Samstag, 26. Oktober 2013

Rezension - Ein Weihnachtshund auf Probe


Autorin: Petra Schier

Titel: Ein Weihnachtshund auf Probe

Genre: Weihnachtsbuch

Version: ebook und gebundene Ausgabe

erschienen: 23. November 2012

Seiten: 118

Altersempfehlung: Jugendliche und Erwachsene



Die Autorin Petra Schier, Jahrgang 1978, lebt mit ihrem Mann und einem Deutschen Schäferhund in einer kleinen Gemeinde in der Eifel. Sie studierte Geschichte und Literatur an der Fernuniversität Hagen, und seit 2003 arbeitet sie als freie Lektorin und Autorin.

Kurzbeschreibung, übernommen:
Ein Hund aus dem Tierheim? Tommi ist begeistert, als seine Eltern den süßen Mischling Otter adoptieren. Allerdings zunächst nur auf Probe. Während Tommi und seine ältere Schwester Emma von dem quirligen Familienzuwachs begeistert sind, freuen sich ihre Eltern weniger. Otter liebt nämlich nichts mehr als Bäche, Flüsse und schmutzige Pfützen und richtet jeden Tag ein neues Chaos an. Tommis Vater droht, den Hund zurück ins Tierheim zu bringen, doch dann ist Otter plötzlich verschwunden. Tommi will ihn retten und erlebt das größte Abenteuer seines Lebens …

Meine Meinung:
Naja, wenn ich mir die Kurzbeschreibung ansehe, würde ich jetzt nicht behaupten, dass Tommi das größte Abenteuer seines Lebens erlebt. In dem Buch wird eine sehr schöne Geschichte vom Familienalltag erzählt. Wobei ich der Meinung bin, dass ein Junge mit 11 Jahren doch anders handelt. Zumindest meine ich mich an meine Kinder in dem Alter zu erinnern und sie waren anders. Aber dies nur nebenbei erwähnt.
Emma und Tommi freuen sich, dass ihre Eltern einen Hund aus dem Tierheim ins Haus holen. Leider reagiert besonders der Vater immer viel zu übertrieben auf die sogenannten Schandtaten des Hundes. Aber das gehört nun mal zur Geschichte, denn es eskaliert eines Tages und der Vater verbietet Otter das Haus, damit die Geschichte auch weiter gehen kann. Was nun im Einzelnen passiert werde ich auch hier nicht verraten.
Wie erwähnt, der Leser erlebt den Alltag einer Familie mit Hund. Besonders hervor gehoben wird die Tochter, die typisch für ein 15 jähriges Mädchen,  erlebt, wie es ist, wenn man himmelhochjauchzend - am Boden zertrübt kennen lernt.
Die Geschichte ist flüssig geschrieben. Einige Nebenschauplätze wurden eingearbeitet, um auch noch etwas Spannung rein zu bringen. Zum Schluss geht es natürlich für alle Beteiligten gut aus.
Mir hat hier gefallen, dass ich die Gedanken von Otter lesen konnte. Denn so manches Mal schaut man doch einen Hund an und wünscht sich seine Gedanken kernnen zu lernen.

Fazit:
Ein nettes Buch, das sich gut zwischendurch lesen lässt. Ich gestehe allerdings, dass mir die anderen Bücher, in denen Hunde zur Weihnachtszeit eine Rolle spielen, besser gefallen.

1 Kommentar:

Fabella hat gesagt…

Ich hab bislang erst ein Buch der Autorin gelesen, aber die anderen Weihnachtsbücher möchte ich auch noch lesen :) ... Aber Du solltest in Deine Rezi nicht reinschreiben, dass am Ende alles gut aus geht .. das nimmt einem die Freude aufs Lesen, auch wenn man es schon vermutet.