Sonntag, 19. Februar 2017

Rezension - Mein schlimmster schönster Sommer


Autorin: Stefanie Gregg

Titel: Mein schlimmster schönster Sommer

Version: eBook und Taschenbuch

Genre: Frauenroman

erschienen: 17. Februar 2017

Seiten: 304

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: atb




Stefanie Gregg, geb. 1970 in Erlangen, studierte Philosophie, Kunstgeschichte, Germanistik und Theaterwissenschaften bis zur Promotion. Nach Stationen im Bereich Bucheinkauf und als Unternehmensberaterin widmet sich die Autorin jetzt nur noch dem Schreiben. Mit ihrer Familie wohnt sie in der Nähe von München.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Erst wenn man alles loslässt, kann das Leben neu beginnen Als Isabel aus dem Krankenhaus entlassen wird, weiß sie, dass nichts mehr ist, wie es war. Zum ersten Mal ist sie spontan: Sie kauft einen VW-Bus und fährt einfach los. Eigentlich will sie in die Provence, aber dann kommt alles anders. Eine Reise beginnt, bei der sie Menschen trifft, denen sie sonst nie begegnet wäre, bei der sie ihr altes Leben loslässt und ein neues anfängt – und vor allem eines findet: die Liebe.


Meine Meinung:
Ein sehr berührendes Buch, das einen auch nachdenklich werden lässt. Was würde man selber machen, wenn festgestellt wird, dass sich im Körper ein sehr großer Tumor befindet?
Isabels Arzt rät ihr bis zur nächsten Untersuchung 14 Tage Urlaub zu machen. Sie fasst ganz spontan einen Entschluss und wird es nicht bereuen.  Eigentlich wollte sie Rasso nur den VW-Bus abkaufen und damit in die Provence fahren. Aber es kommt alles anders und vor allem als sie es sich vorgestellt hat.
Was Isabel und Rasso alles erleben, hat die Autorin sehr gut geschildert, humorvoll aber auch nachdenklich. Muss man erst krank werden, bevor sich einiges im Leben ändert? Georg, der Lebengefährte und auch Isabel machen sich sehr viele Gedanken und überdenken auch einiges. Entscheidungen müssen getroffen werden, Einstellungen ändern sich. Traurig, aber auch realistisch, erst in solchen Momenten wird einem vieles bewusst.
Ich habe Isabel gern begleitet, wenn man es bei diesen Voraussetzungen so sagen kann. Auf jeden Fall hat mich ihre Geschichte sehr berührt. Aber ich konnte auch feststellen, wie sehr Isabel diesen Sommer genießen konnte. Über den Inhalt und das Ende des Buches werde ich hier mit Sicherheit nichts verraten. Der Buchtitel ist so gut ausgewählt, dass er viel verrät aber auch alles offen lässt.

Das Buchcover passt wunderbar zu dem Inhalt des Buches und gefällt mir sehr gut. Schlicht und doch passend

Fazit:
Berührend, humorvoll und nachdenklich, alles wechselte sich ab. Und es gibt immer einen Grund, weshalb sich alles so entwickelt. Auf jeden Fall empfehle ich das Buch sehr gerne weiter.

Bei dem Aufbauverlag und NetGalley möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

#NetGalleyDe #MeinschlimmsterschönsterSommer

1 Kommentar:

glitzerfee hat gesagt…

Hallo Ulla,

eine sehr schöne Rezension. Die Geschichte klingt traurig aber auch voller Abenteuerlust. Das gefällt mir gut.

Liebe Grüße,
Vanessa