Autorin: Donna Leon
Titel: Tierische Profile - Commissario Brunettis 21. Fall
Genre: Krimi
Version: eBook, Taschenbuch, gebunden und Hörbuch
erschienen: 28. Mai 2013
Seiten: 327
Altersempfehlung: Erwachsene
Verlag: Diogenes
zu kaufen: klick hier
Die Autorin Donna Leon, geboren 1942 in New Jersey, lebt seit 1965 im Ausland. Sie arbeitete als Reiseleiterin in Rom, als Werbetexterin in London sowie als Lehrerin an amerikanischen Schulen in der Schweiz, im Iran, in China und Saudi-Arabien. 1981 zog Donna Leon nach Venedig. Die ›Brunetti‹-Romane machten sie weltberühmt, doch die Barockmusik ist ihr nicht weniger wichtig. Sie förderte zahlreiche Einspielungen, neu das Orchester ›Il Pomo d'Oro‹. Heute lebt sie in Venedig und in der Schweiz.
Kurzbeschreibung, übernommen:
Ein toter Mann, der von niemandem vermisst wird, weder von den Venezianern noch von Touristen. Und ein teurer Lederschuh am Fuß dieser Leiche. Brunetti muss all seine Menschenkenntnis aufbieten und sein ganzes Kombinationstalent, um diesen Fall zu lösen, der ihn bis aufs Festland nach Mestre führt.
Meine Meinung:
Ich finde es immer wieder faszinierend wie Guido Brunetti an die Lösung seiner Fälle heran geht. Schwierigkeiten bereiten ihn in Venedig viele, ob es nun sein Chef Patta ist oder die Zugehörigkeit eines Zeugen/Verdächtigen zu einem mächtigen Familienclan. Auch das Ermitteln außerhalb Venedigs wird ihm nicht immer leicht gemacht. Zum Glück stehen ihm einige sehr fähige Mitarbeiter zur Verfügung und auch die etwas unfähigen versteht er sehr geschickt einzusetzen.
Seit Jahren lese ich nun die Krimis von Donna Leon und die Familie Brunetti ist mir inzwischen sehr vertraut. Ich fühle mich dort immer wie zu Hause, kenne die Geflogenheiten beim Essen und Kochen. Guido begleite ich immer bei seinen Rundgängen und kenne von Venedig nun schon einiges, ohne es je gesehen zu haben.
Diesmal soll der Mord von einem toten Unbekannten aufgeklärt werden. Bei der Ermittlung müssen der Commissario und sein Mitarbeiter Vianello sehr unangenehme Orte aufsuchen. Am besten stellt man da sein Kopfkino aus. Mich hat gefreut, dass ihre Arbeit diesmal von Erfolg gekrönt war. Denn oft genug ist es vorgekommen, dass ich mit dem Ende genauso wenig zufrieden war, wie der Commissario. Tja, gegen manche Machenschaften kommt er leider nicht immer an.
Man könnte ja vermuten, dass es mir beim Lesen so allmählich langweilig werden könnte, aber die Autorin hat diesmal ein sehr brisantes Thema angefasst und es wunderbar verstanden, eine Geschichte darum herum zu schreiben.
Außerdem habe ich die Familie Brunetti und einige Mitarbeiter des Questura lieb gewonnen und freue mich immer wieder, etwas neues über und von ihnen zu lesen.
Fazit:
Hier bin ich wirklich ein Serienjunkie und werde auch die nächsten Folgen lesen. Ein späterer Einstieg in diese Serie ist möglich, allerdings macht es mehr Spaß, wenn man die ganzen Entwicklungen mitbekommen hat.
Sonntag, 11. Januar 2015
Freitag, 9. Januar 2015
Rezension - Die rote Katze
Autor: Robert Brack schreibt als Virginia Doyle
Titel: Die rote Katze
Genre: Krimi
Version: eBook
erschienen: 7. Januar 2015
Seiten: 427
Altersempfehlung: Erwachsene
Der Autor Robert Brack, geboren 1959, lebt seit 1981 in Hamburg. Er arbeitet als Übersetzer und freier Schriftsteller. Für seine Kriminalromane wurde er mit mehreren Preisen ausgezeichnet. Unter dem Pseudonym Virginia Doyle hat er mehrere historische Kriminalromane verfasst.
Kurzbeschreibung, übernommen:
1903: Aus dem verruchten Hafenviertel St. Pauli ist eine Vergnügungsmeile erster Güte geworden. Besucher aus allen Volksschichten amüsieren sich in Volkstheatern, Operettenhäusern, Varietés, riesigen Bierhallen und mondänen Cafés. Der Mord an einer Tänzerin der Revue »Die rote Katze« ist der erste Fall für den jungen Polizisten Heinrich Hansen, der nach Jahren auf See an seinen Geburtsort St. Pauli zurückkehrt. Als so genannter »Vigilant«, als verdeckter Ermittler, macht sich Hansen in den Straßen seiner alten Heimat auf die Suche nach dem Mörder.
Meine Meinung:
Kurz bevor ich die Leseprobe dieses Buches gelesen hatte, war ich in Hamburg und genau in diesem Stadtteil, in dem die Geschichte spielt. Es macht mir immer besonders viel Freude, wenn ich ein Buch lese und die Umgebung etwas kenne.
Außerdem fing das Buch mit einem spannenden Prolog an, was letztendlich den Ausschlag gab, dass ich mich um dieses Buch bemühte.
Der Protagonist Heinrich Hansen ist ein junger Mann, der nach sechs Jahren auf See beschließt, als Polizist in seinem Geburtsort St. Pauli zu arbeiten. Er wird Lehmann einem älteren Mitarbeiter zugeteilt, der sich um seine Ausbildung kümmern soll. Interessant sind nun diese Gegensätze, militärischer Drill und lockeres Auftreten. Jeder Kollege von Heinrich hat eine andere Auffassung zum Auftreten als Polizist und gut finde ich, dass Heinrich sich nach und nach seine eigenen Gedanken macht und nicht mehr alles so hinnimmt, wie er es sechs Jahre machen musste.
Wie ich schon erwähnte fing es mit einem spannenden Prolog an, eine Tänzerin wurde ermordet und dies sollte später auch der erste Fall werden, um den sich Heinrich Hansen mit seinen Kollegen kümmern sollte. Allerdings musste ich als Leserin erst eine Weile warten, bis es endlich soweit war. Zunächst wurde erst geschildert, was Heinrich so alles erlebt, nachdem er wieder an Land ist. Auch die Kapitel, in denen von der Jugendzeit berichtet wurde, musste ich immer zwischendurch lesen. Was meiner Meinung den Lesefluss etwas störte, denn ich wollte doch wissen, wer der Mörder ist und ob Heinrich ihn findet. Nun, irgendwann war mir klar, dass diese Ausflüge in die Vergangenheit erforderlich waren, damit ich die Zusammenhänge verstehe, aber ich wurde manchmal doch ungeduldig.
Neben der Lösung dieses Falles habe ich auch noch viel über die damalige Polizeiarbeit erfahren und über das Problem mit den örtlichen Zuständigkeiten. Grenzsteine spielten eine wichtige Rolle, aber mehr verrate ich dazu nicht.
Gegen Ende des Buches wurde es dann endlich so richtig spannend, vor allem gab es überraschende Wendungen mit denen ich nicht gerechnet hatte.
Inzwischen weiß ich, dass dieses Buch das erste einer Trilogie sein soll und ich gehe davon aus, dass ich einige der "guten" und "bösen" mit Sicherheit in den anderen Büchern treffen werde.
Wobei ich mir nicht sicher bin, wie ich einige einordnen soll, habe dann aber überlegt, dass sie der damaligen Zeit entsprechend handelten und bis auf Lilo konnte ich dann auch alle verstehen.
Fazit:
Ein interessantes Buch, wenn man etwas über St.Pauli um 1903 und dem Leben zu der Zeit erfahren möchte und gleichzeitig auch etwas Spannung haben möchte.
Dienstag, 6. Januar 2015
Rezension - Das Geheimnis des Komponisten
Autorin: Bettina Kiraly
Titel: Das Geheimnis des Komponisten
Genre: Roman
Version: eBook und Taschenbuch
erschienen: 10. Oktober 2014
Seiten: 202
Altersempfehlung: Erwachsene
Die Autorin Bettina Kiraly wurde 1979 geboren und wuchs in einem kleinen Ort im Bezirk Hollabrunn in Niederösterreich auf und lebt hier noch immer mit ihrem Mann und ihren zwei Töchtern. An ihrem ersten Roman hat sie mit achtzehn zu schreiben begonnen, ihn aber erst viel später fertiggestellt. Seitdem ist das Schreiben ein fixer Teil ihres Lebens. 2007 wagte Bettina Kiraly mit ihren Büchern den Schritt in die Öffentlichkeit. Seit 2010 ist sie Mitglied der Künstlervereinigung ARTSchmidatal. Immer schon suchte sie nach der Antwort auf die Frage: Warum handeln Menschen, wie sie es tun? Fasziniert von den dunklen Flecken auf der menschlichen Seele beschäftigen sich Bettina Kiralys Texte mit der Psyche der Hauptpersonen ihrer Geschichten.
Kurzbeschreibung, übernommen:
Die Marseillaise, die tatsächlichen Gerüchte über ihren wahren Komponisten und die fiktive Geschichte eines Mannes auf der Suche nach Wahrheit.
Der Ruppersthaler Komponist Ignaz Joseph Pleyel ist der wahre Komponist der Marseillaise! Zeit seines Lebens hat Professor Christian Obermann versucht, diese Theorie zu beweisen, und nun scheint endlich die Originalpartitur der Marseillaise gefunden worden zu sein. Der Professor soll für einen mysteriösen Fremden ein Gutachten mit dem Inhalt erstellen, dass es sich bei der Handschrift um die von Ignaz Joseph Pleyel handelt. Sara Obermann teilt mit ihrem Vater nur die Liebe zur Musik. Trotzdem macht sie sich auf die Suche nach ihrem verschwundenen Vater. Kann Sara den Motiven des attraktiven Privatdetektivs trauen, der ihr seine Hilfe anbietet? Warum schweben durch das Rätsel plötzlich Menschen in Gefahr?
Meine Meinung:
Bücher bescheren einem nicht nur spannendes Lesevergnügen, nein sie vermitteln einem auch neues Wissen. So ging es mir mit diesem Buch. Professor Christian Obermann möchte seine Theorie gerne beweisen, damit alle Welt erfährt, wer der Komponist der Marseillaise ist. Deshalb lässt er sich auf eine Zusammenarbeit mit einem ihn unbekannten Mann ein. Was eigentlich als routinemäßige Arbeit für ihn anfing veränderte sich auf einmal sehr dramatisch. Es wurde richtig gefährlich, denn auf einmal geriet seine Tochter Sara in Gefahr und ich war so richtig gefesselt und konnte das Buch nicht zur Seite legen. Denn genau wie Sara wusste ich nicht mehr, wem ich trauen sollte und verfolgte die Entwicklungen mit einer gewissen Spannung.
Warum hatte ich nun anfangs erwähnt, dass mir mit diesem Buch ein Wissen vermittelt wurde? Der Protagonist dieses Buches Prof. Obermann ist Experte, was das Leben und Arbeiten des Komponisten Ignaz Joseph Pleyel betrifft. Entspringt diese Geschichte im Buch zwar der Phantasie der Autorin, aber den Komponisten gab es wirklich und er war zu seiner Zeit ein sehr berühmter Komponist.
Der Schreibstil der Autorin hat mir gefallen und da es sehr flüssig geschrieben war, konnte ich das Buch auch zügig durchlesen.
Neben der Spannung gab es aber auch Nachdenkliches, denn Vater und Tochter haben nicht immer ein gutes Verhältnis gehabt und erkennen erst spät, was sie sich noch sagen wollten. Außerdem erlebt man als Leser den Moment der schweren Entscheidung. Tja, was ich nun damit meine, kann ich leider nicht verraten, das wird aber jeder heraus finden, der das Buch aufmerksam liest.
Fazit:
Dieses spannende Buch kann ich gerne weiterempfehlen.
Montag, 5. Januar 2015
Rezension - Küssen und küssen lassen
Autorin: Janet Evanovich
Titel: Küssen und küssen lassen
Genre: Krimi
Version: eBook und Broschiert
erschienen: 22. September 2014
Seiten: 320
Altersempfehlung: Erwachsene
Verlag: Manhattan
zu kaufen: klick hier
Ein Glück, dass der Autorin Janet Evanovich (Jahrgang 1943) irgendwann die Phantasie für Sexszenen ausging. Dies beendete zwar ihre Karriere als Autorin von Liebesromanen, eröffnete aber neue Optionen: Mit der "Stephanie-Plum"-Reihe präsentiert sich Evanovich seit 1994 als Meisterin des komischen Krimis. Ihre Heldin, die tapsig-liebenswürdige Kopfgeldjägerin Plum, ist für den Job weder ausgebildet noch talentiert, was stets zu überraschenden Wendungen führt. Die Bestsellerautorin gesteht Parallelen zwischen ihr und ihrer Figur ein, so entstammen beide aufgeräumten Vororten in New Jersey und frönen dem Shoppen. Sowohl ihr Ehemann als auch die beiden erwachsenen Kinder arbeiten am Erfolg des Familienunternehmens "Evanovich, Inc." in ihrer Wahlheimat New Hampshire mit.
Kurzbeschreibung, übernommen:
In Trentons drittklassigem Krankenhaus Central Hospital geschehen merkwürdige Dinge: Patienten verschwinden spurlos aus ihren Klinikbetten. Und weil unter den Vermissten ein Kautionsflüchtling ist, ermittelt Stephanie Plum in dem rätselhaften Fall. Ihre Spurensuche führt die Kopfgeldjägerin 1. in ein Seniorenheim, dessen Bewohner um ihre Ersparnisse gebracht wurden, 2. an den FKK-Strand und 3. in ein leerstehendes Gebäude, in dem es nicht mit rechten Dingen zugeht. Mit einem Mal schwebt Stephanie selbst in Gefahr. Doch sie hat neben Ranger und Morelli einen dritten Beschützer: eine geheimnisvolle hawaiianische Schnitzfigur, die sich unverhofft als Lebensretter entpuppt …
Meine Meinung:
Auch im 19. Buch dieser Serie ist der Autorin vieles eingefallen, womit sie den süchtigen Leser weiter fesseln kann. Der Schreibstil ist ja sehr flüssig und so lassen sich die Bücher schnell und im einem Rutsch lesen.
Die Beteiligten sind alle noch dabei. Diesmal ist Großmutter Mazur eifrig dabei und kann den einen oder anderen guten Hinweis geben. Lula begleitet Steph wieder bei den meisten Versuchen, wenn sie als "Kopfgeldjägerin" unterwegs ist. Aber diesmal braucht Ranger die Hilfe von Steph, ich glaube, wenn er geahnt hätte, wie sich alles entwickelt, wäre sie bestimmt nicht dabei gewesen. Aber so nahm das Schicksal mal wieder seinen Lauf und Steph steckte gleich in mehreren vermeintlich ausweglosen Situationen. Obwohl manches mittlerweile ja schon erahnt werden kann, gibt es doch immer wieder überraschende Wendungen in den Handlungen.
Achja und mal wieder schwankt Stephanie zwischen ihren Zuneigungen zu Morelli und Ranger. Ich habe mich ja schon längst entschieden und weiß, wen sie nehmen sollte. Da es zu diesem Thema eigentlich auch nichts neues mehr geben kann, bin ich immer noch der Meinung, dass die Autorin langsam mal zu einem Ende kommen könnte.
Schließlich hat sie noch andere tolle Serien geschrieben, die weiter geführt werden können.
Fazit:
Die Bücher dieser Serie könnte ich mit Schokolade vergleichen, wenn ich auf einmal zu viel esse, mag ich zunächst keine mehr sehen. Aber nach einer Weile könnte ich dann doch mal wieder eine probieren, um zu erfahren, ob sie immer noch so gut schmeckt.
Titel: Küssen und küssen lassen
Genre: Krimi
Version: eBook und Broschiert
erschienen: 22. September 2014
Seiten: 320
Altersempfehlung: Erwachsene
Verlag: Manhattan
zu kaufen: klick hier
Ein Glück, dass der Autorin Janet Evanovich (Jahrgang 1943) irgendwann die Phantasie für Sexszenen ausging. Dies beendete zwar ihre Karriere als Autorin von Liebesromanen, eröffnete aber neue Optionen: Mit der "Stephanie-Plum"-Reihe präsentiert sich Evanovich seit 1994 als Meisterin des komischen Krimis. Ihre Heldin, die tapsig-liebenswürdige Kopfgeldjägerin Plum, ist für den Job weder ausgebildet noch talentiert, was stets zu überraschenden Wendungen führt. Die Bestsellerautorin gesteht Parallelen zwischen ihr und ihrer Figur ein, so entstammen beide aufgeräumten Vororten in New Jersey und frönen dem Shoppen. Sowohl ihr Ehemann als auch die beiden erwachsenen Kinder arbeiten am Erfolg des Familienunternehmens "Evanovich, Inc." in ihrer Wahlheimat New Hampshire mit.
Kurzbeschreibung, übernommen:
In Trentons drittklassigem Krankenhaus Central Hospital geschehen merkwürdige Dinge: Patienten verschwinden spurlos aus ihren Klinikbetten. Und weil unter den Vermissten ein Kautionsflüchtling ist, ermittelt Stephanie Plum in dem rätselhaften Fall. Ihre Spurensuche führt die Kopfgeldjägerin 1. in ein Seniorenheim, dessen Bewohner um ihre Ersparnisse gebracht wurden, 2. an den FKK-Strand und 3. in ein leerstehendes Gebäude, in dem es nicht mit rechten Dingen zugeht. Mit einem Mal schwebt Stephanie selbst in Gefahr. Doch sie hat neben Ranger und Morelli einen dritten Beschützer: eine geheimnisvolle hawaiianische Schnitzfigur, die sich unverhofft als Lebensretter entpuppt …
Meine Meinung:
Auch im 19. Buch dieser Serie ist der Autorin vieles eingefallen, womit sie den süchtigen Leser weiter fesseln kann. Der Schreibstil ist ja sehr flüssig und so lassen sich die Bücher schnell und im einem Rutsch lesen.
Die Beteiligten sind alle noch dabei. Diesmal ist Großmutter Mazur eifrig dabei und kann den einen oder anderen guten Hinweis geben. Lula begleitet Steph wieder bei den meisten Versuchen, wenn sie als "Kopfgeldjägerin" unterwegs ist. Aber diesmal braucht Ranger die Hilfe von Steph, ich glaube, wenn er geahnt hätte, wie sich alles entwickelt, wäre sie bestimmt nicht dabei gewesen. Aber so nahm das Schicksal mal wieder seinen Lauf und Steph steckte gleich in mehreren vermeintlich ausweglosen Situationen. Obwohl manches mittlerweile ja schon erahnt werden kann, gibt es doch immer wieder überraschende Wendungen in den Handlungen.
Achja und mal wieder schwankt Stephanie zwischen ihren Zuneigungen zu Morelli und Ranger. Ich habe mich ja schon längst entschieden und weiß, wen sie nehmen sollte. Da es zu diesem Thema eigentlich auch nichts neues mehr geben kann, bin ich immer noch der Meinung, dass die Autorin langsam mal zu einem Ende kommen könnte.
Schließlich hat sie noch andere tolle Serien geschrieben, die weiter geführt werden können.
Fazit:
Die Bücher dieser Serie könnte ich mit Schokolade vergleichen, wenn ich auf einmal zu viel esse, mag ich zunächst keine mehr sehen. Aber nach einer Weile könnte ich dann doch mal wieder eine probieren, um zu erfahren, ob sie immer noch so gut schmeckt.
Rezension - Küsse sich, wer kann
Autorin: Janet Evanovich
Titel: Küsse sich, wer kann
Genre: Krimi
Version: eBook, Taschenbuch, Hörbuch
erschienen: 22. Juli 2013
Seiten: 321
Altersempfehlung: Erwachsene
Verlag: Manhattan
zu kaufen: klick hier
Die Autorin Janet Evanovich, die mit jedem ihrer Romane in den USA einen Nummer-1-Bestseller landet, stammt aus South River, New Jersey, und lebt heute in New Hampshire. Die Autorin wurde von der Crime Writers Association mit dem "Last Laugh Award" und dem "Silver Dagger" ausgezeichnet und erhielt bereits zweimal den Krimipreis des Verbands der unabhängigen Buchhändler in den USA.
Kurzbeschreibung, übernommen:
Nachdem das Kautionsbüro von einer Rakete getroffen wurde, müssen Stephanie Plum, ihre Kollegin Lula und ihr Chef Vinnie aus einem Wohnwagen heraus ermitteln. Der steht auf einem leeren Baugrundstück. Na ja, fast leer, denn plötzlich ragt ein ziemlich menschlich aussehender Arm aus dem Morast. Weitere Leichen folgen, und aus einem Mord wird eine ganze Serie. Genau das Richtige für Steph – doch die hat alle Hände voll zu tun: Sie muss einen Pseudo-Vampir stellen, Morellis Großmutter hat ihr einen Fluch angehängt, und ihre eigene Mutter versucht, sie mit dem Ex-Footballstar der Schule zu verkuppeln, der immerhin etwas vom Kochen versteht. Doch dann tauchen bei den Toten persönliche Grußbotschaften an Stephanie auf, und da kann selbst einer erfahrenen Kopfgeldjägerin der Appetit vergehen …
Meine Meinung:
Dieses Buch ist nun das 17. aus der Stephanie-Plum-Serie und man sollte meinen, dass der Autorin so langsam die Ideen ausgehen. Aber sie schafft es immer wieder, dass Steph und Lula auf besonders merkwürdige "NVGler" treffen, die sich mit den verrücktesten Ideen vors Gericht drücken wollen. Aber es sind diesmal nicht nur diese skurrilen Typen, die den beiden Frauen immer wieder entwischen, es tauchen reichlich Leichen auf und nachdem einige auch noch einen Gruß an Steph bereit halten, bekommt es Steph dann doch mit der Angst zu tun.
In ihrer Familie hat sich nichts geändert. Die Mutter kocht immer noch lecker, der Vater will am liebsten nichts mitkriegen, was um ihn herum passiert und Großmutter Mazur ist immer noch so liebenswert verrückt wie am Anfang.
So gerne ich die Bücher ja lese, eigentlich kann man sagen, dass ich regelrecht süchtig bin, finde ich jetzt doch, dass es so ganz langsam mal zu Ende gehen könnte.
Rex der Hamster lebt nun schon so lange, dass ich ihn für einen Wunderhamster halte. Das ewige hin und her zwischen den beiden Männern, die sich Steph verbunden fühlen, wird langsam auch langweilig. Aber ich habe schon gesehen, dass es noch einige Bücher gibt, die diesem folgen und ich kann nicht anders, ich "muss" sie lesen.
Fazit:
Diese Serie macht süchtig. Aber es ist auch kein Problem mittendrin einzusteigen, denn in jedem Buch wird kurz erklärt, wer wer ist und auf die Besonderheiten der Familie hingewiesen. Ich werde jetzt dann doch zum nächsten Buch greifen.
Titel: Küsse sich, wer kann
Genre: Krimi
Version: eBook, Taschenbuch, Hörbuch
erschienen: 22. Juli 2013
Seiten: 321
Altersempfehlung: Erwachsene
Verlag: Manhattan
zu kaufen: klick hier
Die Autorin Janet Evanovich, die mit jedem ihrer Romane in den USA einen Nummer-1-Bestseller landet, stammt aus South River, New Jersey, und lebt heute in New Hampshire. Die Autorin wurde von der Crime Writers Association mit dem "Last Laugh Award" und dem "Silver Dagger" ausgezeichnet und erhielt bereits zweimal den Krimipreis des Verbands der unabhängigen Buchhändler in den USA.
Kurzbeschreibung, übernommen:
Nachdem das Kautionsbüro von einer Rakete getroffen wurde, müssen Stephanie Plum, ihre Kollegin Lula und ihr Chef Vinnie aus einem Wohnwagen heraus ermitteln. Der steht auf einem leeren Baugrundstück. Na ja, fast leer, denn plötzlich ragt ein ziemlich menschlich aussehender Arm aus dem Morast. Weitere Leichen folgen, und aus einem Mord wird eine ganze Serie. Genau das Richtige für Steph – doch die hat alle Hände voll zu tun: Sie muss einen Pseudo-Vampir stellen, Morellis Großmutter hat ihr einen Fluch angehängt, und ihre eigene Mutter versucht, sie mit dem Ex-Footballstar der Schule zu verkuppeln, der immerhin etwas vom Kochen versteht. Doch dann tauchen bei den Toten persönliche Grußbotschaften an Stephanie auf, und da kann selbst einer erfahrenen Kopfgeldjägerin der Appetit vergehen …
Meine Meinung:
Dieses Buch ist nun das 17. aus der Stephanie-Plum-Serie und man sollte meinen, dass der Autorin so langsam die Ideen ausgehen. Aber sie schafft es immer wieder, dass Steph und Lula auf besonders merkwürdige "NVGler" treffen, die sich mit den verrücktesten Ideen vors Gericht drücken wollen. Aber es sind diesmal nicht nur diese skurrilen Typen, die den beiden Frauen immer wieder entwischen, es tauchen reichlich Leichen auf und nachdem einige auch noch einen Gruß an Steph bereit halten, bekommt es Steph dann doch mit der Angst zu tun.
In ihrer Familie hat sich nichts geändert. Die Mutter kocht immer noch lecker, der Vater will am liebsten nichts mitkriegen, was um ihn herum passiert und Großmutter Mazur ist immer noch so liebenswert verrückt wie am Anfang.
So gerne ich die Bücher ja lese, eigentlich kann man sagen, dass ich regelrecht süchtig bin, finde ich jetzt doch, dass es so ganz langsam mal zu Ende gehen könnte.
Rex der Hamster lebt nun schon so lange, dass ich ihn für einen Wunderhamster halte. Das ewige hin und her zwischen den beiden Männern, die sich Steph verbunden fühlen, wird langsam auch langweilig. Aber ich habe schon gesehen, dass es noch einige Bücher gibt, die diesem folgen und ich kann nicht anders, ich "muss" sie lesen.
Fazit:
Diese Serie macht süchtig. Aber es ist auch kein Problem mittendrin einzusteigen, denn in jedem Buch wird kurz erklärt, wer wer ist und auf die Besonderheiten der Familie hingewiesen. Ich werde jetzt dann doch zum nächsten Buch greifen.
Samstag, 3. Januar 2015
Rezension - Jägermond 3 - Die Tochter des Sphinx
Autorin: Andrea Schacht
Titel: Jägermond 3 - Die Tochter des Sphinx
Genre: Fantasie
Version: eBook und broschiert
erschienen: 22. September 2014
Seiten: 417
Altersempfehlung: Erwachsene
Verlag: penhaligon
zu kaufen: klick hier
Die Autorin Andrea Schacht war lange Jahre als Wirtschaftsingenieurin und Unternehmensberaterin tätig, hat dann jedoch ihren seit Jugendtagen gehegten Traum verwirklicht, Schriftstellerin zu werden. Ihre historischen Romane um die scharfzüngige Kölner Begine Almut Bossart gewannen auf Anhieb die Herzen von Lesern und Buchhändlern. Mit »Die elfte Jungfrau« kletterte Andrea Schacht erstmals auf die SPIEGEL-Bestsellerliste, die sie seither mit schöner Regelmäßigkeit immer neu erobert. Sie lebt mit ihrem Mann und zwei Katzen in der Nähe von Bonn.
Kurzbeschreibung, übernommen:
Feli gelingt es, aus einem verunglückten Auto nicht nur die Fahrerin zu retten, sondern auch ihre weiße siamesische Katze. Feli erkennt deren Ohrring, der sie als Bewohnerin des magischen Katzenreichs Trefélin ausweist. Der letzten Bitte der weißen Siamesin folgend, bringt Feli sie zurück in ihre Heimat. Dort erfährt die junge Frau Schreckliches. Irgendjemand ermordet in der Welt der Menschen Katzen. Gemeinsam mit ihren Freunden beschließt Feli, die Schuldigen aufzuspüren. Sie ahnen nicht, wie skrupellos ihr Gegner ist – bis auf sie geschossen wird.
Meine Meinung:
Mit diesem Buch wird eine spannende Trilogie abgeschlossen und ich sitze hier, bin immer noch in Trefélin und suche nach den richtigen Worten, mit denen ich diesem tollen Buch gerecht werden kann.
Alle vier Bücher haben mich so fasziniert und regelrecht gefesselt. Wäre letzte Nacht die Müdigkeit nicht stärker geworden, dann hätte ich das Buch ohne Unterbrechung durchgelesen.
Nun verwirre ich anscheinend einige, ich schreibe von Trilogie und erwähne, dass ich vier Bücher gelesen habe. Es ist ganz einfach,es beginnt mit einem Buch, welches ich als Vorgeschichte beschreiben könnte:
Der Ring der Jägerin
Danach folgen
Jägermond 1 Im Reich der Katzenkönigin
Jägermond 2 Im Auftrag der Katzenkönigin
Jägermond 3 Die Tochter des Sphinx
Die Bücher sollten nach meiner Meinung unbedingt in dieser Reihenfolge gelesen werden.
Aber nun möchte ich endlich über dieses Buch schreiben, was mich wirklich wieder sehr gefesselt hat. Ich war sofort wieder im Thema drin und habe Feli und ihre Freunde begleitet. Es fing ja auch gleich sehr dramatisch an. Eine Frau und ihre Katze verunglücken in einem Auto, wobei dies die Protagonistinnen des erst genannten Buches sind. Feli kannte sie allerdings nicht und war rein zufällig zur Stelle. Um die Katze zurück in das Katzenreich zu bringen musste Feli sich wieder eine Ausrede einfallen lassen, denn ihre Tante wollte einfach nicht glauben, dass es dieses Reich gibt. Im Laufe der Geschichte sollte sich dies allerdings ändern. Sofort steckte Feli wieder in einem großen Abenteuer, denn es lauerten immer noch die alt bekannten Gefahren und es kam sogar eine neue hinzu.
Wie Feli dies alles meistert, hat Andrea Schacht wieder in ihrer gewohnt fesselnden Schreibweise geschildert. Wie erwähnt war ich sofort wieder mittendrin im Geschehen und da mir alle Bewohner von Trefélin ans Herz gewachsen sind, habe ich auch mit klopfendem Herzen gelesen, was dort alles passiert. Aber ich hatte nicht nur Aufregung, Che-Nupet, diese ganz außergewöhnliche Katze hat mich öfter zum Lachen gebracht. Der kleine Kater Nupsi, der einige Herzen im Sturm eroberte, bekam auch meine Sympathie. Andrea Schacht hat ihm einen so herrlichen Charakter zugeordnet und ihn so wunderbar beschrieben, dass ich meine wahre Freude an ihm hatte.
Meine Freunde mussten wieder einige Abenteuer in Trefélin bestehen, was sie bestens bewältigt haben. Aber es gab auch Momente, die nachdenklich machten und andere, die mich zu Tränen rührten. Obwohl ich ja viele Beteiligte schon kannte, habe ich viel Neues über sie und von ihnen erfahren.
Am Ende des Buches ging es mir wie Feli und den jungen Männern. Zu gerne wäre ich noch einmal durch die Dolmen gegangen und hätte nachgesehen, wie es allen geht. Werden sie und ich noch einmal etwas von den Bewohnern hören? Ich fände es ganz toll, wenn es irgendwann mal ein weiteres Buch gibt, in dem ich meine Freunde wieder treffe.
Das Buchcover ist wieder wunderbar geworden, wie alle Buchcover dieser Serie. Im Bücheregal sehen sie wunderbar und edel aus. Ich freue mich richtig, dass ich diese Bücher in gedruckter Form habe und in mein Regal stellen kann.
Fazit:
Spannung, Gefühle und Fantasie hat Andrea Schacht wieder wunderbar vereint. Ich kann dieses Buch, wie alle anderen von ihr wirklich sehr empfehlen.
Titel: Jägermond 3 - Die Tochter des Sphinx
Genre: Fantasie
Version: eBook und broschiert
erschienen: 22. September 2014
Seiten: 417
Altersempfehlung: Erwachsene
Verlag: penhaligon
zu kaufen: klick hier
Die Autorin Andrea Schacht war lange Jahre als Wirtschaftsingenieurin und Unternehmensberaterin tätig, hat dann jedoch ihren seit Jugendtagen gehegten Traum verwirklicht, Schriftstellerin zu werden. Ihre historischen Romane um die scharfzüngige Kölner Begine Almut Bossart gewannen auf Anhieb die Herzen von Lesern und Buchhändlern. Mit »Die elfte Jungfrau« kletterte Andrea Schacht erstmals auf die SPIEGEL-Bestsellerliste, die sie seither mit schöner Regelmäßigkeit immer neu erobert. Sie lebt mit ihrem Mann und zwei Katzen in der Nähe von Bonn.
Kurzbeschreibung, übernommen:
Feli gelingt es, aus einem verunglückten Auto nicht nur die Fahrerin zu retten, sondern auch ihre weiße siamesische Katze. Feli erkennt deren Ohrring, der sie als Bewohnerin des magischen Katzenreichs Trefélin ausweist. Der letzten Bitte der weißen Siamesin folgend, bringt Feli sie zurück in ihre Heimat. Dort erfährt die junge Frau Schreckliches. Irgendjemand ermordet in der Welt der Menschen Katzen. Gemeinsam mit ihren Freunden beschließt Feli, die Schuldigen aufzuspüren. Sie ahnen nicht, wie skrupellos ihr Gegner ist – bis auf sie geschossen wird.
Meine Meinung:
Mit diesem Buch wird eine spannende Trilogie abgeschlossen und ich sitze hier, bin immer noch in Trefélin und suche nach den richtigen Worten, mit denen ich diesem tollen Buch gerecht werden kann.
Alle vier Bücher haben mich so fasziniert und regelrecht gefesselt. Wäre letzte Nacht die Müdigkeit nicht stärker geworden, dann hätte ich das Buch ohne Unterbrechung durchgelesen.
Nun verwirre ich anscheinend einige, ich schreibe von Trilogie und erwähne, dass ich vier Bücher gelesen habe. Es ist ganz einfach,es beginnt mit einem Buch, welches ich als Vorgeschichte beschreiben könnte:
Der Ring der Jägerin
Danach folgen
Jägermond 1 Im Reich der Katzenkönigin
Jägermond 2 Im Auftrag der Katzenkönigin
Jägermond 3 Die Tochter des Sphinx
Die Bücher sollten nach meiner Meinung unbedingt in dieser Reihenfolge gelesen werden.
Aber nun möchte ich endlich über dieses Buch schreiben, was mich wirklich wieder sehr gefesselt hat. Ich war sofort wieder im Thema drin und habe Feli und ihre Freunde begleitet. Es fing ja auch gleich sehr dramatisch an. Eine Frau und ihre Katze verunglücken in einem Auto, wobei dies die Protagonistinnen des erst genannten Buches sind. Feli kannte sie allerdings nicht und war rein zufällig zur Stelle. Um die Katze zurück in das Katzenreich zu bringen musste Feli sich wieder eine Ausrede einfallen lassen, denn ihre Tante wollte einfach nicht glauben, dass es dieses Reich gibt. Im Laufe der Geschichte sollte sich dies allerdings ändern. Sofort steckte Feli wieder in einem großen Abenteuer, denn es lauerten immer noch die alt bekannten Gefahren und es kam sogar eine neue hinzu.
Wie Feli dies alles meistert, hat Andrea Schacht wieder in ihrer gewohnt fesselnden Schreibweise geschildert. Wie erwähnt war ich sofort wieder mittendrin im Geschehen und da mir alle Bewohner von Trefélin ans Herz gewachsen sind, habe ich auch mit klopfendem Herzen gelesen, was dort alles passiert. Aber ich hatte nicht nur Aufregung, Che-Nupet, diese ganz außergewöhnliche Katze hat mich öfter zum Lachen gebracht. Der kleine Kater Nupsi, der einige Herzen im Sturm eroberte, bekam auch meine Sympathie. Andrea Schacht hat ihm einen so herrlichen Charakter zugeordnet und ihn so wunderbar beschrieben, dass ich meine wahre Freude an ihm hatte.
Meine Freunde mussten wieder einige Abenteuer in Trefélin bestehen, was sie bestens bewältigt haben. Aber es gab auch Momente, die nachdenklich machten und andere, die mich zu Tränen rührten. Obwohl ich ja viele Beteiligte schon kannte, habe ich viel Neues über sie und von ihnen erfahren.
Am Ende des Buches ging es mir wie Feli und den jungen Männern. Zu gerne wäre ich noch einmal durch die Dolmen gegangen und hätte nachgesehen, wie es allen geht. Werden sie und ich noch einmal etwas von den Bewohnern hören? Ich fände es ganz toll, wenn es irgendwann mal ein weiteres Buch gibt, in dem ich meine Freunde wieder treffe.
Das Buchcover ist wieder wunderbar geworden, wie alle Buchcover dieser Serie. Im Bücheregal sehen sie wunderbar und edel aus. Ich freue mich richtig, dass ich diese Bücher in gedruckter Form habe und in mein Regal stellen kann.
Fazit:
Spannung, Gefühle und Fantasie hat Andrea Schacht wieder wunderbar vereint. Ich kann dieses Buch, wie alle anderen von ihr wirklich sehr empfehlen.
Freitag, 2. Januar 2015
Rezension - Das Vermächtnis von Granada
Autorin: Ulrike Schweikert
Titel: Das Vermächtnis von Granada
Genre: Historisch
Version: eBook und gebundene Ausgabe
erschienen: 20. Oktober 2014
Seiten: 513
Altersempfehlung: Erwachsene
Verlag: blanvalet
zu kaufen: klick hier
Die Autorin Ulrike Schweikert arbeitete nach einer Banklehre als Wertpapierhändlerin, studierte Geologie und Journalismus. Seit ihrem fulminanten Romandebüt »Die Tochter des Salzsieders« ist sie eine der erfolgreichsten deutschen Autorinnen historischer Romane. Ihr Markenzeichen: faszinierende, lebensnahe Heldinnen. Nach ihren beiden großen historischen Jugendromanen »Das Jahr der Verschwörer« und »Die Maske der Verräter« hat die vielseitige Autorin inzwischen ihre erste Fantasy-Saga für Jugendliche verfasst, die auf Anhieb ein Erfolg wurde: »Die Erben der Nacht«. Ulrike Schweikert lebt und schreibt in der Nähe von Stuttgart.
Kurzbeschreibung, übernommen:
Auf den Spuren einer jungen Hofdame, die im 15. Jahrhundert an der Seite von Isabel von Kastilien lebte, ist die deutsche Journalistin Isaura mit ihrem Freund Marco auf Recherchereise unterwegs. Die historischen Orte üben eine seltsame Wirkung auf Isaura aus: Immer wieder sieht sie fremdartig gekleidete Gestalten und beobachtet merkwürdige Geschehnisse, die nicht in ihre Zeit zu passen scheinen. Als Isaura und Marco einen jahrhundertealten Palast in Córdoba besichtigen, kommt es zu einem Unfall – Isaura stürzt und verliert das Bewusstsein. Als sie wieder erwacht, scheint sie in einer anderen Welt zu sein ...
Meine Meinung:
Nachdem ich mit Begeisterung das Buch "Das kastilische Erbe" gelesen hatte, freute ich mich auf dieses. Da ich nun mal eine sehr neugierige Leserin bin, möchte ich meist am Ende eines Buches wissen, wie es weitergeht. Weniger Neugierige mögen mit der Geschichte am Ende abgeschlossen haben, ich auf keinen Fall. Und so ging für mich alles sofort weiter. Isaura überlegt immer noch, ob sie in Spanien und bei Mario bleiben soll. Sie fühlt sich in dem geerbten Haus wohl und hat wirklich keine große Sehnsucht nach München. Gäbe es da nicht das Problem des fehlenden Geldes, wenn sie ihrem Job als Journalistin nicht nachkommt. Also begibt sie sich mit Mario auf Recherchereise zu den historischen Orten, in denen Isabel und ihr Gefolge gelebt hat.
Ihrem Schreibstil treu bleibend wechselte die Autorin jetzt auch immer wieder die Zeitzonen.
Und eigentlich hätte mir alles langweilig vorkommen können, denn Bücher über das Leben von Isabel und Ferdinand hatte ich schon gelesen und kannte deren Lebensereignisse. Aber Ulrike Schweikert hat es verstanden, in diesem Buch etwas besonderes einzuarbeiten, was die Geschichte viel interessanter machte. Ich verrate jetzt nicht zu viel, wenn ich schreibe, dass Isaura eine Zeitreise machte. Schließlich kann dies jeder pfiffige Leser ahnen, wenn er die Kurzbeschreibung richtig liest.
Isaura wacht in ungewohnter Umgebung am Hof von Isabel auf und muss nun damit klar kommen, dass sie über das Leben und der Geschehnisse schon sehr viel weiß. Mehr als einmal hätte sie sich beinahe verplappert. Gut, dass viele sie für eine weise Frau und Seherin halten. Nun erlebe ich alles aus Sicht von Isaura, was es für mich viel interessanter macht. Ich war wieder ans Buch gefesselt und habe es sehr zügig durch gelesen. Die vergangene Geschichte müssen wir alle als "nicht mehr zu ändern" hinnehmen. Aber für mich stand Isaura nun im Mittelpunkt. Ich wollte wissen, wie sie alles schafft und ob sie tatsächlich wieder zurück in unsere Zeit kommen kann. Rätsel lösten sich auf und Mario hatte meine volle Sympathie. Auch dieses Buch konnte mich so richtig gut begeistern.
Das Buchcover konnte mich ebenfalls wieder begeistern, Den Palast kennen alle vom ersten Buch, aber durch diese Farbgestaltung vermittelt es einem einen ganz anderen Eindruck, der sehr gut zum Buchtitel passt.
Fazit:
Wer das erste Buch gelesen hat, sollte sich dieses nicht entgehen lassen und wer der erste noch nicht kennt, sollte es auf jeden Fall vor diesem Buch lesen.
Dem Verlag blanvalet danke ich für das Rezensionsexemplar.
Titel: Das Vermächtnis von Granada
Genre: Historisch
Version: eBook und gebundene Ausgabe
erschienen: 20. Oktober 2014
Seiten: 513
Altersempfehlung: Erwachsene
Verlag: blanvalet
zu kaufen: klick hier
Die Autorin Ulrike Schweikert arbeitete nach einer Banklehre als Wertpapierhändlerin, studierte Geologie und Journalismus. Seit ihrem fulminanten Romandebüt »Die Tochter des Salzsieders« ist sie eine der erfolgreichsten deutschen Autorinnen historischer Romane. Ihr Markenzeichen: faszinierende, lebensnahe Heldinnen. Nach ihren beiden großen historischen Jugendromanen »Das Jahr der Verschwörer« und »Die Maske der Verräter« hat die vielseitige Autorin inzwischen ihre erste Fantasy-Saga für Jugendliche verfasst, die auf Anhieb ein Erfolg wurde: »Die Erben der Nacht«. Ulrike Schweikert lebt und schreibt in der Nähe von Stuttgart.
Kurzbeschreibung, übernommen:
Auf den Spuren einer jungen Hofdame, die im 15. Jahrhundert an der Seite von Isabel von Kastilien lebte, ist die deutsche Journalistin Isaura mit ihrem Freund Marco auf Recherchereise unterwegs. Die historischen Orte üben eine seltsame Wirkung auf Isaura aus: Immer wieder sieht sie fremdartig gekleidete Gestalten und beobachtet merkwürdige Geschehnisse, die nicht in ihre Zeit zu passen scheinen. Als Isaura und Marco einen jahrhundertealten Palast in Córdoba besichtigen, kommt es zu einem Unfall – Isaura stürzt und verliert das Bewusstsein. Als sie wieder erwacht, scheint sie in einer anderen Welt zu sein ...
Meine Meinung:
Nachdem ich mit Begeisterung das Buch "Das kastilische Erbe" gelesen hatte, freute ich mich auf dieses. Da ich nun mal eine sehr neugierige Leserin bin, möchte ich meist am Ende eines Buches wissen, wie es weitergeht. Weniger Neugierige mögen mit der Geschichte am Ende abgeschlossen haben, ich auf keinen Fall. Und so ging für mich alles sofort weiter. Isaura überlegt immer noch, ob sie in Spanien und bei Mario bleiben soll. Sie fühlt sich in dem geerbten Haus wohl und hat wirklich keine große Sehnsucht nach München. Gäbe es da nicht das Problem des fehlenden Geldes, wenn sie ihrem Job als Journalistin nicht nachkommt. Also begibt sie sich mit Mario auf Recherchereise zu den historischen Orten, in denen Isabel und ihr Gefolge gelebt hat.
Ihrem Schreibstil treu bleibend wechselte die Autorin jetzt auch immer wieder die Zeitzonen.
Und eigentlich hätte mir alles langweilig vorkommen können, denn Bücher über das Leben von Isabel und Ferdinand hatte ich schon gelesen und kannte deren Lebensereignisse. Aber Ulrike Schweikert hat es verstanden, in diesem Buch etwas besonderes einzuarbeiten, was die Geschichte viel interessanter machte. Ich verrate jetzt nicht zu viel, wenn ich schreibe, dass Isaura eine Zeitreise machte. Schließlich kann dies jeder pfiffige Leser ahnen, wenn er die Kurzbeschreibung richtig liest.
Isaura wacht in ungewohnter Umgebung am Hof von Isabel auf und muss nun damit klar kommen, dass sie über das Leben und der Geschehnisse schon sehr viel weiß. Mehr als einmal hätte sie sich beinahe verplappert. Gut, dass viele sie für eine weise Frau und Seherin halten. Nun erlebe ich alles aus Sicht von Isaura, was es für mich viel interessanter macht. Ich war wieder ans Buch gefesselt und habe es sehr zügig durch gelesen. Die vergangene Geschichte müssen wir alle als "nicht mehr zu ändern" hinnehmen. Aber für mich stand Isaura nun im Mittelpunkt. Ich wollte wissen, wie sie alles schafft und ob sie tatsächlich wieder zurück in unsere Zeit kommen kann. Rätsel lösten sich auf und Mario hatte meine volle Sympathie. Auch dieses Buch konnte mich so richtig gut begeistern.
Das Buchcover konnte mich ebenfalls wieder begeistern, Den Palast kennen alle vom ersten Buch, aber durch diese Farbgestaltung vermittelt es einem einen ganz anderen Eindruck, der sehr gut zum Buchtitel passt.
Fazit:
Wer das erste Buch gelesen hat, sollte sich dieses nicht entgehen lassen und wer der erste noch nicht kennt, sollte es auf jeden Fall vor diesem Buch lesen.
Dem Verlag blanvalet danke ich für das Rezensionsexemplar.
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