier als "Follower" eintragen

- auf meiner Facebookseite einen Kommentar hinterlassen 
- auf meiner Facebookseite "gefällt mir" klicken.
Zur Facebookbücherseite klick hier

Nun muss nicht alles zusammen gemacht werden, um in den Lostopf zu landen. Nein, wer sich für eine Sache entscheidet, landet in meinem Lostopf, wer allerdings mehreres machen möchte, landet mit jeder "Tat" in meinem Topf.

Huch, man merkt, ich mache dies zum ersten Mal und beinahe hätte ich ja das wichtigste vergessen:
Ich stelle drei Bücher zur Verfügung, bitte teilt mir mit, welches der drei Bücher Euch gefällt  und Ihr gerne gewinnen möchtet.


Sonntag, 27. Oktober 2013

Rezension - Schneeküsse


Autorin: Gaby Hoffmann

Titel: Schneeküsse

Genre: Weihnachtsbuch

Version: ebook

erschienen: 25. Oktober 2013

Seiten: 68

Altersempfehlung: Erwachsene



Die Autorin Gaby Hoffmann ist genau wie ihre Romanheldin Nina Campbell (siehe hier)  von Haus aus Journalistin. Das hat in ihrem Krimi natürlich Spuren hinterlassen, die aufmerksame Leser verfolgen können. Ihre erste Erzählung "Die schwarze Sprühdose" schrieb Gaby Hoffmann im Alter von acht Jahren. Seitdem quellen die sprichwörtlichen Schubladen dank der zahlreichen selbstverfassten Texte über. Mit zwanzig Jahren veröffentlichte sie ihr erstes Buch "Weihnachtsgeschichten" (Aurora und Knoth Verlag). Heute ist Gaby Hoffmann Inhaberin einer Media-Agentur, mit der sie sich auf das Lektorat von Büchern spezialisiert hat und Autoren, Verlage, Agenturen und Firmen aus dem In- und Ausland betreut. Seit Neuestem bietet sie auch das Lektorat und die Produktion von E-Books an. Informationen und Kontakt unter: www.profi-lektorat.com

Kurzbeschreibung:
Weihnachten steht vor der Tür, viele freuen sich darauf und sind glücklich. Aber in einem Haus wohnen drei Frauen, die gar nicht so glücklich sind. Netty, weil ihr Mann so viele Gäste eingeladen hat und ihr damit viel Arbeit verursacht. Hannah, weil ihr der Freund etwas mitteilen möchte, aber nicht das, was sie erwartet und Linda, die sich nur noch einsam fühlt, seit sie im Ruhestand ist. Alle drei treffen sich rein zufällig und verbringen spontan das Weihnachtsfest gemeinsam.

Meine Meinung:
Irgendwie kam mir das alles bekannt vor und ich konnte alle drei Frauen sehr gut verstehen. Ob sie alles richtig machen und vielleicht selbst auch etwas ändern könnten, steht auf einem anderen Blatt.
Netty hat einen Mann, der wenig Verständnis dafür hat, dass sie das Weihnachtsfest nur mit ihm und den beiden Söhnen verbringen möchte. Hilfe bei der Vorbereitung und bei der Betreuung der Söhne kann sie auch nicht erwarten, kein Wunder, dass sie eine Auszeit nehmen will.
Hannah, eine Studentin, fühlt sich gar nicht wohl an der Uni und denkt, dass sie am besten heiraten sollte und dann gar nicht mehr arbeiten gehen muss. Eine Einstellung, die nicht gerade originell ist und auch viele Männer verschreckt. So beschließt Hannah zu ihren Eltern zu fahren, mal wieder!
Linda befindet sich im Ruhestand und hat leider keine Verwandten und auch gar keine Freunde mehr, sie fühlt sich sehr einsam. Sie würde gerne mit anderen Leuten reden, aber alles sind so hektisch und Netty, ihre Nachbarin ist zu sehr im Stress und hat kein Verlangen danach mit ihr zu reden. So trifft Linda eine folgenschwere Entscheidung.
Zufällig treffen alle drei Frauen am Bahnhof zusammen und fahren dann gemeinsam zum Wochenendhaus von Linda. Ab da kommt alles anders, als die drei es sich dachten. Wichtig ist dabei, dass sie miteinander reden. Sie unternehmen etwas gemeinsam und stellen fest, dass dieses Beisammensein allen dreien gut tut.
Dieses Buch liest sich sehr flüssig und zeigt auch mal wieder, dann man Auszeiten braucht und sich nehmen sollte. Es sollte über einiges nachgedacht werden und manchmal kommt man nicht auf das nahe liegende.
Wichtig war mir hier, dass endlich alle drei mit anderen Personen gesprochen haben, die sozusagen eine neutrale Funktion hatten.
Wer sich nach meinen Zeilen nun Gedanken über den Buchtitel macht und denkt, dass passt ja überhaupt nicht, dem kann ich verraten, dass es auch eine kleine Romanze im Buch zu lesen gibt.

Fazit:
Schade, mir war die Geschichte etwas zu kurz. Ich hätte so gerne noch mehr erfahren. Aber vielleicht gibt es ja mal eine Fortsetzung. Ich wüsste auch schon, was mich interessiert, aber das schreibe ich Gaby Hoffmann bei Facebook, denn damit würde ich doch mehr vom Buch verraten und das will ich ja nicht.
Übrigens, die Rezepte mit Erklärungen zum Ende des Buches haben mir gefallen.


Samstag, 26. Oktober 2013

Rezension - Ein Weihnachtshund auf Probe


Autorin: Petra Schier

Titel: Ein Weihnachtshund auf Probe

Genre: Weihnachtsbuch

Version: ebook und gebundene Ausgabe

erschienen: 23. November 2012

Seiten: 118

Altersempfehlung: Jugendliche und Erwachsene



Die Autorin Petra Schier, Jahrgang 1978, lebt mit ihrem Mann und einem Deutschen Schäferhund in einer kleinen Gemeinde in der Eifel. Sie studierte Geschichte und Literatur an der Fernuniversität Hagen, und seit 2003 arbeitet sie als freie Lektorin und Autorin.

Kurzbeschreibung, übernommen:
Ein Hund aus dem Tierheim? Tommi ist begeistert, als seine Eltern den süßen Mischling Otter adoptieren. Allerdings zunächst nur auf Probe. Während Tommi und seine ältere Schwester Emma von dem quirligen Familienzuwachs begeistert sind, freuen sich ihre Eltern weniger. Otter liebt nämlich nichts mehr als Bäche, Flüsse und schmutzige Pfützen und richtet jeden Tag ein neues Chaos an. Tommis Vater droht, den Hund zurück ins Tierheim zu bringen, doch dann ist Otter plötzlich verschwunden. Tommi will ihn retten und erlebt das größte Abenteuer seines Lebens …

Meine Meinung:
Naja, wenn ich mir die Kurzbeschreibung ansehe, würde ich jetzt nicht behaupten, dass Tommi das größte Abenteuer seines Lebens erlebt. In dem Buch wird eine sehr schöne Geschichte vom Familienalltag erzählt. Wobei ich der Meinung bin, dass ein Junge mit 11 Jahren doch anders handelt. Zumindest meine ich mich an meine Kinder in dem Alter zu erinnern und sie waren anders. Aber dies nur nebenbei erwähnt.
Emma und Tommi freuen sich, dass ihre Eltern einen Hund aus dem Tierheim ins Haus holen. Leider reagiert besonders der Vater immer viel zu übertrieben auf die sogenannten Schandtaten des Hundes. Aber das gehört nun mal zur Geschichte, denn es eskaliert eines Tages und der Vater verbietet Otter das Haus, damit die Geschichte auch weiter gehen kann. Was nun im Einzelnen passiert werde ich auch hier nicht verraten.
Wie erwähnt, der Leser erlebt den Alltag einer Familie mit Hund. Besonders hervor gehoben wird die Tochter, die typisch für ein 15 jähriges Mädchen,  erlebt, wie es ist, wenn man himmelhochjauchzend - am Boden zertrübt kennen lernt.
Die Geschichte ist flüssig geschrieben. Einige Nebenschauplätze wurden eingearbeitet, um auch noch etwas Spannung rein zu bringen. Zum Schluss geht es natürlich für alle Beteiligten gut aus.
Mir hat hier gefallen, dass ich die Gedanken von Otter lesen konnte. Denn so manches Mal schaut man doch einen Hund an und wünscht sich seine Gedanken kernnen zu lernen.

Fazit:
Ein nettes Buch, das sich gut zwischendurch lesen lässt. Ich gestehe allerdings, dass mir die anderen Bücher, in denen Hunde zur Weihnachtszeit eine Rolle spielen, besser gefallen.

Freitag, 25. Oktober 2013

Rezension - Suche Weihnachtsmann - biete Hund


Autorin: Petra Schier

Titel: Suche Weihnachtsmann biete Hund

Genre: Weihnachtsbuch

Version: ebook und Taschenbuch

erschienen: 26. November 2012

Seiten: 178

Altersempfehlung: Erwachsene



Die Autorin Petra Schier, Jahrgang 1978, lebt mit ihrem Mann und einem Deutschen Schäferhund in einer kleinen Gemeinde in der Eifel. Sie studierte Geschichte und Literatur an der Fernuniversität Hagen, und seit 2003 arbeitet sie als freie Lektorin und Autorin.

Kurzbeschreibung:
Manchmal sind Schwestern und Freunde doch sehr lästig. Besonders dann, wenn sie es "nur gut" meinen und einem zu einer Kontaktanzeige überreden. Wenn dann durch einen kleinen Stromausfall im Zeitungsverlag einiges durcheinander gerät, stehen den beiden Julia und Daniel aufregende Zeiten bevor. Von wegen, mal eben eine Anzeige aufgeben....

Meine Meinung:
Inzwischen habe ich schon mehrere Weihnachtsbücher von Petra Schier gelesen und bin bestens informiert, dass Santa mit der modernen Technik nicht so richtig klar kommt. Seine durchnummerierten Elfen müssen immer wieder helfend eingreifen. Aber Santa mischt sich auch gerne immer wieder in Liebesangelegenheiten ein. Manchmal gelingt es ihm, aber diesmal hat nicht nur er ein Durcheinander verursacht, die Menschen sorgen selber für weiteres Durcheinander.
Julias Schwester hat die Suchanzeige sehr lustig formuliert, weil es nicht mehr lange bis Weihnachten ist, lässt Christine für Julia einen Weihnachtsmann suchen. Daniel hat für die Anzeige seinen Freund Peter, der meint ein Hund würde sich immer gut machen. Deshalb wohnt seit ein paar Tagen Nick bei Daniel.
Santa lässt sich ja immer gerne von Hunden helfen und so bekommt Nick Anweisungen, dass er alle anderen Frauen vergraulen und Julia bevorzugen soll. Soweit ist ja alles bestens, die beiden finden sich, aber es wäre ja langweilig, wenn sofort ein Happy End da wäre. Autoren greifen da immer gerne ein und lassen die Protagonisten richtig dumm handeln. Mich bringt das sehr oft auf die Palme. Statt miteinander in Ruhe zu reden, zieht man lieber falsche Schlüsse aus dem Gesehenen und diesmal sind beide Julia und Daniel diejenigen, die sich verflixt schwer helfen lassen. Denn nicht nur Santa und Nick, sondern auch Geschwister und Freunde der beiden greifen ein und versuchen alles wieder zu glätten. Nein, was für ein Durcheinander!
So sehr ich ja immer über die Leute schimpfe, muss ich dann doch mal überlegen, wie ich gehandelt hätte.
Trotzdem hat mir das Buch gefallen und ich habe es gerne jetzt auch ein zweites Mal gelesen.

Fazit:
Wie bereits erwähnt, habe ich dieses Buch nun ein zweites Mal gelesen, weil ich eine ordentliche Rezension schreiben wollte und das geht nicht, wenn es fast ein Jahr her ist, seit das Buch gelesen wurde.
Es ist ein schönes Buch für zwischendurch. Ich habe festgestellt, dass der Preis auch reduziert wurde, ich hatte voriges Jahr mehr bezahlt. Unter dem Aspekt, schön zur Weihnachtszeit zu lesen und für diesen Preis kann ich den Kauf auf jeden Fall empfehlen.

Donnerstag, 24. Oktober 2013

Rezension - Papa flippt aus


Autor: Alex Thanner

Titel: Papa flippt aus

Genre: Humor, Roman

Version: ebook und gebundene Ausgabe

erschienen: 28. Oktober 2013

Seiten: 289

Altersempfehlung: Erwachsene




Der Autor Alex Thanner ist nach jahrelanger Tätigkeit in verschiedenen deutschen Verlagshäusern heute freier Autor und Publizist. Er ist verheiratet und lebt in München.

Kurzbeschreibung:
Die Kinder sind aus dem Haus und deshalb beabsichtigen Betty und Fritz Siebenschön die sehr große Wohnung in München zu verlassen und sich ein Haus am Wasser zu suchen. Was sie dabei so alles erleben und was am Ende aus ihrer Vorstellung wird.....

Meine Meinung:
Ich hatte so viel Spaß beim Lesen. Die Geschichte wird aus Sicht des ältesten Sohnes Johannes erzählt. Und mir hat sehr gut seine Art des Erzählens gefallen. Nun, er hat zwar ab und zu mal Begriffe benutzt, die mir gar nicht geläufig waren, aber das hat mich dann auch nicht weiter gestört.
Bisher kannte ich die Familie Siebenschön noch nicht, aber man muss auch nicht unbedingt das erste Buch gelesen haben, um sich in die Geschichte zu finden. Einzig meine Neugierde könnte mich dazu treiben, das Buch "Weihnachten mit Mama" zu lesen.
Der Autor hat es so wunderbar verstanden den Protagonisten entsprechende Charaktere zu geben, die wirklich aus dem Leben gegriffen waren. In Betty, wie Elisabeth von ihrem Mann genannt wird, haben sicherlich viele in verschiedenen Situationen die eigene Mutter oder Oma wieder gefunden. Fritz habe ich bewundert, wie er alles so ertragen und dann gemeistert hat. Nach dem Buchtitel hätte ich eigentlich ein ganz anderes Ausflippen erwartet. Aber das einzig richtig große Ausflippen war meiner Meinung völlig angebracht und sehr harmlos ausgefallen.
Ich habe mich herrlich amüsiert, wie Johannes alles erzählt hat. So manche Situationskomik war da, die mich laut hat auflachen lassen. Ich will auch hier wieder nicht zu viel vom Inhalt preisgeben. Aber ich verrate sicher nicht zuviel, wenn ich erwähne, dass man bei der Renovierung eines lange unbewohnten Hauses sehr viel erleben kann. Besonders, wenn man damit noch nie zu tun hatte. Mir hat sehr gefallen, dass Johannes Marek, den Mitarbeiter des Baumarktes ins Herz geschlossen hat, der wirklich viel Geduld mit ihm hatte und ich konnte mir dort so manche Situation richtig vorstellen.
Johannes, er nennt sich selber frischgebackener Vater, altgebackener Sohn  und nichts mehr gebacken kriegender Verleger, wird von seinen Eltern so richtig gefordert und muss seine Zeit seinem gerade geborenem Baby, dem Umbau und eigentlich seiner Arbeit widmen. Zum Schluss sind natürlich alle glücklich, als sie endlich im Haus wohnen und Johannes könnte sich fast langweilen.
Die Personen sind alle so liebenswert beschrieben, ich habe sie richtig ins Herz geschlossen, naja Tante Charlotte wohl weniger, aber Jupp als unermütlich helfende Hand hat bei mir auch Pluspunkte gesammelt.
Ach, ich könnte noch so vieles beschreiben, wo ich meinen Spaß hatte, aber ich erwähnte ja schon, dass ich nicht zu viel verraten wollte und damit mir das nicht passiert, beende ich hier einfach meine Rezension.

Fazit:
Eine Geschichte so richtig aus dem Leben gegriffen. An sich ist das ja nichts besonderes, aber wie Johannes, der Sohn alles erzählt, bereitet das Buch dem Leser viel Spaß. Ich musste oft laut auflachen und kann dieses Buch auf jeden Fall empfehlen.
Ich danke dem Verlag, der mir das Buch vorab zur Verfügung gestellt hat.

Mittwoch, 23. Oktober 2013

Rezension - Ein Opa unterm Weihnachtsbaum


Autorin: Petra Schier

Titel: Ein Opa unterm Weihnachtsbaum

Genre: Weihnachtsbuch

Version: eBook und Hörbuch

erschienen: 24. November 2012

Seiten: 39

Altersempfehlung: Jugendliche und Erwachsene



Die Autorin Petra Schier, Jahrgang 1978, lebt mit ihrem Mann und einem Deutschen Schäferhund in einer kleinen Gemeinde in der Eifel. Sie studierte Geschichte und Literatur an der Fernuniversität Hagen, und seit 2003 arbeitet sie als freie Lektorin und Autorin. Ihre historischen Romane erscheinen im Rowohlt Taschen-buch Verlag, ihre Weihnachtsromane bei Rütten & Loening. Unter dem Pseudonym Mila Roth veröffentlicht die Autorin verlagsunabhängig die erste Vorabendserie in Buchform um den Geheimagenten Markus Neumann und die Zivilistin Janna Berg. Petra Schier ist Mitglied in folgenden Autorenvereinigungen: DeLiA, Quo Vadis, SYNDIKAT, Autorenforum Montségur  

Kurzbeschreibung:
Chester, ein Hund, der bisher nur im Tierheim gelebt habt, wird von der Familie Sierung aufgenommen. Chester sieht nun diese Familie als sein Rudel an und will ihnen viel Freude bereiten, was nicht immer so richtig gelingt.

Meine Meinung:
Aus Sicht von Chester wird diese Geschichte erzählt und es hat mir sehr gefallen, welche Gedanken er sich immer macht und was er von den Mitgliedern seines Rudels so hält. Zu viel will ich hier nicht vom Inhalt verraten, denn es ist nur ein kleines Buch und zu schnell wäre alles verraten.
Aber ich kann zumindest erwähnen, dass Chester, der bisher nur in einem Tierheim lebte, noch nicht alle Begriffe kennt und sich ziemlich über das Verhalten seiner Leute gerade kurz vor Weihnachten wundert. Auch möchte er gerne die Wünsche der Kinder erfüllen. Bei dem Wunsch von Maya, der vierjährigen Tochter, geht es etwas schief. Aber den Wunsch von Max erfüllt er fast wörtlich, was ich köstlich fand.
Mich hat nur eins gewundert, aber das kann auch daran liegen, dass es schon so lange her ist. Ich fand den Wortschatz von Maya nicht einer vierjährigen entsprechend. Aber darüber konnte ich gut hinwegsehen.

Fazit:
Dies ist ein  wirklich sehr schönes Weihnachtsbuch zum Zwischendurch-lesen. Für Hundeliebhaber sehr geeignet, aber auch für alle anderen Fangruppen. ;)


Dienstag, 22. Oktober 2013

Rezension - Sommer 2000


Autorin: Heike Kunst

Titel: Sommer 2000

Genre: Erzählung

Version: Taschenbuch

erschienen: 10. März 2012

Seiten: 153

Altersempfehlung: Erwachsene




Die Autorin Heike Kunst ist 1967 in Tiengen im Schwarzwald geboren worden. Nach ihrer Lehrzeit als Hotelfachfrau in Wallgau in Oberbayern führten sie ihre Wege quer durch das Land. Heute arbeitet die Autorin neben ihrer freiberuflichen schriftstellerischen Tätigkeit und ihren Aufgaben als Mutter zweier Söhne in der Organisation eines größeren Unternehmens.

Kurzbeschreibung:
Marie und Chantal machen sich auf den Weg nach Frankreich. Sie wollen dort im Haus von Chantals Mutter einige Zeit verbringen, denn die Mutter war im Krankenhaus und braucht noch etwas Pflege. Marie und Chantal haben jeweils 2 Söhne, die vom Alter sehr gut zusammen passen und die Zeit am Meer geniessen.
Allerdings kommt einiges anderes, als es vorher geplant war. Ein sehr ereignisreicher Sommer steht allen bevor.

Meine Meinung:
Der Anfang war für mich etwas verwirrend, aber dann habe ich schnell in die Erzählung rein gefunden und war sozusagen mit dabei. Marie und Chantal geniessen es, dass ihre Söhne noch nicht zur Schule müssen und somit viel Zeit in Frankreich verbringen können. Das heißt, der ältere Sohn von Chantal geht schon zur Schule, aber er hat frei bekommen, damit er seine Mutter und Bruder begleiten kann. Die beiden Väter sind zu Hause in Frankfurt geblieben. Geplant war ursprünglich, dass Anna, die Mutter von Chantal nach ihrem Krankenhausaufenthalt in ihrem Haus am Atlantik nicht alleine ist. Die Frauen wollten sich alle Arbeiten teilen und hätten auch noch viel Zeit, um die Jungen ans Meer zu begleiten. Soweit wäre ja alles in Ordnung, bis auf einmal Frank, ein mehr als guter Freund von Marie, kommt. Martin, Maries Mann entscheidet wichtige Veränderungen ohne mit Marie zu sprechen und Daniel, der Mann von Chantal kommt um mal nach dem Rechten zu sehen und verhält sich dort unmöglich. Ich möchte hier jetzt nicht zu viel vom Inhalt des Buches verraten, aber ich kann darauf hinweisen, dass ich beim Lesen entweder verständnisvoll mit dem Kopf genickt habe, lachen und auch Tränen wegwischen musste.
Die Erzählung dieses sehr ereignisreichen Sommer hat mir sehr gut gefallen. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass auch so das tatsächliche Leben aussehen kann. Es wurde über die Ängste, Gedanken und Freuden der Frauen und auch der Kinder berichtet. Manches Stellen haben mich sehr berührt und ich musste, wie bereits erwähnt Tränen wegwischen. Manches Mal ärgere ich mich über das Verhalten der Protagonisten, aber hier war für mich alles rund. Ich hatte nichts zu bemängeln.
Ich habe ja schon geschrieben, dass ich zu Anfang des Buches etwas verwirrt war,das lag daran, dass ich mich auch erst einmal an den Schreibstil und Aufteilung der Absätze gewöhnen musste. Wobei mir der Stil sehr gefallen hat, denn es war flüssig geschrieben. Ich konnte das Buch mal wieder nicht aus der Hand legen, weil es mich wirklich sehr interessiert war, wie sich die Geschichte aller entwickelt.
Das Buchcover gefällt mir, man sollte genau hinsehen, um alles zu erkennen und nach einigen Buchseiten kann man es auch besser verstehen.
Das Buch selber hat anderes Format als die mir bekannten  Taschenbücher, breiter aber das muss ja nichts schlechtes sein.

Fazit:
Ich habe das Buch mit einem lauten "Hach, war das schön"  zur Seite gelegt. Wer dies auch mal wieder machen möchte, dem kann ich das Buch empfehlen.  Es geht aber  auch ohne diesen Schlusssatz ;)
Es ist einfach ein wunderschön geschriebenes Buch über einen wirklich ereignisreichen Sommer.

Ich möchte mich bei Heike Kunst bedanken, ohne ihren Hinweis hätte ich vielleicht dieses Buch nicht gelesen und hätte dadurch wirklich ein gutes Buch nicht kennen gelernt.