Montag, 9. Februar 2015

Rezension - Tote Seelen reden nicht


Autorin: Roxann Hill

Titel: Tote Seelen reden nicht

Genre: Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 26. März 2014

Seiten: 276

Altersempfehlung: Erwachsene



Die Autorin Roxann Hill wurde in Brünn/Tschechien geboren. Während des Prager Frühlings flüchtete sie als kleines Mädchen mit ihren Eltern nach Deutschland, wo sie aufwuchs und auch heute noch lebt. Mittlerweile ist sie berufstätig und muss sich außerdem um zwei Kinder, zwei große Hunde und einen Mann kümmern. Roxann Hill schreibt Romane, die sie selbst gerne lesen würde: romantisch, phantastisch, Krimi/Thriller. Vitales Zentrum ihrer Romane ist und bleibt aber immer die Liebesgeschichte.

Kurzbeschreibung, übernommen:
Der dritte Fall mit dem ungleichen Ermittlerduo Anne Steinbach und Paul Wagner, das sich nicht nur durch die Aufklärung von Morden verbunden fühlt. Ein Pfarrer wird in einer Gasse tot aufgefunden – mit durchschnittener Kehle. Anne Steinbach und Paul Wagner stehen – wie auch die Polizei – vor einem Rätsel. In Kirchenkreisen galt der Ermordete als selbstloser und allseits beliebter Seelsorger. Welches Motiv verbirgt sich hinter dieser blutigen Tat, die einer grausamen Hinrichtung gleicht? Und warum verwendete der Mörder ausgerechnet eine Drahtschlinge? Die Jagd nach dem Schuldigen führt Anne und Paul in die Sektenszene. Doch je weiter sie recherchieren, desto verworrener erscheint ihnen der Fall. Und dann wird es plötzlich persönlich – denn der Killer hat Rache geschworen. Er wird nicht eher ruhen, bis er sein Ziel erreicht hat.

Meine Meinung: 
Da mir die beiden ersten Bücher gut gefallen hatten, wollte ich sofort auch das dritte Buch über die beiden besonderen Ermittler lesen. Nun bin ich allerdings etwas hin und her gerissen und kann nicht genau sagen, ob mir dieses Buch auch so gut gefällt. Denn nun stellte sich heraus, dass die Autorin immer nach demselben Prinzip ihre Geschichten schreibt. Das heißt jetzt nicht, dass keine Spannung im Buch war, aber es wird alles viel zu vorhersehbar.
Zunächst beginnt Anne alleine mit der Ermittlung, da Paul "nachdenken" muss. Er ist sich nicht sicher, ob er sich auf dem richtigen Weg befindet. Aber zum Glück kommt die Erkenntnis, dass er weiterhin mit Anne arbeiten möchte. Sie braucht ihn tatsächlich auch an ihrer Seite, denn vieles kann nur er verstehen. Anne und auch ich haben da doch Verständnisprobleme.
Wieder zeigt es sich, dass es sich im Grunde um zwei ganz verschiedene Fälle handelt. Ziemlich schnell hatte ich eine bestimmte Person in Verdacht, denn ihr Verhalten hob sich in der Merkwürdigkeit von einigen anderen doch sehr ab. Natürlich wurde auch wieder eine gewisse Spannung aufgebaut und ich habe sehr viel über Satorius in Erfahrung bringen können. Ebenfalls über Anne und ihre private Situation. Ich erwähnte ja schon, dass mir diese Kombination zwischen Ermitteln und Privatem gefällt.

Achtung, dieses Buch sollte auf keinen Fall gelesen werden, bevor nicht die beiden ersten gelesen wurden. Vieles ist sonst unverständlich und es entstehen große Wissenslücken. Schade, denn es gibt genügend Serien, wo ohne weiteres später eingestiegen werden kann, weil immer wieder kurze und wichtige Erklärungen eingebaut werden.

Selten sehe ich mir die Bewertungen über ein Buch an, denn ich möchte mir schon eine eigene Meinung bilden und stelle dann fest, dass ich entweder mit den anderen übereinstimme oder das Buch ganz anders bewerte, was oft aber auch daran liegen kann, dass ich nicht die Leserin bin, die damit angesprochen werden sollte. Bei diesen Büchern sind die Meinungen über alle Bewertungen verteilt und das finde ich ganz besonders interessant. Wobei viele Bewertungen nur aus einem oder zwei Sätzen bestehen und die sind eigentlich nicht besonders aussagekräftig für mich. Womit ich wieder auf meine Aussage zurück komme, dass ich nun hin und her gerissen bin, was meine Bewertung betrifft.

Fazit:
Da ich seriensüchtig bin und inzwischen weiß, dass es einen weiteren Fall mit Anne und Paul geben wird, werde ich dieses Buch wohl auch noch lesen und dann eine Entscheidung treffen

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