Donnerstag, 7. Dezember 2017

Rezension - Das Mädchen mit der goldenen Schere




Autoren: Horst und Julia Drosten

Titel: Das Mädchen mit der goldenen Schere

Genre: Historisch

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 6. Dezember 2017

Seiten: 297

Altersempfehlung: Erwachsene





Achtung, es gibt ein neues Cover zu diesem Buch. Oben ist das neue nun eingestellt, damit aber keine Verwirrung eintritt, zeige ich hier natürlich auch noch einmal das alte Cover










Über die Autoren:
Horst und Julia Drosten leben im Münsterland und hatten schon immer den Wunsch, Bücher zu schreiben. Fast genauso viel Spaß, macht ihnen die Recherche. Sie flogen schon zusammen in einem alten Doppeldecker oder ließen sich von einer Kosmetikerin verwöhnen. Für "Die Honigprinzessin" absolvierten sie einen Imkerkurs und für "Die schwarze Taube von Siwa" folgten sie in Ägypten den Spuren der alten Pharaonen und für die Elefantenhüterin besuchten sie u. a. wilde Elefanten auf Sri Lanka. Ihr Bestseller "Die Löwin von Mogador" schaffte es im Juni 2014 auf Platz 1 der historischen Romane bei Amazon.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Am Weihnachtsmorgen 1889 wird Fanny im Allgemeinen Wiener Krankenhaus geboren. Ihre Mutter besteht auf einer anonymen Geburt und verlässt das Krankenhaus kurz danach ohne ihr Kind. Fanny wächst im Findelhaus auf, wo sie von der Oberpflegerin Josepha mit liebevoller Strenge erzogen wird. Sie muss früh lernen, sich durchzusetzen und wird eine erfolgreiche Maßschneiderin, deren Entwürfe in der Modewelt Trends setzen. Das ungelöste Rätsel ihrer Herkunft lässt sie nie los, aber alle Spuren zu ihren Wurzeln führen ins Nichts.

Beruflich äußerst erfolgreich, bleibt ihr in der Liebe das große Glück verwehrt. Als der Erste Weltkrieg endet, der ihre Karriere jäh unterbrach, tun sich neue Chancen auf: Nicht nur das gemeinsame Leben mit ihrer großen Liebe rückt plötzlich in greifbare Nähe, auch das Geheimnis ihrer Herkunft scheint Fanny endlich lüften zu können.



Meine Meinung:
Von Horst und Julia Drosten bin ich es gewohnt, dass sie mich meist in eine besondere Zeit der Vergangenheit mitnehmen. So war es auch diesmal. Die Protagonistin Fanny wurde 1889 zu Weihnachten in Wien geboren. Aber sie durfte nicht wie viele andere Kinder in einer liebevollen Familie aufwachsen. Damals gab es die Möglichkeit, dass die Frauen anonym entbinden konnten und das Kind sofort abgaben. So kam Fanny in ein Findelhaus. Es war keine leichte Zeit für sie, aber sie hatte immerhin das Glück, dass sich die Oberpflegerin Josepha liebevoll um sie kümmerte und wie eine Großmutter zu ihr war.
Während ich also Fanny auf einem Teil ihres Lebensweges begleiten konnte, habe ich auch sehr viel über das Leben zu der damaligen Zeit erfahren. Ganz allgemein war es keine leichte Zeit für alle und Frauen, die ungewollt schwanger wurden, hatten es besonders schwer. In höheren Gesellschaftsschichten wurde selten aus Liebe geheiratet, Frauen bekamen keine besondere Schulausbildung und der Standesdünkel war besonders ausgeprägt.
Fanny war ein Mädchen, das gerne den eigenen gewählten Weg gehen wollte, aber die Zeit war noch nicht reif und sie musste sich anpassen. Sehr fesselnd beschreiben die beiden Autoren, was Fanny alles so erlebte, wie sie mit den Gegebenheiten klar kam beziehungsweise eben nicht klar kam. Obwohl sich die gehobene Gesellschaft ja für etwas besseres hielt, haben es viele von ihnen an Menschlichkeit gegenüber dem Personal fehlen lassen. Aber wie überall gibt es sonne und sonne 😉 leider hat Fanny meist eine schlechte Erfahrung gemacht, was aber auch an ihrem Wesen lag, sie nahm nicht alles hin. Nun, ich möchte hier jetzt nicht alles verraten. Auf jeden Fall fand ich es ausgesprochen interessant, einiges über das Leben aus der Zeit zu erfahren.Über ihre Kindheit erfahre ich einiges in groben Zügen, ausführlicher wird die Zeit beschrieben, in der sie als junge Frau ihren Weg sucht und findet.
So ganz nebenbei bekam ich auch Eindrücke, welche Einstellung die Menschen damals zum Krieg hatten, wie sie sich anderen gegenüber verhielten und vor allem manchmal ihr Verhalten sehr änderten. Ich finde es wirklich auch immer wieder interessant mehr über diese Zeit zu erfahren und zwar aus verschiedenen Blickwinkeln.
Begeistert hat mich, dass die beiden Autoren dies alles in ihre Geschichte rund um Fanny untergebracht haben. Es ist eine Geschichte, in der so vieles passiert: das Schicksal schlägt zu, aber auch die Liebe beansprucht ihren Teil.


Fazit:
Horst und Julia Drosten haben ein weiteres Mal ein sehr interessantes und fesselndes Buch geschrieben. Ich möchte jedem empfehlen Fanny kennen zu lernen und mit ihr mehr aus der Zeitgeschichte zu erfahren.

Bereits auf der Buchmesse in Frankfurt habe ich schon eine Leseprobe dieses Buches bekommen und hatte jetzt auch die Möglichkeit, es vorab zu lesen, was mich natürlich sehr begeistert hat. Einen Einfluss auf meine Bewertung hatte dies allerdings überhaupt nicht.

Mittwoch, 6. Dezember 2017

Rezension - Herzknistern - Blind verliebt im Pulverschnee


Autorin: Mira Morton

Titel: Herzknistern - Blind verliebt im Pulverschnee

Genre: Roman

Version: eBook

erschienen: 28. November 2017

Seiten: 227

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Bookrix




Über die Autorin
Mira Morton ist das Pseudonym einer österreichischen Autorin. In ihren modernen Märchen verzaubert sie Leserinnen und Leser mit schwer reichen Traummännern, umwerfenden Frauen, Schauplätzen rund um den Globus (Malediven, Karibik, ...), magischen Momenten, einem Schuss Erotik und viel Humor! Immer ist es großes Kino mit einem einzigen Anspruch: Sich aus dem Alltag zu beamen. Für ein paar Stunden in Geschichten rund um die große Liebe einzutauchen.


Kurzbeschreibung, übernommen:
»Dich schickt der Himmel!«

»Eher die Gegenseite«, antwortet er.

Eric Stone weiß, dass er jede Nacht eine andere Frau haben kann. Auch wenn sie von ihm nie mehr erfahren, als das, was sie zu sehen bekommen: Einen verdammt attraktiven, dunkelhaarigen, großen durchtrainierten Mann, der ihnen mit seinen funkelnd schwarzen Augen für eine Nacht den Himmel verspricht, auch wenn es für ihn selbst die Hölle ist. Gründe dafür hat er genügend. Doch sie alle bleiben sein Geheimnis.
Was er jedoch im Moment am meisten liebt, ist die Einsamkeit auf seiner Skihütte in Kitzbühel. Ohne Strom und ohne Ablenkung, dafür jedoch mit jeder Menge Alkohol.
Das ändert sich schlagartig, als ihn die Hilferufe einer Frau gegen Mittag aus dem Bett holen. Eric hat sich geschworen, dass niemals eine Frau auch nur einen Fuß in seine Skihütte in den Bergen setzen wird. Doch genau damit macht ihn die Fremde fertig: mit ihrem verknacksten Fuß. Er hat die Wahl, sie vor der Tür erfrieren zu lassen oder sie zu schultern und so lange ihre Gesellschaft zu ertragen, bis sie wieder ins Tal abfahren kann. Eric ist geneigt, Ersteres für seinen Seelenfrieden in Kauf zu nehmen.
Doch leider ist sie blond. Und blauäugig. Genau der Typ von Frau, der Gift für sein gebrochenes Herz ist, dem er aber so verdammt schwer widerstehen kann ...


Meine Meinung:
Bei meiner Suche nach Winterbüchern wurde ich auf dieses Buch aufmerksam, denn das Cover sprach mich an und Pulverschnee mögen wir alle doch gerne, zumindest in den Bergen oder zu Hause während der Weihnachtstage.
Auf jeden Fall hat mich die Kurzbeschreibung zusätzlich neugierig gemacht und ich habe das Buch passend zu dieser Jahreszeit gelesen. Allerdings war mir nicht bewusst, dass dieses Buch zu der Reihe "Geheimnisvoll verliebt"  gehört und bereits das dritte davon ist. Ich hatte aber überhaupt kein Problem mich zurecht zu finden. Schnell lernte ich alle Beteiligten kennen und bekam auch immer wieder Hintergrundinformationen.
Die Hauptperson in diesem Buch war Marlene, die sich einen Urlaub im verschneiten Kitzbühel gönnen wollte. Leider hat ihr das Wetter direkt am ersten Tag einen Strich durch die Rechnung gemacht. Nebel! Der dann auch schuld an einem verstauchten Knöchel war. Was passiert im Nebel, wenn man verletzt im Schnee liegt? Nun Marlene hoffte auf einen Retter. Das war Eric, der allerdings nicht so begeistert war, als er Marlenes Hilferuf hörte.
Jetzt beginnt eine wirklich interessante und turbulente Zeit, in der ich die beiden mit Begeisterung beobachtet habe. Vor allem umgab Eric ein Geheimnis und ich machte mir viele Gedanken, was es denn sein könnte.
Mira Morton hat mich mit ihrem Schreibstil an das Buch gefesselt. Auch wenn ich als ältere Leserin nicht immer das Verhalten der jungen Frauen nachvollziehen kann, gab es keinen Grund für mich, das Buch nicht in einem Rutsch zu lesen. Zumal ich ja auch hinter das Geheimnis kommen wollte 😉 Außerdem hat es mir nebenher noch gefallen, alle im Pulverschnee zu begleiten.

Die Vorgeschichte kannte ich ja nicht, aber ich habe schnell festgestellt, dass Marlene es als Tochter eines bekannten Vaters und außerdem auch nicht arm, es nicht leicht hatte. So hat das Buch mir einiges vermittelt, auch Reiche haben Sorgen, die man nicht mit Geld lösen kann. Es müssen Entscheidungen getroffen werden, was nicht immer leicht ist.
Ich möchte hier noch einmal auf den Schreibstil zurück kommen. Ich hatte im Vorfeld gelesen, dass dieses Buch im österreichischen Deutsch geschrieben wurde. Den Hinweis fand ich gut, konnte ich mir doch überlegen, ob ich es trotzdem lesen wollte. Denn oft ist es so, dass fremde Begriffe meinen Lesefluss hemmen. Aber inzwischen habe ich einige Bücher gelesen, die Autorinnen geschrieben haben, die in Österreich ihre Heimat haben. Deshalb gab es wenig unbekanntes für mich.


Fazit:
Wer also nach einem Buch Ausschau hält, in dem vieles miteinander verknüpft wird, wird hier wohl das richtige finden. Liebe, Spannung, Sorgen, Alltag und vor allem Schnee kommen nicht zu kurz.

Rezension - Zwei sind einer zu viel - Fleetwood Kisses 2



Autorin: Martina Gercke

Titel: 2 sind einer zu viel

Genre: Frauenroman

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 9. November 2017

Seiten: 319

Altersempfehlung: Erwachsene





Die Autorin Martina Gercke lebt mit ihrem Mann und den zwei erwachsenen Kindern in ihrer Lieblingsstadt Hamburg. Ihre Leidenschaft für das Schreiben hat sie erst relativ spät entdeckt. Nachdem Frau Gercke einmal angefangen hatte, wurde das Schreiben schnell zur großen Leidenschaft. Ihre Liebe zum Happy End hat Frau Gercke dazu bewogen heitere Liebesromane zu schreiben. Ihre Bücher sollen wie ein guter Kinofilm vor den Augen des Lesers ablaufen. Man soll lachen, weinen und schmunzeln können und das Buch mit einem guten Gefühl im Bauch lesen. In ihre Romane fließen alltägliche Geschehnisse,witzige Erlebnisse aus ihrem Freundeskreis und eigene Erfahrungen. Die Inspiration für ihre Geschichten ist jedoch das Leben selbst mit all seinen Höhen und Tiefen.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Nach der Trennung von ihrem Freund will die waschechte New Yorkerin Jools Miller in Fleetwood Cove, einem kleinen Fischerdorf an der rauen Küste von Wales, ein neues Leben beginnen. Von Männern hat die Karrierefrau erst einmal die Nase voll.
Zunächst läuft alles perfekt. Jools stürzt sich mit Begeisterung auf ihre neue Aufgabe als Hoteleigentümerin des Fleetwood on Sea. Ihr zur Seite stehen die Managerin Emily und die Hausdame Rose.
Auch der charmante Koch Luca kümmert sich um Jools und verzaubert sie nicht nur mit seinem italienischen Kaffee. Bei einem Ausflug ins Nachbardorf trifft sie auf den Fischer Aidan. Zwischen dem attraktiven Macho und Jools funkt es gewaltig.
Plötzlich hat sie ein Problem und ihr wird klar: Zwei sind einer zu viel.


Meine Meinung:
Nachdem ich das erste Buch "Ein Hotel zum Verlieben" gelesen hatte, war es klar, dass ich wissen wollte, wie es dort nun weiterging. Deshalb musste ich nicht lange überlegen, ob ich das nächste Buch auch lesen wollte. 
Den Ort Fleetwood Cove und die liebenswerten Bewohner kannte ich ja bereits. Nun durfte ich Jools dabei beobachten, wie sie den Übergang von  einer New Yorker Karrierefrau zur Hotelbesitzerin in Wales schafft. Gleichzeitig gab es zwei Männer, die sich intensiv um ihr Wohlergehen kümmerten und Jools damit vor ein Problem stellten, mich aber auch. Denn ich hatte so meine Vorstellungen, wer mit wem anbandeln sollte und war nun gespannt, was sich die Autorin sich hat einfallen lassen.
Ich steckte also  wieder mittendrin im Geschehen und da kann es schon mal passieren, dass ich der Protagonistin so richtig meine Meinung sagen wollte. Zum Glück gab es eine Person, die das für mich erledigte.
Hatte ich anfangs erwähnt, dass ich die Bewohner dort als liebenswert kennen gelernt habe? Zumindest eine ist in meiner Gunst drastisch gesunken und andere sind gestiegen. Tja, ich verrate hier aber nicht, wen ich meine und was passiert ist.
Auf jeden Fall hat mich Martina Gercke mal wieder an das Buch gefesselt, wobei ich sagen muss, gegen Ende wurde es so dramatisch  spannend, ganz im Gegensatz zum Anfang des Buches, dort war es einfach eine nette Geschichte, die man immer wieder gerne liest. Nun, die Autorin hat es geschafft und ich war aufgeregt und konnte das Buch nicht aus der Hand legen. Was hat sie sich denn da wieder einfallen lassen, will sie mich als Leserin ärgern oder gibt es noch eine überraschende Wendung. Es gab eine Überraschung am Ende 😉


Fazit:
Das habe ich nun davon, jetzt habe ich soviel über alle in Fleetwood Cove gelesen, jetzt will ich auch wissen, was dort noch passiert, denn es gibt reichlich Potential.

Ich habe dieses Buch zweimal gelesen. Beim ersten Mal war ich eine der Testleserinnen und durfte konstruktive Kritik äußern. Beim zweiten Mal habe ich mit Kindle Unlimited gelesen und das war keineswegs langweilig.


Montag, 4. Dezember 2017

Rezension - Aus dem Netz gefischt



Autorin: Petra Mehnert

Titel: Aus dem Netz gefischt

Genre: Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 28. November 2017

Seiten: 300

Altersempfehlung: Erwachsene





Die Autorin Petra Mehnert, geboren 1965 in Augsburg, lebt seit 1989 mit ihrem Mann und den beiden Kindern in Ottenbach. Geschrieben hat sie schon als Jugendliche gern, doch erst mit den eigenen Kindern fing sie an, Bücher zu schreiben.



Kurzbeschreibung, übernommen:
Ein unbedachter Klick in den sozialen Netzwerken - und nichts ist mehr so wie es war im Leben der Studentin Svenja Mangold aus Ottenbach. Als auch noch ihr Vater eines Nachts nicht mehr nach Hause kommt und plötzlich beängstigende Dinge sie und ihre Mutter an den Rand des Wahnsinns treiben, taucht noch jemand auf, der immer dann zur Stelle ist, wenn man ihn braucht. Auch die junge Messermacherin Nora Angerer wird in diesen Fall verwickelt, denn sie und ihr Schäferhund Hasso bekommen ihren ersten Auftrag als Flächensuch-Team. Wird sich Nora auch diesmal wieder in die Ermittlungen einmischen oder werden ihr Freund, der junge Kommissar Joska Kiss und seine Kollegen erfolgreich sein?



Meine Meinung:
Dies ist nun der vierte Regionalkrimi aus dem Tal der Liebe, den die Autorin geschrieben hat und ich gelesen habe. Mir hat das Buch besonders gut gefallen, denn ich konnte wieder etwas über Joska Kiss und seine Freundin Nora Angerer lesen und dabei auch fest stellen, wie gut die beiden sich entwickelt haben. Schließlich habe ich beide von Anfang an begleitet und meine, mir darüber ein Urteil erlauben zu können. Auf jeden Fall fand ich, dass Joska als Ermittler besser geworden ist und Nora gelernt hat, sich etwas zurück zu halten.

Die Autorin hat den Krimi sehr spannend geschrieben und mich sogar auf eine falsche Fährte geschickt. Außerdem entwickelte sich einiges anders, was ich befürchtet hatte trat nicht ein und ich wurde regelrecht überrascht.
Ich fand es sehr gelungen, dass Petra Mehnert in ihrem Krimi ein ganz aktuelles Thema eingebunden hat: das soziale Netzwerk und was man damit alles anstellen kann, man sollte doch sehr vorsichtig mit bestimmten Veröffentlichungen umgehen.

Ich erwähnte ja schon, dass dieses das vierte Buch der Krimis aus dem Tal der Liebe ist. Es ist nicht zwingend erforderlich alle gelesen zu haben. Das Buch ist abgeschlossen. Allerdings finde ich es immer wieder gut, wenn ich so zu sagen alte Bekannte wieder treffe. So habe ich mich dann auch gefreut, dass ich Beteiligte aus den anderen Büchern in der Geschichte wiederfand.

Die Geschichte in diesem Buch hat mich so sehr gefesselt, dass es für mich sehr schwer war, eine geeignete Stelle zum Unterbrechen zu finden. Naja, Schlaf wird manchmal überbewertet und ich hatte mal wieder eine Lesenacht und am nächsten Morgen müde Augen 😉, was allerdings für das Buch spricht.


Fazit:
Dieses Buch hat mich sehr gut unterhalten, es war spannend und informativ und ich habe mir im Netz einen bestimmten Berg angeschaut, wieso und weshalb, das verrate ich nicht. Ich gebe lieber eine Leseempfehlung für das Buch.


Bei Petra Mehnert möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Sonntag, 3. Dezember 2017

Rezension - Winterhochzeit


Autorin: Elin Hilderbrand

Titel: Winterhochzeit

Genre: Roman, Weihnachtsbuch

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 20. November 2017

Seiten: 304

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Goldmann





Die Autorin Elin Hilderbrand hat ihre besten Ideen am Strand oder in den belebten Straßen von Boston. Sie hat drei Kinder und lebt mit ihrer Familie auf Nantucket, Massachusetts, wo auch ihre Geschichten spielen. Ihre Bücher stehen regelmäßig in den Top Ten der New-York-Times-Bestsellerliste.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Kaminfeuer, Eisblumen und Plätzchenduft – im »Winter Street Inn« auf Nantucket hat die schönste Zeit des Jahres begonnen. An Weihnachten kommt die Familie Quinn hier traditionell zusammen, um gemeinsam zu feiern. Nach turbulenten Zeiten steht dieses Jahr ein ganz besonderes Fest an, denn Kevin, Sohn von Familienoberhaupt Kelley und seiner Ex-Frau Margaret, wird an Heiligabend endlich seine Freundin Isabelle heiraten. Doch ein Blizzard unbekannten Ausmaßes rückt näher. Kann die Hochzeit stattfinden, wenn die Insel droht, in Schneemassen zu versinken? Noch kann keiner ahnen, dass der Sturm das größte Geschenk von allen bringen wird ...


Meine Meinung:
Winterhochzeit ist das dritte Buch der "Winter-Street-Reihe" und obwohl ich der erste Buch nicht gelesen und vom zweiten nicht so richtig begeistert war, wollte ich dem dritten Buch doch eine Chance geben und es lesen.  Nebenbei erwähnt, ich fand mich sofort zurecht, denn wichtiges wurde von der Autorin kurz beschrieben und ich war wieder auf dem aktuellen Stand.

Buchtitel, Cover und die Kurzbeschreibung haben mir ein Weihnachtsbuch versprochen, leider traf es nicht so ganz zu. Der Titel passt, denn am Ende des Buches wird eine Hochzeit gefeiert und zwar HeiligAbend. Bis es soweit war, erfuhr ich erst einmal, was die Mitglieder der Familie Quinn von Januar bis Dezember so erlebt haben. Denn jeder von ihnen hatte nach wie vor ein Päckchen zu tragen, ob es nun große oder kleine Probleme waren. Egal ob es den Beruf oder das Privatleben betraf. Allerdings wurden endlich mal einige wichtige Entscheidungen getroffen.

Wie es die Bewohner im Osten der USA so oft erleben, rückte mal wieder ein Schneesturm näher. Es waren so viele Familienmitglieder zur Hochzeit unterwegs und ich drückte allen die Daumen, dass sie es rechtzeitig schafften. Fast befürchtete ich ein Drama sozusagen auf den letzten Seiten des Buches, aber glücklicherweise blieb es aus und zu meiner großen Freude waren zur Hochzeit wirklich alle anwesend.


Fazit:
Wer die Familie Quinn bereits  kennt, wird sollte dieses Buch als guten Abschluss lesen. Es hat mir persönlich besser als das vorherigen gefallen.
Wer sie gerne kennen lernen möchte, kann es auch mit diesem Buch machen. Allerdings sollte es einem bewusst sein, dass es kein reines romantisches Winterbuch ist.

Bei dem Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Rezension - Weihnachtsküsse in White Cliff Bay


Autorin: Holly Martin

Titel: Weihnachtsküsse in White Cliff Bay

Genre: Weihnachtsbuch

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 14. November 2017

Seiten: 394

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Montlake Romance 




Holly Martin hat Medienwissenschaften studiert, in einer Bank, im Hotelwesen und im pädagogischen Bereich gearbeitet. Aber damit war Schluss, als sie vor einigen Jahren ihren größten Traum zum Beruf machte: das Schreiben. Ihre gefühlvollen, amüsanten Romane und Kurzgeschichten begeistern Leser und Kritiker gleichermaßen. Die Autorin lebt in der englischen Grafschaft Bedfordshire.



Kurzbeschreibung, übernommen:
Könnte Penny sich bloß den perfekten Mann schnitzen! Dann wäre Weihnachten gerettet. Denn im wirklichen Leben gibt es Mr. Perfect einfach nicht, glaubt die junge Eisschnitzerin. Was sich wieder mal bestätigt, als sie den Anbau ihres gemütlichen Cottages an den Holzkünstler Henry Travis vermietet. Umwerfend sieht er aus, aber er wirkt so abweisend, als sei er immun gegen all die schönen Lichterketten – und gegen Penny. Doch je näher das Fest in White Cliff Bay rückt, desto mehr taut Henry auf. Während die Vorbereitungen für den Eisschnitzwettbewerb und den Weihnachtsball auf vollen Touren laufen, küsst er Penny so zärtlich, dass sie in einer verschneiten Nacht unter seine Decke kriecht. Jetzt kann Weihnachten kommen! Aber leider gibt es noch eine zweite Frau in Henrys Leben …



Meine Meinung:
Auf meiner Suche nach Weihnachtsbüchern habe ich dieses Buch gefunden, was natürlich zunächst am Cover lag, das mir sehr ansprechend erschien. Dann wurde ich neugierig auf den Inhalt und es war nur eine Frage der Zeit, wann ich das Buch lesen würde.

Zunächst lernte ich Penny kennen, die eine Hälfte ihres Hauses vermieten wollte, unter anderem damit sie nicht so alleine ist. Sie erhoffte sich Gesellschaft. Tja, das kann natürlich leicht ins Auge gehen, besonders dann, wenn jeder andere Vorstellungen von wohnen, Ruhe und Zusammensein hat.
So kam es, wie es in vielen anderen Liebesgeschichten auch passiert, die Protagonisten kommen sich näher, haben aber Geheimnisse voreinander, es kommt zu Verwicklungen  und Ärgernissen, sie entfernen sich wieder voneinander und so weiter.
Deshalb wundere ich mich schon gar nicht mehr über merkwürdiges Verhalten der Beteiligten, obwohl ich ihnen schon gerne mal meine Meinung gesagt hätte, vor allem wenn es die Aussage gibt, wenn zwei das Gleiche tun, ist es noch lange nicht dasselbe. Was ich damit nun wieder meine, nein, ich verrate nichts vom Inhalt, das sollte jeder selber herausfinden.

Auf jeden Fall und das fand ich ungemein interessant, habe ich vieles über Eisschnitzer und deren Arbeiten erfahren. Außerdem habe ich in diesem Zusammenhang noch weitere interessante Personen kennen gelernt, wovon einige im Dorf von Penny wohnen.


Fazit:
Wer nach einer weihnachtlichen Liebesgeschichte Ausschau hält, wird hier vielleicht das richtige finden.

Ich möchte mich beim Verlag und NetGalley für das Rezensionsexemplar bedanken.

Rezension - Ein Weihnachten zum Glücklichsein


Autorin: Julia Williams

Titel: Ein Weihnachten zum Glücklichsein

Genre. Weihnachtsbuch

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 9. Oktober 2017

Seiten: 432

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Mira Taschenbuch





Die Autorin Julia Williams wuchs mit sieben Geschwistern im Norden Londons auf und studierte in Liverpool. Nach einigen Berufsjahren im Verlagswesen widmet sie sich inzwischen ganz dem Schreiben. Während des Studiums lernte sie ihren Mann David kennen. Mit ihm und den vier gemeinsamen Kindern lebt sie mittlerweile in Surrey


Kurzbeschreibung, übernommen:
Wie jedes Jahr will Beth mit ihrem Mann und den Kindern ein entspanntes Weihnachtsfest bei ihren Eltern verbringen. Aber diesmal herrscht totales Chaos: Ihr Bruder Ged steht mit einer neuen, aber schwangeren Freundin vor der Tür. Beths Schwester Lou ist wieder einmal Single und auch bei Beth selbst läuft so einiges schief. Zu guter Letzt machen auch ihre Eltern eine überraschende Mitteilung, und plötzlich droht das Band, das die Familie zusammenhält, zu reißen …



Meine Meinung:
Dieses Buch habe ich entdeckt, als ich Ausschau nach geeigneten Büchern für die Weihnachtszeit suchte. Der Titel und das Cover versprachen mir schon einmal ein weihnachtliches Lesevergnügen.
Allerdings möchte ich jetzt direkt erwähnen, dass es nicht unbedingt ein Weihnachtsbuch in der Art war, das ich erwartet hatte.
Die Geschichte von Beth King und ihrer Familie beginnt Weihnachten und endet mit dem Weihnachtsfest des nächsten Jahres. In dem Jahr lerne ich alle Familienmitglieder mit ihren Problemen kennen. Was mir persönlich schon ein bisschen zu viel war.
Das erste Weihnachtsfest, an dem ich alle kennen lernte, findet ausgesprochen chaotisch statt und bietet den drei erwachsenen Kindern der Familie einiges an Überraschungen, wobei sie selber ebenfalls mit eigenen dazu beitragen. Danach steht Abschnittweise immer ein anderes Familienmitglied im Vordergrund, aus deren Sicht ich so einiges erfahre. Manches kommt mir etwas langatmig vor. Trotzdem fand ich das alles interessant und wollte wissen, wie sich alles entwickelt und ob am Ende tatsächlich ein Weihnachtsfest stattfindet, an dem alle glücklich sind.


Fazit:
Ich würde dieses Buch jetzt nicht unbedingt als typisches Weihnachtsbuch einordnen, aber das Fest spielt halt eine besondere Rolle. Wer also kein rührseliges Buch lesen möchte, der wird vielleicht Gefallen an diesem finden.

Ich möchte mich beim Verlag und NetGalley vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.