Dienstag, 19. Januar 2021

Rezension - Blut und Blüten



Autorin: Thea Lehmann

Titel: Blut und Blüten

Genre: Krimi

Version: Taschenbuch

erschienen: 11. November 2020

Seiten: 304

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : DDV EDITION 




Über die Autorin:
Thea Lehmann arbeitete viele Jahre als Journalistin und freie PR-Beraterin, bevor sie 2015 ihren ersten Regional-Krimi veröffentlichte. Die Sächsische Schweiz ist die zweite Heimat der in Bayern aufgewachsenen Autorin. Diese Region inspiriert sie enorm, deshalb gibt es inzwischen sechs Krimis aus der Reihe um den bayerischen Kriminalkommissar Reisinger und seinen sächsischen Kollegen. Thea Lehmann ist Mitglied bei den Mörderische Schwestern e.V. und im Autorenverein 'Das Syndikat'


Kurzbeschreibung, übernommen:
Eine Verhaftung, eine Hochzeit und der Überfall auf einen Lastwagen der Papierfabrik in Königstein - das Jahr hätte für die Kommissare Sandra Kruse und Leo Reisinger auch ruhiger zu Ende gehen können. Zudem müssen die beiden Ermittler einen Kollegen des LKA bei der Suche nach den verschwundenen Paletten voller Geldscheinpapier unter die Arme greifen. Was zunächst nach einer Kleinigkeit aussieht, entwickelt sich schnell zu einem brisanten Fall. Während Sandra ihren eigenen Weg geht, durchlebt Leo Todesangst... 
Der 6. Heimatkrimi aus der Feder der Autorin Thea Lehmann und ein weiteres spannendes Abenteuer des sächsisch-bayrischen Ermittlerduos.


Meine Meinung:
Nachdem ich mit Begeisterung den Krimi "Mord im Kuhstall" gelesen hatte, wollte ich eigentlich noch weitere Bücher lesen, in denen das sächsisch-bayerische Duo ermittelt. Aber irgendwie habe ich es einfach nicht geschafft und deshalb freute ich mich sehr, dass ich unverhofft dieses Buch in der Hand hielt.
Das interessante Ermittlerduo hatte ich ja bereits kennen gelernt und in mein Leserherz geschlossen. Sandra Kruse und Leo Reisinger haben mich gleich zu Beginn erfreuen können, zu gerne wäre ich bei der Hochzeit des Kollegen dabei gewesen und hätte sie beim Tanzen beobachtet. Diese Aktion sollte im Laufe der Geschichte öfter dafür sorgen, dass ich schmunzeln musste. Aber schnell werden sie vom Alltag wieder eingeholt. Eigentlich sollte ein nicht gerade beliebter Kollege bei seiner Arbeit unterstützt werden und es sah nach einer langweiligen Arbeit aus. Dass es nicht dazu kam, war unter anderem die Familie Howald schuld. Sie hatten besondere Pläne geschmiedet und ich würde sie gerne als "MöchtegernGangster" bezeichnen.
Im Wechsel konnte ich verfolgen, was bei den Howalds passierte und den Ermittlern bei der Arbeit zusehen. Mir hat dieser Wechsel sehr gut gefallen, dadurch bekam ich ja einen Wissensvorsprung. Allerdings waren noch weitere Personen beteiligt und die gaben mir Rätsel auf.
Was anfangs durchaus unspektakulär aussah, entwickelte sich immer mehr in eine spannende Angelegenheit. Es gab Verwicklungen und Handlungen, die für mich immer aufregender wurden und sich mehr und mehr steigerten. Es passierte auch einiges, womit ich nicht gerechnet hatte und was mich überraschte. An einer Stelle erwischte ich mich, als ich dachte, schade, das hätte nicht sein brauchen. Aber so ist es nun einmal. Dafür wurde ich durch das tolle Ende entschädigt. Für die Howalds freute ich mich sehr und nun bin ich gespannt, wie es mit Sandra und Leo weitergeht.


Fazit:
Eine gelungene unterhaltsame und spannende Folge dieser Serie. Mich hat sie begeistert und da die Neugierde groß ist, werde ich nun darauf achten, dass ich weitere Folgen nicht verpasse. Gerne gebe ich eine Leseempfehlung.


Bei der Autorin möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

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