Montag, 25. November 2013
Rezension - Merry Christmas, Holly Wood
Autorin: Ashley Bloom
Titel: Merry Christmas, Holly Wood
Genre: Weihnachtsbuch
Version: eBook
erschienen: 15. November 2013
Seiten: 124
Altersempfehlung: Erwachsene
Die Hamburger Autorin Ashley Bloom schreibt ausschließlich Romane, die in Amerika spielen. Selbst ein großer Fan der USA, baut sie immer wieder Erfahrungen aus ihren eigenen Reisen mit ein. Was noch erwähnt werden sollte ... es geht immer um die Liebe.
Kurzbeschreibung, übernommen:
Holly Wood, Modekolumnistin in New York, ist zum ersten Mal nach drei Jahren wieder auf dem Heimweg nach Colorado, um in ihrem kleinen Geburtstort zusammen mit der Familie Weihnachten zu verbringen. Doch sie hatte nicht damit gerechnet, schon bald in einer Stadt namens Loveland festzusitzen - bei Leuten, die keine Ahnung haben, wer sie ist -, selbstgestrickte Kuschelpullis tragen zu müssen und einem umwerfenden Typen zu begegnen, der nur leider nicht das geringste Interesse an ihr zeigt. Hier ist sie nämlich nicht "Holly Wood", hier ist sie einfach nur Holly, das Mädchen, das sie - wie sie sich bald selbst eingestehen muss - nur allzu gerne wieder sein würde.
Meine Meinung:
Holly, eine junge Frau von 25 Jahren ist vor 3 Jahren von Fort Collins nach New York gegangen, weil sie Karriere machen wollte. Anscheinend ist es ihr auch gelungen, denn ihr Name Holly Wood ist in der Glimmerwelt bekannt. Auf Drängen der Eltern macht sie sich endlich mal wieder auf den Weg, um mit ihrer Familie Weihnachten zu feiern. Sie landet in Denver und erwischt den letzten Leihwagen. Sie will die 70 Meilen bis zu Hause schnell hinter sich bringen. Aber da beginnt ein Schneesturm und sie rutscht mit ihrem Auto in einen Schneeberg. Verzweifelt macht sich Holly nun auf den Weg. Sie hat keine Ahnung wo sie sich befindet und sieht in der Ferne ein Licht. Sie klingelt an der Haustür und ist völlig überrascht, als sie ohne viele Worte ins Warme gebeten wird. So viel Herzlichkeit ist sie gar nicht mehr gewohnt. In der nächsten Zeit wird sie das noch öfter feststellen und merkt, dass sie das in New York nie gefunden hat und sich hier nun richtig wohlfühlt. Sie lernt immer mehr liebenswerte Menschen kennen, die in diesem Ort wohnen und eigentlich will sie gar nicht mehr so schnell weiter zu ihren Eltern fahren. Außerdem lernt sie den Sohn des Paares kennen, die sie aufgenommen haben.Sie verliebt sich in ihn und steht nun vor einer schweren Entscheidung, was sie künftig machen will. Bisher war alles in ihrem Leben sehr oberflächlich und nun fühlt sie sich in dem Ort mit den Menschen, die so ganz anders sind richtig wohl. So ganz anders fällt auch ihre fällige Kolumne aus und obwohl ihre Chefin sie nicht gut findet, schlägt sie ein. Dies gibt nun den Ausschlag.
Dieses Buch ist sehr schön geschrieben, es regt zum Nachdenken an, gleichzeitig ist es auch sehr romantisch.
Ich hätte gerne mehr davon gelesen, vor allem wollte ich doch unbedingt wissen, ob sie ihrem Vater den Weihnachtswunsch erfüllt.
Außerdem fand ich, dass die meisten Menschen in diesem Buch sehr liebenswert geschildert wurden. Deb, die Mutter von Logan, nimmt Holly ja ohne weiteres auf und in dem kleinen Ort kümmert sie sich um so vieles. Auch andere Handlungen der Bewohner von Loveland machen dem Ortsnamen alle Ehre.
Fazit:
Ein schönes Buch für Zwischendurch. Am besten könnte man es auf dem Sofa gekuschelt lesen, während in Colorado der Schneesturm tobt und für verwehte Strassen und Stromausfall sorgt.
Mir hat das Buch gefallen und ich werde mal Ausschau nach weitern Büchern der Autorin halten.
Rezension - Vier Pfoten und das Weihnachtsglück
Autorin: Petra Schier
Titel: Vier Pfoten und das Weihnachtsglück
Genre: Weihnachtsbuch
Version: eBook, gebundene Ausgabe und Hörbuch
erschienen: 1. Oktober 2013
Seiten: 176
Altersempfehlung: Erwachsene
Die Autorin Petra Schier, Jahrgang 1978, lebt mit ihrem Mann und einem Deutschen Schäferhund in einer kleinen Gemeinde in der Eifel. Sie studierte Geschichte und Literatur an der Fernuniversität Hagen, und seit 2003 arbeitet sie als freie Lektorin und Autorin. Ihre historischen Romane erscheinen im Rowohlt Taschen-buch Verlag, ihre Weihnachtsromane bei Rütten & Loening. Unter dem Pseudonym Mila Roth veröffentlicht die Autorin verlagsunabhängig die erste Vorabendserie in Buchform um den Geheimagenten Markus Neumann und die Zivilistin Janna Berg. Petra Schier ist Mitglied in folgenden Autorenvereinigungen: DeLiA, Quo Vadis, SYNDIKAT, Autorenforum Montségur
Kurzbeschreibung, übernommen:
Sophie Lamberti ist glücklich. Endlich ein Großauftrag für ihr Fotostudio. Sie soll für eine Artikelserie zum Weihnachtsfest Fotos beisteuern. Nach anfänglichen Schwierigkeiten kann Sophie sich auch für Carsten, den Journalisten, erwärmen, der die Serie schreiben soll. Sie ist sogar drauf und dran, sich in ihn zu verlieben. Bis er mit einem verwöhnten Cocker auftaucht. Die Hundedame Lulu hat ganz eigene Ansichten darüber, wem sie ihre Zuneigung schenkt. Und dann stellt sich kurz vor Weihnachten zu allem Überfluss heraus, dass Carsten gar nicht der ist, der zu sein vorgab. Sophie fühlt sich hintergangen und zieht sich zurück. Doch das will Lulu gar nicht akzeptieren – und beschließt zu handeln.
Meine Meinung:
Inzwischen kenne ich Santa Claus und seine durchnumerierten Elfen sehr gut. Ich weiß auch, dass Santa gerne alle Wünsche erfüllt, besonders wenn es um die Liebe geht. Aber diesmal ist es nicht so leicht, wie er es sich vorgestellt hat.
Sophie hat mit 18 Jahren einen Wunschzettel geschrieben, dass sie in 10 Jahren den Mann ihrer Liebe finden möchte und tierlieb soll er auch sein. Sophie hat diesen Wunschzettel mit Sicherheit vergessen, aber Santa nutzt die moderne Technik voll aus und so flattert ihm rechtzeitg der 10 Jahre alte Wunschzettel auf den Tisch.
Zufällig trifft Sophie zu diesem Zeitpunkt auf Carsten, ein gut aussehender Journalist, der mit ihr im Advent eine Serie für eine Zeitschrift schreiben soll. Leider ist das erste Zusammentreffen sehr unglücklich und beide giften sich die meiste Zeit an. Auch diesmal nimmt Santa gerne die Hilfe des Hundes Lulu in Anspruch. Lulu erhält bei Carsten zufällig ein neues Zuhause und hat es überhaupt nicht leicht mit den beiden. Zumal Carsten noch ein großes Geheimnis hat, dass er zu spät offenbaren will.
Das Buch ist wie immer sehr schön flüssig geschrieben und an vielen Dialogen hatte ich meinen Spaß. Gefallen hat mir ebenfalls sehr, dass der Leser die Gedanken von Lulu lesen konnte. Lulu ist aber auch eine besondere Hundedame, ziemlich verwöhnt und will zunächst nicht bei Carsten bleiben. Witzig ist, dass sie ihm ganz deutlich zeigt, was sie von ihm hält und was sie will. Allerdings als gut erzogene Dame muss sie immer beim Zauberwort gehorchen.
Ich hatte wieder viel Spaß beim Lesen dieses Buches. Schön war, dass ich alte Bekannte wieder getroffen habe. Dieses Buch habe ich auf einer Zugfahrt gelesen und ich glaube, die Mitreisenden haben sich so ihre Gedanken gemacht, weil ich öfter mal gegrinst habe.
Noch ein Wort zum Buchcover, Lulu ist eine Cocker SpanielDame und ich finde das Bild so richtig passend. Ich bilde mir ein, dass ich weiß, was sie nun gerade wieder denkt.
Fazit:
Für Fans der Weihnachtsbücher von Petra Schier ist dies ein "Muss", es sollte auf keinen Fall ungelesen bleiben. Eine amüsante Geschichte, die aber auch viel nachdenkliches beinhaltet. Sehr gut miteinander verknüpft! Ich kann das Buch auf jeden Fall empfehlen.
Hätte ich dieses Buch nicht als Rezensionsexemplar erhalten, wäre es mit Sicherheit auf meine "Kaufliste" gelandet!
Dienstag, 19. November 2013
Rezension - Liebe klopft nicht an
Autorin: Petra Röder
Titel: Liebe klopft nicht an
Genre: Romanze
Version: eBook und Taschenbuch
erschienen: 8. November 2013
Seiten: 253
Altersempfehlung: Erwachsene
Die Autorin Petra Röder lebt mit ihrem Mann und sechs Katzen im wunderschönen Nürnberg. Bevor sie als Autorin große Erfolge feierte, arbeitete die achtfache Dart-Weltmeisterin als selbstständige Illustratorin. Auch heute noch gestaltet sie einige ihrer Cover selbst. Mittlerweile ist ihre komplette "Blutrubin - Trilogie" erschienen, sowie sieben weitere Romane. Die "Flammenherz-Saga" (Historischer Zeitreiseroman), "Mitten ins Herz" (Romantikthriller) und "Traumfänger" (Fantasy) Auch erschienen ist die "Megan Bakerville Reihe", eine romantische und lustige Chick Lit Serie. (Plötzlich verliebt, Plötzlich verlobt und Plötzlich verheiratet). Ihr neuesten Romane sind "School of Secrets" - Verloren bis Mitternacht - und "Liebe klopft nicht an". Mehr über die Autorin unter www.petra-roeder.com
Kurzbeschreibung:
Amy schafft es endlich sich von ihrem unmöglichen Freund Dylan zu trennen und damit sie nicht von ihm belästigt wird, fährt sie mit ihrer besten Freundin Jessica für eine Woche an die See. Dort findet die Hochzeit der Cousine statt und Amy lernt sehr viele neue Leute kennen. Unter anderem Taylor. Aber plötzlich taucht Dylan auf und macht Ärger.....
Meine Meinung:
Vorab erwähnt, mir hat das Buch sehr gefallen, denn Petra Röder hat einen Schreibstil, der mir sehr gut gefällt. In diesem Buch trifft mal wieder alles aufeinander, überhebliche reiche Leute treffen armes arbeitendes Mädchen und behandeln sie entsprechend. Taylors Mutter und seine Ex-Verlobte gehören zu den Leuten, die ich nicht kennen lernen möchte und wenn, dann gäbe es mit Sicherheit Ärger und Diskussionen, wenn die Damen dies zulassen würden, was ich aber nicht glaube. Man merkt, ich bin voll auf der Seite von Amy und leide mit ihr. Allerdings hätte ich ihr, wie es ihre Freundin Jessica getan hat, auch den Kopf gewaschen, damit sie mit dem unmöglichen Dylan Schluss macht. Obwohl ich Amy ja lieb gewonnen habe, konnte ich manche Handlungen auch nicht nachvollziehen, besonders nicht die Sache mit dem Nagel, aber mehr will ich hier nicht verraten.
Viel Spaß hatte ich bei einigen Dialogen, die Amy entweder mit Jessica oder Taylor geführt hat. Selbst in gefährlichen Moment hat Amy ihren Humor nicht verloren. Eine Stelle möchte ich hier doch zitieren:
Amy kann nicht schwimmen und Taylor rettet sie von einem Felsen mitten im Wasser, auf den sie gefallen ist.
"Hey Jack, wo ist denn deine Trillerpfeife?" Taylor hielt inne. "Geht es dir nicht gut?" erkundigt er sich besorgt. Amy drehte den Kopf zu ihm. "Kennst Du Jack und Rose nicht? Das Paar aus der Titanic? Die Szene auf dem Brett, nachdem das Schiff untergegangen ist?" klärte sie ihn auf. "Ich muss dich leider enttäuschen. Ich habe nicht vor zu ertrinken und dich hier alleine zu lassen" entgegnete er. "Das will ich dir auch nicht raten"
Wie erwähnt, Humor hat Amy ja.
Leider habe ich ein sehr schlechtes Namensgedächtnis und muss oft nachsehen, wie denn die Protagonisten in den Büchern heißen, aber diesmal habe ich dann doch geschaltet und als im Buch Megan Bakerfield auftauchte, habe ich mich gefreut, denn sie kenne ich aus anderen Büchern von Petra Röder. Ebenso erschienen Molly und Logan und spielten in dem Buch eine wirklich wichtige Rolle.
Petra Röder hat mich mit diesem Buch auch wieder gefesselt und ich habe es dann auch in einem Rutsch gelesen, zumal ich mal wieder neugierig war und wissen wollte, wie sich alles weiter entwickelt.
Eine Fortsetzung kann ich mir gut vorstellen.
Fazit:
Obwohl ich hier noch nicht viele Bücher von Petra Röder rezensiert habe, habe ich doch schon einige gelesen und kann auch dieses Buch weiter empfehlen. Es beinhaltet so vieles, was meiner Meinung ein lesenswertes Buch ausmacht: Romanze, Humor und Spannung
Rezension - De Schauspelerin
Autorin: Frieda Lamberti
Titel: De Schauspelerin
Genre: Romanze
Version: eBook
erschienen: 14. November 2013 Neuauflage
Seiten: 83
Altersempfehlung: Erwachsene
Die Autorin Frieda Lamberti, 52, Hamburgerin, verheiratet seit 1979, 4fache Oma lebt ihre Vorliebe für Frankreich, gutes Essen, lecker Kochen, Wein, Männer und Musik in ihren Geschichten aus. Ich habe zu Frieda Lamberti Kontakt aufgenommen und sie hat mir dies von sich mitgeteilt: "Ich mag Liebesgeschichten, wie das Leben sie spielt. Nicht schmalzig und auch nicht immer mit Happy-End, sondern mit starken Charakteren, wie sie einem auch im wahren Leben begegnen. Meine ebooks handeln von Frauen in der Lebensmitte, die nach einerTrennung einen Neuanfang wagen. Dabei kommt Humor und Spannung nicht zu kurz. Meine Geschichten sollen unterhalten. Ich schreibe für den kleinen Lesehunger zwischendurch."
Kurzbeschreibung, übernommen:
Stella Buschmann spielt ihre Rolle perfekt. Ob als glückliche Ehefrau, Mutter, Oma oder freiberufliche Trainerin. Keiner weiß, wie es wirklich um sie steht. Treu steht sie zu ihrem Mann. Solange bis sie ihn beim Chatten im Internet mit anderen Frauen erwischt. Genug ist genug! Stella beschließt, nach ihrem eigenen Drehbuch zu leben.
Meine Meinung:
Dies war mal wieder ein Buch nach meinem Geschmack. Naja, fast, aber dazu komme ich noch.
Stella muss seit 2 Jahren für alle Kosten aufkommen, denn ihr Mann ist leider arbeitslos und es sieht nicht danach aus, als würde er mit 55 Jahren noch einmal Arbeit finden. Sie hat der gesamten Familie nicht erzählt, was bei ihnen los ist und braucht deshalb viel Kraft. Das kann ich nun gar nicht nachvollziehen, warum sie sich so verhält, es wäre um einiges leichter, wenn zumindest die Familie Bescheid wüsste. Wer weiß, was ihr damit erspart geblieben wäre. Die Tochter hätte sich vielleicht auch anders verhalten und mehr Verständnis aufgebracht.
Aber ich fand es dann klasse, wie Stella ihr Leben in die Hand nimmt und vieles ändert. Hilfreich war dabei natürlich ihre Freundin und Ex-Kollegin Püppi, die sie nach vielen Jahren wieder trifft. Eigentlich helfen die beiden Frauen sich gegenseitig, haben sie vor Jahren doch gut zusammen gearbeitet und können nun daran anknüpfen, denn auch bei Püppi ist nicht alles so, wie es sein sollte.
Die Geschichte ist mal wieder flott geschrieben und flott gelesen, denn in einem kleinen Buch kann man nicht alles ausschmücken und vielleicht auch langatmig alles beschreiben.
Gefallen hat mir, dass die Geschichte immer wieder aus Sicht einer anderen Person geschrieben wurde. Wobei Stella den meisten Text hatte und es am Ende immer schneller ging und die Personen laufend wechselten. Zum Schluss macht die ganze Geschichte eine Wendung, mit der ich nicht gerechnet hatte und die mir eigentlich auch nicht gefallen hat. Aber ich denke mir dann, es ist ja "nur" ein Buch und versöhne mich dann doch damit.
Das Buchcover gefällt mir, jetzt nach lesen des Buches noch mehr, denn es zeigt einen Moment im Leben von Stella. Allerdings kann ich mich mit dem Buchtitel nicht so ganz anfreunden, ich hatte am Anfang des Buches immer erwartet, dass mehr zu diesem Titel passiert. Aber nur ganz am Anfang und ganz am Ende wird etwas erwähnt, was zu dem Titel passt und wenn ich das richtig verstanden habe, dann betrifft es auch nicht die Protagonisten Stella, sondern handelt von ihrer Tochter.
Fazit:
Dies ist wieder ein kurzes Buch für zwischendurch und wer vom täglichen Alltag, gewürzt mit Romanze und Spannung, lesen möchte, der macht mit dem Kauf nichts falsch.
Montag, 18. November 2013
Rezension - Die hässlichste Tanne der Welt
Autorin: Annette Bluhm
Titel: Die hässlichste Tanne der Welt
Genre: Weihnachtsbuch
Version: ebook und Taschenbuch
erschienen: 1. November 2013
Seiten: 288
Altersempfehlung: Erwachsene
Annette Bluhm ist das Pseudonym von Lilli Beck. Sie stammt aus Weiden in der Oberpfalz und hat als Model, Schauspielerin und Visagistin gearbeitet, bevor sie mit dem Schreiben begann. Inzwischen sind zahlreiche Romane von ihr erschienen. Annette Bluhm lebt in München.
Kurzbeschreibung, übernommen:
Geschenke kann man umtauschen. Familie nicht. Gänsebratenkalorien, die für immer auf den Hüften bleiben, Weihnachtgedudel in Dauerschleife, die endlose Suche nach dem perfekten Christbaum: Witwe Ursel würde Heiligabend am liebsten ausfallen lassen. Als sie ihrem alten Bekannten Friedrich ihr Leid klagt, ist klar: Auch er hat keine Lust auf Feiertagsstress. Spontan macht er Ursel ein hochromantisches Angebot: gemeinsam dem Weihnachtswahn entfliehen. Wie wäre es etwa mit einer Reise nach Paris? Doch die beiden haben die Rechnung ohne ihre Familien gemacht. Kinder und Enkel hängen schließlich an Traditionen. Und wenn die Tanne noch so schief steht ...
Meine Meinung:
Ich war so neugierig auf das Buch, denn die Protagonistin ist eine Namensvetterin von mir und das hat mir als erstes gefallen. Dann fand ich das Cover so witzig und was man hier nicht sehen kann, die Rückseite ist ebenfalls so toll gestaltet. Da ich die Bücher von Lilli Beck mag, landete dieses nun als Taschenbuch auf meinem Stapel Bücher ganz weit oben.
Ich hatte sofort von Anfang an Spaß beim Lesen und habe auch gleich festgestellt, dass ich mich mit Ursel anfreunden könnte, denn wir beide liegen wohl auf einer Wellenlänge. Ihre Gedanken, was den Trubel und das Drumherum zum Weihnachtsfest betrifft, hatte ich auch schon öfter und nur wegen der Kinder und Eltern nie etwas geändert.
Annette Bluhm hat es sehr gut verstanden, in dem Buch Personen mit den verschiedenen Charakteren, was Advent und Weihnachten betrifft, unterzubringen. Katja, Ursels ältere Tochter, als wirklich extremer Weihnachtsfan, was mich manchmal schon genervt hat. Madeleine, die jüngere, die alles sehr viel lockerer sieht, aber auch den Weltverbesserungsspleen hat. Natürlich ist alles etwas sehr überzogen, aber so geht es eben auch in Familien zu. Wobei ich wie Ursel wäre und mich wundern würde, wie ich zwei so unterschiedliche Töchter haben kann. Katja könnte so gar nicht meine Freundin werden, schon alleine die Namen, die sie ihren beiden Söhnen gegeben hat und konsequent sie auch so anredet Jan-Georg und Eric-Anton. Da muss ich doch die Augen verdrehen.
Überhaupt hinterläßt das Buch bei mir Spuren, ich glaube, dass ich jetzt mal nach Coloradotannen Ausschau halten werde. Bestimmt nicht, weil ich so eine haben will. Mir ist das ziemlich egal, aber ich möchte doch wenigstens mal eine sehen. ;)
Mir hat der Schreibstil wieder sehr gut gefallen, sehr flüssig geschrieben und es gab so viele Stellen, an denen ich schmunzeln oder auch lachen musste. Außerdem habe ich so viele Leute in dem Buch wieder gefunden, was ja zeigt, dass es nicht an den Haaren herbei gezogen ist, sondern wirklich aus dem Alltag berichtet wird.
Ursels Schilderungen, wenn sie ihrer Arbeit als Packengel im Kaufhaus nachgeht, haben mir gut gefallen, denn solche Gedanken hätte ich mit Sicherheit auch. Angefreundet habe ich mich aber auch mit Friedrich Hirsch und seiner Familie, die wesentlichen Einfluss auf den Ablauf dieser Geschichte genommen haben.
Fazit:
Mir hat das Buch von Anfang bis Ende gefallen, besonders das Ende ;) Ich möchte es auf jeden Fall weiter empfehlen. Es als einfacher Weihnachtsbuch zu beschreiben, finde ich untertrieben. Ich habe es bei mir auch in der Rubrik Humor und Romanze eingeordnet.
Achja, ich könnte mir vorstellen, dass es eine Fortsetzung geben wird. Vielleicht über das Osterfest oder das Weihnachtsfest ein Jahr später. Ich könnte es mir ja selbst vorstellen, aber von Annette Bluhm/Lilli Beck geschrieben, hätte ich viel mehr Spaß daran.
Rezension - Die Gesellschafterin
Autorin: Frieda Lamberti
Titel: Die Gesellschafterin
Genre: Romanze
Version: eBokk
erschienen: 14. November 2013
Seiten: 90
Altersempfehlung: Erwachsene
Die Autorin Frieda Lamberti, 52, Hamburgerin, verheiratet seit 1979, 4fache Oma lebt ihre Vorliebe für Frankreich, gutes Essen, lecker Kochen, Wein, Männer und Musik in ihren Geschichten aus. Ich habe zu Frieda Lamberti Kontakt aufgenommen und sie hat mir dies von sich mitgeteilt: "Ich mag Liebesgeschichten, wie das Leben sie spielt. Nicht schmalzig und auch nicht immer mit Happy-End, sondern mit starken Charakteren, wie sie einem auch im wahren Leben begegnen. Meine ebooks handeln von Frauen in der Lebensmitte, die nach einerTrennung einen Neuanfang wagen. Dabei kommt Humor und Spannung nicht zu kurz. Meine Geschichten sollen unterhalten. Ich schreibe für den kleinen Lesehunger zwischendurch."
Kurzbeschreibung, übernommen:
Noch immer lebt die Hamburgerin Hanne Köster mit Tilo in ihrem kleinen Reihenhaus, obwohl sie schon seit drei Monaten von ihm geschieden ist. Den verzweifelten Versuch, sich von ihm zu lösen, schaffte sie bisher nur beruflich. Sie ist Gesellschafterin der wohlhabenden Katharina Heussmann, einer Unternehmerin im Ruhestand, die mit ihren erwachsenen Töchtern eine stattliche Villa bewohnt. Als enge Vertraute stößt Hanne auf ein dunkles Familiengeheimnis, das auch ihr Leben entscheidend beeinflusst.
Meine Meinung:
Wie schrieb mir Frieda Lamberti: "Ich schreibe für den kleinen Lesehunger zwischendurch." Das trifft genau auf dieses Buch zu. In der Kürze erfahre ich alles mögliche von den Protagonisten dieses Buches. Manch ein Autor hätte einiges vielleicht etwas ausgeschmückt und daraus ein dickes Buch gemacht. Aber mir hat es so gefallen. Das Wesentliche wurde rüber gebracht. Allerdings wäre ich nicht böse gewesen, wenn die Geschichte noch etwas weiter gegangen wäre.
Hanne ist von ihrem Ex-Mann sehr genervt, der auch nach der Scheidung immer wieder in ihr Leben tritt. Ich kann es gut verstehen, wie sie darauf reagiert. Allerdings steht er ihr auch hilfsbereit zur Verfügung, wenn sie Hilfe braucht. Das hat ihn für mich dann doch wieder sympathisch gemacht.
Was ich von den Heussmannfrauen halten soll, weiß ich nicht so genau. Das war dann doch der Nachteil des kurzen Buches, so richtig kennen gelernt hat der Leser sie nicht.
Aber in der Geschichte geht es ja hauptsächlich um Hanne und was sie alles erlebt, seit sie die Gesellschafterin von Katharina Heussmann ist. Allerdings gab es einen Moment, da war ich anderer Meinung als Hanne und hätte nicht so reagiert. Manchmal sage ich meinen Protagonisten meine Meinung, aber das nützt ja nichts. Schließlich kann ich damit nicht das geschriebene Wort beeinflussen, aber mir gibt es das Gefühl, die Personen sehr gut zu kennen und wirklich mittendrin zu sein.
Die Geschichte nimmt auch eine überraschende Wendung, auf die ich hier nicht weiter eingehen möchte, denn dann würde ich zu viel verraten.
Fazit:
Wer auch den kleinen Lesehunger zwischendurch stillen und gleichzeitig ein schönes Buch lesen möchte, der liegt genau richtig, wenn er sich dieses Buch zulegt.
Samstag, 16. November 2013
Rezension - Kindergärtner küssen besser - Gesamtausgabe
Autorin: Pia Wagner
Titel: Kindergärtner küssen besser - Gesamtausgabe
Genre: Romanze, Erotik
Version: eBook und Taschenbuch
erschienen: 14. November 2013
Seiten: 346
Altersempfehlung: Erwachsene
Die Autorin Pia Wagner verbrachte ihre Kindheit in den Achtzigern, die Jugend führte sie zurück in die wilden Sechziger. Pia Wagner mag es bunt, romantisch und mit viel Liebe. Nach turbulenten Jahren in Europa und den USA lebt sie mit Mann und zwei Kindern in Frankfurt. In ihren Liebesromanen hüpft die Protagonistin von einem Chaos ins andere und findet schließlich ein Happy End - ganz wie im richtigen Leben der Autorin. Auch die Erotik kommt nicht zu kurz, die für sie ein wesentlicher Bestandteil eines glücklichen und erfüllten Lebens ist.
Kurzbeschreibung, übernommen:
Rebecca Roseman, 41, ist eine erfolgreiche Anwältin aus Boston und geschäftlich in Deutschland unterwegs. Das Lauftraining in der Sommerhitze setzt ihr zu, sie kühlt sich am Nacktbadestrand ab – für eine Amerikanerin ein aufregendes Abenteuer! Plötzlich wird sie unter Wasser gedrückt - der um zwölf Jahre jüngere Kindergärtner Markus hat sie beim Rückenschwimmen übersehen. Zur Wiedergutmachung lädt er sie auf einen Drink in der Strandbar ein, die beiden verstehen sich gut, die Dinge nehmen ihren Lauf und der Abend endet mit einem erotischen Abenteuer ... Der junge Mann weckt unbekannte Gefühle in der Anwältin. Er ist jung, sie ist deutlich älter. Er verfügt über wenig Geld, sie ist reich. Er ist ungestüm und impulsiv, sie handelt überlegt und plant ihre Schritte. Kann aus dieser ungleichen Beziehung mehr werden? Rebecca ist nicht ganz ehrlich zu ihm, jedoch ahnt sie nicht, dass auch er Geheimnisse hat.
Meine Meinung:
Naja, ich wollte mal wieder etwas anderes lesen und hatte mir dieses Buch ausgesucht. Eigentlich bin ich ja nicht der größte Fan von Liebesromanen, aber dieses Buch hat mich gefesselt. Es war ja auch nicht nur ein einfacher Liebesroman. Probleme der heutigen Gesellschaft wurden in dieser Geschichte aufgenommen.
Keiner sagt etwas, wenn zwischen Paaren einige Lebensjahre Unterschied bestehen. Solange der Mann der ältere und die Frau die jüngere ist. Rebecca ist 12 Jahre älter und hat selbst auch Bedenken, aber mehr in der Richtung, ob Markus Gefallen an einer älteren Frau findet. Diese Hürde wird genommen, dann kommt der Standesunterschied, sie lebt in Boston in ganz anderen Kreisen und hat ein sehr gutes Einkommen. Er ist ein Kindergärtner mit kleinem Einkommen. Beide haben damit zu kämpfen, er aus Stolz, sie weil sie nie darüber nachdenken musste und sich alles leisten konnte. Aber damit nicht genug, ihrer Liebe werden so viele Steine in den Weg gelegt, die sie alle beiseite schieben müssen, was nicht immer leicht ist. Ob es gut klappt? Ich verrate hier nichts.
Die Protagonisten haben mir gut gefallen und ich habe mich sofort mit ihnen angefreundet. Begeistert war ich von Rebeccas Opa.
Wie ich schon erwähnte, ist dies nicht ein einfacher Liebesroman, reichlich Spannung ist auch darin und auch die Unterschiede wie man in Deutschland und in den USA, lebt wurden aufgegriffen.
Fazit:
Ich habe die Gesamtausgabe in einem Rutsch gelesen, weil mich das Buch so gefesselt hat. Wie immer war ich an der Seite der Protagonisten und habe mit ihnen gelitten und mich aber auch erfreut.
Ich kann das Buch auf jeden Fall weiterempfehlen.
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