Dienstag, 29. April 2014

Rezension - Sommerwind


Autorin: Gabriella Engelmann

Titel: Sommerwind

Genre: Roman

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 28. April 2014

Seiten: 368

Altersempfehlung: Erwachsene



Die Autorin Gabriella Engelmann, 1966 geboren in München, ist gelernte Buchhändlerin. Nach Stationen als Lektorin und als Verlagsleiterin eines Kinderbuchverlages arbeitet sie heute freiberuflich als Literaturscout und Autorin von Romanen für Erwachsene sowie von Kinder- und Jugendbüchern. Gabriella Engelmann lebt und arbeitet in Hamburg.

Kurzbeschreibung, übernommen:
„Geliebter Zugvogel, ich schreibe dir, wie ich es immer mache, sobald du die Insel verlassen hast“ – so beginnt einer jener geheimnisvollen Liebesbriefe, unterzeichnet nur mit dem Initial A., die die Hamburgerin Felicitas auf dem Dachboden findet. Alle Briefe wurden auf Föhr geschrieben, wohin Felicitas nur wenig später aus beruflichen Gründen reisen muss. Die Sehnsucht, die in jeder Zeile der Briefe steckt, berührt sie tief, obwohl sie nach einer großen Enttäuschung in Sachen Liebe ein gebranntes Kind ist. Als sie auf der wunderschönen Nordseeinsel die Brüder Niklas und Frederick kennenlernt, bekommt die Frage, ob sie selbst je wieder lieben kann, eine neue Dringlichkeit.

Meine Meinung:
Das war für mich mal wieder ein Buch, dass ich mit einem "Hach, wie schön und was schon zu Ende" aus der Hand gelegt habe.
Felicitas, die als Regieassistentin arbeitet, muss für vier Wochen auf die Insel reisen, weil dort ein Liebesfilm gedreht werden soll. Bei der Koffersuche findet sie auf dem Dachboden romantische Liebesbriefe, die alle in Nieblum geschrieben wurden. Sie packt die Briefe mit ein und will sie später auf der Insel lesen, denn zufällig ist sie in einer kleinen Pension in Nieblum untergebracht.
Auf Föhr angekommen, erkundet Felicitas ihre nähere Umgebung und dabei lernt sie Leevke kennen, die den kleinen Laden "Träum weiter" betreibt. Sie wird zu einer wahren Freundin werden und ich habe sie, wie einige andere, sofort ins Herz geschlossen. Zu gerne würde ich ja mal Kup Sin kennen lernen, der bei Leevke wohnt.
Nachdem die restliche Film-Crew angereist ist, hat Felicitas viel zu tun und als Leser lernt man die vielseitigen Aufgaben kennen. Leider ist nicht immer alles eitel Sonnenschein. Die kurzfristig eingesprungene Schauspielerin Viola hat Felicitas vor Jahren den Freund genommen, worunter sie immer noch leidet. Der Regisseur benimmt sich unmöglich und bereitet Felicitas zuerst großen Kummer und dann bekommt sie durch seine Erkrankung eine große Chance.
Dank Leevke lernt Felicitas weitere liebenswerte Menschen auf der Insel kennen. Unter anderem Frederick, der ihr sehr viele schöne Stellen auf der Insel zeigt. Nachdem ich das Buch ausgelesen und mit einem Seufzer zur Seite gelegt hatte, habe ich erst einmal gegoogelt. Denn jetzt war ich richtig neugierig auf die Insel Föhr geworden.
Hier mache ich bei meiner Nacherzählung nun einen Schnitt, denn ich will nicht zu viel verraten. Jeder Leser soll die Chance haben und lesen, wie sich die Geschichte um Felicitas und ihre Freunde entwickelt.

Dieses Buch hat mich wieder gefesselt und ich habe es fast in einem Rutsch gelesen. Leider musste ich eine Pause einlegen, weil der Schlaf seine Rechte eingefordert hat.
Mir haben ja schon die beiden Bücher Inselsommer und Inselzauber von der Autorin gefallen und ich habe mich sehr gefreut, dass ich in diesem Buch alte Bekannte wiedergetroffen habe.
Weil mir die beiden Bücher so gut gefallen haben, war es für mich klar, dass ich auch dieses Buch unbedingt kaufen und lesen wollte. Ansonsten hätte mich das Buchcover neugierig gemacht, denn es vermittelt einem sofort ein Sommer-Urlaubs-Gefühl.

Wie ich schon erwähnte, ist es Gabriella Engelmann gelungen ein wunderschönes Buch zu schreiben, ich habe mit allen gelitten oder mich mit ihnen gefreut, ich habe an den Ausflügen teil genommen und war bei den Feiern dabei. Ich war so richtig drin im Geschehen und bin gespannt, ob ich noch mehr von allen zu lesen bekomme. Ich würde mich auf jeden Fall darüber freuen.

Fazit:
Ich kann Sommerwind auf jeden Fall empfehlen. Mir hat es Spaß gemacht, das Buch zu lesen, es war etwas fürs Herz und stimmt einen auf den kommenden Urlaub ein,

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