Mittwoch, 19. August 2015

Rezension - Die Frauen der Rosenvilla

Autorin: Teresa Simon

Titel: Die Frauen der Rosenvilla

Genre: Roman

Version: eBook, Taschenbuch und Hörbuch

erschienen: 9. Februar 2015

Seiten: 448

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Heyne


Teresa Simon ist das Pseudonym einer bekannten deutschen Autorin, die mit ihrem Mann in München lebt. Sie reist gerne (auch in die Vergangenheit), ist neugierig auf ungewöhnliche Schicksale, hat ein Faible für Katzen, bewundert alles, was grünt und blüht, hat sich schon seit Jugendtagen für die aufregende Geschichte der Schokolade interessiert – und liebt die wunderschöne Elbmetropole Dresden, aus der ein Teil ihrer mütterlichen Linie stammt.

Kurzbeschreibung, übernommen:
Anna Kepler, Erbin einer alten Schokoladendynastie, hat gerade ihre zweite Chocolaterie in der Dresdner Altstadt eröffnet. Auch die Familienvilla hat Anna wieder in Familienbesitz gebracht. Als sie den legendären Rosengarten, der der Villa einst ihren Namen gab, neu anlegt, stößt sie auf eine alte Schatulle. Sie enthält das Tagebuch einer Frau, die vor hundert Jahren in der Villa gelebt hat. Doch Anna hat noch nie von dieser Emma gehört und begibt sich auf Spurensuche. Dabei stößt sie auf ein schicksalhaftes Familiengeheimnis ...

Meine Meinung:
Diesmal habe ich mich wieder von dem ansprechenden Buchcover verleiten lassen und mich für das Buch interessiert. Und dann wollte ich gerne hinter das Geheimnis des Gartens der Villa kommen.

Anna Kepler möchte im Garten der von ihrem Großvater geerbten Villa wieder einen Rosengarten anlegen und findet dabei eine alte Schatulle. Darin befindet sich allerlei, unter anderem auch Blätter eines Tagebuches. Allerdings stellt Anna schnell fest, dass diese Blätter wohl aus mehreren Tagebüchern stammen müssen. Deshalb lernen sie und ich nun drei Frauen kennen, die in dieser Villa gewohnt haben. Wobei mich Teresa Simon mit ihrem Schreibstil heraus forderte. Sie hat Anna die Aufzeichnungen der Frauen nicht in der richtigen zeitlichen Reihenfolge lesen lassen, was für mich auch erhöhte Konzentration bedeutete. Aber ich habe nicht aufgegeben, denn die Erlebnisse der Frauen waren sehr interessant. Natürlich habe ich ebenfalls vieles über Anne und ihr Leben in der Gegenwart erfahren. Zu gerne würde ich mal zur Blütezeit ihrer Rosen durch den Garten gehen und von ihren Pralinen hätte ich mit Sicherheit nicht nur eine probieren wollen. Deshalb fand ich die Rezepte am Ende des Buches auch ganz toll. Mal sehen, ob ich das eine oder andere mal ausprobieren werde.

Teresa Simon hat es geschafft und mich an ihr Buch gefesselt. Ich erwähnte ja schon, dass ich die Erlebnisse der Frauen sehr interessant fand. Zumal die damaligen Ereignisse in Deutschland auch eine wichtige Rolle spielten. Von 1892 bis 1940 ist so vieles passiert, was auch das Schicksal der beteiligten Frauen beeinflusst hat. Was denn nun wirklich das große Geheimnis war, verrate ich hier nicht. Ich hatte zwischendurch schon mal die eine oder andere Idee, wie alles zusammenhängen könnte, aber mit diesem Ende und der Auflösung hatte ich dann doch nicht gerechnet.

Fazit:
Ein sehr kurzweiliges Buch über die Frauen der Rosenvilla. Gerne empfehle ich es als Sommerlektüre.

Dem Verlag Heyne möchte ich vielmals für das Rezensionsexemplar danken.

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