Samstag, 30. Mai 2015

Rezension - Auf das Leben



Autorin: Annika Bühnemann

Titel:  Auf das Leben!

Genre: Frauenroman

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 30. Mai 2015

Seiten: 252

Altersempfehlung: Erwachsene


Einen Kaffee, einen Stift und ein Notizbuch - mehr braucht die Autorin Annika Bühnemann nicht, um glücklich zu sein. Da ein Notizbuch allein aber nicht die Miete bezahlt, hat die 1987 geborene Optimistin zunächst Business Administration studiert und einen "ordentlichen" Beruf ergriffen, bevor sie zum Schreiben kam. Mit ihren lustigen Liebesgeschichten will sie anderen Frauen Mut machen, Träume umzusetzen und für das eigene Glück zu kämpfen. Wer mehr über die Autorin erfahren möchte, kann dies aus ihrer Seite

Kurzbeschreibung,
übernommen:
Die Geschichte von "Auf das Leben!" baut direkt auf die Ereignisse aus "Auf die Freundschaft!" auf. Es wird daher empfohlen, zuerst "Auf die Freundschaft!" zu lesen und dann "Auf das Leben!". 

Klappentext Vier Frauen - vier Lebensentscheidungen: Geld oder Liebe? Selbstlosigkeit oder Selbstverwirklichung? Herzenswunsch oder Herzensmensch? Neues probieren oder Altbewährtes hüten?
Der zweite Teil des Erfolgromans »Auf die Freundschaft!« ist endlich da: »Auf das Leben!« erzählt die berührende Geschichte um die vier Freundinnen Claudia, Maria, Hannah und Karin und ihre Wege zum Glück. 


Meine Meinung:
Nachdem ich im Buch "Auf die Freundschaft" die vier Freundinnen Claudia, Hannah, Karin und Maria kennen gelernt hatte, freute ich mich darauf nun Neues von ihnen zu erfahren. Und es gab einiges, was sich getan hat. Achtung, es sollte jeder eigentlich das erste Buch kennen, sonst könnte es sein, dass ich hier zu viel verrate.
Claudia ist Ken nun endgültig los und hat es sich  mit ihrem Sohn Mike sehr gut eingelebt. Beide fühlen sich in Deutschland wohl und Mike ist immer noch mit Melli, der Tochter von Karin befreundet. Hannah fühlt sich eigentlich ganz wohl und ist zufrieden mit ihrem Leben. Karin hat als sechstes Kind eine Tochter bekommen und Maria kann sich nicht damit abfinden, keine Kinder bekommen zu können.

Für alle würde das Leben ganz normal weitergehen, wenn es da nicht das Schicksal gäbe, was sich immer wieder einmischt. Ich habe mit allen vieren Frauen gelitten oder mich gefreut.  Denn Annika Bühnemann hat sich für jede etwas ganz besonderes einfallen lassen und ich  war mal wieder mittendrin im Geschehen und hatte für fast alle Verständnis. Ich hatte so richtig das Gefühl als fünfte Freundin dabei zu sein, denn ich habe ebenfalls immer meine Meinungen zu den Geschehnissen und Vorhaben kund getan. Richtig sauer war ich auf Maria, die so gar nicht hören wollte und alles aufs Spiel setzte. Karin habe ich bewundert und mich sehr gefreut, als sie eine Entscheidung getroffen hat, die für sie und ihre Familie sehr wichtig war. Hannah tat mir etwas leid, aber ich habe mich gefreut, was sie am Ende  daraus gemacht hat, obwohl ich ihr etwas anderes gegönnt hätte. Tja und Claudia hat ebenfalls ihren Weg gefunden, was nicht immer sehr leicht war. Aber was nun im Einzelnen passiert ist und welchen Weg jede der Frauen gewählt hat, verrate ich hier auf keinen Fall.

Annika Bühnemann hat sehr fesselnd über die vier Frauen geschrieben. Mir hat es außerdem gut gefallen, dass im Wechsel immer eine andere im Vordergrund stand. Zur besseren Übersicht trug jedes Kapitel als Überschrift den Namen der Betroffenen.
Wie im ersten Buch stand diesmal ebenfalls die Freundschaft der vier Frauen im Vordergrund, es ist wirklich schön, wenn man solche Freundinnen hat. Die einem die ehrliche Meinung sagen, auch mal sehr sauer über bestimmte Verhalten sind, aber wenn sie gebraucht werden, sind sie zur Stelle.
Gleichzeitig kann man sich als Leser mit einigen Gedanken und Verhaltensweisen auseinandersetzen. Es  hat mich schon nachdenklich gemacht. Obwohl ich mich über eine Person wirklich aufgeregt habe, gebe ich ehrlich zu, dass ich nicht weiß, wie ich mich verhalten würde. Von außen betrachtet ist vieles leichter zu beurteilen. Es  zeigt einem aber auch, dass man nicht so verbohrt sein soll und wirklich mal in Ruhe nachdenkt, was man alles anrichtet, wenn man auf seinen Standpunkt beharrt. Bei einer war es ja extrem, aber eigentlich mussten alle ihr Verhalten überdenken und jede ist anders damit umgegangen. Man merkt, ich war wirklich so richtig mittendrin im Geschehen. Ratschläge habe ich reichlich gegeben.
Durch den flüssigen Schreibstil der Autorin ist es mir sehr leicht gefallen, dass Buch in einem Rutsch zu lesen. So war ich ziemlich schnell fertig, schade, denn eigentlich hätte ich noch lange weiterlesen können. Potential gab es genug.

Das Buchcover gefällt mir sehr gut, es zeigt einem gleich, dass beide Bücher Auf die Freundschaft und Auf das Leben zusammen gehören.

Fazit:
Auf das Leben! Es ist ein ganz tolles Buch, das einem zeigt, wie schön das Leben doch sein kann, trotz aller Höhen und Tiefen. Ich gebe auf jeden Fall eine Leseempfehlung.

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