Montag, 20. Februar 2017

Rezension - Kalte Blicke


Autor: Klaus Stickelbroeck

Titel: Kalte Blicke

Genre: Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 15. September 2008

Seiten: 300

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: KBV




Der Autor Klaus Stickelbroeck wurde 1963 in Anrath geboren. Er lebt in Kerken am Niederrhein und arbeitet als Polizeibeamter in Düsseldorf. Seinen ersten Kurzkrimi veröffentlichte er im Jahr 2000. Vier Jahre später belegte er mit der Story „Wer stiehlt schon einen Song?“ beim Krimiwettbewerb der Düsseldorfer Jazz-Rallye den dritten Platz. „Kalte Blicke” ist nach „Fieses Foul“ sein zweiter Kriminalroman mit dem Privatdetektiv Hartmann.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Ganz übersichtlicher Überwachungsauftrag... ganz simpel. Hartmann, Privatdetektiv und ehemaliger Fußballprofi, übernimmt den Fall und liegt... ganz falsch! Er soll sich um den alten Corneli kümmern, den einzigen Anwohner einer Häuserzeile in Flingern, der sein Eigentum noch nicht an den skrupellosen Investor verkauft hat. Dann wird jemand erschossen. Aber es ist nicht Corneli. Der Alte ist nämlich gar nicht so hilflos wie vermutet und pflegt ab und zu mit einer doppelläufigen Flinte auf Privatdetektive zu zielen. Seine Ermittlungen führen Hartmann quer durch Düsseldorf. Ihm zur Seite stehen bei dieser wahnwitzig schrägen Mörderhatz natürlich wieder sein drogensüchtiger Kumpel Angie, der einarmige Wirt Krake, Regenrinnen-Rita, die einzige Prostituierte Düsseldorfs über zwei Meter und erstmals auch sein Nachbar Jonny, der Taxi fahrende Medizinstudent aus Ghana. Und trotzdem wird es wieder verdammt eng für Hartmann.



Meine Meinung:
Manchmal stehen im Regal tolle Bücher, die darauf warten, dass sie endlich Gesellschaft weiterer Bücher des Autors bekommen. Vor langer Zeit habe ich "Fieses Foul" gelesen, es war der erste Fall, den Privatdetektiv Hartmann gelöst hat. Jetzt endlich habe ich das zweite Buch gekauft und natürlich sofort gelesen, obwohl hier noch ein großer Stapel Bücher steht. Alle warten sehnsüchtig darauf, endlich gelesen zu werden. Aber manchmal setze ich eben andere Prioritäten 😊
Die Handlung dieses Krimis spielt in Düsseldorf, was ich natürlich ganz toll finde, mag ich doch Regionalkrimis und freue mich, wenn ich die Umgebung kenne. Selbst wenn sie manchmal großzügig etwas geändert wird.
Hartmann, ein ehemaliger Fußballer ist in seinem neuen Beruf nicht ganz so erfolgreich, wie er es gerne wäre. Deshalb ist er begeistert, als ihm ein scheinbar einfacher Überwachungsauftrag angeboten wird. Allerdings hätte er im Traum nicht daran gedacht, wie sich alles entwickeln würde und er selbst in verflixt brenzlige Situationen gerät.
Klaus Stickelbroeck hat in seinem ganz besonderen Schreib- und Ausdrucksstil spannend und humorvoll beschrieben, was Hartmann so alles erlebt. Ihm zur Seite stehen einige Personen, die etwas außergewöhnlich sind, was der Geschichte aber eine gewisse Würze gibt. Naja, wenn ich ehrlich bin, vermittelt Hartmann auch nicht gerade den Eindruck eines erfolgreichen Privatdetektivs und muss sich öfter Kritik über sein Aussehen anhören.
Ich erwähnte ja schon, dass der Autor sich ganz besonders ausdrückt und ich würde hier so gerne einige Stellen aus dem Buch zitieren, was aber nicht möglich ist, weil ich dann auch einiges verraten müsste. Das finde ich jetzt mal sehr schade, aber ich kann allen nur empfehlen, lest es selber und nehmt nicht alles so bierernst 😉

Fazit:
Es hat lange gedauert, bis ich endlich das Buch gekauft und gelesen habe, aber ich bin mir ganz sicher, dass ich in der nächsten Zeit alle weiteren Folgen lesen will und darauf freue ich mich wirklich.

Den Autor werde ich anlässlich einer Lesung in Leipzig sehen und darauf freue ich mich ebenfalls.

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