Sonntag, 16. August 2015

Rezension - Sizilianisches Blut

Autorin: Ann Baiano

Titel: Sizilianische Blut

Genre: Krimi

Version: eBook und broschiert

erschienen: 13. Juli 2015

Seiten: 320

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Goldmann


Leider ist es mir nicht gelungen, mehr Informationen über die Autorin zu finden:
Ann Baiano ist ein Pseudonym. Die Autorin lebt in Deutschland und in Palermo. "Sizilianisches Blut" ist ihr erster Roman.

Kurzbeschreibung, übernommen:
Ende August, graue Wolken verdunkeln den Sommerhimmel Palermos. In der drückenden Schwüle des Nachmittags erfährt der Reporter Luca Santangelo von der Ermordung seiner Ex-Freundin, der Ballett-Tänzerin Laura. Schockiert macht er sich daran, die Hintergründe des Verbrechens herauszufinden. Zumal Lauras neuer Geliebter in den Fall verwickelt zu sein scheint: Manfredi Guarnieri, Baron von Montevago, dessen Familie auf ausgedehnten Ländereien Wein und Oliven anbaut und der als Teil der sizilianischen feinen Gesellschaft und ihrer Vetternwirtschaft für all das steht, was Luca an seiner Heimat verabscheut. Die Spur führt in ein dichtes Geflecht von Betrügereien, Eifersucht und Gier – und tief in die faszinierende Vergangenheit der Insel, zu einem lang vergessenen Mord in den Olivenhainen eines adeligen Gutes …

Meine Meinung:
Krimis, die auf Sizilien spielen und deren Protagonist ein Commissario ist, kenne ich einige und habe sie mit Begeisterung gelesen. Als ich neulich auf dieses Buch aufmerksam wurde, hat es natürlich meine Neugierde geweckt, zumal der Klappentext sich sehr vielversprechend las und ich wissen wollte, wie und was andere Autoren über Sizilien schreiben.

Der Reporter Luca Santangelo erfährt, dass seine Ex-Freundin ermordet wurde und will natürlich wissen, wie es dazu kam und wer der Mörder ist. Und schon steckten wir beide in einen interessanten Fall. Luca, weil ihm einiges merkwürdig vorkam und ich, weil ich nun mal neugierig bin. Ich war ja auch in Sicherheit und brauchte nur das Buch zu lesen. Luca musste sich mit allen möglichen Leuten herumschlagen, was nicht immer ganz ungefährlich war. Denn wie ich vermutet hatte, gab es auch in diesem Buch die Mächtigen, die Spuren verwischen, unschuldige Menschen ausnutzen und jede Menge Einfluss auf alles mögliche nahmen und vor nichts zurück schreckten.

Ann Baiano bietet uns Leser zwei Erzählstränge, die in verschiedenen Zeiten spielen. Ziemlich schnell hatte ich den Zusammenhang erkannt und war am Ende trotzdem überrascht, damit hatte ich nicht gerechnet.
Luca und seine Freunde waren mir sehr sympathisch, die Geschichte mich hat gefesselt, sie hätte aber durchaus etwas spannender sein können.
Interessant fand ich, dass ich durch die Erzählung aus der Vergangenheit einiges über die Geschichte der Insel erfahren habe und in der Gegenwart wurde ein Thema eingebunden, was durchaus wahr sein kann und somit ziemlich aktuell ist.

Fazit:
Es stimmt schon, wenn gesagt wird, manchmal schließt sich der Kreis und wenn es erst Generationen später ist. Sehr gut hat die Autorin beschrieben, was alles aufgedeckt wird, wenn ein Reporter den Mörder seiner Ex-Freundin finden will.

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