Freitag, 12. April 2019

Autorenlesung Sabine Giesen und Brigitte Lamberts

In Düsseldorf-Eller gibt es ein kleines gemütliches Café, wo es nicht nur leckeren Kuchen gibt. Nein, man kann dort auch Autorinnen kennen lernen und einiges über sie und ihre Bücher erfahren.


Mit diesem Flyer wurde für die Krimilesung geworben 
und das Düssel-Café war bis auf den letzten Platz besetzt.


Sabine Giesen nimmt schon mal Platz und testet,
ob sie hier gut sitzen und lesen kann. 


Daneben befindet sich ein kleiner Tisch, 
auf denen die Bücher ausgelegt sind, über
die beide Autorinnen an dem Abend
berichten und aus denen sie vorlesen 
wollen.


Aber vorher bitte ich um ein 
gemeinsames Foto



Sabine Giesen berichtet uns zunächst etwas
über Serienmörder und ihre Recherchen.
Dann wird vorgelesen.



diese beiden Bücher hat uns Sabine Giesen vorgestellt:



nach einer kleinen Pause startete Brigitte Lamberts
mit ihrem Vortrag. Zunächst haben wir Sven Ruge, ihren 
Protagonisten kennen gelernt und erfahren, wieso er sich
nun in ihren Bücher rumtreiben darf ;)

Hier erklärt sie gerade, was er auf Mallorca 
alles so treibt.


Sven Ruge ist El Gustario und er bringt uns Lesern nicht nur
Mallorca näher, er macht Appetit auf die Köstlichkeiten, die 
er in den Geschichten essen darf und sorgt außerdem für 
reichlich Spannung.




Mir hat es sehr gut gefallen, den beiden Autorinnen zuzuhören. Obwohl ich ihre Bücher ja schon längst gelesen habe und wusste, was mich erwartet. Aber es macht eben auch Spaß, mehr über Hintergründe zu erfahren, weshalb sie solche Geschichten schreiben. Interessant ist dabei ja, dass beide ganz unterschiedlich schreiben und erzählen. 

Ich fand es nur etwas schade, dass die Zuhörer die Gelegenheit nicht so richtig genutzt und die Autorinnen mehr gefragt haben. Auch ließen sich die meisten die Chance entgehen, ein Buch mit Signatur zu erwerben. Ich hätte zugeschlagen ;) wenn ich nicht schon alle Bücher gelesen und rezensiert hätte. 

Montag, 8. April 2019

Rezension - Sterne über Rom


Autorin: Karen Swan

Titel: Sterne über Rom

Genre: Roman

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 18. März 2018

Seiten: 544

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Goldmann Verlag




Über die Autorin:
Karen Swan arbeitete lange als Modejournalistin für Zeitschriften wie Vogue, Tatler und YOU. Sie lebt heute mit ihrem Mann und ihren drei Kindern im englischen Sussex. Wenn die Kinder sie lassen, schreibt sie in ihrem Baumhaus Romane.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Die Engländerin Cesca lebt in Rom und betreibt einen erfolgreichen Blog, der eine Hommage an die ewige Stadt und das Dolce Vita ist. Als sie Bekanntschaft mit ihrer Nachbarin macht, der berühmten Viscontessa Elena, sind sich beide sofort sympathisch. Nach einiger Zeit willigt Cesca sogar ein, Elenas Memoiren zu verfassen. Doch je mehr Zeit sie miteinander verbringen, desto mehr beschleicht Cesca das Gefühl, dass Elena etwas vor ihr verbirgt. Als auf einer Baustelle ein wertvoller Diamantring gefunden wird, der angeblich Elena gehört, stellt Cesca zusammen mit dem attraktiven Archäologen Nico Nachforschungen an – und fördert ein tragisches Geheimnis zu Tage ...


Meine Meinung:
Ich hatte mich sehr darauf gefreut, dieses Buch zu lesen, denn ich war vor Jahrzehnten in Rom und hoffte, auf diese Weise die Stadt mal wieder besuchen zu können. Das hat auch wunderbar geklappt, denn Cesca arbeitete als Reiseleiterin und wohnte in einer tollen Gegend in Rom. Außerdem lernten wir beide Nico kennen und erfuhren einiges über das unterirdische Rom. Durch die Schilderungen und Informationen hat die Autorin wirklich dafür gesorgt, dass ich alles vor Augen und das Gefühl hatte, wieder vor Ort zu sein.
Allerdings konnte mich die Geschichte um Elena nicht so recht überzeugen, ihre Lebensgeschichte fand ich jetzt nicht so interessant, dass darüber ein Buch geschrieben werden sollte.
Durch Rückblenden erfuhr ich als Leserin einiges aus ihrem Leben, was Cesca zunächst verborgen blieb. Natürlich hat mich die Autorin neugierig gemacht und ich wollte zwei Geheimnissen auf den Grund gehen und dies war dann auch der Grund, dass ich das Buch bis zum Ende gelesen habe. Wie immer werde ich über den Inhalt nicht mehr verraten, denn es kann ja sein, dass andere ganz andere Empfindungen beim Lesen des Buches haben.


Fazit:
Mir hat es Lesevergnügen bereitet, Cesca in Rom zu begleiten und natürlich auch Nico. Große Begeisterung konnte das Buch allerdings  bei mir persönlich jetzt nicht hervor rufen. Aber zum Glück sind Geschmäcker verschieden und anderen wird das Buch besser gefallen.

Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken

Samstag, 6. April 2019

Wohnzimmerlesung Isabella Archan

Vor Weihnachten wurde ich auf die Aktion "Autoren helfen" aufmerksam. Dort konnten Wohnzimmerlesungen erspendet werden. Ich habe mir die Liste der Autoren angesehen und war begeistert, denn Isabella Archan war dabei. Sie hatte ich mit einigen Freundinnen im Herbst im Polizeipräsidium während der großen Kriminacht kennen gelernt. Natürlich  nahm ich sofort Kontakt auf und fragte an, ob sie zu mir kommen würde und spendete einen Betrag.


Heute nun war die Autorin bei mir zu Hause und hat nicht nur mich wieder begeistert. Es war ein super toller Nachmittag.






Das Wohnzimmer wird vorbereitet für den Ansturm

Isabella Archan war frühzeitig da,
so hatten wir noch Gelegenheit
vorab etwas zu plaudern  und sie
konnte in Ruhe den Tisch vorbereiten

Berichtet, gelesen, gespielt  und erklärt
wurde aus und über das neue Buch

"Die Alpen sehen und sterben"



Selbst während der Kaffeepause beantwortete
die Autorin unsere Fragen


Sie hatte aber auch reichlich zu erzählen

Übrigens, der Kuchen hat wieder sehr gut geschmeckt



wer die Bilder größer sehen möchte, klickt einfach mal drauf










Isabella Archan ist nicht nur eine Autorin, die spannende Bücher schreibt, sie nutzt auch ihr Talent als Schauspielerin uns ihre Bücher näher zubringen.

Es war entweder mucksmäuschenstill oder es wurde herzhaft gelacht. Es war ein rundherum gelungener Nachmittag. Ich hatte meinen Gästen nicht zuviel versprochen und alle haben sich bei mir bedankt, dass ich Isabella Archan eingeladen habe. Das Danke schön und Kompliment gebe ich gerne an die Autorin weiter.

Stellvertretend für alle Bücher zeige ich hier die Cover, der beiden, die zuletzt erschienen sind und stelle den Link zur Autorenseite bei Amazon ein klick hier



Der Tod bohrt nach

erschienen am 28. Juni 2018
mit 384 Seiten
im Emons Veröag










Die Alpen sehen und sterben

erschienen am 21. März 2019
mit 352 Seiten
im Emons Verlag






was ich noch sagen wollte,  nachdem ich meinen Bericht gelesen habe, hatte ich das Gefühl meine Begeisterung nicht so richtig rüber gebracht zu haben. Aber es lässt sich auch schwer beschreiben, was hier in meinem Wohnzimmer passiert ist. Es war keine "normale" Lesung, es war tatsächlich ein ganz besonderes Unterhaltungsprogramm, was uns geboten wurde. Natürlich haben wir dabei die Bücher nicht aus den Augen verloren. Im Gegenteil, die Lust eins oder mehrere mit Signatur zu erwerben, ist gestiegen. Wer also die Gelegenheit bekommen sollte die Mordstheaterlesungen der Autorin zu besuchen, sollte sie auf jeden Fall nutzen. Mehr Infos gibt es hier. dort stehen Termine und auch ein Link zu einem kleinen Ausschnitt einer Lesung.


Rezension - Orangenblütenjahr


Autorin: Ulrike Sosnitza

Titel: Orangenblütenjahr

Genre: Roman

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 11. Februar 2019

Seiten: 384

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Heyne Verlag




Über die Autorin:
Ulrike Sosnitza wurde 1965 in Darmstadt geboren und aus Liebe zur Literatur Bibliothekarin. Später brachte diese Liebe sie dazu, erst Gedichte, dann Kurzgeschichten und schließlich Romane zu schreiben. Sie kocht und backt gerne, liebt ihren Garten (auch wenn dort nicht alles so wächst, wie sie sich das vorstellt) und die Natur. Sie lebt mit ihrer Familie in der Nähe von Würzburg und ist Mitglied im Autorenforum Montségur und bei DeLia - Vereinigung deutschsprachiger Liebesromanautoren und -Autorinnen.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Manchmal hängen Ende und Anfang so nahe beieinander wie die Blüten und Früchte am Orangenbaum.
Der Tod ihres Mannes enthüllt ein Geheimnis, mit dem Nelly nicht gerechnet hätte. Sie hält es in der Enge im Odenwald einfach nicht mehr aus, und so nimmt sie das Angebot ihrer Freundin Mona an, in deren Apotheke in München zu arbeiten. Großstadt statt Dorf und obwohl sie genug von der Liebe hat, umschwärmen die Männer sie wie die Bienen den Honig. Ihre Kinder allerdings haben Schwierigkeiten mit den vielen Änderungen im Leben ihrer Mutter, dabei hat es Gabriel, Kuchenbäcker und Heißluftballonfahrer, Nelly ganz besonders angetan.


Meine Meinung:
Und wieder hat mich ein sehr schönes Cover dazu verführt, mich näher mit dem Buch zu befassen. So kam es, dass ich ein sehr gefühlvolles Buch lesen konnte.
Nelly muss nicht nur mit dem plötzlichen Tod ihres Mannes fertig werden, sein Geheimnis macht sie fassungslos und ich kann sie gut verstehen, dass sie weg will. Weg aus dem kleinen Ort im Odenwald und in die Großstadt München zieht. Nicht jeder ist mit ihrer Entscheidung einverstanden und so muss sie außerdem noch reichlich Diskussionen führen. Ich war sofort auf Nellys Seite, bin mir aber nicht sicher, wie ich selber reagiert hätte. Vieles machte mich dann doch nachdenklich. Aber Nelly erlebte trotz allem  reichlich schönes bei ihrem Neustart.
Die Autorin hat mich sehr an das Buch gefesselt, das ich sehr zügig durchlesen konnte. Ohne jetzt etwas vom Inhalt verraten zu müssen, kann ich doch erwähnen, dass ich mit dem Ende sehr zufrieden war.


Fazit:
Ein Buch, das vieles miteinander verbunden hat: Liebe, Trauer, Mut, Neustart.  Ich denke mal, je nachdem, wie alt die Leserin ist, wird sie sich entscheiden, auf welche Seite sie sich stellen würde.  Nelly war meinem Alter nicht allzu weit entfernt und deshalb war ich bei ihr und konnte ihre Entscheidungen nachvollziehen, meine wäre vielleicht noch etwas krasser ausgefallen. Aber entscheidet selber.


Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Freitag, 5. April 2019

Rezension - Verstecktes Herz


Autor: Thomas Dellenbusch

Titel: Verstecktes Herz

Genre: Erzählung

Version: eBook, Taschenbuch und Hörbuch

erschienen: 13. April 2014

Seiten: 87

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: KopfKino-Verlag Thomas Dellenbusch




Über den Autor:
Thomas Dellenbusch wurde 1964 in Düsseldorf geboren. Der ehemalige Kriminalbeamte und jetzige Werbetexter schreibt und textet seit fast zwanzig Jahren aus unterschiedlichen Anlässen. Der Großteil der Anforderungen kam aus der Werbung. Darüber hinaus stammen aus seiner Feder jedoch auch öffentliche Reden für Minister, Gedichte für Mitmenschen, Drehbücher, Reflexionen, Spielregeln, Zeitungsartikel, Sketche und vieles mehr, was sich in lebendige Worte kleiden lässt. Seit 2013 konzentriert er sich auf "Kurzromane in Spielfilmlänge", für die er eigens einen Verlag gründete, in dem neben ihm auch mehrere weitere AutorInnen schreiben.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Eine junge, hübsche und alleinerziehende Mutter zieht im Sommer 1963 in ein kleines niederbayerisches Dorf. Sie sucht weder eine Anstellung, noch sucht sie Kontakt. Als die Dorfbewohner verschiedene Herrenbesuche feststellen, sind sie entsetzt. Sie halten die Fremde für eine Prostituierte und suchen nach Möglichkeiten, sie zu verjagen. Nur ein junger, im Dorf lebender Journalist ergreift ihre Partei und hält zu ihr. Er vermutet, dass sie sich hier versteckt. Aber vor wem oder was ...? Und ist seine Solidarität echt, oder wurde er auf sie angesetzt, um hinter ihr Geheimnis zu kommen?


Meine Meinung:
Bücher zu schreiben, die die Länge eines Spielfilmes haben, was heißt, es kann in ca 2 Stunden durch gelesen werden, ist in meinen Augen eine Kunst. Ich will damit jetzt nicht ausdrücken, dass ich dickere Bücher abwerte. Dafür lese ich sie einfach auch zu gerne. Aber ich bin immer wieder beeindruckt, wenn Autoren es schaffen, in einem "dünnen" Buch reichlich Informationen zu vermitteln, es schaffen, eine Spannung aufzubauen, die mich als Leserin neugierig macht, an das Buch fesselt und keine Fragen offen lässt.
Thomas Dellenbusch ist es mit diesem Buch wieder gelungen. Die Geschichte spielt im Jahr 1963 und der Zeitgeist wurde mir vom Autor bestens vermittelt. Ich war sofort auf der Seite von Yvonne, der jungen Frau, die mit ihrem Sohn in ein niederbayerisches Dorf zieht.  Was sie alles erleben musste und wie die vermeintlich freundlichen Dorfbewohner auf sie reagierten hat mir Thomas Dellenbusch mit seinem flüssigen Schreibstil bestens vermittelt. Natürlich war ich auf das Geheimnis neugierig und doch etwas überrascht und zu frieden mit dem Ausgang. Aber mehr werde ich dazu nicht verraten.


Fazit:
Wer nach Büchern Ausschau hält, die mal eben zwischendurch gelesen werden können, die man nicht immer wieder zur Seite legen muss, der wird nicht nur mit diesem Buch das richtige finden. Denn im Verlag gibt es reichlich Angebote in den verschiedensten Genre.


Ich möchte mich bei Thomas Dellenbusch vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken und ja, Thomas, Du hast mich inzwischen überzeugt. Ich weiß dünnere Bücher jetzt auch zu schätzen.

Mittwoch, 3. April 2019

Rezension - Gipfelrot


Autorin: Stina Jensen

Titel: Gipfelrot

Genre: Roman

Version: eBook

erschienen: 3. April 2019

Seiten: 280

Altersempfehlung: Erwachsene

 Verlag: Sótano




Über die Autorin:
Stina Jensen liebt die ostfriesischen Inseln genauso wie die Balearen – seit 2016 gehören auch Irland und Island ganz oben auf die Liste ihrer Lieblingsinseln. Sie liebt das Reisen und saugt neue Umgebungen in sich auf wie ein Schwamm – meist kommen dabei wie von selbst die Figuren in ihren Kopf und ringen dort um die Hauptrolle in ihrem nächsten Roman. Im wahren Leben wohnt die Autorin mit ihrer Familie in der Nähe von Frankfurt am Main.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Valerie wünscht sich nur eines: allein zu sein. Denn ihr Traum vom Leben mit ihrer großen Liebe ist wie eine Seifenblase zerplatzt. Was wäre da wohltuender, als in die malerische Abgeschiedenheit Schottlands zu reisen? Doch sie bekommt ungewollt Gesellschaft: Zwei Freundinnen reisen spontan mit. Als auch noch der kernige Schotte Matt, dessen Akzent und Lachfältchen Valerie gegen ihren Willen faszinieren, mit seinem Sohn auftaucht, ist es endgültig vorbei mit der Ruhe. Die Einladung ins touristische Pitlochry am Fuße der Highlands lehnt Valerie zwar kategorisch ab, doch hat sie ihre Rechnung ohne den Einfallsreichtum ihrer Begleiterinnen gemacht. Es geht zu wie in einer schottischen Familiensaga! Bald weiß Valerie gar nicht mehr so genau, ob Einsamkeit wirklich das ist, was sie sich am meisten wünscht. Was sie aber nicht ahnt: Nicht nur sie, auch Matt verbirgt ein sorgsam gehütetes Geheimnis ...


Meine Meinung:
Von der Autorin habe ich inzwischen einige Bücher gelesen und war nun gespannt auf ihr neues "Gipfel"buch.
So lernte ich Valerie kennen, die eine Reise nach Schottland antreten wollte, alleine, wohlgemerkt und dann hatte sie plötzlich zwei Begleiterinnen. Beiden hat die Autorin ganz besondere Charaktere zugeordnet, die der Geschichte dann auch eine gewisse Würze verliehen. Da ich Valerie in mein Leserherz geschlossen hatte, habe ich manches Mal mit ihr gelitten, habe mich für sie aufgeregt und auch gefreut. Ich war also mittendrin im Geschehen und als sie dann noch einem Schotten mit Sohn begegnete, war ich sehr gespannt, wie sich alles entwickeln würde.
Sehr flüssig und fesselnd hat Stina Jensen die Geschichte rund um Valerie geschrieben und auch Geheimnisse eingebaut, die nicht nur mich neugierig machten. Allerdings werde ich hier nicht weiter darauf eingehen.


Fazit:
Da hatte ich also mal wieder ein Buch, das mich sehr gut unterhalten hat. Das zeigt, wie wichtig Freundschaft, Vertrauen und Ehrlichkeit sind. Wer mehr dazu wissen möchte, sollte dieses Buch lesen, was ich sehr gerne empfehle.


Bei Stina Jensen möchte ich mich vielmals bedanken, denn ich durfte in einer Leserrunde das Buch vorab lesen und entsprechende Kommentare abgeben, was ich in einer Rezension nicht mache, weil ich einfach zu viel vom Inhalt verraten würde.

Rezension - Der Duft von Sommerregen


Autorin: Tania Schlie

Titel: Der Duft von Sommerregen

Genre: Frauenroman

Version: eBook

erschienen: 2. Oktober 2018

Seiten: 311

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: dotbooks Verlag




Über die Autorin:
Tania Schlie, geboren 1961, studierte Literaturwissenschaften und Politik in Hamburg und Paris. Bevor sie anfing zu schreiben, war sie Lektorin in einem großen Verlag. Heute lebt sie als erfolgreiche Autorin in der Nähe von Hamburg.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Lena liebt Bücher, die kleinen, unverhofften Glücksmomente des Alltags und gutes Essen – ein Mann würde sie in ihrem entspannten Leben nur stören. Aber dann steht auf der Hochzeit einer Freundin plötzlich Jonas vor ihr. Der ist viel zu jung für sie, noch dazu verboten attraktiv … und sehr gewillt, Lenas Vorbehalte mit einem charmanten Lächeln vom Tisch zu fegen. Es ist ein Vergnügen, sich von ihm in eine ganz neue Welt entführen zu lassen. Und doch muss Lena sich die Frage stellen, ob das, was sie für Jonas empfindet, wirklich Liebe ist – denn da gibt es noch diese rätselhafte Melodie, die sie seit einiger Zeit immer wieder hört, wenn sie in ihrer Wohnung am offenen Fenster steht: Ein Lied, das tief in ihr widerhallt und die Sehnsucht weckt nach dem ganz großen Glück, von dem Lena bisher nie zu träumen wagte …


Meine Meinung:
Lena, die Protagonistin liebt nicht nur Bücher, sie hat auch einen interessanten Job und ist rundherum glücklich. Sie fühlt sich wohl als Single, muss aber dann doch feststellen, dass es noch mehr gibt, was sie glücklich machen kann. Aber nicht nur das, es treten einige Probleme auf, die sie bewältigen bzw wo sie Ratschläge geben muss. Sie stellt fest, dass es, nicht nur in ihrem Leben, Höhen und Tiefen gibt. Sehr fesselnd hat die Autorin beschrieben, was Lena und andere Beteiligte so alles erleben müssen. Mich hat sie damit gepackt und ich wollte unbedingt wissen, welche Entscheidungen Lena treffen wird und wie alles endet. Durch den flüssigen Schreibstil konnte ich das Buch auch sehr zügig lesen und was soll ich sagen, ich war am Ende mit allem sehr zufrieden und der Meinung, dass Lena die richtige Entscheidung getroffen hat.
Erwähnen möchte ich noch, dass Lena in Hamburg wohnt und in der Speicherstadt arbeitet. Die Autorin hat alles so wunderbar beschrieben und ich hatte alle Orte vor Augen und mich gefreut, dass ich auf diese Weise mal wieder in Hamburg war.


Fazit:
Ein Buch, das zeigt, dass es im Leben reichlich Höhen und Tiefen gibt und man manchmal über seinen eigenen Schatten springen sollte. Außerdem zeigt es auch, dass niemand an seiner einmal gefassten Einstellung für immer festhalten muss und Entscheidungen nicht lange aufschieben sollte.
Mich hat das Buch sehr gut unterhalten und deshalb empfehle ich es gerne weiter.

Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.