Sonntag, 1. September 2013

Rezension - Fynia - Wo die Schafe sterben gehen


Autorin: Anna Fricke

Titel: Fynia - Wo die Schafe sterben gehen

Genre: Fantasy

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: eBook 9. Mai 2013
                  Taschenbuch 29. August 2012

Seiten: 304

Altersempfehlung: Erwachsene



Die Autorin Anna Fricke wurde 1990 geboren und  ist gebürtige Ostwestfälin. Aufgewachsen ist sie in Siekholz, in Detmold zur Schule gegangen und dort hat sie auch 2009  ihr Abitur gemacht. Heute studiert sie Theologie und Germanistik an der Universität Bielefeld und strebt das Lehramt an.

Kurzbeschreibung:
Fynia gehört zu einem Clan, dessen Mitglieder besondere Begabungen besitzen. Unter anderem haben alle Mütter für ihre Kinder Visionen. Auf ihre Vision hat sie lange warten müssen. Als Fynia endlich erfährt, was ihre Mutter für sie gesehen hat, hat sie auch gleich ein Problem. Ihr Freund Jasper soll nicht der Mann sein, mit dem sie ihr Leben teilen wird. Das will sie nicht akzeptieren und deshalb heraus finden, ob das wirklich stimmt. So beginnt eine große Geheimniskrämerei, für die Jasper kein Verständnis hat, denn als nicht richtiges Clanmitglied darf er auch nichts von Fynias Begabungen erfahren und könnte fast das Ende ihrer Freundschaft bedeuten. Bei der Suche nach der Wahrheit findet sich Fynia in manch verzwickte Situationen wieder, die auch ihr Leben bedrohen können...

Meine Meinung:
Zunächst einmal, ich bin nicht der große Fantasybuchfan. Hätte mich Anna Fricke nicht auf ihr Buch aufmerksam gemacht, wäre es mit Sicherheit nicht auf meinem Kindle gelandet, denn Cover und Titel hätten mich nicht dazu verführt, mir das Buch genauer anzusehen. So aber bedanke ich mich für den Hinweis, denn ich habe das Buch mal wieder verschlungen. Das Cover von dem gedruckten Buch gefällt mir übrigens sehr gut.
Wie ich bei meiner Recherche festgestellt habe, ist es der Debütroman von Anna Fricke und wenn ich das berücksichtige, dann sehe ich da großes Potential und ich bin gespannt auf weitere Bücher.
Nun will ich aber endlich mal meine Eindrücke zu dem Buch schreiben. Das Buch ist in Ichform geschrieben, so erfahre ich alles aus Sicht von Fynia, was mir auch sehr gut gefällt. Ziemlich weit hinten wechselt der Erzähler, was mich zunächst etwas irritiert hat, aber schnell findet man wieder rein in die Geschichte.
Für manche Geschichten muss ab und zu ausgeholt werden und so wird des öfteren ein Kapitel aus der Vergangenheit eingefügt, durch die Überschriften weiß man als Leser immer sofort, wann sich das abgespielt hat und weshalb dieser Schwenk erfolgte. Der Schreibstil gefällt mir und ich habe durch die verschiedenen Wechsel auch nie den Faden verloren. Kleinere Fehler im Text oder in der Logik werden mit Sicherheit demnächst nicht mehr vorkommen, zumindest meine ich das und ich denke, dass im gedruckten Buch auch die Flüchtigkeitsfehler behoben wurden.
Im Grunde geht es in diesem Buch um zwei Dinge. Fynia will heraus finden, ob die Vision wirklich stimmt oder ob sie vielleicht falsch ausgelegt wurde. Dabei verwandelt sie sich, ich verrate nicht in wen und sieht auf einmal geheimnisvolles blaues Licht. Als sie dem Licht folgt, trifft sie auf ein Schaf mit dem Namen 72. Durch dieses Schaf erfährt sie von weiteren Problemen und kommt verschollenen Geheimnissen ihres Clans auf die Spur. Sie will dem Schaf helfen und natürlich die Geheimnisse lüften.
Etwas Erotik erfährt der Leser auch in diesem Buch, denn sowohl Fynia und auch Jasper suchen für sich einen neuen Weg um dann festzustellen, dass sie nicht voneinander lassen können.
Ich will  auch hier nicht zu viel vom Inhalt des Buches erzählen, schließlich soll das Lesen ja Spaß machen und jeder soll seine eigenen Eindrücke bekommen und die Spannung will ich auch nicht vorweg nehmen.
Auf jeden Fall hat dieses Buch mehrere Happy Ends. Für mich als nicht Fantasyfan hatte ich keine Probleme beim Lesen des Buches und fand jetzt keine Stelle, wo ich dachte, och nö, das ist mir nun zu übertrieben.

Fazit:
Ich kann dieses Buch auf jeden Fall weiterempfehlen, es kommt so ziemlich alles drin vor.
Alltägliches Leben, Spannung, Erotik, Fantasy und Nachdenkliches. Es lohnt sich!


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