Montag, 4. Januar 2021

Rezension - DüsselGin - Ortstermin Düsseldorf


 Autorin: Gabi Bierhaus

Titel: DüsselGin - Ortstermin Düsseldorf 

Genre: Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 15. Juli 2020

Seiten: 429

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : Independently published 




Über die Autorin:
Gabi Bierhaus - Jahrgang 1952 - lebt mit ihrer Familie in Düsseldorf. Sie hat nach dem Studium der Volkswirtschaft und einem Volontariat bei der Westdeutschen Zeitung einige Jahre als Wirtschaftsjournalistin beim Handelsblatt gearbeitet, was sich jedoch in den achtziger Jahren als relativ inkompatibel mit der Familienplanung erwies. 
Also sattelte sie um und arbeitete zusammen mit ihrem Mann selbstständig als Steuerberaterin. Seit einer ihrer Söhne ihren Job übernommen hat, hat sie wieder mehr Zeit zum Schreiben und zum Reisen. Impressionen dieser Touren finden sich teilweise in ihren Büchern und auch in Form von Reiseberichten auf der Website unter www.gabi-bierhaus.de


Kurzbeschreibung, übernommen:
Wer hat die millionenschwere Fabrikantenwitwe Iris Küppersbusch mit dem Gift des Kugelfisches ins Jenseits befördert? Hatte etwa einer der japanischen Mitbürger in Düsseldorf damit zu tun?
Eher nicht, denn an ihrem Todestag waren die sie liebenden Verwandten bei Iris zum Tee und haben ihr eine Flasche ›DüsselGin‹ überreicht, die das Gift enthielt. Nur - wie ist es dort hineingekommen? Neffe und Nichte schwören Stein und Bein, sie hätten die Flasche und sich gegenseitig nicht aus den Augen gelassen.
Hauptkommissar Otto Tjombe, dem Nachfolger Tom Brechts als Leiter des KK11, ist überhaupt nicht wohl bei der Sache, als der Neffe schließlich angeklagt wird. Und auf Otto Tjombes gutes Bauchgefühl war bisher stets Verlass.
Die junge und unerfahrene Juristin Luzie Holm verteidigt in ihrem ersten großen Schwurgerichtsprozess den Neffen und Erben der Toten. Ihr Gegenspieler ist der nette Kommissar Axel König vom KK11, der sich mit Luzie eigentlich lieber bei einem Candle-Light-Dinner treffen würde als vor Gericht.


Meine Meinung:
Ich hatte vor einer Weile einen Zeitungsartikel gelesen, in dem die Düsseldorfer Autorin Gabi Bierhaus und dieses Buch vorgestellt wurde. Da ich oft gezielt Ausschau nach Regionalkrimis halte, war meine Neugierde geweckt und ich wollte diesen Krimi lesen.
Mit DüsselGin startet die Autorin eine neue Serie und ich lernte zunächst viele Personen kennen. Auf der einen Seite Hauptkommissar Otto Tjombe mit seinen Kollegen und seiner Familie. Auf der anderen Seite die Juristin Luzie Holm und auch hier ihre Kollegen und Familie. Dabei hat Gabi Bierhaus einigen Beteiligten sehr interessante Charaktere eingehaucht. Aber dazu möchte ich nicht mehr schreiben, denn es würde stellenweise das Lesevergnügen mindern.
In diesem Fall kommen nicht nur Otto Tjombe und seine Mitarbeiter zum Einsatz, auch Luzie Holm muss zeigen, was sie kann. Die reiche Fabrikantenwitwe Iris Küppersbusch wird tot aufgefunden und für uns alle beginnt das große Rätselraten, wie das Gift in den Gin gekommen ist. Es gibt zwar eine Verhaftung, aber wir alle sind immer noch nicht sicher, ob der wahre Täter gefunden wurde. Luzie Holm sorgt bei ihrem ersten großen Fall vor Gericht dann auch für eine überraschende Wendung. Später bietet die Autorin eine weitere Überraschung und ein Ende, dass mich auf weitere Folgen hoffen lässt.
Mir hat es sehr gut gefallen, dass ich alle bei ihrer Arbeit begleiten konnte. Außerdem freute ich mich über die bekannten Düsseldorfer Örtlichkeiten. Die Spannung war jetzt nicht so groß, dass ich Herzklopfen bekam, aber ich fühlte mich von Anfang bis Ende an das Buch gefesselt, weil ich wissen wollte, wie sich alles entwickelt und vor allem war ich gespannt auf die Auflösung. Natürlich hatte ich mir ebenfalls Gedanken gemacht, aber auf das Ergebnis bin ich dann doch nicht gekommen, was aber auch daran lag, dass es nicht nur für mich neue Informationen gab.


Fazit:
Ein gelungener Start einer neuen Serie, mit vielen interessanten Personen und rätselhaften Begebenheiten. Ich fühlte mich gut unterhalten und habe das Buch mal wieder in einem Rutsch gelesen. Deshalb gebe ich gerne eine Leseempfehlung.

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