Dienstag, 28. August 2018

Rezension - Träume der Provence



Autorin: Anja Saska Beyer

Titel: Träume der Provence

Genre: Roman

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 28. August 2018

Seiten: 302

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Tinte & Feder



Über die Autorin:
Anja Saskia Beyer studierte Theaterwissenschaft, Kommunikationswissenschaft und Werbepsychologie in München. Seit 1996 schreibt und arbeitet sie erfolgreich als Drehbuchautorin und Dramaturgin für das Fernsehen, u. a. für die Serien »Lindenstraße«, »Für alle Fälle Stefanie«, »Verliebt in Berlin« und »Dahoam is Dahoam«. Seit 2013 schreibt sie Romane, ihr Debütroman wurde gleich ein E-Book-Bestseller. Die Autorin reist sehr gerne, entführt ihre Leser in ihrem Top 1 Kindle-Bestseller und BILD-Bestseller »Mandelblütenliebe« nach Mallorca, in »Erdbeeren im Sommer« (Kindle- und BILD-Bestseller) nach Italien und in ihrem neuen Roman "Nelkenliebe" ins wunderschöne Portugal. Die Autorin lebt mit ihrem Mann und ihren Kindern in Berlin.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Manchmal muss etwas verschwinden, damit Hoffnung entsteht. Marie ist durch und durch Mutter. Alleinerziehend kämpft sie sich mit ihrem 15-jährigen Sohn Robin durchs Leben. Als sie ihren Job verliert und dringend Geld braucht, weiß sie nicht mehr weiter. Doch dann hält das Schicksal eine unerwartete Überraschung für sie bereit: Als Robin ein Foto von einem Gemälde entdeckt, das einst seiner verstorbenen Großmutter gehörte, hofft Marie, dass sich das Blatt bald für sie wendet. Gemeinsam mit ihrem Sohn und ihrem besten Freund Bennett reist Marie in das kleine südfranzösische Künstlerdorf Saint-Paul-de-Vence. Eine spannende Suche nach einem längst verloren geglaubten Gemälde beginnt. Was Marie findet, ist das Vertrauen in die Liebe – und ein gut gehütetes Familiengeheimnis aus den 1960er-Jahren.


Meine Meinung:
Es ist schon erstaunlich, welche Geheimnisse Eltern manchmal vor ihren Kindern haben ;)
In diesem Fall erfährt Marie durch den Fund eines Fotos sehr viel von ihrer Mutter. Aber zunächst muss sie sich dafür auf den Weg nach Frankreich machen. Sie wird von ihrem Sohn, einem guten Freund und mir begleitet. Das macht mir natürlich sehr viel Spaß, denn ich komme so auf bequeme Weise ganz schön rum.
Die Autorin hat eine bewegende Geschichte erzählt, über die Erlebnisse von Maries Mutter, die es als junge Deutsche in Frankreich nicht leicht hatte. Über die Probleme, die die Krankheit ihres Sohnes mit sich bringen. Was das eine nun mit dem anderen zu tun hat? Nun, ich werde es natürlich nicht verraten, aber es wäre schon hilfreich, wenn ein besonderes Bild gefunden würde.
Anja Saskia Beyer hat ein weiteres Mal ein Buch geschrieben, dessen Geschichte einen berührt und wo ich unbedingt wissen wollte, wie sich denn alles verhalten hat. Durch Rückblenden habe ich vieles über Maries Mutter erfahren und ich war auch sehr über die Entwicklung in der Gegenwart erfreut.
Das Cover lädt einen regelrecht dazu ein, ein Stück Aprikosentarte zu essen. Wer das wirklich will, kann das Rezept am Ende des Buches nachlesen.


Fazit:
Ein schönes Sommerbuch, das sich wunderbar als Urlaubslektüre eignet oder natürlich auch zu Hause gelesen werden kann und ein Urlaubsgefühl vermittelt.

Beim Verlag und bei NetgalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

#Werbung #Tinte&Feder #NetGalleyDe #TräumeDerProvence

Sonntag, 26. August 2018

Rezension - Jeder lügt so gut er kann



Autorin: Gisa Pauly

Titel: Jeder lügt so gut er kann

Genre: Roman, Krimi

Version: eBook, broschiert und Hörbuch

erschienen: 1. August 2018

Seiten: 336

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Pendo



Über die Autorin:
„Mir langt’s!“, sagte sich Berufsschullehrerin Gisela Pauly 1993 nach zwanzig Jahren Schuldienst. Sie hing den Job an den Nagel und begann zu schreiben. Schon 1994 erschien ihr Report „Mir langt’s. Eine Lehrerin steigt aus!“. Als Gisa Pauly stieg sie ein ins freie Schriftstellerinnenleben. Die 1947 geborene Münsteranerin schreibt mittlerweile Kriminalromane, aber auch Drehbücher (z. B. für die ARD-Telenovela „Sturm der Liebe“), und sie arbeitet als Print- und Hörfunkjournalistin. Ihr zweiter Wohnsitz Sylt ist Schauplatz ihrer Krimireihe, in der seit 2007 regelmäßig Fälle von Mamma Carlotta, der umbrischen Schwiegermutter des Kommissars, gelöst werden. Gisa Pauly engagiert sich bei den „Mörderischen Schwestern“ und ist Mitglied im „Syndikat“ – zwei Vereinigungen deutschsprachiger Krimiautorinnen.



Kurzbeschreibung, übernommen:
Mit sechzig beschließt Anna, sich endlich ihren Lebenstraum zu erfüllen – ein Hotel in Siena! Hier in der Toskana möchte sie ihre Herkunft vergessen, denn Anna stammt aus einer Familie, die mit Gaunereien und Diebstählen traurige Berühmtheit erlangt hat. Doch ehe sie sichs versieht, steckt sie selbst mittendrin in einem Verbrechen: Erst wird bei ihr eingebrochen, dann wird sie in einen Bankraub verwickelt. Und als plötzlich ihre Tochter vor der Tür steht und Anna es zudem mit gleich zwei Männern zu tun bekommt, die in sie verliebt sind, muss sie feststellen, dass auch in ihrem neuen Leben jeder lügt, so gut er kann. Ganz schön viel für eine Frau ihres Alters. Findet jedenfalls ihre Tochter …


Meine Meinung:
Von Gisa Pauly habe ich schon einige Bücher gelesen, in denen Mamma Carlotta ermittelt. Deshalb war ich neugierig auf dieses Buch, in der es eine andere Protagonistin gab.
Ich fand es toll, dass Anna sich mit sechzig endlich einen Lebenstraum erfüllen  und in Siena ein Hotel eröffnen will. Allerdings klappt es nicht so richtig, wie sie es sich vorstellt. Außerdem macht sie sich Gedanken über ihre Tochter Henrieke, die nicht mit ihr nach Italien gegangen ist. Das erfahre ich gleich zu Anfang, denn die Protagonistin hat die Angewohnheit uns Leser immer wieder direkt anzusprechen. Oft habe ich das Gefühl, sie will ihr Verhalten rechtfertigen, denn nicht immer ist ihr Handeln verständlich und bevor wir Leser meckern, erklärt sie einiges.
Kaum hat Anna uns erklärt, dass sie  der Meinung ist, eine dreißigjährige Tochter könne durchaus "verlassen" werden, steht die Tochter vor der Tür und hat sich bei mir sofort unbeliebt gemacht. Es mag sein, dass ich darüber so empört bin, weil ich mich selber im Alter von Anna befinde, aber lest selber, ich will nicht zu viel verraten.

Ich erwähnte ja schon, dass ich das Handeln von Anna nicht immer verstand, was daran gelegen haben kann, dass die Autorin es etwas spannend gestalten wollte. Es ist ihr auch gelungen, denn es gab  Andeutungen, die vieles bedeuten konnten. Davon gab es einige und dann kamen noch merkwürdige Situationen dazu, ein Banküberfall, ein Hauseinbruch und und und.
Im großen und Ganzen passiert sehr viel, Anna schliddert von einer unangenehmen Situation in die nächste.  Am Ende gab es dann die Aufklärung für mich und versöhnte mich einigermaßen mit allem. Denn wer Mamma Carlotta kennt und wie ich mit einer gewissen Anspruchshaltung an das Buch geht, könnte vielleicht enttäuscht sein. Aber ich fand es dann doch spannend geschrieben und habe das Buch in einem Rutsch gelesen, obwohl es sich für mich etwas in die Länge zog und ich Henrieke auch am Ende nicht besser leiden konnte. Was sagt uns das? Ich war mal wieder voll dabei und das zeigt doch, dass das Buch so schlimm, wie es scheint, nicht gewesen sein kann ;)
Das Buchcover gefällt mir sehr gut und der weiße Fiat spielt eine wichtige Rolle.


Fazit:
Also, ich sollte dieses Buch nicht mit denen von Mamma Carlotta vergleichen. Vielleicht sollte es unvoreingenommen gelesen werden.

Ich möchte mich beim Verlag und bei NetGalleyDe für das Rezensionsexemplar bedanken.

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Samstag, 25. August 2018

Rezension - Grenzfälle - Wie Mauern so kalt




Autorin: Elke Bergsma

Titel: Wie Mauern so kalt

Genre: Krimi

Version: vorerst eBook

erschienen: 9. August 2018

Seiten: 221

Altersempfehlung: Erwachsene




Über die Autorin:
Elke Bergsma, Jahrgang 1968, ist in Ostfriesland aufgewachsen und hat hier, in der wundervollen Weite der von Windmühlen, Leuchttürmen, Deichen, Schafen und Kühen geprägten Landschaft, auch das Lesen gelernt. Inspiriert von den Büchern Enid Blytons hat sie schon damals beschlossen, Schriftstellerin zu werden. Gesagt, getan - nur rund 30 Jahre später veröffentlichte sie ihren ersten Roman. Aus Liebe zu ihrer Heimat und deren Bewohnern hat sie sich dazu entschlossen, Ostfrieslandkrimis zu schreiben und macht dies inzwischen hauptberuflich, leidenschaftlich und erfolgreich. Ein Lebenstraum ging in Erfüllung.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Januar 2018: In der niederländischen Provinz Groningen bebt die Erde. Ursache ist die seit Jahrzehnten andauernde Förderung der unterirdischen Gasvorkommen. Tausende Gebäude werden zum Teil schwer beschädigt, viele Bewohner müssen ihre Häuser verlassen.
Juni 2018: In der niederländischen Ortschaft Onderdendam wird eine junge Deutsche, die in Groningen studierte, ermordet aufgefunden. Erste Erkenntnisse deuten darauf hin, dass das Motiv für den Mord in einer Studienarbeit der Studentin zu finden sein könnte, die sie gemeinsam mit Kommilitonen anfertigte. Ist sie bei ihren Recherchen womöglich kriminellen Machenschaften auf die Spur gekommen, die im Zusammenhang mit der Gasförderung stehen? Oder handelt es sich nicht doch eher um eine Beziehungstat, verübt durch einen abgewiesenen Verehrer? Besondere Brisanz erhält der Fall, als auch Arie van Dijks Schwester in das Fadenkreuz des Mörders gerät.


Meine Meinung:
Die Krimis von Elke Bergsma haben mich schon immer begeistert und so musste ich nicht lange überlegen, ob ich ihr neuestes Buch lesen wollte.
Mit diesem Buch startet die Autorin eine neue Serie, einen deutsch-niederländischen Kriminalfall,  in dem Sophie Reimers und Arie van Dijk ermitteln.
In den Niederlanden wurde eine Leiche gefunden. Da die junge Frau aus Leer war, wurde Sophie informiert und um ihre Mitarbeit gebeten. Sophie und Arie passen als Ermittlerduo sehr gut zusammen und ich habe die beiden auch sofort in meiner Leserherz geschlossen.
Aber zunächst lerne ich ein altes Ehepaar kennen, das ihr Haus verlassen muss. Auf dem letzten Rundgang finden sie die Leiche der jungen Frau. Gleichzeitig lerne ich wohl auch den Mörder kennen, naja, nicht so richtig, aber ich erfahre etwas über seine Gedanken. Die Autorin hat immer wieder Gedanken oder Handlungen von einer für mich fremden Person eingefügt und ich kam nicht drauf, wer sie denn nun wirklich ist. Das hat schon eine gewisse Spannung erzeugt. Nun will ich natürlich nicht viel vom Inhalt erzählen, aber ich kann erwähnen, dass es auf einmal so dramatisch spannend wurde und wenn mich jetzt jemand beim Lesen gestört hätte, wäre es seines Lebens nicht mehr sicher gewesen. Naja, so schlimm war es nicht, aber ich hätte jeden Störenfried böse angesehen. Denn ich wollte natürlich wissen, ob es klappt und ob die beiden es schaffen und so. Mehr verrate ich wirklich nicht.
Ich gehe mal davon aus, dass ich noch mehr von den beiden lesen werde, denn es könnte sich interessantes entwickeln. Aries Oma haben Sophie und ich schon mal kennen gelernt. Ich bin wirklich mal gespannt auf weitere Folgen.


Fazit:
Hier ist der Autor ein überaus spannender Start gelungen. Mich hat das Buch begeistert und gerne möchte ich mehr von den beiden lesen.
Das Buch kann mit KU gelesen werden.

Freitag, 24. August 2018

Rezension - Countdown in Westerland - Kripo Wattenmeer Band 5



Autorin: Ulrike Busch

Titel: Countdown in Westerland

Genre: Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 24. August 2018

Seiten: 211

Altersempfehlung: Erwachsene





Über die Autorin:
Die Sehnsucht nach Meer und weitem Horizont verspürt Ulrike Busch, seit sie denken kann. Fasziniert von der grenzenlos erscheinenden, grünen Landschaft Norddeutschlands zog sie 1986 aus ihrer Geburtsstadt Essen nach Hamburg. Auf dem nordfriesischen Inseln und Halligen ist sie seitdem fest verwurzelt. Sie liebt die Menschen mit ihrer Geradlinigkeit, Bodenständigkeit und ihrem schnörkellosen Dialekt und Spaziergänge bei Wind und Wetter, wenn der Nordwestwind ihr den Geruch von Salz und Tang um die Nase weht. Viele Jahre war die studierte Sprachwissenschaftlerin als selbstständige Texterin und Technische Redakteurin tätig. 2013 entdeckte sie eine neue berufliche Leidenschaft: das Schreiben von Romanen - die natürlich in Norddeutschland spielen.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Noch zwei Tage bis zu den ›Sylter Sommernachtsträumen‹. Johnny Quadt und seine Lebensgefährtin Eta, Veranstalter der gigantischen Strandparty, stecken mitten in den Vorbereitungen für die Eröffnungsfeier. Plötzlich gerät Johnnys Leben in Gefahr. Nur knapp entgeht der technikverliebte Event-Manager einem Mordanschlag. Will sein schärfster Konkurrent Alf Leefmann ihn für immer vernichten? Oder hat Johnnys Noch-Ehefrau ein mörderisches Problem mit ihrem Mann? Oder … Kuno Knudsen und Arne Zander von der Kripo Wattenmeer suchen nach einer heißen Spur – bis die Situation eskaliert und der Täter sie eiskalt erwischt.


Meine Meinung:
Kuno Knudsen und Arne Zander begleite ich jetzt mittlerweile zum 5. Mal und mir wird es einfach nicht langweilig. Das ist nämlich gar nicht möglich, denn in diesem Buch hat die Autorin es wieder besonders spannend gemacht und mir reichlich Rätsel aufgegeben. Allerdings beruhigt es mich, dass Kuno und Arne diese ebenfalls nicht so einfach lösen konnten.
Die beiden Mitarbeiter der Kripo Wattenmeer standen diesmal auf Sylt vor der großen Aufgabe, einen Mordanschlag zu klären, Verdächtige gab es wieder reichlich, aber irgendwie hakte es und es gab keine Klarheiten. Immer wenn ich dachte, jetzt haben wir es, gab es neue Situationen. Ein bisschen konnten dann effeff und Okko helfen. Wer die beiden sind? Jeder, der die anderen Bücher gelesen hat, kennt sie. Ein manchmal nerviger Journalist und Kunos Bruder, der einem immer wieder Überraschungen bereitet.
Bekanntlich lese ich ja nicht nur gerne Krimiserien, ich freue mich auch immer, wenn das Privatleben der Ermittler nicht zu kurz kommt. Hier hatte ich das Vergnügen, mehr von den beiden zu lesen, was ich aber nicht verraten werde.
Schade, einen Satz von effeff hat mir besonders gut gefallen, aber den darf ich hier leider nicht erwähnen. Aber es war ein krönender Abschluss, der mir gut gefallen hat.
Das Buchcover gefällt mir übrigens sehr gut und zu gerne würde ich jetzt dort sitzen und einen Krimi von Ulrike Busch lesen.

Fazit:
Eine weitere spannende Folge für die Kripo Wattenmeer. Jede Folge kann für sich alleine gelesen werden, aber ich empfehle doch die entsprechende Reihenfolge, es bereitet einfach mehr Lesevergnügen.

Bei der Autorin möchte ich mich vielmals dafür bedanken, dass ich das Buch vorab lesen durfte. Was allerdings keinen Einfluss auf meine Rezension hat.

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Rezension - Madame le Commissaire und der verschwundene Engländer


Autor: Pierre Martin

Titel: Madame le Commissaire und der verschwundene Engländer

Genre: Krimi

Version: eBook, Taschenbuch und Hörbuch

erschienen: 1. April 2014

Seiten: 368

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Knaur TB 



Über den Autor:
Hinter dem Pseudonym Pierre Martin verbirgt sich ein Autor, der sich mit Romanen, die in Frankreich und in Italien spielen, einen Namen gemacht hat. Für seine Hauptfigur Madame le Commissaire hat er sich eine neue Identität zugelegt.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Isabelle Bonnet, hochdekorierte Leiterin einer geheimen Spezialeinheit in Paris, wäre bei einem Sprengstoffattentat fast ums Leben gekommen. Um sich zu erholen, reist sie in ihren beschaulichen Geburtsort Fragolin im Hinterland der Côte d’Azur. Doch aus der ersehnten Ruhe wird nichts: In einer Villa wird eine halbnackte Frauenleiche gefunden, und der Hausherr, ein mysteriöser Engländer, ist spurlos verschwunden. Isabelle Bonnet lässt sich überreden, den Fall zu übernehmen – was bei den Kollegen vor Ort nicht gerade Begeisterung auslöst …


Meine Meinung:
Inzwischen kenne ich reichlich Krimis mit unterschiedlichsten Ermittlern, aber diesmal fand ich die Zusammenstellung besonders interessant. Isabelle, die Leiterin einer geheimen Spezialeinheit, die sich in ihren Heimatort von ihren Verletzungen erholen soll und Apollinaire, den man bisher einfach in die Registratur verbannt hat. Er entpuppt sich als toller Assistent und spielt eine wichtige Rolle in diesem Krimi.
Der Autor hat mit diesem Krimi eine neue Serie gestartet. Er hat hier für reichlich Spannung gesorgt, aber auch die Liebe nicht außen vor gelassen. Gleichzeitig vermittelt er durchaus etwas Urlaubsfeeling für die Provence. Ich fand es durchaus interessant Isabelle dabei zu beobachten, wie sie in eine vermeintliche Männerdomäne einbricht, wie sie mit ihrer Aufgabe klar kommt, überhaupt, wie sie so alles bewältigt.


Fazit:
Ein guter Startroman einer weiteren Krimiserie. Der Anfang war vielversprechend, mal sehen, wie es weitergeht. Aber zunächst sollte dieses Buch gelesen werden.

Ich möchte mich beim Verlag vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Rezension - Das Herz des Berges- Gemstone Caverns 2




Autorin: Elvira Zeißler

Titel: Das Herz des Berges - Gemstone Caverns 2

Genre: Fantasie

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 24. August 2018

Seiten: 285

Altersempfehlung: Jugendliche und Erwachsene




Über die Autorin:
Elvira Zeißler (Jahrgang 1980) hat nach dem Abitur BWL an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster und der Copenhagen Business School studiert. Derzeit wohnt sie mit ihrer Familie im malerischen Bergischen Land und schreibt vor allem Fantasy und Mystery Romance Bücher, die Jugendliche und Erwachsene gleichermaßen begeistern.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Nells Welt ist ein einziger Scherbenhaufen. Nicht nur, dass Joseph sich immer weiter von ihr entfernt, auch ihre jüngere Schwester Chloe ringt mit dem Tod. Nur das geheimnisvolle Herz des Berges könnte sie noch heilen – doch es scheint für immer erloschen. Während Nell und ihre Freunde um Chloes Leben kämpfen, wird die ganze Welt immer mehr ins Chaos gestürzt, Naturkatastrophen wüten auf allen Landstrichen der Erde. Ob dies ebenfalls mit dem Verlust des mächtigen Herzens zu tun hat? Nell versucht alles, um es wieder zum Strahlen zu bringen – doch sie ahnt nicht, welcher Preis dafür zu bezahlen ist …


Meine Meinung:
Nachdem ich das erste Buch "Das Flüstern der Steine" gelesen hatte, war ich sehr gespannt auf die Fortsetzung, die erfreulicherweise auch nicht sehr lange auf sich warten ließ. Achtung, es besteht die Gefahr des Spoilerns, auf jeden Fall sollte jeder das erste Buch gelesen haben, bevor er mit diesem anfängt.
Ich war sofort wieder drin in der Geschichte, denn es ging ja gleich auch spannend weiter. Für mich stellte sich die wichtige Frage, wird es Joseph gelingen und kann er Chloe retten?
Nell und ihre Freunde müssen schwere Aufgaben bewältigen, es ist nicht leicht, weil ein Wesen sich auf der Erdkugel herumtreibt und überall Schaden anrichtet. Ich hatte so gar keine Ahnung, wie das Buch enden würde und ich hatte nur einen Wunsch, was Chloe betraf. Aber den werde ich hier bestimmt nicht verraten.
Elvira Zeißler hat es auch mit diesem Buch geschafft und mich in den Bann der Geschichte gezogen. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen, der Spannungsbogen war sehr hoch und ich fieberte regelrecht mit. Auf jeden Fall war ich mit dem Ende sehr zufrieden.
Beide Buchcover finde ich sehr gelungen und passend wirklich sehr gut zum Inhalt.


Fazit:
Ein spannendes Buch, das von alt und jung gelesen werden kann. Ich empfehle wirklich alle beide in der entsprechenden Reihenfolge zu lesen.
Beide Bücher können mit KU gelesen werden.

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Donnerstag, 23. August 2018

Rezension - Tote sind auch nur Menschen



Autor: Andree Metzler

Titel: Tote sind auch nur Menschen

Genre: Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 6. August 2018

Seiten: 328

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Midnight 



Über den Autor:
Andree Metzler, 1966 im Sternzeichen Zwilling geboren, erlernte zwei technische Berufe, um dann Jura zu studieren, jobbte als technischer Zugbegleiter auf einem Nachtzug, als Doorman im Hotel Adlon und Barkeeper in einem Musicaltheater. Nach dem Studium lockten die Medien. Er verfasste Käpt-Blaubär-Geschichten für eine Verkehrsfibel, war mit Santiano in Irland unterwegs und unternahm "Eine kulinarische Entdeckungsreise durch Brandenburg", begleitete die Entstehung der AIDAdiva ebenso wie einen Tunnelvortrieb von Herrenknecht. Für seinen Erstling recherchierte er eine ganz andere Branche: das Bestattungswesen. Er meditiert am liebsten beim Kochen, spielt Theater und ist mit einer Perserin liiert, alles in Berlin.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Annelie reicht es: Schon wieder ist ein potentieller Traummann aus Versehen in den Leichenkeller ihres Vaters gestolpert und hat verstört das Weite gesucht. Sie muss endlich ausziehen, weg vom familiengeführten Bestattungsunternehmen in Thüringen. Doch kaum, dass sie zwei Tage außer Landes ist, erreicht sie die Nachricht, dass ihr Vater einen Schlaganfall hatte. Schweren Herzens kehrt Annelie zurück um den Laden wenigstens vorübergehend zu schmeißen. Doch nichts läuft wie es soll: Trauerredner Klaus ist mit seinen sozialistischen Reden einfach aus der Zeit gefallen und die Floristin kann leider Orange von Pink nicht unterscheiden. Und dann geht Annelie auch noch eine Leiche verloren. Gemeinsam mit dem gut aussehenden Max, dem Sohn der Verblichenen, macht Annelie sich auf die Suche nach der scheinbar sehr lebendigen Toten…


Meine Meinung:
Ohje, Annelie hat es wirklich nicht leicht und ich war sofort auf ihrer Seite. Die Männer laufen ihr weg und ihr Vater will, dass sie das Bestattungsunternehmen weiterführt, dabei hat sie ganz andere Vorstellungen. Als sie endlich umziehen will, muss ihr Vater ins Krankenhaus und sie muss sich dann doch um alles kümmern. Nie hätte sie gedacht, dass so viel passieren kann, während sie ihren Vater vertritt. Ich habe sie begleitet und mit ihr etwas über deutsch-deutsche Schicksale erfahren, wir haben Geheimnisse aufgedeckt, sie hat sehr sympathische Leute kennen gelernt und festgestellt, dass der beste Freund doch ganz anders werden kann.
Der Autor hat eine interessante Geschichte geschrieben, die spannend, aber auch etwas ungewöhnlich ist. Selten steht ein Bestattungsunternehmen im Vordergrund, aber hier passt es bestens, um alles abzurunden. Den Beteiligten, ob sie mir nun sympathisch oder nicht waren, hat der Autor sehr unterschiedliche und besondere Charaktere zu geordnet. Es gab überraschende Wendungen im Verlauf des Geschehens und ich gestehe, ich war einmal so gar nicht einverstanden, aber ein Autor darf nun mal die Richtung bestimmen.
Das Buchcover sieht optisch ja sehr gut aus, allerdings weiß ich nicht, ob ich aus diesem Grund nach dem Buch greifen würde. Ausschlaggebend war für mich der Hinweis, dass es ein Cosy Crime sein soll.


Fazit:
Einen Krimi, der gut unterhält, spannend ist und wo auch die Liebe nicht zu kurz kommt, hatte ich hier gefunden und gerne empfehle ich das Buch weiter.

Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

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