Montag, 8. Januar 2018

Rezension - Als der Prinz aus dem Märchen fiel



Autorin: Cleo Lavalle

Titel: Als der Prinz aus dem Märchen fiel

Genre: Weihnachtsbuch, modernes Märchen

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 25. November 2017

Seiten: 198

Altersempfehlung: Erwachsene





Über die Autorin:
In ihren Romanen entführt Cleo Lavalle ihre LeserInnen in verschiedenste Welten und an unterschiedliche Plätze der Erde. Ihre Heldinnen sind Frauen wie du und ich, beschrieben mit viel Herz und Humor. Die Geschichten haben Tiefgang, Drama, Spannung und eine ordentliche Prise Romantik. Eben alles, was Romane brauchen, die man einfach nicht weglegen mag, bis man sie zu Ende gelesen hat. Was zurückbleibt, ist ein gutes Gefühl und die Vorfreude auf das nächste Buch. Cleo Lavalle lebt und schreibt auf der wunderschönen Sonneninsel Mallorca. Der Kontakt zu ihren Leserinnen ist ihr sehr wichtig, denn sie ist eine Autorin zum "Anfassen".


Kurzbeschreibung, übernommen:
Ein gemütliches Sofa, eine Tasse Tee und viele Bücher! Nelli hat den schönsten und gemütlichsten Buchladen in der ganzen Stadt. Ginge es jedoch nach dem geldgierigen Besitzer einer Buchladenkette, wären längst die Mauern eingerissen. Um der bedrohlichen Situation zu entfliehen, verkriecht sich Nelli in ihre Märchenbücher. Eines Abends, kurz vor Weihnachten, fällt plötzlich ein Prinz zwischen den Seiten heraus. Fortan kommt er jeden Abend zur selben Zeit zu ihr, aber immer nur für eine Stunde. Um zusammenzufinden, müssen die beiden drei Rätsel lösen, ohne eine Ahnung davon zu haben, welches Geheimnis dahintersteckt. Und die Zeit läuft ihnen davon ...


Meine Meinung:
Modernes Märchen trifft altes Märchen, das dachte ich beim Lesen und war sehr gespannt, wie sich alles entwickeln würde.
Nelli findet ein Märchenbuch in ihrem Regal, das sie vorher noch nie gesehen hatte. Sie macht es sich gemütlich und auf einmal steht ein Prinz aus vergangener Zeit vor ihr. Zunächst völlig überrascht, freut sie sich auf jeden Abend, an dem sie ihren Prinzen wiedersieht. Aber kann es immer so weitergehen? Das wahre Leben holt Nelli schnell ein und sie kann nicht nur verträumt in ihrem Buchladen leben.
Sehr fesselnd hat Cleo Lavalle geschrieben, was Nelli so alles erlebt. Ich selber stecke mittendrin in der Geschichte und drücke der Protagonistin die Daumen, dass sie die Rätsel löst und bin gespannt, wie das Buch endet. Wird es mit dem Prinzen immer so weitergehen, wie sieht die Zukunft aus und noch mehr Fragen stellte ich mir. Die Antworten habe ich bekommen, werde sie aber nicht verraten.


Fazit:
Also sollte es sich jeder gemütlich machen und das Märchen lesen. Ab und zu sollte man das ruhig mal tun.
Das Buch habe ich mit KU gelesen.

Freitag, 5. Januar 2018

Rezension - Verliebt in Ibiza




Autorin: Rike Stienen

Titel: Verliebt in Ibiza

Genre: Roman

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 2. Januar 2018

Seiten: 199

Altersempfehlung: Erwachsene





Rike Stienen absolvierte eine Ausbildung zur Drehbuchautorin. Seitdem hat sie Stoffe für diverse Filmproduktionen entwickelt, vorzugsweise romantische Komödien, die im Alpenvorland oder vor exotischer Kulisse spielen. Dabei ist es ihr wichtig, zwischenmenschliche Konflikte auf humorvolle Weise zu lösen. Mittlerweile sind zahlreiche Liebesromane und Kurzgeschichten in Anthologien veröffentlicht worden. Die Autorin lebt und arbeitet in der Nähe des Chiemsees und gehört verschiedenen Autorenverbänden an. Ihre Kreativität schöpft sie aus ihrem eigenen Gartenparadies.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Simones Abiturgeschenk soll Erholung und Entspannung bedeuten. Genau das Gegenteil ist bei der Reise mit ihrer Mutter Thea nach Ibiza der Fall. Der Plan, Thea auf der Insel über die Agentur Travel & Date mit einem Blind Date zu beschäftigen, um eigenen Interessen nachzugehen, scheitert. Stattdessen sorgen diverse Verehrer und ein streunender Hund für ungeahnte Turbulenzen. Ob ihr gemeinsamer Urlaub doch noch ein Erfolg wird?


Meine Meinung:
So einfach geht das mit Büchern, hatte mich Rike Stienen im Dezember noch in die Berge mit viel Schnee entführt, konnte ich jetzt die Sonne auf Ibiza genießen.

Denn ich durfte Simone und ihre Mutter Thea begleiten und sie bei allem, was sie dort taten beobachten. Das hat mir auch eine gewisse Lesefreude beschert. Und es sollte keiner auf die Idee kommen, ich wäre schadenfroh, nein, ich habe ihnen die schöne Zeit gegönnt und so schlimm war es ja nun auch wieder nicht, was alles passierte. Und was alles passierte, verrate ich natürlich nicht. 😉

Im Grunde war es für mich als Leserin ein Wohlfühlbuch, schönes Wetter, naja nicht ganz, da gab es ein Gewitter, Urlaub auf einer interessanten Insel und gut aussehende Männer verschiedenen Alters. 😉 Einiges klappte hervorragend, anderes ging daneben und es wurden endlich Gespräche geführt und Unklarheiten beseitigt.

Auf jeden Fall hat mich die Autorin mit ihrer Geschichte wieder an das Buch gefesselt. Dank ihres Schreibstil konnte ich es dann auch in einem Rutsch lesen, zumal ich einfach keine Stelle fand, wo ich eine Pause hätte einlegen können.


Fazit:
Also das Buch hat mir vieles geboten, es gab Vorfreude auf Sommer, Sonne und Urlaub. Es war unterhaltsam und es gab lustige und ernste Momente. Kurz - es passte. Deshalb gebe ich auch gerne eine Leseempfehlung.
Das Buch habe ich mit KU gelesen.

Rezension - Die Schmuggler Lady


Autorin: Lisa McAbbey

Titel: Die Schmugglerlady

Genre: Historisch

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 1. Oktober 2017

Seiten: 300

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: beHEARTBEAT by Bastei Entertainment;




Über die Autorin:
Lisa McAbbey, geboren 1970, hat nach dem Studium in Wien und vor dem Sprung ins Berufsleben einen sechsmonatigen Aufenthalt in London eingeschoben, um ihre Sehnsucht nach der "Insel" ausgiebig zu stillen. Seitdem ist sie zu einem eingeschworenen Großbritannien-Fan geworden. Lisa McAbbey ist für einen internationalen Konzern tätig, ihre Freizeit verbringt sie mit Schreiben und dem Versuch, ihrem Hund Manieren beizubringen.


Kurzbeschreibung, übernommen:
England 1784: Nach dem unerwarteten Tod ihres Vaters Lord Farlay steht die junge Lysia vor einer großen Herausforderung: Während ihre Schwestern damit beschäftigt sind, geeignete Ehemänner zu finden, muss sie den geheimen Schmugglerring ihres Vaters fortführen, um den Lebensunterhalt ihrer Familie zu sichern. Doch in die Fußstapfen ihres Vaters zu treten, ist gar nicht so einfach. Umso glücklicher ist sie, als sie mit Jack Ryder einen tatkräftigen neuen Schmuggler an ihrer Seite hat. Zudem ist der Neue gutaussehend und charmant und lässt Lysias Herz trotz des Standesunterschieds höher schlagen. Doch als der Earl of Darrington auftaucht, scheint auf einmal alles in Gefahr - der hat nämlich den Auftrag, dem Schmuggel in der Gegend einen Riegel vorzuschieben -


Meine Meinung:
Bekanntermaßen lese ich ja gerne historische Romane und deshalb war ich neugierig auf dieses Buch. Ich versprach mir besondere Einblicke in das Leben der Schmuggler. In diesem Fall war es sogar eine Schmuggler-Lady, die im Vordergrund stand.
1784, in England wird immer mehr geschmuggelt und verständlicherweise haben viele etwas dagegen und wollen etwas unternehmen. Auf der anderen Seite gibt es das arme Volk, das sehen muss, wie es klar kommt, denn es fällt vielen Familien schwer für entsprechendes Einkommen zu sorgen.
Dann gibt es da noch Damen der gehobeneren Gesellschaftsschicht, die gerne Geld ausgeben, sich aber keine Gedanken machen, woher es kommt.
Die Protagonistin Lysia Farlay hat da ein Problem. Ihr Vater ist verstorben und sie steht mit ihrer Mutter, der Tante und jüngeren Zwillingsschwestern da, die alle ihre Ansprüche nicht zurückschrauben wollen. Was soll sie machen, sie wird eine Schmuggler-Lady.

Die Autorin hat sehr fesselnd beschrieben, was Lysia bei den Touren so erlebt. Aber auch, wie sie mit ihren Verwandten klar kommen muss. Lysia habe ich sehr schnell in mein Leserherz geschlossen und hatte vollstes Verständnis für ihr Verhalten. Zumal die arme auch noch mit einem ihr unbeliebtem Mann verheiratet werden sollte. Also leicht hatten es damals alle nicht.
Als Jack Ryder dann in Erscheinung tritt, hatte ich schon bestimmte Vermutungen, wie sich alles weiter entwickeln würde.

Lisa McAbbey hat für Spannung gesorgt, hat die Romanze nicht zu kurz kommen lassen und nebenbei auch vieles von der damaligen Zeit wieder gegeben. Leider hat sie die Protagonistin auch rumzicken lassen, was mir nicht immer gefällt und zu gerne hätte ich Lysia mal meine Meinung gesagt. Aber das scheint oft für die gewisse Würze in den Liebesromanen zu sorgen. Ich freue mich dann immer, wenn es vernünftige Personen gibt. die nicht aufgeben, so mehr verrate ich aber nicht.


Fazit:
Ein unterhaltsamer historischer Liebes-Abenteuer-Roman, ich habe das Buch gerne gelesen und empfehle es auch gerne weiter.


Bei der Autorin möchte ich mich vielmals bedanken, die mich auf das Buch aufmerksam gemacht und mir ein Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.

Rezension - Das verbotene Verlangen des Earls


Autorin: Ester D. Jones

Titel: Das verbotene Verlangen des Earls

Genre: Gay Romance, Historisch

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 17. November 2017

Seiten: 288

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Books on Demand




Ester D. Jones ist das Pseudonym der 1979 geborenen niederösterreichischen Autorin Bettina Kiraly. Ihre Texte beschäftigen sich mit der Frage, was Menschen dazu treibt, ihr Leben zu ändern oder ihr altes gar zurückzulassen. Im Mittelpunkt von Ester D. Jones' Geschichten stehen außergewöhnliche, starke Frauen.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Sebastian, Earl of Broomfield, lebt seit Jahren in Angst und Schrecken unter den strengen Augen seines Stiefvaters. Der verlangt nun, dass Sebastian sich auf die Suche nach einer vermögenden Ehefrau macht. Doch als Sebastian und Lady Rose sich näherkommen, erweckt das die Missbilligung ihres Bruders. Lucian, Earl of Westminster, ist überzeugt, dass Sebastian kein geeigneter Ehemann für seine Schwester darstellt. Als Sebastian anbietet, Lucian von seinen ernsten Absichten zu überzeugen, willigt er nur widerwillig ein. Je mehr Zeit sie miteinander verbringen, umso stärker fühlt sich Lucian zu der Ernsthaftigkeit und dem künstlerischen Feingefühl des jungen Sebastian hingezogen. Doch was passiert, wenn aus der Zuneigung der beiden Earls Verlangen wächst, das sie in Gefahr bringen kann?


Meine Meinung:
Selbst heutzutage, wo man doch eigentlich davon ausgehen sollte, dass die Menschen entsprechend aufgeklärt sind, haben es Personen der gleichgeschlechtlichen Liebe auch nicht immer leicht.
wie mag es dann vor einigen Jahrhunderten gewesen sein. Zu einer Zeit, in der in manchen Gesellschaftsschichten selten aus Liebe sondern oft aus anderen Gründen geheiratet wurde.

Die Autorin erzählt sehr mitfühlend wie die beiden Earls um 1770 damit fertig werden mussten. Sebastian und Lucien hatte ich in mein Leserherz geschlossen und wünschte ihnen alles Gute. Ob mein Wunsch erfüllt werden konnte, werde ich hier nicht verraten.

Auf jeden Fall habe ich das Buch verschlungen, was schon etwas heißen will, denn eigentlich ist das ein Genre, das ich nicht so unbedingt bevorzuge, ich bin mehr der Krimifan. Aber trotzdem offen auch für andere Bücher. Zumal ich die Autorin kenne und bereits viele ihrer Bücher gelesen habe.

Fazit:
Ich persönlich bin neugierig auf eine Fortsetzung und möchte allen Fans, die mal einen besonderen Liebesroman lesen wollen, eine Empfehlung aussprechen.
Das Buch kann mit KU gelesen werden.


Da ich die Autorin sehr gut kenne, habe ich mich gefreut, als sie mich vor ein paar Monaten fragte, ob ich ihr Buch vorab lesen möchte.  Ich fand den regen Austausch darüber sehr interessant und ganz doll habe ich mich gefreut, als ich meinen Namen am Ende des Buches wiederfand. Das macht schon ein bisschen stolz.

Mittwoch, 3. Januar 2018

Rezension Eiskalter Schlummer


Autor: Lutz Kreutzer

Titel: Eiskalter Schlummer

Genre: Thriller

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 25. April 2017

Seiten: 368

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Books on Demand




Lutz Kreutzer ist Schriftsteller, promovierter Naturwissenschaftler und Marketingexperte. Er lebt und arbeitet in München. Er ist sowohl Self-Publisher wie auch Verlagsautor. Sein erster Roman Schröders Verdacht brachte es unter etwa 1,5 Millionen E-Books auf Platz 1 im amazon kindle-Shop. Er war Hochschullehrer an der RWTH Aachen und an der FH Salzburg. In Wien gründete er an einer Dienststelle des Bundesministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst das erste Büro für Öffentlichkeitsarbeit. Er war Geschäftsführer einer Ingenieur-Gesellschaft und wechselte als Technikchef und Manager in die internationale Online- und Softwarebranche. Er hat zahlreiche Beiträge in internationalen Zeitschriften und Sachbüchern über Hochtechnologie und zu wissenschaftlichen Themen verfasst. Neben seinen Spannungsromanen hat er in Zusammenarbeit mit Sternekoch Johann Lafer das Kochbuch Österreich kulinarisch geschrieben.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Das Böse ist näher als Du denkst!
Ein Toter treibt in der Isar. Zustand und Herkunft der Leiche stellen Hauptkommissar Benno Völz von der Kripo München und seinen Kollegen Kowalski vor ein Rätsel.
"'n Kerl, zirka vierzig, ohne offizielle Papiere", grunzte Kowalski mit seinem Ruhrpott-Slang, staubig und rau wie drei Zentner Kohle. "Irgendjemand hat ihm die Nase abgeschnitten und seine Hände gefesselt. Kabelbinder. Schuss im Bauch."
Wenig später hängt ein Mann an einem Baum, und drei junge Frauen landen in einem Verlies. Völz, Kowalski und ihre neue Assistentin stoßen auf ein scheinbar undurchdringliches Netz aus Menschenhandel, Missbrauch und Drogen. Eine nervenaufreibende Jagd beginnt, die selbst die beiden erfahrenen Kriminalisten an ihre menschlichen Grenzen führt. Sie können nicht ahnen, in welche Abgründe sie blicken werden.

Die Geschichte spielt in München, in Berlin und in der tiefsten russischen Provinz Kalmückien. Ein rasanter Thriller, der sich an tatsächlichen Begebenheiten orientiert.


Meine Meinung:
Dieses Buch war das erste, das ich von Lutz Kreutzer gelesen habe und ich weiß, es wird mit Sicherheit nicht das letzte gewesen sein.

Von Anfang bis Ende war ich an das Buch gefesselt. Nicht nur die Begebenheiten waren äußerst spannend, auch die Entwicklung der Geschichte fand ich sehr interessant.
Begeistert haben mich die drei Ermittler, die Kommissare Völz und Kowalski und die junge Assistentin. Alle drei waren von den Charakteren her so unterschiedlich und zu beobachten, wie die drei zusammen arbeiten, hat mir sehr viel Lesespaß bereitet.

Der Schreibstil des Autors hat auch dafür gesorgt, dass ich an das Buch gefesselt wurde. Diesmal hatte ich als Leserin den Vorteil, über mehr Wissen als die Ermittler zu verfügen. Ich lernte die ganzen fiesen Typen kennen und wenn ich ehrlich bin, habe ich so manche Tat nicht bedauert. Auf der anderen Seite habe ich natürlich zu den "Guten" gehalten und da kann man als Leser schon mal einen dicken Hals bekommen, wenn man so liest, was alles passiert. Aber darauf will ich hier natürlich nicht im Einzelnen eingehen. Es ist nur schade, dass manch einer seiner gerechten Strafe entgeht und da passiert es dann auch, dass ich es gut finde, wenn andere menschlich reagieren, was nicht immer den Regeln entspricht.


Fazit:
Dies ist kein Krimi oder Thriller für schwache Nerven. Aber ich möchte das Buch unbedingt weiter empfehlen.
Einen Hinweis möchte ich den Lesern des eBooks geben. Es ist unbedingt erforderlich, sofort beide Folgen "Das Verlies" und "Die Rache" zusammen zu erwerben, denn Ihr werdet nach dem Ende des ersten Buches sofort weiterlesen wollen! Ich weiß, wovon ich schreibe. 😉

Ich möchte mich vielmals bei Lutz Kreutzer bedanken. Ich habe ihn auf der Frankfurter Buchmesse kennen gelernt und wir haben interessante Gespräche geführt. Da ich mir vorgenommen hatte, so nach und nach die Bücher der Autoren zu lesen, freute ich mich über die beiden Rezensionsexemplare


Rezension - Eternity Vergessene Liebe


Autorin: Amanda Frost

Titel: Eternity - Vergessene Liebe

Genre: Fantasie, Zeitreise, Liebesroman

Version:  eBook und Taschenbuch

erschienen: 2. Januar 2018

Seiten: 260

Altersempfehlung: Erwachsene






Anfang 2013 startete die Autorin Amanda Frost die erfolgreiche Sternen-Trilogie, die es prompt in die Kindle Top 100 schaffte. Zuvor war Amanda viele Jahre international im Marketing und der Logistik großer Unternehmen tätig und lebte lange in der Schweiz, bevor es sie nach München zog. Als Tochter eines Rennfahrers liebt sie schnelle Autos und Motorräder genauso sehr wie Reisen in ferne Länder.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Mein Name ist Abigail Edwards. Für das FBI jage ich Schwerverbrecher. So ist es nicht verwunderlich, dass ich eines Tages Opfer eines Serienkillers werde. Es gibt nur eine Chance, mein Leben zu retten: eine nicht zugelassene Bestrahlung. Doch die Sache hat einen gewaltigen Haken. Jetzt bin ich zwar geheilt, reise dafür aber ungewollt durch die Zeit. Als ich in ein vergangenes Jahrhundert katapultiert werde, gerät mein Leben so richtig aus den Fugen. Nicht zuletzt wegen des atemberaubenden Mannes, der mich hoch zu Ross vor dem Scheiterhaufen bewahrt. Schnell begreife ich, dass er nicht nur aussieht wie ein Gott …


Meine Meinung:
Ich freue mich immer, wenn ich ein Buch von Amanda Frost lesen kann. Denn bisher hat sie mich mit all ihren Büchern begeistern können. Sie versteht es bestens Spannung, Fantasie und Romanze wunderbar miteinander zu kombinieren. So war es dann auch diesmal.

Abigail kannte ich bereits aus den beiden Büchern "Endless", dort hatte sie eine Nebenrolle und diesmal sollte sie als Protagonistin im Vordergrund stehen. Natürlich kann das Buch gelesen werden, ohne die beiden anderen zu kennen, aber es ist einfach toll, wenn man die andere Geschichte auch kennt. Ich möchte hier jetzt auch nicht zuviel verraten und weiter ausholen. Nur soviel, es gibt eine Bestrahlung, die dafür sorgte, dass Abigail auf einmal durch die Zeit reisen konnte. Aber was macht frau, wenn sie sich auf einmal in der Vergangenheit befindet und sich dann auch noch einmischt, wenn etwas, in ihren Augen, unrechtes passieren wird. Sie kann nur hoffen, dass es gut für sie ausgeht. In diesem Fall war es ein gut aussehender Mann, der Abigail rettete.

Die beiden sollten sich noch öfter begegnen und mir hat es sehr viel Lesespaß bereitet, die beiden zu beobachten. So hat es Amanda Frost mal wieder geschafft, mich an ihr Buch zu fesseln. Und sie würde sich nicht treu bleiben, wenn sie nicht ein außergewöhnliches Tier in der Geschichte unterbringen würde. Diesmal war es ein Drache mit einer besonderen Begabung, der mich amüsiert hat. Ich habe mich aber auch gefreut,  das grüne Meerschweinchen wieder zu sehen. Wer wissen möchte, weshalb es grün ist, nun ich erwähnte ja schon, es lohnt sich die beiden Endless-Bücher zu lesen.

Nun könnte meine Protagonistin ja immer neue Abenteuer mit ihren Zeitreisen erleben, aber die Autorin hat sich eine überraschende Wendung einfallen lassen. Bei der ich  nicht sicher war, ob sie mir zusagt oder nicht. Aber ich weiß auch, dass irgendetwas passieren musste. So gesehen war ich einigermaßen zufrieden und außerdem gibt es Hoffnung, denn ein weiteres Buch erscheint in Kürze.


Fazit:
Hier hatte ich wieder ein Buch, das ganz toll geschrieben war, ich habe es verschlungen und warte nun voller Spannung auf das nächste Buch. Aber Euch rate ich zunächst, lest dieses Buch unbedingt und wenn Ihr Endless noch nicht kennt, dann die beiden Bücher ebenfalls. Sie werden Euch begeistern.


Ich möchte mich vielmals bei Amanda Frost bedanken und dieses Buch habe ich mit KU gelesen.

Montag, 1. Januar 2018

Rezension - Die zweite Braut


Autorin: Sibylle Baillon

Titel: Die zweite Braut

Genre: Historisch

Version: eBook

erschienen: 2. November 2017

Seiten: 302

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: dotbooks, der eBook-Verlag




Die Autorin: Sibylle Baillon wurde 1966 in Frankfurt am Main geboren und lebt heute mit ihren zwei Söhnen an der Côte d’Azur. 2006 machte sie sich in Frankreich selbstständig und bildet seither Imageberater und Life-Coachs aus. Seit sie mit sieben Jahren ihren ersten historischen Roman verschlungen hat, ist sie fasziniert von Geschichten vergangener Epochen – als Leserin wie auch als Autorin.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Marburg, 1537: Die junge Anne erlebt das, wovon andere nur träumen – sie wird an den Hof von Landgraf Philipp von Hessen eingeladen. Während sie als persönliche Vorleserin Stunde um Stunde mit ihm verbringt, kommen die beiden sich näher. Trotzdem kann Anne es kaum glauben, als der mächtige Graf ihr seine Liebe gesteht. Doch um sie zu seiner zweiten Frau zu nehmen, müsste Philipp die Schriften der Bibel mit der Hilfe Martin Luthers neu auslegen – und Annes Herz für sich gewinnen, das sie doch schon längst dem mittellosen Sattler Martin geschenkt hat. Anne ist fest entschlossen, für ihre wahre Liebe zu kämpfen, doch die Intrigen eines zurückgewiesenen Verehrers und einer eifersüchtigen Hofdame zwingen sie zu einer Entscheidung, die ihr Leben für immer verändern wird …


Meine Meinung:
Welch ein Glück, dass ich zu der damaligen Zeit nicht leben musste. Egal, ob als Adelsfräulich, Magd oder Tochter bzw Nichte eines wohlhabenden Onkels.
Dabei waren die ersten siebzehn Jahre der Protagonistin Anne recht sorglos verlaufen. Sie wurde sehr behütet, durfte Lesen und Schreiben lernen, hat wenig bei der Hausarbeit getan und lebte oft in den Tag hinein. Bis das geschah, was unvermeidlich ist, wenn man zu einer Schönheit heran gewachsen ist und im Grunde schon längst versprochen sein sollte. Die Männer wurden auf sie aufmerksam.
Sibylle Baillon schildert sehr spannend, was Anne alles erleben durfte und musste. Denn Eifersüchteleien, Neid und Intrigen gab es zu jeder Zeit.
Ich hatte Anne und einige wenige Personen aus ihrer näheren Umgebung in mein Leserherz geschlossen und war deshalb sehr aufgeregt als, mir unsympathische Personen, fieses planten. Hoffte ich doch sehr, dass es für sie gut ausgehen würde. Zumal wir ja alle wissen, wie schnell jemand zur damaligen Zeit in den Kerker kam oder sogar geköpft wurde.
Nebenbei habe ich auch vieles aus der damaligen Zeit erfahren, wir alle wissen ja einiges, aber selten informieren wir uns so ausführlich. Die Autorin hat sehr gut recherchiert und die Probleme, die durch die Reformation beim Glauben entstanden, sehr gut dargestellt. Aber auch über das Leben am Hof und beim einfachen Volk konnte ich viel interessantes lesen.
Natürlich kam bei allem die wahre Liebe ebenfalls nicht zu kurz. Ich freute mich sehr, als ich am Ende des Buches angelangt war und es zu meiner Zufriedenheit ausging.

Fazit:
Ein Buch, in dem sich vieles wiederfindet; Spannung, Liebe, Alltagsleben, leider auch Neid und Missgunst. Ich fand das Ende gut, manch beteiligte Person mag vielleicht anderer Meinung sein 😉aber die hatte ich eh nicht in mein Leserherz geschlossen. Wer also historische Bücher mag, die nicht einfach nur sachlich berichten, sondern in denen auch erfundene Personen allem eine besondere Würze geben, mag Gefallen an diesem finden.

Ich möchte mich beim Verlag vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.