Mittwoch, 15. Februar 2017

Rezension - Scheinwelten



Autorin: Elke Bergsma

Titel: Scheinwelten - Büttner und Hasenkrug ermitteln Band 15

Genre: Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 20. Dezember 2016

Seiten: 301

Altersempfehlung: Erwachsene






Die Autorin Elke Bergsma, Jahrgang 1968, ist in Ostfriesland aufgewachsen und hat hier, in der wundervollen Weite der von Windmühlen, Leuchttürmen, Deichen, Schafen und Kühen geprägten Landschaft, auch das Lesen gelernt :) Inspiriert von den Büchern Enid Blytons hat sie schon damals beschlossen, Schriftstellerin zu werden. Gesagt, getan - nur rund 30 Jahre später veröffentlichte sie ihren ersten Roman. Aus Liebe zu ihrer Heimat und deren Bewohnern hat sie sich dazu entschlossen, Ostfrieslandkrimis zu schreiben und macht dies inzwischen hauptberuflich, leidenschaftlich und erfolgreich. Ein Lebenstraum ging in Erfüllung.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Ein gemeinschaftlicher Boßelausflug mit dem Lehrerkollegium seiner Frau ist nicht gerade das, was sich Hauptkommissar David Büttner unter einer gelungenen Freizeitgestaltung vorstellt. Umso erleichterter ist er, als seine Gruppe nach der sportlichen Betätigung in eine Gaststätte einkehrt, in der bereits ein traditionelles Grünkohlessen auf sie wartet. Doch währt auch hier die Freude nur so lange, bis vor seinen Augen ein sich in Krämpfen windender Mann vom Stuhl kippt und wenig später verstirbt. Schnell ist klar, dass der Mann einem Giftmord zum Opfer gefallen ist – und dass es weder an Motiven noch an Verdächtigen mangelt. Diesmal wieder mit einem Gastauftritt von Uroma Wübkea.


Meine Meinung:
Inzwischen habe ich ja einige Krimis gelesen, in denen Büttner und Hasenkrug ermitteln und beide sind mir inzwischen sehr vertraut, zumal das Privatleben der beiden Ermittler auch in diesem Buch eine große Rolle spielt.
Ebenfalls vertraut, ist mir der Schreibstil der Autorin, der mir sehr gut gefällt. Sie schafft es doch immer wieder mich an das Buch zu fesseln. Langweilig wird es mir nicht. Ich hatte das Gefühl besonders in diesem Buch wäre alles klar und musste mich dann wirklich sehr überraschen lassen. Immer wenn ich dachte, jetzt aber, gab es eine Wendung mit der ich nicht gerechnet hatte. Durch geschickte Schilderungen oder beim Film würde ich jetzt sagen, durch geschicktes aus- oder einblenden erhöhte Elke Bergsma die Spannung in meinen Augen. Beigetragen haben dazu auch verschiedene Nebenfiguren, wie zum Beispiel eine besondere Nachbarin. Aber ich will nicht zuviel verraten. Außerdem war ich beim Lesen sehr froh, dass hier nun langsam der Frühling kommt, denn ich fand das Wetter in diesem Buch richtig ungemütlich und beim Boßeln wäre ich ebenfalls nicht gerne dabei gewesen, dann schon lieber beim Grünkohlessen, naja, beim Essen ohne besondere Erlebnisse.
Köstlich fand ich in diesem Buch verschiedene Personen, denen die Autorin ganz besondere Charaktere zugeordnet hatte. Es wurden zwar Klischees bedient, aber durchaus realistisch. Es passte einfach alles bestens zusammen und leid tat es mir um bestimmte Personen leider nicht.
Das Ende fand ich übrigens ganz besonders gelungen und geschickt eingefädelt ;)

Fazit:
Man muss nicht alle Bücher dieser Serie kennen, aber es wäre schon ganz gut, um verschiedene Zusammenhänge besser zu verstehen. Auf jeden Fall empfehle ich Band 15 gerne weiter.

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