Dienstag, 11. August 2015

Rezension - Als Papst lebt man gefährlich


Autorin: Brigitte Teufl-Heimhilcher

Titel: Als Papst lebt man gefährlich

Genre: Roman

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 29. Juli 2015

Seiten: 164

Altersempfehlung: Erwachsene



Die Autorin Brigitte Teufl-Heimhilcher, geb. 1955, ist verheiratet und arbeitet als Immobilien-Fachfrau in Wien. Darüber hinaus schreibt die kommunikative Hobbyköchin seit einigen Jahren heitere Gesellschaftsromane, in denen sie sich auf unterhaltsame Weise mit dem Alltag, Beziehungen aller Art und gesellschaftspolitisch relevanten Fragen auseinandersetzt.

Kurzbeschreibung, übernommen:
Weiter geht’s mit der Geschichte um den – leider fiktiven - Papst Leo XV. Nachdem sich Leos Sicht der Dinge - durch seinen unfreiwilligen „Heimaturlaub“ und den Kontakt zu seinen Jugendfreunden Erika und Clemens – in manchen Bereichen veränderte, hat er’s im Vatikan nicht leicht. Den einen ist er nun zu fortschrittlich, den anderen immer noch zu konservativ. Wie gut, dass er Erika in den Vatikan geholt hat, um die von ihm eingesetzte Reformkommission zu leiten. Doch Erikas Anwesenheit sorgt ebenso für Unmut, wie Leos Bemühungen, in der Vatikanbank aufzuräumen. Während Erika versucht, Leos Reformeifer anzukurbeln, und nach und nach bemerkt, wie tief ihre Gefühle für ihn immer noch sind, denken andere darüber nach, wie man sich des ungeliebten Papstes endgültig entledigen könnte …

Meine Meinung:
Ich fand es schon toll, wie Brigitte Teufl-Heimhilcher in ihrem Buch "Die andere Schwester des Papstes" verschiedene brisante Kirchenthemen hat einfließen lassen. Deshalb freute ich mich auf ein weiteres Buch und war gespannt, was sich alles hinter dem Buchtitel verbirgt. Was soll ich sagen, ich wurde nicht enttäuscht. Die Autorin hat auch diesmal wieder fiktive mit realen  Themen verknüpft und so einen unterhaltsamen und vor allem spannenden Roman geschrieben.  Wobei ich durchaus einige der fiktiven Themen sehr glaubhaft finde. Manchen Gruppen traue ich eben sehr viel zu, vor allem, wenn sie um ihre Annehmlichkeiten fürchten müssen.

Auf jeden Fall war ich sofort auf der Seite von Leo und Erika, die mir beide sehr sympathisch waren. Beiden habe ich es gegönnt, dass sie es schaffen werden und wenigstens einiges, was sie sich vorgenommen hatten, durchsetzen konnten. Zuvor hatten sie aber noch ganz andere Probleme zu lösen, die durchaus lebensgefährlich enden konnten. Mehr werde ich dazu aber nicht verraten.

Ich erwähnte ja schon, dass die Autorin reales und fiktives miteinander verknüpft hat. Deshalb musste sie auch keine Namen nennen, jeder wusste wer mit diesem verschwenderischen Bischof gemeint war.

Obwohl ich das Buchcover sehr aussagekräftig finde, kann es mich nicht so richtig begeistern. Allerdings könnte ich jetzt auch keinen besseren Vorschlag machen.

Fazit:
Ich habe dieses Buch mal wieder verschlungen und empfehle es sehr gerne weiter. Als Leser erleben wir einen Zeitabschnitt aus dem Leben eines Papstes, der im Grunde ein sehr einsames und gefährliches Leben führt.

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