Dienstag, 6. Januar 2015

Rezension - Das Geheimnis des Komponisten


Autorin: Bettina Kiraly

Titel: Das Geheimnis des Komponisten

Genre: Roman

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 10. Oktober 2014

Seiten: 202

Altersempfehlung: Erwachsene



Die Autorin Bettina Kiraly wurde 1979 geboren  und  wuchs in einem kleinen Ort im Bezirk Hollabrunn in Niederösterreich auf und lebt hier noch immer mit ihrem Mann und ihren zwei Töchtern. An ihrem ersten Roman hat sie mit achtzehn zu schreiben begonnen, ihn aber erst viel später fertiggestellt. Seitdem ist das Schreiben ein fixer Teil ihres Lebens. 2007 wagte Bettina Kiraly mit ihren Büchern den Schritt in die Öffentlichkeit. Seit 2010 ist sie Mitglied der Künstlervereinigung ARTSchmidatal. Immer schon suchte sie nach der Antwort auf die Frage: Warum handeln Menschen, wie sie es tun? Fasziniert von den dunklen Flecken auf der menschlichen Seele beschäftigen sich Bettina Kiralys Texte mit der Psyche der Hauptpersonen ihrer Geschichten.

Kurzbeschreibung, übernommen:
Die Marseillaise, die tatsächlichen Gerüchte über ihren wahren Komponisten und die fiktive Geschichte eines Mannes auf der Suche nach Wahrheit.
Der Ruppersthaler Komponist Ignaz Joseph Pleyel ist der wahre Komponist der Marseillaise! Zeit seines Lebens hat Professor Christian Obermann versucht, diese Theorie zu beweisen, und nun scheint endlich die Originalpartitur der Marseillaise gefunden worden zu sein. Der Professor soll für einen mysteriösen Fremden ein Gutachten mit dem Inhalt erstellen, dass es sich bei der Handschrift um die von Ignaz Joseph Pleyel handelt. Sara Obermann teilt mit ihrem Vater nur die Liebe zur Musik. Trotzdem macht sie sich auf die Suche nach ihrem verschwundenen Vater. Kann Sara den Motiven des attraktiven Privatdetektivs trauen, der ihr seine Hilfe anbietet? Warum schweben durch das Rätsel plötzlich Menschen in Gefahr?

Meine Meinung:
Bücher bescheren einem nicht nur spannendes Lesevergnügen, nein sie vermitteln einem auch neues Wissen. So ging es mir mit diesem Buch. Professor Christian Obermann möchte seine Theorie gerne beweisen, damit alle Welt erfährt, wer der Komponist der Marseillaise ist. Deshalb lässt er sich auf eine Zusammenarbeit mit einem ihn unbekannten Mann ein. Was eigentlich als routinemäßige Arbeit für ihn anfing veränderte sich auf einmal sehr dramatisch. Es wurde richtig gefährlich, denn auf einmal geriet seine Tochter Sara in Gefahr und ich war so richtig gefesselt und konnte das Buch nicht zur Seite legen. Denn genau wie Sara wusste ich nicht mehr, wem ich trauen sollte und verfolgte die Entwicklungen mit einer gewissen Spannung.
Warum hatte ich nun anfangs erwähnt, dass mir mit diesem Buch ein Wissen vermittelt wurde? Der Protagonist dieses Buches Prof. Obermann ist Experte, was das Leben und Arbeiten des Komponisten Ignaz Joseph Pleyel betrifft. Entspringt diese Geschichte im Buch zwar der Phantasie der Autorin, aber den Komponisten gab es wirklich und er war zu seiner Zeit ein sehr berühmter Komponist.

Der Schreibstil der Autorin hat mir gefallen und da es sehr flüssig geschrieben war, konnte ich das Buch auch zügig durchlesen.

Neben der Spannung gab es aber auch Nachdenkliches, denn Vater und Tochter haben nicht immer ein gutes Verhältnis gehabt und erkennen erst spät, was sie sich noch sagen wollten. Außerdem erlebt man als Leser den Moment der schweren Entscheidung. Tja, was ich nun damit meine, kann ich leider nicht verraten, das wird aber jeder heraus finden, der das Buch aufmerksam liest.

Fazit:
Dieses spannende Buch kann ich gerne weiterempfehlen.

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