Sonntag, 11. Januar 2015

Rezension - Tierische Profile Brunettis 21. Fall

Autorin: Donna Leon

Titel: Tierische Profile - Commissario Brunettis 21. Fall

Genre: Krimi

Version: eBook, Taschenbuch, gebunden und Hörbuch

erschienen: 28. Mai 2013

Seiten: 327

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Diogenes
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Die Autorin Donna Leon, geboren 1942 in New Jersey, lebt seit 1965 im Ausland. Sie arbeitete als Reiseleiterin in Rom, als Werbetexterin in London sowie als Lehrerin an amerikanischen Schulen in der Schweiz, im Iran, in China und Saudi-Arabien. 1981 zog Donna Leon nach Venedig. Die ›Brunetti‹-Romane machten sie weltberühmt, doch die Barockmusik ist ihr nicht weniger wichtig. Sie förderte zahlreiche Einspielungen, neu das Orchester ›Il Pomo d'Oro‹. Heute lebt sie in Venedig und in der Schweiz.

Kurzbeschreibung, übernommen:
Ein toter Mann, der von niemandem vermisst wird, weder von den Venezianern noch von Touristen. Und ein teurer Lederschuh am Fuß dieser Leiche. Brunetti muss all seine Menschenkenntnis aufbieten und sein ganzes Kombinationstalent, um diesen Fall zu lösen, der ihn bis aufs Festland nach Mestre führt.

Meine Meinung:
Ich finde es immer wieder faszinierend wie Guido Brunetti an die Lösung seiner Fälle heran geht. Schwierigkeiten bereiten ihn in Venedig viele, ob es nun sein Chef Patta ist oder die Zugehörigkeit eines Zeugen/Verdächtigen zu einem mächtigen Familienclan. Auch das Ermitteln außerhalb Venedigs wird ihm nicht immer leicht gemacht. Zum Glück stehen ihm einige sehr fähige Mitarbeiter zur Verfügung und auch die etwas unfähigen versteht er sehr geschickt einzusetzen.
Seit Jahren lese ich nun die Krimis von Donna Leon und die Familie Brunetti ist mir inzwischen sehr vertraut. Ich fühle mich dort immer wie zu Hause, kenne die Geflogenheiten beim Essen und Kochen. Guido begleite ich immer bei seinen Rundgängen und kenne von Venedig nun schon einiges, ohne es je gesehen zu haben.
Diesmal soll der Mord von einem toten Unbekannten aufgeklärt werden. Bei der Ermittlung müssen der Commissario und sein Mitarbeiter Vianello sehr unangenehme Orte aufsuchen. Am besten stellt man da sein Kopfkino aus. Mich hat gefreut, dass ihre Arbeit diesmal von Erfolg gekrönt war. Denn oft genug ist es vorgekommen, dass ich mit dem Ende genauso wenig zufrieden war, wie der Commissario. Tja, gegen manche Machenschaften kommt er leider nicht immer an.

Man könnte ja vermuten, dass es mir beim Lesen so allmählich langweilig werden könnte, aber die Autorin hat diesmal ein sehr brisantes Thema angefasst und es wunderbar verstanden, eine Geschichte darum herum zu schreiben.
Außerdem habe ich die Familie Brunetti und einige Mitarbeiter des Questura lieb gewonnen und freue mich immer wieder, etwas neues über und von ihnen zu lesen.

Fazit:
Hier bin ich wirklich ein Serienjunkie und werde auch die nächsten Folgen lesen. Ein späterer Einstieg in diese Serie ist möglich, allerdings macht es mehr Spaß, wenn man die ganzen Entwicklungen mitbekommen hat.

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