Samstag, 19. April 2014

Rezension - nie wieder Toskana


Autoren: Frieda Lamberti und Jörg von Rohland

Titel: Nie wieder Toskana

Genre: Roman

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 10. April 2014

Seiten: 156

Altersempfehlung: Erwachsene



Die Autorin Frieda Lamberti, 52, Hamburgerin, verheiratet seit 1979, 4fache Oma lebt ihre Vorliebe für Frankreich, gutes Essen, lecker Kochen, Wein, Männer und Musik in ihren Geschichten aus.

Der Autor Jörg von Rohland ist 42 Jahre alt, verheiratet, hat drei Kinder, wohnt in der Gemeinde Andechs (Kreis Starnberg) und arbeitet hauptberuflich als Wirtschaftsredakteur (Bayernkurier) und als Lokalredakteur (Starnberger Merkur).

Kurzbeschreibung, übernommen:
Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erzählen.....Das, was Juliane und Oliver Stadtler während ihrer Ferien erleben, hat mit einem entspannten Urlaub rein gar nichts zu tun. Statt wie geplant an die spanische Mittelmeerküste zu reisen, verbringen sie den Sommer auf einem imposanten Landgut in der Toskana. Es könnte eine schöne Zeit werden, hätten sie nicht den fatalen Fehler begangen, auch andere Familienmitglieder einzuladen. Eltern, Geschwister und Kinder treiben das Ehepaar Stadtler an den Rand der Verzweiflung.

Meine Meinung:
Boah, war das ein Leseerlebnis. Es hat bei mir so vieles ausgelöst. Ich war abwechselnd wütend und dann wieder belustigt. Ne, was ist das für eine Sippschaft. Ich wäre wahrscheinlich schon eher ausgerastet und hätte mit der Faust auf den Tisch gehauen. Aber dann habe ich mich zurück gelehnt und gedacht, mal sehen, wie Jule und Olli damit klar kommen, Sind sie ja selber schuld, warum laden sie auch die ganze Familie ein.
Die lieben Verwandten haben alle irgendwie eine Macke, nicht unbedingt immer liebenswert, aber sehr interessant. Fast alle der Beteiligten mochte ich, die einen mehr, die anderen weniger. Und Personen, die mich am Anfang genervt haben, wurden mir immer sympathischer und ich wäre sooo gerne beim Girlsday dabei gewesen. Ich hatte beim Lesen so viel Spaß, aber näher möchte ich jetzt nicht darauf eingehen, denn dann besteht die Gefahr, dass ich zu viel verrate.

Auch diesmal hat es mir gefallen, dass die Geschichte immer im Wechsel aus Sicht von Jule oder Olli erzählt wurde. Wieder weiß ich nicht, wer von den beiden Autoren welches Kapitel übernommen hat oder ob sogar mitten im Kapitel gewechselt wurde.

Das Cover gefällt mir ebenfalls, daran erkennt der Leser die Zugehörigkeit zu den "Hamburger Deerns", na klar, so soll es ja auch sein.

Ich glaube, die beiden Autoren haben sich immer noch nicht getroffen (das werde ich mal erfragen) und ich finde es klasse, dass auch das zweite gemeinsame Buch so gut gelungen ist.

Fazit:
Ein humorvolles Buch, was eigentlich in keiner Urlaubsreisetasche fehlen sollte.

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