Dienstag, 3. September 2013

Rezension - Das Leben in meinem Sinn


Autorin: Susanna Ernst

Titel: Das Leben in  meinem Sinn

Genre: Romanze

Version: eBook

erschienen: 2. Mai 2012

Seiten: 291

Altersempfehlung: Jugendliche und Erwachsene



Die Autorin Susanna Ernst wurde 1980 in Bonn geboren und schreibt schon seit ihrer Grundschulzeit Geschichten. Sie leitet seit ihrem sechzehnten Lebensjahr eine eigene Musicalgruppe, führt bei den Stücken Regie und gibt Schauspielunterricht. Außerdem zeichnet die gelernte Bankkauffrau und zweifache Mutter gerne Portraits, malt und gestaltet Bühnenbilder für Theaterveranstaltungen. Das Schreiben ist jedoch ihre Lieblingsbeschäftigung für stille Stunden, wenn sie ihren Gedanken und Ideen freien Lauf lassen will. Ihr Credo: Schreiben befreit. Wer an mehr Informationen interessiert ist, findet diese hier auf der Website.


Kurzbeschreibung:
Normalerweise versuche ich mit meinen eigenen Worten kurz den Inhalt zu beschreiben, aber diesmal würde es nicht klappen. Meine Kurzbeschreibung wäre einfach zu lang und würde einiges vorwegnehmen, was der Leser doch selber "erlesen" soll. Deshalb wähle ich diesmal die Inhaltsangabe des Verlages:

"Scheinbar zufällig kreuzen sich die Lebenswege des schüchternen Schauspielers Ben Todd und seiner weitaus bekannteren Kollegin Sarah Pace beim Dreh zu einer neuen Fantasy-Serie. Während die beiden gemeinsam durch alle Phasen von der Produktion bis zur erfolgreichen Vermarktung ihrer Fernseh-Show gehen, verliebt sich Ben Hals über Kopf in Sarah. Heimlich und hoffnungslos, denn sie ist vermeintlich glücklich mit dem Vater ihrer Tochter verlobt. Da viele Dinge im Leben allerdings nicht so zufällig geschehen, wie sie auf den ersten Blick erscheinen, eröffnen sich Ben und Sarah bald schon ungeahnte Wege. Ganz in ihrem Sinn... oder etwa nicht?"

Meine Meinung:
Dieses Buch war eines der ersten, das ich im vergangenen Jahr auf meinen neuen Kindle geladen habe. Natürlich habe ich dieses Buch auch sofort gelesen und war tief beeindruckt. Aus diesem Grund wollte ich gerne eine Rezension schreiben. Das klappt aber am besten, wenn man das Buch gerade gelesen hat. Schon habe ich das getan, was ich  seit Jahren nicht mehr mache, ich habe es ein zweites Mal gelesen. Wieder hat mich das Buch gefesselt und vor allem nicht gelangweilt.

Nicht nur Autoren benötigen eine gewisse Fantasy, wenn sie Bücher schreiben, nein, auch der Leser sollte diese besitzen und sich dem Buch ganz hingeben. Na klar, ich glaube an das Schicksal, irgendetwas leitet tatsächlich unsere Wege. Manches Mal geht etwas verflixt daneben, aber oft hilft das Schicksal wirklich nach. Der Mensch muss es aber auch zulassen.

So wurde dem Zufall richtig nachgeholfen, damit sich Ben und Sarah treffen. Zunächst verliebt sich Ben in Sarah, ohne Hoffnung, dass sie verwidert wird, denn Sarah will bald den Vater ihrer entzückenden Tochter heiraten. Aber das Schicksal lenkt und so kommt es, dass Sarah bald "frei" sein wird. Allerdings macht sie es dann allen sehr schwer, weil sie die Liebe einfach nicht zulassen will. Den Grund könnte man verstehen, muss ihn aber nicht akzeptieren. Was soll das denn? Eine Liebe nicht erleben wollen, weil man Angst hat, es könnte schief gehen. Puh, Schwerstarbeit, alles so in die Reihe zu kriegen, damit am Ende ein Happy End rauskommt.
Es liest sich alles so schön. Ich steckte sofort wieder mittendrin und auch jedes Mal in der Person, die von sich in der Ich-Form erzählte. Die Erklärungen des Schicksals, das sich immer wieder einschaltete und berichtete, fand ich klasse. Denn es hatte in diesem Buch nicht nur die Fäden von Ben und Sarah in der Hand. Auch Alberta, die italienische Nanny von Sarahs Tochter, sollte nach Jahren endlich....achne, ich wollte doch nicht vorweg greifen.
Ich habe alle Personen dieses Buches lieb gewonnen, wunderbar, wie sie beschrieben wurden. Besonders Alberta hat es mir angetan. ich zitiere hier mal eine Stelle aus dem Buch:
"Mamma Mia, Sarah! Bringste du Besuke mit und sagste du nicht eine Worte zu mir"
"Abe ich jetzte nicht genug Esse fur euch alle"  Dabei hatte Alberta mal wieder so viele Köstlichkeiten zubereitet, dass wahrscheinlich 13 weitere Personen satt geworden wären. Sie ist so liebenswert beschrieben, dass man sie gerne um sich hätte und sofort wohlfühlen würde.

Eine rundherum wunderschönes Buch. Am Ende legt man es mit einem Lächeln zur Seite und gibt ein lautes "Hach" von sich.

Fazit:
Ich möchte dieses Buch wirklich sehr gerne weiterempfehlen. Es knistert reichlich, aber nicht übertrieben, das Alltagsleben kommt nicht zu kurz und beschreibt auch, wie Menschen mit Schicksalsschlägen umgehen und wie bereits erwähnt, tatkräftig nachhelfen.


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