Mittwoch, 3. Februar 2021
Rezension - Die Schwimmerin
Mittwoch, 27. Januar 2021
Rezension - Die Rache des Lombarden
Autorin: Petra Schier
Titel: Die Rache des Lombarden
Genre: Historisch
Version: eBook, Hörbuch und Taschenbuch
erschienen: 26. Januar 2021
Seiten: 432
Altersempfehlung: Erwachsene
Herausgeber :
Rowohlt Taschenbuch
Über die Autorin:
Petra Schier, Jahrgang 1978, lebt mit Mann und Hund in einer kleinen Gemeinde in
der Eifel. Sie studierte Geschichte und Literatur an der Fernuniversität Hagen,
und seit 2003 arbeitet sie als freie Autorin. Ihre sehr erfolgreichen
historischen Romane erscheinen im Rowohlt Taschenbuch Verlag, ihre Weihnachts-
und Liebesromane bei Rütten & Loening sowie MIRA Taschenbuch und Weltbild.
Sie ist Mitglied im Syndikat und bei DELIA sowie Vorsitzende der Jury des
DELIA-Literaturpreises sowie des DELIA-Jugendliteraturpreises.
Kurzbeschreibung, übernommen:
Hat Liebe einen Preis?
Köln, anno domini 1424: Im Haus von Aleydis de Bruinker zieht einfach keine
Ruhe ein. Betrugsversuche in ihrer Wechselstube, übermütige Verehrer, das
kriminelle Erbe ihres verstorbenen Mannes … mit all dem muss Aleydis sich fast
täglich auseinandersetzen. Und trotz dieser Widrigkeiten kommt sie bestens
zurecht, auch ohne Mann. Auch ohne Vinzenz van Clewe, obwohl sie zugeben muss,
dass der gutaussehende Gewaltrichter bisweilen durchaus hilfreich sein kann.
Doch dann erlebt Aleydis ihren schlimmsten Alptraum: Ihre Mündel Marlein und
Ursel werden entführt. Aleydis setzt alles daran, die Mädchen
zurückzubekommen. Koste es, was es wolle …
Meine Meinung:
Voller Spannung habe ich auf dieses Buch gewartet, denn inzwischen fühlte
ich mich im Haushalt von Aleydis sehr wohl. Naja, als Leserin, denn vor Ort
wäre ich nicht so gerne gewesen, das war mir dann doch zu aufregend. Es war
immer etwas los, die Intrigen hörten einfach nicht auf.
Aber ich will zunächst mit dem ersten Seiten des Buches beginnen. Sehr
aufmerksam habe ich mir den Stadtplan von Köln angesehen. So konnte ich die
Wege, die Aleydis zurück legte, sehr gut vorstellen. Heute kann man es sich
kaum vorstellen, welche Strecken meist zu Fuß bewältigt werden mussten und
selbst kurze Wege waren nicht ungefährlich. Alleine durfte ein Frau selten
losgehen.
Zur Auffrischung diente als nächstes das Personenverzeichnis, was mir
ebenfalls gut gefallen hat. Gerade für mich als Vielleserin ist es sehr
hilfreich, lerne ich doch in den vielen Büchern eine Menge Personen
kennen.
Und dann startet die Geschichte direkt mit einem aufregenden Prolog. Ohje,
was erwartete mich denn jetzt? Die Mündel Ursel und Marlein wurden entführt!
Petra Schier hat sich auch diesmal einiges einfallen lassen und eine tolle
Folge der Lombarden-Trilogie geschrieben. Spannung, Romanze und
Alltagsleben wurden bestens miteinander kombiniert. Und ich hielt ein
weiteres Mal ein Buch in der Hand, das ich einfach nicht zur Seite legen
konnte. Gut, dass wir alle im Moment mehr Zeit zu Hause verbringen und
in Ruhe Bücher lesen können.
Auf den Inhalt des Buches will ich jetzt nicht weiter eingehen. Auf jeden
Fall war ich gefesselt. Ich war begeistert, dass ich alte Bekannte aus
anderen Büchern wieder gesehen habe. Und ich finde es immer wieder toll,
dass ich dank der guten Recherche der Autorin soviel über das Leben in der
damaligen Zeit erfahren kann.
Fazit:
Ein gelungener Abschluss einer lesenswerten Trilogie. Von mir aus könnte es
noch wesentlich mehr Folgen geben, denn Potential ist reichlich vorhanden.
Aber nun gebe ich für dieses Buch, nein für die gesamte Lombarden-Trilogie
eine Leseempfehlung.
Bei der Autorin und beim Verlag möchte ich mich vielmals für das
Rezensionsexemplar bedanken.
Rezension - Ein niederträchtiger Mord
Samstag, 23. Januar 2021
Rezension - Tod in Abbey View
Roman - Der Tod lässt kein Schwein kalt
Freitag, 22. Januar 2021
Rezension - Waldstettener G'schichten - Das alte Gutshaus
Titel: Waldstettener G'schichten - Das Alte Gutshaus
Genre: Gegenwartsroman, Gesellschaftsroman
Version: eBook und Taschenbuch
erschienen: 22. Januar 2021
Seiten: 211
Altersempfehlung: Erwachsene
Herausgeber : BoD – Books on DemandKurzbeschreibung, übernommen:
Meine Meinung:
Nun war ich bereits zum vierten Mal in Waldstetten zu Besuch. Mir gefällt es
dort sehr gut, ich habe viele Bewohner in mein Leserherz geschlossen.
Allerdings gibt es einige, die ich gerne wieder los werden möchte. Ob es mir
diesmal gelingt?
Wer bis jetzt noch keine der Waldstettener G'schichten gelesen hat, kann trotzdem ohne Schwierigkeiten einsteigen. Denn anstelle eines Vorwortes gibt die Autor einen Überblick über die Beteiligten und besondere Ereignisse der drei vorherigen Bücher. Auch für mich war es sehr hilfreich, denn mir als Vielleserin begegnen mir so viele Personen und so war ich sofort wieder auf dem aktuellen Stand. Schnell war ich wieder vor Ort und konnte dem Alltagsleben aller folgen. Es gab reichlich schwierige Situationen, die alle sehr realistisch waren. Allerdings konnte ich nicht immer für alle Verständnis aufbringen und hätte zu gerne mal mitgemischt und denjenigen etwas gesagt. Aber Brigitte Teufl-Heimhilcher hat das natürlich auch ohne meine Hilfe hinbekommen 😉
Sie hat es auch diesmal geschafft, dass ich das
Buch möglichst ohne lange Pausen lesen wollte. Zumal ich sehr neugierig war
und wissen wollte, was denn nun tatsächlich passiert ist und wie es für alle
endet. So war es diesmal nicht nur sehr unterhaltsam, sondern auch
spannend. Aber mehr werde ich dazu nicht verraten.
Inzwischen habe ich ja schon einige Bücher der Autorin gelesen und bin mit
der österreichischen Sprache etwas vertrauter geworden. Aber trotzdem gibt
es ab und zu den einen oder anderen Begriff, der mir nicht so geläufig ist
und da finde ich die Erklärungen im Glossar sehr hilfreich.
Fazit:
Die Waldstettener G'schichten finden ein Ende mit dem ich sehr zufrieden
bin. Brigitte Teufl-Heimhilcher versteht es bestens unterhaltsame und
heitere Gesellschaftsromane zu schreiben. Jedes Buch kann für sich gelesen
werden, weil es eine abgeschlossene Geschichte ist. Allerdings macht es mehr
Spaß, alle Bücher in der entsprechenden Reihenfolge zu lesen. Gerne empfehle
ich dieses und die vorherigen Bücher.
Nun möchte ich noch etwas persönliches erwähnen. Mich hat es unwahrscheinlich gefreut, dass Brigitte Teufl-Heimhilcher am Ende des Buches meinen Blog erwähnt hat. Ach was, es hat mich richtig stolz gemacht. Es ist ja oft so, dass wir Buchblogger nicht immer so beachtet werden. Für viele ist es selbstverständlich, dass wir Bücher lesen und rezensieren. Wir haben damit natürlich nicht so viel Arbeit, wie die Autoren, aber es nimmt schon etwas Zeit in Anspruch. Ich mache das aus Spaß an der Freud, wie es bei uns so schön heißt und natürlich freue ich mich noch mehr, wenn ich meinen Namen oder die Erwähnung meiner Bücherseite sehe. 💓
Dienstag, 19. Januar 2021
Rezension - Blut und Blüten
Autorin: Thea Lehmann
Titel: Blut und Blüten
Genre: Krimi
Version: Taschenbuch
erschienen: 11. November 2020
Seiten: 304
Altersempfehlung: Erwachsene
Herausgeber : DDV EDITION
Über die Autorin:
Thea Lehmann arbeitete viele Jahre als Journalistin und freie PR-Beraterin, bevor sie 2015 ihren ersten Regional-Krimi veröffentlichte. Die Sächsische Schweiz ist die zweite Heimat der in Bayern aufgewachsenen Autorin. Diese Region inspiriert sie enorm, deshalb gibt es inzwischen sechs Krimis aus der Reihe um den bayerischen Kriminalkommissar Reisinger und seinen sächsischen Kollegen. Thea Lehmann ist Mitglied bei den Mörderische Schwestern e.V. und im Autorenverein 'Das Syndikat'
Kurzbeschreibung, übernommen:
Eine Verhaftung, eine Hochzeit und der Überfall auf einen Lastwagen der Papierfabrik in Königstein - das Jahr hätte für die Kommissare Sandra Kruse und Leo Reisinger auch ruhiger zu Ende gehen können. Zudem müssen die beiden Ermittler einen Kollegen des LKA bei der Suche nach den verschwundenen Paletten voller Geldscheinpapier unter die Arme greifen. Was zunächst nach einer Kleinigkeit aussieht, entwickelt sich schnell zu einem brisanten Fall. Während Sandra ihren eigenen Weg geht, durchlebt Leo Todesangst...
Der 6. Heimatkrimi aus der Feder der Autorin Thea Lehmann und ein weiteres spannendes Abenteuer des sächsisch-bayrischen Ermittlerduos.
Meine Meinung:
Nachdem ich mit Begeisterung den Krimi "Mord im Kuhstall" gelesen hatte, wollte ich eigentlich noch weitere Bücher lesen, in denen das sächsisch-bayerische Duo ermittelt. Aber irgendwie habe ich es einfach nicht geschafft und deshalb freute ich mich sehr, dass ich unverhofft dieses Buch in der Hand hielt.
Das interessante Ermittlerduo hatte ich ja bereits kennen gelernt und in mein Leserherz geschlossen. Sandra Kruse und Leo Reisinger haben mich gleich zu Beginn erfreuen können, zu gerne wäre ich bei der Hochzeit des Kollegen dabei gewesen und hätte sie beim Tanzen beobachtet. Diese Aktion sollte im Laufe der Geschichte öfter dafür sorgen, dass ich schmunzeln musste. Aber schnell werden sie vom Alltag wieder eingeholt. Eigentlich sollte ein nicht gerade beliebter Kollege bei seiner Arbeit unterstützt werden und es sah nach einer langweiligen Arbeit aus. Dass es nicht dazu kam, war unter anderem die Familie Howald schuld. Sie hatten besondere Pläne geschmiedet und ich würde sie gerne als "MöchtegernGangster" bezeichnen.
Im Wechsel konnte ich verfolgen, was bei den Howalds passierte und den Ermittlern bei der Arbeit zusehen. Mir hat dieser Wechsel sehr gut gefallen, dadurch bekam ich ja einen Wissensvorsprung. Allerdings waren noch weitere Personen beteiligt und die gaben mir Rätsel auf.
Was anfangs durchaus unspektakulär aussah, entwickelte sich immer mehr in eine spannende Angelegenheit. Es gab Verwicklungen und Handlungen, die für mich immer aufregender wurden und sich mehr und mehr steigerten. Es passierte auch einiges, womit ich nicht gerechnet hatte und was mich überraschte. An einer Stelle erwischte ich mich, als ich dachte, schade, das hätte nicht sein brauchen. Aber so ist es nun einmal. Dafür wurde ich durch das tolle Ende entschädigt. Für die Howalds freute ich mich sehr und nun bin ich gespannt, wie es mit Sandra und Leo weitergeht.
Fazit:
Eine gelungene unterhaltsame und spannende Folge dieser Serie. Mich hat sie begeistert und da die Neugierde groß ist, werde ich nun darauf achten, dass ich weitere Folgen nicht verpasse. Gerne gebe ich eine Leseempfehlung.
Bei der Autorin möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.






