Mittwoch, 3. Januar 2018

Rezension Eiskalter Schlummer


Autor: Lutz Kreutzer

Titel: Eiskalter Schlummer

Genre: Thriller

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 25. April 2017

Seiten: 368

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Books on Demand




Lutz Kreutzer ist Schriftsteller, promovierter Naturwissenschaftler und Marketingexperte. Er lebt und arbeitet in München. Er ist sowohl Self-Publisher wie auch Verlagsautor. Sein erster Roman Schröders Verdacht brachte es unter etwa 1,5 Millionen E-Books auf Platz 1 im amazon kindle-Shop. Er war Hochschullehrer an der RWTH Aachen und an der FH Salzburg. In Wien gründete er an einer Dienststelle des Bundesministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst das erste Büro für Öffentlichkeitsarbeit. Er war Geschäftsführer einer Ingenieur-Gesellschaft und wechselte als Technikchef und Manager in die internationale Online- und Softwarebranche. Er hat zahlreiche Beiträge in internationalen Zeitschriften und Sachbüchern über Hochtechnologie und zu wissenschaftlichen Themen verfasst. Neben seinen Spannungsromanen hat er in Zusammenarbeit mit Sternekoch Johann Lafer das Kochbuch Österreich kulinarisch geschrieben.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Das Böse ist näher als Du denkst!
Ein Toter treibt in der Isar. Zustand und Herkunft der Leiche stellen Hauptkommissar Benno Völz von der Kripo München und seinen Kollegen Kowalski vor ein Rätsel.
"'n Kerl, zirka vierzig, ohne offizielle Papiere", grunzte Kowalski mit seinem Ruhrpott-Slang, staubig und rau wie drei Zentner Kohle. "Irgendjemand hat ihm die Nase abgeschnitten und seine Hände gefesselt. Kabelbinder. Schuss im Bauch."
Wenig später hängt ein Mann an einem Baum, und drei junge Frauen landen in einem Verlies. Völz, Kowalski und ihre neue Assistentin stoßen auf ein scheinbar undurchdringliches Netz aus Menschenhandel, Missbrauch und Drogen. Eine nervenaufreibende Jagd beginnt, die selbst die beiden erfahrenen Kriminalisten an ihre menschlichen Grenzen führt. Sie können nicht ahnen, in welche Abgründe sie blicken werden.

Die Geschichte spielt in München, in Berlin und in der tiefsten russischen Provinz Kalmückien. Ein rasanter Thriller, der sich an tatsächlichen Begebenheiten orientiert.


Meine Meinung:
Dieses Buch war das erste, das ich von Lutz Kreutzer gelesen habe und ich weiß, es wird mit Sicherheit nicht das letzte gewesen sein.

Von Anfang bis Ende war ich an das Buch gefesselt. Nicht nur die Begebenheiten waren äußerst spannend, auch die Entwicklung der Geschichte fand ich sehr interessant.
Begeistert haben mich die drei Ermittler, die Kommissare Völz und Kowalski und die junge Assistentin. Alle drei waren von den Charakteren her so unterschiedlich und zu beobachten, wie die drei zusammen arbeiten, hat mir sehr viel Lesespaß bereitet.

Der Schreibstil des Autors hat auch dafür gesorgt, dass ich an das Buch gefesselt wurde. Diesmal hatte ich als Leserin den Vorteil, über mehr Wissen als die Ermittler zu verfügen. Ich lernte die ganzen fiesen Typen kennen und wenn ich ehrlich bin, habe ich so manche Tat nicht bedauert. Auf der anderen Seite habe ich natürlich zu den "Guten" gehalten und da kann man als Leser schon mal einen dicken Hals bekommen, wenn man so liest, was alles passiert. Aber darauf will ich hier natürlich nicht im Einzelnen eingehen. Es ist nur schade, dass manch einer seiner gerechten Strafe entgeht und da passiert es dann auch, dass ich es gut finde, wenn andere menschlich reagieren, was nicht immer den Regeln entspricht.


Fazit:
Dies ist kein Krimi oder Thriller für schwache Nerven. Aber ich möchte das Buch unbedingt weiter empfehlen.
Einen Hinweis möchte ich den Lesern des eBooks geben. Es ist unbedingt erforderlich, sofort beide Folgen "Das Verlies" und "Die Rache" zusammen zu erwerben, denn Ihr werdet nach dem Ende des ersten Buches sofort weiterlesen wollen! Ich weiß, wovon ich schreibe. 😉

Ich möchte mich vielmals bei Lutz Kreutzer bedanken. Ich habe ihn auf der Frankfurter Buchmesse kennen gelernt und wir haben interessante Gespräche geführt. Da ich mir vorgenommen hatte, so nach und nach die Bücher der Autoren zu lesen, freute ich mich über die beiden Rezensionsexemplare