Montag, 5. Januar 2015

Rezension - Küssen und küssen lassen

Autorin: Janet Evanovich

Titel: Küssen und küssen lassen

Genre: Krimi

Version: eBook und Broschiert

erschienen: 22. September 2014

Seiten: 320

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Manhattan
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Ein Glück, dass der Autorin Janet Evanovich (Jahrgang 1943) irgendwann die Phantasie für Sexszenen ausging. Dies beendete zwar ihre Karriere als Autorin von Liebesromanen, eröffnete aber neue Optionen: Mit der "Stephanie-Plum"-Reihe präsentiert sich Evanovich seit 1994 als Meisterin des komischen Krimis. Ihre Heldin, die tapsig-liebenswürdige Kopfgeldjägerin Plum, ist für den Job weder ausgebildet noch talentiert, was stets zu überraschenden Wendungen führt. Die Bestsellerautorin gesteht Parallelen zwischen ihr und ihrer Figur ein, so entstammen beide aufgeräumten Vororten in New Jersey und frönen dem Shoppen. Sowohl ihr Ehemann als auch die beiden erwachsenen Kinder arbeiten am Erfolg des Familienunternehmens "Evanovich, Inc." in ihrer Wahlheimat New Hampshire mit.

Kurzbeschreibung, übernommen:
In Trentons drittklassigem Krankenhaus Central Hospital geschehen merkwürdige Dinge: Patienten verschwinden spurlos aus ihren Klinikbetten. Und weil unter den Vermissten ein Kautionsflüchtling ist, ermittelt Stephanie Plum in dem rätselhaften Fall. Ihre Spurensuche führt die Kopfgeldjägerin 1. in ein Seniorenheim, dessen Bewohner um ihre Ersparnisse gebracht wurden, 2. an den FKK-Strand und 3. in ein leerstehendes Gebäude, in dem es nicht mit rechten Dingen zugeht. Mit einem Mal schwebt Stephanie selbst in Gefahr. Doch sie hat neben Ranger und Morelli einen dritten Beschützer: eine geheimnisvolle hawaiianische Schnitzfigur, die sich unverhofft als Lebensretter entpuppt …

Meine Meinung:
Auch im 19. Buch dieser Serie ist der Autorin vieles eingefallen, womit sie den süchtigen Leser weiter fesseln kann. Der Schreibstil ist ja sehr flüssig und so lassen sich die Bücher schnell und im einem Rutsch lesen.
Die Beteiligten sind alle noch dabei. Diesmal ist Großmutter  Mazur eifrig dabei und kann den einen oder anderen guten Hinweis geben. Lula begleitet Steph wieder bei den meisten Versuchen, wenn sie als "Kopfgeldjägerin" unterwegs ist. Aber diesmal braucht Ranger die Hilfe von Steph, ich glaube, wenn er geahnt hätte, wie sich alles entwickelt, wäre sie bestimmt nicht dabei gewesen. Aber so nahm das Schicksal mal wieder seinen Lauf und Steph steckte gleich in mehreren vermeintlich ausweglosen Situationen. Obwohl manches mittlerweile ja schon erahnt werden kann, gibt es doch immer wieder überraschende Wendungen in den Handlungen.
Achja und mal wieder schwankt Stephanie zwischen ihren Zuneigungen zu Morelli und Ranger. Ich habe mich ja schon längst entschieden und weiß, wen sie nehmen sollte. Da es zu diesem Thema eigentlich auch nichts neues mehr geben kann, bin ich immer noch der Meinung, dass die Autorin langsam mal zu einem Ende kommen könnte.
Schließlich hat sie noch andere tolle Serien geschrieben, die weiter geführt werden können.

Fazit:
Die Bücher dieser Serie könnte ich mit Schokolade vergleichen, wenn ich auf einmal zu viel esse, mag ich zunächst keine mehr sehen. Aber nach einer Weile könnte ich dann doch mal wieder eine probieren, um zu erfahren, ob sie immer noch so gut schmeckt.

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