Mittwoch, 6. Dezember 2017

Rezension - Herzknistern - Blind verliebt im Pulverschnee


Autorin: Mira Morton

Titel: Herzknistern - Blind verliebt im Pulverschnee

Genre: Roman

Version: eBook

erschienen: 28. November 2017

Seiten: 227

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Bookrix




Über die Autorin
Mira Morton ist das Pseudonym einer österreichischen Autorin. In ihren modernen Märchen verzaubert sie Leserinnen und Leser mit schwer reichen Traummännern, umwerfenden Frauen, Schauplätzen rund um den Globus (Malediven, Karibik, ...), magischen Momenten, einem Schuss Erotik und viel Humor! Immer ist es großes Kino mit einem einzigen Anspruch: Sich aus dem Alltag zu beamen. Für ein paar Stunden in Geschichten rund um die große Liebe einzutauchen.


Kurzbeschreibung, übernommen:
»Dich schickt der Himmel!«

»Eher die Gegenseite«, antwortet er.

Eric Stone weiß, dass er jede Nacht eine andere Frau haben kann. Auch wenn sie von ihm nie mehr erfahren, als das, was sie zu sehen bekommen: Einen verdammt attraktiven, dunkelhaarigen, großen durchtrainierten Mann, der ihnen mit seinen funkelnd schwarzen Augen für eine Nacht den Himmel verspricht, auch wenn es für ihn selbst die Hölle ist. Gründe dafür hat er genügend. Doch sie alle bleiben sein Geheimnis.
Was er jedoch im Moment am meisten liebt, ist die Einsamkeit auf seiner Skihütte in Kitzbühel. Ohne Strom und ohne Ablenkung, dafür jedoch mit jeder Menge Alkohol.
Das ändert sich schlagartig, als ihn die Hilferufe einer Frau gegen Mittag aus dem Bett holen. Eric hat sich geschworen, dass niemals eine Frau auch nur einen Fuß in seine Skihütte in den Bergen setzen wird. Doch genau damit macht ihn die Fremde fertig: mit ihrem verknacksten Fuß. Er hat die Wahl, sie vor der Tür erfrieren zu lassen oder sie zu schultern und so lange ihre Gesellschaft zu ertragen, bis sie wieder ins Tal abfahren kann. Eric ist geneigt, Ersteres für seinen Seelenfrieden in Kauf zu nehmen.
Doch leider ist sie blond. Und blauäugig. Genau der Typ von Frau, der Gift für sein gebrochenes Herz ist, dem er aber so verdammt schwer widerstehen kann ...


Meine Meinung:
Bei meiner Suche nach Winterbüchern wurde ich auf dieses Buch aufmerksam, denn das Cover sprach mich an und Pulverschnee mögen wir alle doch gerne, zumindest in den Bergen oder zu Hause während der Weihnachtstage.
Auf jeden Fall hat mich die Kurzbeschreibung zusätzlich neugierig gemacht und ich habe das Buch passend zu dieser Jahreszeit gelesen. Allerdings war mir nicht bewusst, dass dieses Buch zu der Reihe "Geheimnisvoll verliebt"  gehört und bereits das dritte davon ist. Ich hatte aber überhaupt kein Problem mich zurecht zu finden. Schnell lernte ich alle Beteiligten kennen und bekam auch immer wieder Hintergrundinformationen.
Die Hauptperson in diesem Buch war Marlene, die sich einen Urlaub im verschneiten Kitzbühel gönnen wollte. Leider hat ihr das Wetter direkt am ersten Tag einen Strich durch die Rechnung gemacht. Nebel! Der dann auch schuld an einem verstauchten Knöchel war. Was passiert im Nebel, wenn man verletzt im Schnee liegt? Nun Marlene hoffte auf einen Retter. Das war Eric, der allerdings nicht so begeistert war, als er Marlenes Hilferuf hörte.
Jetzt beginnt eine wirklich interessante und turbulente Zeit, in der ich die beiden mit Begeisterung beobachtet habe. Vor allem umgab Eric ein Geheimnis und ich machte mir viele Gedanken, was es denn sein könnte.
Mira Morton hat mich mit ihrem Schreibstil an das Buch gefesselt. Auch wenn ich als ältere Leserin nicht immer das Verhalten der jungen Frauen nachvollziehen kann, gab es keinen Grund für mich, das Buch nicht in einem Rutsch zu lesen. Zumal ich ja auch hinter das Geheimnis kommen wollte 😉 Außerdem hat es mir nebenher noch gefallen, alle im Pulverschnee zu begleiten.

Die Vorgeschichte kannte ich ja nicht, aber ich habe schnell festgestellt, dass Marlene es als Tochter eines bekannten Vaters und außerdem auch nicht arm, es nicht leicht hatte. So hat das Buch mir einiges vermittelt, auch Reiche haben Sorgen, die man nicht mit Geld lösen kann. Es müssen Entscheidungen getroffen werden, was nicht immer leicht ist.
Ich möchte hier noch einmal auf den Schreibstil zurück kommen. Ich hatte im Vorfeld gelesen, dass dieses Buch im österreichischen Deutsch geschrieben wurde. Den Hinweis fand ich gut, konnte ich mir doch überlegen, ob ich es trotzdem lesen wollte. Denn oft ist es so, dass fremde Begriffe meinen Lesefluss hemmen. Aber inzwischen habe ich einige Bücher gelesen, die Autorinnen geschrieben haben, die in Österreich ihre Heimat haben. Deshalb gab es wenig unbekanntes für mich.


Fazit:
Wer also nach einem Buch Ausschau hält, in dem vieles miteinander verknüpft wird, wird hier wohl das richtige finden. Liebe, Spannung, Sorgen, Alltag und vor allem Schnee kommen nicht zu kurz.